Wenn das besondere Kind erwachsen ist/wird (Leben und Beruf)

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Beatrice
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Wenn das besondere Kind erwachsen ist/wird (Leben und Beruf)

Beitrag von Beatrice » 25. Dezember 2013, 15:49

Erfahrungsberichte von Eltern

ERFAHRUNGSBERICHT DER MUTTER EINES CEREBRAL GELÄHMTEN KINDES
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Titel: Schlitzohr würde mir fehlen
Untertitel: Du willst wissen wie es war mit dem behinderten Sohn? Komm, ich erzähle es Dir...
Autorin: Ingrid Lamm
Verlag : Pressel, J , Dezember 2003
ISBN : 978-3-9808750-8-0, Paperback, 114 Seiten, 3 schwarz-weiss Abbildungen/ Fotos
Vergriffen im Buchhandel


Lernen ist wie Rudern gegen den Strom,
sobald man aufhört, treibt man zurück,
egal, ob Du Unternehmer oder Therapeut bist


Über dieses Buch:
Eine ehrliche Schilderung um das Bemühen, einem mehrfach behinderten Jungen eine adäquate Förderung aus seinen Behinderungen heraus zur Eingliederung in unsere Gesellschaft zu bieten.
Vom ersten Training des Blickkontaktes, über Grobmotorik, Feinmotorik und Sinnesbildung bis hin zu einem relativ grossen Wortschatz, berichtet die Mutter auch über die Auswirkungen auf die gesamte Familie, auf ihre Eigenentwicklung und Verhaltensveränderungen des Sohnes. Nicht nur Probleme werden aufgezeigt, sondern der Erfolg solchen Bemühens.
Schliesslich hat sich aus einem liegenden, sich rollenden Kind ein junger Mann entwickelt, der sich unterhalten kann, aufrecht gehen, eine Persönlichkeit geworden ist, die gern verreist, schlemmert und für Humor offen ist.
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Schlitzohr würde mir fehlen.jpg (12.54 KiB) 1425 mal betrachtet
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Constantin, geboren anno 1962 hat eine geistige, körperliche und sprachliche Behinderung und gilt als schwerbehindert. Er kann aber gehen und in gewisser Weise ist seine Wahrnehmung, gerade für ungesagte Stimmungen sehr wach.

ERFAHRUNGEN EINER MUTTER
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Titel: Mal er, mal wir ...
Untertitel: Mein Leben mit Constantin
Autorin: Anna-Maria von Lossow
Verlag : Nora, Mai 2012
ISBN : 978-3-86557-295-0, Paperback, 76 Seiten

Preisinfo : 15,90 Eur[D] / 16,40 Eur[A] / 22,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Buchrückseite:
Zunächst habe ich mich heftig gegen dieses Ansinnen gewehrt, wollte mein Herz nicht auf die Zunge legen, dachte auch, daß es tausende solcher Schicksale geben mochte, wen sollte da meines besonders interessieren. Als ich dann trotzdem dazu überredet wurde, dieses Leben mit Constantin niederzuschreiben, habe ich begonnen nachzudenken. Ich dachte, mein Herz müßte zerspringen. So viele Erinnerungen überwältigten mich, Erinnerungen, die sofort wieder ganz lebendig wurden und schmerzten. Jetzt aber sollte ich zu Papier bringen, was ich, was wir mit unserem Sohn, einem mehrfach behinderten jungen Mann von heute 50 Jahren, erlebt hatten.
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Mal er mal wir unser Leben mit Constantin [50%].jpg (31.11 KiB) 1425 mal betrachtet
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Erfahrungen einer Mutter eines heute erwachsenen Kindes mit Cerebraler Hirnschädigung, Hemiparese und Sehbehinderung

ERFAHRUNGSBERICHT DER MUTTER EINES HEUTE ERWACHSENEN SOHNES
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Titel: Dornen am Wegrand
Untertitel: Leben mit einem besonderen Kind
Autorin: Diana Raffenberg
Verlag: Reinhold Liebig, Dezember 2009
ISBN 978-3-9523569-6-8, Paperback, 132 Seiten
17,00 € zzgl. Versandkosten ( ein Teil des Erlöses kommt der Lebenshilfe e.V. zugute )

Nicht über den Buchhandel erhältlich, sondern via:
http://www.bws-bücherwerkstatt.de/dianaraffenberg.htm


Zum Inhalt:
Die Geburt eines Kindes, der schönste Tag im Leben. Die Welt erstrahlt in bunten Farben. Eine wundervolle Zeit beginnt. Vom Baby zum Kleinkind, vom Schulanfang bis zur Ausbildung.
Doch wie sieht dieser Weg aus, wenn Eltern plötzlich erfahren, dass das eigene Kind bei der Geburt eine Hirnschädigung erlitten hat? Es körper- und sehbehindert ist?
Wie verändert sich das Leben? Welche Ängste und Hoffnungen bestimmen das eigene Innere? Wie sieht der Alltag aus? Wie reagiert die Umwelt, die Familie, die Freunde?
Mit dem vorliegenden Buch bietet die Autorin Diana Raffenberg einen umfassenden Einblick in das Leben mit einem behinderten Kind. Sie beschreibt nicht nur die Stunden voller Sorgen und Freude, sie will insbesondere Mut machen. Mut, sich dem Leben zu stellen.

Unsere Gesellschaft ist zu Recht stolz auf ihre wissenschaftlichen und technischen Errungenschaften. Dagegen ist die Fähigkeit im Umgang mit behinderten Kindern und deren Umfeld teilweise erheblich unterentwickelt. Berührungsängste dominieren.
Die Autorin demonstriert hier eindrücklich, dass auch ein Leben mit Behinderung lebenswert ist. Und dass Liebe Berge versetzen kann. Es sind eben besondere Kinder für besondere Eltern.
Dieses Buch wendet sich an alle Interessierten, Eltern, Betroffenen und ihre Angehörigen. Nicht zuletzt auch an Fachleute und Politiker, in der Hoffnung, eine größere gesellschaftliche Sensibilisierung für das Thema zu erreichen.
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Dornen am Wegrand [50%].jpg (24.92 KiB) 1425 mal betrachtet
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Diagnose bei Jakob (geb. 1977) vorgeburtlicher starker Hydrocephalus, daraus folgende schwere mehrfache Behinderung körperlich und geistig, sowie Blindheit

ERFAHRUNGSBERICHT EINER MUTTER
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Titel: UND DIE SONNE GEHT NICHT UNTER
Untertitel: Erfahrungen mit einem behinderten Sohn (Autobiografie)or/in: Marianne Guggemos
Verlag: Eigenverlag Marianne Guggemos Nesselwang, 1997
ISBN: 3880061742, Paperback, 128 Seiten

Nur noch antiquarisch erhältlich, z. B. bei booklooker.de

Verlagstext:
Positive und andere Erfahrungen einer Mutter mit einem behinderten Sohn. In unkomplizierter Schreibweise lassen den Leser nach und nach erkennen, daß das Zusammenleben mit einem Menschen mit Behinderung durchaus schön u. lebenswert sein kann.
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Re: Wenn das besondere Kind erwachsen ist/wird (Leben und Be

Beitrag von Beatrice » 25. Dezember 2013, 15:58

SONDERHEFT DER LEBENSHILFE
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Titel: Unser Kind wird erwachsen

1. Auflage 2013, 21 x 28 cm, broschiert, farbig illustriert, 178 Seiten

Preis: 5.00 €
7% MwSt. inkl. zzgl. Versandkosten

Wenn Kinder mit Behinderung erwachsen werden, heißt das: neue Herausforderungen. Für sie selbst und ihre Familien. Deshalb hat die Lebenshilfe jetzt ein neues Eltern-Magazin entwickelt. Im Sonderheft „Unser Kind wird erwachsen“ geht es zum Beispiel um Pubertät, Sexualität, Schule und Beruf.
Angesichts der vielen positiven Reaktionen auf das Infomagazin »UnserKind« legen wir hiermit eine »Fortsetzung« vor: Diesmal steht ein weiterer zentraler Lebensabschnitt einer Familie im Mittelpunkt: das Erwachsenwerden der Kinder mit allen dazugehörigen Facetten.

Es gibt Berichte und Anregungen zu Pubertät, Sexualität, Schule, Beruf, Wohnen, Freizeitgestaltung, Gesundheit und Integration. Außerdem ein Überblick zu den rechtlichen Änderungen bei Volljährigkeit sowie Literaturtipps. Mehr Infos gibt es hier:

Zu beziehen via:
http://www.lebenshilfe.de/de/buecher-ze ... listLink=1
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Diagnose der 1952 geborenen Sabine: Enzephalitis im Babyalter, Folge geistige Behinderung und sprachliche Retardierung

ERFAHRUNGSBERICHT EINER MUTTER
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Titel: Du bist mir anvertraut
Untertitel: Zwiegespräch mit einem behinderten Kind
Autorin: Ruth Fritze-Eggimann
Verlag: Eigenverlag, 3. Auflage 1981
Keine ISBN, Paperback, 58 Seiten (in der 3. Auflage sind die beiden Titel: "Du bist mir anvertraut" und "Ich habe viele Freunde" integriert. Beide Titel erschienen 1966 bzw.1972 als Einzelbüchlein)

Nur noch antiquarisch erhältlich

Aus dem Vorwort der Autorin zur 3. Auflage ihres Buches:
Durch die Vermittlung von Herrn Pfarrer Herbert Mensinger ermöglichte die Max-Hochrein-Stiftung Ludwigshafen/Rhein die Neuauflage. Diese dankenswerte finanzielle Unterstützung ist ein sichtbares Zeichen unserer jahrelangen Zusammenarbeit in der Seelsorge für Familien mit Behinderten.
Sabine wird nächstes Jahr dreißig Jahre alt. Interne Erkrankungen schwächten sie in den letzten Jahren. Für unsere Spaziergänge durch die Stadt müssen wir einen Rollstuhl zu Hilfe nehmen. Das Leben ist für sie beschwerlicher geworden. Aber die tägliche Erfahrung von Freude ist geblieben. Ich könnte die früher verfaßten Berichte beliebig fortsetzen. Immer wieder, auch in den schwersten Stunden der Krankheit begegnen Sabine Menschen, die sie lieben und verstehen und denen sie mit ihrer Liebe antworten darf. Das ist für mich die innere Rechtfertigung, das Büchlein nach fast zehn Jahren unverändert herauszugeben. Nur mit dieser erlebten Liebe können wir Behinderung bewältigen.
Ruth Fritze-Eggimann (Gattin eines Pfarrers, selber seelsorgerisch tätig)
Ludwigshafen, im Sommer 1981

Anmerkung von Bea:
Während der erste Teil der Aufzeichnungen, unter dem Titel: "Du bist mir anvertraut", die Kindheit und Jugendzeit von Sabine beschreibt, welche als geistig behindertes Mädchen nach Gehirnentzündung aufwächst, nimmt uns der 2.Teil "ich habe viele Freunde" mit in die Zeit, nachdem Sabine volljährig ist. Gerade auch diese Zeit ist für Sabine eine blühende Zeit, in der sie wirken darf, dort, wo sie es am besten kann - im Helfen und im Hören mit dem Herzen. Ganz besonders schöne Erfahrungen macht Sabine, wenn sie ihren Papa, der Pfarrer ist, ins Alters-und Pflegeheim begleiten darf. Das Büchlein macht deutlich, wo die Stärken eines Menschen als solche gesehen werden, da kann weit mehr zustande kommen, als es auf den ersten Blick vielleicht scheint. Man dürfte das Buch, auch heute, als Plädoyer sehen, diese menschlichen Stärken von Persönlichkeiten mit Behinderung wieder vermehrt dort einzusetzen, wo offene und unvoreingenommene Menschen gebraucht und gesucht werden - z. B. eben als besondere Besucherinnen älterer oder verbitterter Menschen.
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Re: Wenn das besondere Kind erwachsen ist/wird (Leben und Be

Beitrag von Beatrice » 25. Dezember 2013, 16:38

Diagnose bei Jörg: Down-Syndrom, Kleinwuchs und seit dem 13. Lebensjahr Mutismus, evtl. autistische Züge

ERFAHRUNGSBERICHT EINER MUTTER
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Titel: Unser Leben mit Jörg
Autorin: Wilma Maulhardt
Bearbeitung: Helga Niestroj
Verlag: Selbstverlag, August 2009
Keine ISBN-Nr., Gebunden, Leineneinband, 266 Seiten, 2 Fotos von Jörg, lesefreundliche Schrift

Evtl. in Berliner Buchhandlungen noch zu kaufen, ansonsten antiquarisch oder via Kontakt:
http://www.helganiestroj.de/40817/40856.html


Zum Inhalt:
Die 83-jährige Autorin beschreibt in Form eines Tagebuchs ihren Alltag mit ihrem behinderten Sohn Jörg. Dabei geht sie auf das Unverständnis vieler Mitmenschen zu DDR-Zeiten ein, als die Krankheit Down Syndrom noch weitgehend tabuisiert wurde. Gleichzeitig hielt die Familie immer fest zusammen, dadurch konnten viele Schwierigkeiten gemeistert werden. Trotz der Behinderung ihres Sohnes konnte Wilma Maulhardt berufstätig sein, auch diese Erinnerungen spiegeln sich in den Aufzeichnungen wieder. Da Jörgs Bruder mit seiner Familie in Südafrika lebt und ihr Mann vor einigen Jahren gestorben ist, sorgt sie nun wieder ganz allein für ihren Jörg. Ihre Gedanken wandern zurück in die Jugendzeit oder beschäftigen sich mit aktuellen politischen Themen. Oftmals fragt sie sich, wie es weitergehen soll.....

Beschreibung:
Das Besondere an diesem Erfahrungsbericht ist, dass er rückblickend über viele Jahre geschrieben wurde und nicht ausschliesslich nur das Leben mit dem besonderen Kind beschreibt, sondern viele auch geschichtlich interessante Details über das Leben in den 1960- bis 1980er Jahren in der DDR , dies aber häufig im Blickwinkel darauf, dass behinderte Kinder zu jener Zeit in Deutschland ein Schattendasein führten - keine Förderung bekamen, oft versteckt wurden.
Jörg wird anno 1963 in Ostberlin mit dem Down-Syndrom geboren. Wie früh dies die Ärzte registrierten, weiss die Mutter nicht. Selber wird sie nahezu 4 Jahre über die Diagnose im Unwissen gehalten, man erwähnt, Jörg sei ein Spätzünder. Förderung, wie man sie heute kennt, gab es für Jörg keine, nur die Mutter und die Familie versuchten unermüdlich, dem Kind mehr beizubringen.
Erst der Kontakt zu einer engagierten Kinderärztin, die selber ein behindertes Kind hat, führt dazu, dass Jörg in eine Fördereinrichtung kann, wobei das Fördern zu jener Zeit mehr im Betreuen lag und vor allem dahingehend Entlastung brachte, dass die Mutter auch wieder arbeiten konnte und zum Unterhalt der Familie beitragen konnte.
Sehr engagiert hilft jedes Mitglied in der Familie dabei mit, dass es Jörg so gut wie möglich geht, obwohl die Bedingungen zu jener Zeit alles andere als ideal waren.
Vieles hat sich geändert in der Zwischenzeit und es ist gut, dies zu wissen. Bei anderem bekommt man als Betroffene jedoch den Eindruck, dass man heute immer noch nicht weiter ist, vor allem, was die Barrieren in den Köpfen der Behörden angeht, dass man noch heute immer für sein Recht kämpfen muss, um nicht unterbuttert zu werden.

Wilma Maulhardts Buch: "Unser Leben mit Jörg" ist das dritte. Bereits anno 2005 erschien "Berlin ist nicht in Afrika" bei Rohnstock-Biographien und anno 2007 "365 Tage hat ein Jahr". Auch in diesen beiden Titeln ist Jörg stets dabei. In "365 Tage..." erzählt Wilma Maulhardt so z. B., wie es war, als Jörg das erste Mal im Flugzeug sass und mit ihr zusammen zum geliebten Bruder Bernd nach Windhoek flog. (Dieser Bericht findet sich jedoch auch in "Unser Leben mit Jörg")
DS Unser Leben mit Jörg (Andere).jpg
DS Unser Leben mit Jörg (Andere).jpg (4.91 KiB) 1423 mal betrachtet
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Jan, geboren am 1.4.1974 hat eine komplexe Form der Epilepsie, die sich in verschiedenen Anfallsarten äussert und schwer behandelbar ist:
Er hat Blitz-und Nickanfälle, Tonische-klonische Anfälle, Sturzanfälle und Grand-Mal-Anfälle


ERLEBNISBERICHT EINER MUTTER
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Titel: Seht, ich bin wie ihr!
Untertitel: Leben mit Jan
Autorin: Sonja Blatzek
Verlag: Eigenverlag, 2000
ISBN: 3-00-006844-9, Paperback, 173 Seiten, 7 schwarzweisse Fotos

Nur noch gebraucht erhältlich, z.B. bei booklooker.de

Sonja Blatzek, Jahrgang 1948, Lehrerin, läßt Sie in diesem authentischen Bericht über einen Zeitraum von 26 Jahren an ihren Gedanken, Gefühlen, Erlebnissen und Erfahrungen mit ihrem geistig behinderten epilepsiekranken Sohn teilhaben.
Dieses Buch soll:
Aufklären
Mut machen
Danken
Jan war am ersten April 1977 drei Jahre alt geworden. Ein fröhlicher Blondschopf mit großen braunen Augen, der oft lachte und am liebsten mit dem Ball spielte. Er fuhr auch gern Dreirad und konnte stundenlang toben und rennen. Bewegung - ja, Sitzen - nein. Wenn er schon mal saß, dann vor dem Plattenspieler, um ein Märchen zu hören.
Jan unterschied sich nicht von den anderen Kindern in seinem Alter, obwohl etwas in ihm steckte, das trotz einiger Krankenhausaufenthalte noch nicht endgültig abgeklärt war. Jan fiel von Zeit zu Zeit um, einfach so.

Anmerkung von Bea:
Die Autorin, Lehrerin von Beruf und später Vorsitzende im Verein der Lebenshilfe, hat in diesem Buch in lebendigem Stil die Geschichte mit ihrem Sohn Jan aufgeschrieben und manches verarbeitet und aufgegriffen. Bis zur Wende lebte Familie Blatzek in der DDR und manches, was im Buch geschildert wird, kommt einem vor, wie aus einer längst vergangenen Zeit -dennoch ist vieles noch immer aktuell oder lässt die Hintergründe erahnen, die auch heute noch die bürokratischen Mühlen langsam mahlen lassen.
Offen und ehrlich, zeitweilig in gewissen Belangen nötigerweise kritisch, aber immer mit liebevollem Blick auf ihren Sohn, dem sie die beste Förderung zugedeihen lassen möchte, die es gibt, gibt dieses Buch einen interessanten Einblick in das Leben einer Familie mit einem schwer epilespiebetroffenen heranwachsenden Kind.

Siehe auch:
http://www.lr-online.de/regionen/weissw ... 26,2562209
Epi seht ich bin wie ihr 001 [50%].jpg
Epi seht ich bin wie ihr 001 [50%].jpg (18.39 KiB) 1423 mal betrachtet
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Diagnose von Gerti (geb. November 1967) : nach Sauerstoffmangel bei der Geburt: schwere Spastik, geistige Behinderung

AUFZEICHNUNGEN EINER MUTTER
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Titel: Mama, i bin guat drauf!
Untertitel: Der Weg mit meiner behinderten Tochter - Aufzeichnungen
Autorin: Johanna Baumann
mit einem Vorwort von Erzbischof Dr. Alois Kothgasser
Verlag: Eigenverlag Johanna Baumann, Oktober 2003
Keine ISBN-Nr. Gebunden, 56 Seiten, mehrere Seiten mit Fotos aus dem Leben von Gertrund und ihrer Familie (in Farbe u. s/w.)

Nur noch gebraucht erhältlich, z. B. bei booklooker.de oder bei amazon.de
für Interessenten aus der Schweiz im Verleih der Bibliothek von Fragile Suisse


Zum Inhalt:
Mit diesem sehr eindrücklichen, offenen Bericht lässt Johanna Baumann die Leser teilhaben an der Entwicklung ihrer nach Sauerstoffmangel bei der Geburt schwerstbehinderten Tochter. Sie schildert die Erfahrungen mit Gerti als Kleinkind, als Schulkind, die für sie selber auch traumatische Entscheidung, ihr Kind aufgrund schwindender körperlicher und psychischer Kräfte in ein Heim zu geben (5-Tage-Internat). Sie erzählt aber auch davon, wie froh sie im Nachhinein darum war, diese schwere Entscheidung getroffen zu haben, wie sie, die Familie und auch Gerti davon profitieren konnten und es heute noch für alle schön ist, immer wieder an den Wochenenden zusammen zu sein.
Johanna Baumann greift auch Ereignisse auf, die heikel sind, die zu erwähnen für sie nicht einfach waren, von denen sie aber denkt, dass andere davon profitieren können oder es Verbesserungen daraus geben kann. So z. B. sehr unschöne Erfahrungen mit dem Personal in Heimen, welche Gerti abwertend behandelten, sich ihrer Sensibilität nicht bewusst oder sie einfach übergingen.
Und von ganz wundervollen Menschen auch, die ebenfalls in Heimen arbeiten oder freiwillig ihre Dienste anbieten, damit es behinderten Menschen wie Gerti im Leben so gut wie möglich geht. Wenn Gerti heute sagt: Mama, i bin guat drauf!, dann geht im Herzen der Mutter die Sonne umso strahlender auf.
Auch das Empfinden der gesunden Schwester ist im Buch Thema.
Das besondere an diesem Bericht ist, dass er uns eine lange Zeit das Leben mit einem besonderen heranwachsenden Kind/heute erwachsener junger Frau aus der Sicht der Mutter näher bringt, ohne zu sehr ins Detail zu gehen, aber die wichtigsten Erfahrungen teilend.
Mama i bin guat drauf.jpg
Mama i bin guat drauf.jpg (21.74 KiB) 1423 mal betrachtet
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Re: Wenn das besondere Kind erwachsen ist/wird (Leben und Be

Beitrag von Beatrice » 25. Dezember 2013, 17:07

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Diagnose von Florian (geboren im Mai 1988) : Vermutlich als Folge der Dreifachimpfung im Alter von 11 Monaten schwer erkrankt, danach Entwicklungsstillstand, Gleichgewichtssinn schien verloren gegangen. Defizite in Sprache, Motorik und beim Lernen, sowie in der Belastbarkeit. Leider wurden die Beeinträchtigungen lange vom KiA ignoriert.

ERFAHRUNGSBERICHT EINER MUTTER
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Titel: Geschafft
Untertitel: Trotz(t) Eurer Behinderung
Autorin: Irmgard Janschitz
Verlag: Wagner, April 2013
ISBN 978-3-86279-726-4, Paperback, 217 Seiten

Preisinfo: 13,80 Eur[D] / 14,19 Eur[A] / 20,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:
Julia, eine fünffache Mutter, wird im Alter von 39 Jahren von einem schweren Schicksalsschlag, dem Tod ihres Mannes, getroffen. Wie eine Löwin kämpft sie um ihren wirtschaftlichen Fortbestand als Gasthausbesitzerin, zudem muss sie auch noch hinnehmen, dass ihr jüngster Sohn Florian als Folge einer Impfung beeinträchtigt bleibt.
Getroffen von den Schwierigkeiten und den alltäglichen Behinderungen, der Ignoranz von Politik und Wirtschaft sowie von deren unmenschlichem Umgang mit behinderten Menschen und ihren Angehörigen, kommt Julia zeitweise an ihre emotionalen Grenzen.
Sie spricht nicht nur über ihre eigenen Erlebnisse, Empfindungen, Fehler sowie Ängste und Sorgen, sondern sie wagt es auch, Lob und Kritik an sozialen und öffentlichen Einrichtungen offen im Raum stehen zu lassen.
Florians Berufswunsch, eine IT-Lehre, entpuppte sich im Zeitalter des Computers als ein beinahe unerreichbares Ziel.

Anmerkung von Bea:
Ein sehr interessanter Bericht einer starken Frau und Mutter, die wahrlich wie eine Löwin für Ihren Sohn kämpfte, für eine angemessene Integration und die Chance, in seinem Wunschberuf eine Lehre zu machen. Besonders in diesem Bericht ist auch, dass die Autorin die Aspekte des Erwachsenwerdens ihres Sohnes sehr klar umschreibt und Einblicke gibt, wie die Arbeitsämter mit arbeitswilligen Menschen mit Behinderung so umspringen. (Eine Erfahrung, die ich selber ja auch machen musste - einfach versorgt zu werden, egal, ob es einem entspricht oder nicht, Anm. Bea)
Die vieldiskutierte Belastbarkeit, die immer wieder zur Sprache kommt bei Menschen mit Behinderung, wird auch dadurch strapaziert und überbeansprucht, dass Menschen wie Florian in ihren Aussagen und Gefühlen nicht ernstgenommen werden.
Hier schrei(b)t eine Mutter dagegen an und erhebt ihre Stimme für den Sohn, der wegen den deprimierenden und herabwürdigenden Ereignissen immer mehr verstummt.
Ich danke der Autorin für diesen offenen und ehrlichen Bericht, der tiefe Einblicke gibt und manchen die Augen öffnen kann, sofern sie es zulassen könnten. Auch den Leuten, die auf Arbeits-und Integrationsämtern arbeiten, kann ich dieses Buch zur persönlichen und menschlichen Weiterbildung sehr empfehlen.
Geschafft Trotzt Eurer Behinderung [50%].jpg
Geschafft Trotzt Eurer Behinderung [50%].jpg (18.06 KiB) 1421 mal betrachtet
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Thema: Behördenschläfrigkeit, Nicht-Zuständigkeits-Denken von Integrationsstellen, Inklusion am Arbeitsplatz

REPORTAGE-TAGEBUCH EINES ARBEITGEBERS
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Titel: VOLLSPAST: Alexander Abasov rollt ins Berufsleben:
Untertitel: Inklusion mit Behinderungen"
Autor: Martin Keune
Verlag: Zitrusblau, September 2011
ISBN: 978-3-00-036051-0, Gebunden, 86 Seiten, mit Lesebändchen

Preis: Gebundenes Buch: CHF 24.50 - Euro 16.90/ als E-Book via amazon

Als gebundenes Buch leider nicht im Buchhandel erhältlich, zu kaufen via:
http://www.bod.ch/index.php?id=296&objk_id=576082
http://www.jpc.de/jpcng/books/detail/-/ ... um/1412615
http://www.amazon.de/Vollspast-Alexande ... 3000360514


Kurztext zum Buch:
Der Werbeagenturchef und der Tetraspastiker: Zwei ungleiche Partner, die sich da im Winter 2010 kennen lernen. Nach einem Praktikum steht fest: Alexander Abasov, 26, soll bei ZITRUSBLAU zum Mediengestalter ausgebildet werden. "Ein bisschen Bürokram wie bei jedem anderen Azubi auch", denkt Martin Keune, 52. Doch dann geraten die beiden in den Behördendschungel und erleben drastisch, wie weit es mit dem hehren Anspruch der Inklusion Behinderter in diesem Land wirklich ist ...

Martin Keune über sein Buch:
Ich habe das Buch geschrieben - und das kam so: Im Dezember 2010 rollte hier ein junger Mann im Elektrorollstuhl durch die Tür meiner Werbeagentur und fragte nach einem Praktikumsplatz; ein Tetraspastiker, Alexander Abasov, 26. Außer der rechten Hand konnte er nichts koordiniert bewegen, war auf die Hilfe eines Arbeitsassistenten angewiesen für Toilettengänge, Nahrungsaufnahme, Arbeit. Doch mit einer Computertastatur kam er klar, und sein Wille, endlich raus zu kommen aus der beschränkten Welt der Behindertenwerkstatt, war unermesslich. Nach dem Praktikum fragte er, ob er hier bei ZITRUSBLAU nicht seine Ausbildung machen könne. Klar, sagte ich, das kriegen wir schon hin – ob Du behindert bist oder nicht, das kann ja keinen großen Unterschied machen...
Das machte es doch, stellte sich schnell heraus. Denn im Kosmos der Agentur für Arbeit und des Integrationsamtes kommen selbstbewusste Behinderte, die die Rechte der UN-Behindertenrechtskonvention mal eben so für sich abrufen wollen, noch nicht vor. Inklusion in diesem Land ist eine Absichtserklärung, aber noch bei weitem kein Alltag. Alexander Abasov und ich bekamen das drastisch zu spüren, und noch einen Tag vor Ausbildungsbeginn stand nicht fest, ob wir das wirklich schaffen würden. Von diesem Kampf gegen Behördenschläfrigkeit und -arroganz berichtet dieses Reportagetagebuch.

Anmerkung von Bea:
Leider gibt es das Buch nicht im Buchhandel. Das Thema ist topaktuell, auch in der Schweiz. Die Behördenschläfrigkeit - ich selber habe sie mehrfach zu spüren bekommen und hätte, wenn mein Arbeitgeber nicht ähnlich hartnäckig gewesen wäre wie Martin Keune, wohl heute auch keinen Arbeitsplatz in der freien Wirtschaft.
Gerade habe ich im Freundeskreis wieder einen Fall. Eine Freundin von mir verlor ihre Stelle, die für sie ein halbes Jahr freigehalten wurde. Formalabklärungen der IV liessen und lassen bis heute auf sich warten, obwohl der IV-Stelle die Dringlichkeit in jenem Fall bekannt war. Der Arbeitgeber konnte nicht länger warten. Meine Freundin, die mit einem schweren Rückenleiden lebt und eine halbe IV bezieht, steht mittlerweile ohne Arbeit da und ohne eine Perspektive, je wieder so einen tollen Arbeitsplatz zu bekommen.
Wenn man Martin Keunes Buch gelesen hat, ist es wahrlich zu verstehen, warum viele Arbeitgeber den RIESEN-AUFWAND scheuen, eine Person mit Beeinträchtigung einzustellen. Es ist nicht der Aufwand, den die Person selber aufwirft, sondern eben jene Schlampigkeit der an sich zuständigen Stellen, die nicht vorwärtsmachen, auf Details herumreiten, die längst in den Befunden und Akten stehen, die weiterverweisen an andere Stellen, die ihrerseits wieder an die vorher konsultierte Stelle verweist, statt endlich eine Unterschrift zu leisten. Das Buch ist über deutsche Verhältnisse geschrieben worden, doch aus Erfahrung kann ich sagen: In der Schweiz läuft es genau gleich SCHIEF!
Das Buch sollte zur Pflichtlektüre in diesen Ämtern ausgerufen werden. Für Betroffene aber auch für Eltern ist es hochinteressant zu lesen, wenn es einem auch manchmal die Zornesröte ins Gesicht treibt.

Erwähnenswerte Details dazu liest man in der kleinen Geschichte des (erfolgreichen) Scheiterns
http://www.zitrusblau.de/categories/hom ... articel:96
und:
http://www.hs-mannheim.de/aktuelles/ein ... g/299.html
Vollspast.png
Vollspast.png (56.25 KiB) 1421 mal betrachtet
Zuletzt geändert von Beatrice am 5. Oktober 2014, 18:51, insgesamt 3-mal geändert.
Der Veranstaltungskalender des Forums wird laufend aktualisiert
http://www.dasanderekind.ch/phpBB2/viewforum.php?f=37

Man sieht nur mit dem HERZEN gut.
Antoine de Saint-Exupéry

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Re: Wenn das besondere Kind erwachsen ist/wird (Leben und Be

Beitrag von Beatrice » 25. Dezember 2013, 21:12

BILDBAND
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Titel : Hinter dem Palast steht noch ein Haus
Untertitel : Über das Leben im Psycho-Neurologischen Internat von Peterhof bei St. Petersburg
Autor: Maria Marginter , Elena Schiffers
Fotograf: Peter Dammann
Verlag: Doelling und Gallitz , 2006
ISBN : 978-3-937904-33-7, Kartonierter Einband, 80 Seiten, viele schwarzweisse Fotografien

Preisinfo ca. CHF 29.50

Erhältlich im Buchhandel oder via
http://www.exlibris.ch/de/buecher-buch/ ... cription_1



Zum Inhalt:
Eindrucksvoll erzählen großformatige Schwarz-Weiß-Photographien und zwei Textbeiträge von dem Leben behinderter und alter Menschen in dem staatlichen Heim Peterhof bei St. Petersburg. Sie zeigen die unwürdigen Bedingungen auf, aber auch die Fortschritte, die diese Menschen durch individuelle Zuwendung und kreative Arbeit in Werkstätten, Theater und Art-Studio, durch Musiktherapie und Krankengymnastik machen.
Vor allem dank des Engagements des deutschen Vereins Perspektiven e.V. http://www.perspektiven-verein.de/
wurde es möglich, dass die Bewohner des Heims Peterhof aus ihrer Isolation herausgefunden haben, ihre Begabungen entdeckt wurden und sie entsprechende Förderung und damit Lebensfreude erhielten.

Autorentext
Peter Dammann (Hamburg und Bern) wurde bekannt durch seine sozial engagierten Reportagen, die er häufig in Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen realisiert. Seine Bilder wurden international ausgezeichnet, u.a. mit dem Worldpress Photo Award.
Hinter dem Palast steht noch ein Haus.jpg
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HANDBUCH FÜR ARBEITGEBER
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Titel: ABC ARBEIT UND BEHINDERUNG
Untertitel: Das Handbuch für Arbeitgeber, welches Informationslücken schliesst
Herausgeber: IVB Behindertenselbsthilfe beider Basel
Verlag: IVB, 2. neu ergänzte Auflage 2013
Keine ISBN-Nr., Gebunden, 240 Seiten

Preisinfo: CHF 38.00 (exkl. Porto)

Erhältlich via:
http://www.ivb.ch
Mail: [ivb@ivb.ch]


Zu diesem Buch:
ABC Arbeit und Behinderung ist ein Arbeitsinstrument für die Praxis. Die komplexe Thematik ist mit der Annahme der 5. IV – Revision aktueller denn je. Viele Broschüren, Informationsblätter, Statistiken, Gesetze, Studien etc. befassen sich mit der Integration von Menschen mit einer Behinderung in den Arbeitsmarkt. Momentan wurde und wird einiges in diesem Zusammenhang publiziert. Allerdings jeweils sehr spezifisch und nicht umfassend zu diesem Thema.
Wir, die IVB Behindertenselbsthilfe beider Basel, haben ein gesamtschweizerisches Nachschlagwerk "ABC Arbeit und Behinderung" als eine Art von Lexikon erstellt, in welchem alle Zusammenhänge zu diesem Thema erfasst sind. Dieses Handbuch ist zwar auf Arbeitgebende und Personalabteilungen ausgerichtet, es ist jedoch auch ein ausgezeichnetes «Werkzeug» für alle beratende Personen im gesamten Sozialbereich. Letztlich können auch Betroffene Menschen von den vielen Informationen profitieren.
Das Buch definiert Integrationswege nach Absenzen, hat Tipps für den Umgang mit Betroffenen, weist auf hilfreiche Adressen und Links hin, erklärt Begriffe und Behinderungsformen, orientiert über Versicherungsleistungen, gibt Auskunft über mögliche Hilfsmittel, erklärt das Eingliederungsmanagement, fördert die Gleichstellung Behinderter, füllt eine Lücke unter vielen Publikationen.
Mit ABC Arbeit und Behinderung wurde ein überschaubares Nachschlagwerk geschaffen, welches die wichtigsten Beiträge verständlich formuliert und viele Typs und Hinweise erfasst. Die Schwerpunkte dieses Ratgebers sind folgende:

ARBEIT UND BEHINDERUNG
Problemfelder, Vorurteile, Eckpunkte, Rückkehr in die Arbeitswelt, Eingliederung planen, Anreize und Unterstützungsleistungen, Angepasster Arbeitsplatz, Beratungs-stellen hindernisfreies Bauen, Richtlinien im Ausland, Weiterführende Links, Literatur.

INVALIDENVERSICHERUNG
Kurzinformation über die Invalidenversicherung, Allgemeine Fragen und Antworten zur IV, Fragen und Antworten zu den Neuerungen, Invalidenversicherung, Zahlen und Fakten, Adressverzeichnis der IV-Stellen, Weiterführende Links, Literatur.

DEFINITIONEN UND BEGRIFFSERKLÄRUNGEN A–Z
Begriffserklärungen zur Arbeitsintegration, Die Begriffe Invalidität und Behinderung, Diskriminierende Begriffe, Weiterführende Links, Literatur.

MEDIZINISCHES A–Z
Auswahl von Krankheiten und Behinderungen, Besondere Merkmale der Behin-derungsformen, Medizinische Begriffe, Kleines Wörterbuch von Fachausdrücken, Weiterführende Links, Literatur.

BEHINDERUNG UND RECHT A–Z
Behinderung und Recht, Behindertengleichstellungsgesetz- und Verordnung, Weiterführende Links, Literatur.

SOZIALVERSICHERUNGEN UND SOZIALEINRICHTUNGEN A–Z

Zum Autor:
Hansjürg Minder, Jahrgang 1943, kommt ursprünglich aus der Privatwirtschaft, wo er viele Jahre als Personalchef tätig war. Seit 25 Jahren kann er auf unzählige Tätigkeiten im Behindertenbereich zurückblicken, vorwiegend im Bereich der Arbeitsintegration. Seit 5 Jahren ist er Projektleiter der Dokumentations- und Beratungsstelle COURAGE der IVB Behindertenselbsthilfe beider Basel. In der Zwischenzeit hat er dort über 500 Dossiers angelegt. Die Inhalte dieser Unterlagen und die gesamten Erfahrungen über all die Jahre hinweg hat er nun in einem Handbuch zusammengefasst.

Quelle:
http://www.ivb.ch/2behindertenselbsthil ... e_abc.html
ABC Arbeit und Behinderung.gif
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Re: Wenn das besondere Kind erwachsen ist/wird (Leben und Be

Beitrag von Beatrice » 11. Januar 2014, 00:49

WIE EINE MUTTER UND EINE ERWACHSENE TOCHTER MIT DOWN-SYNDROM DIE BRUSTKREBSERKRANKUNG DER MUTTER MEISTERN - WEGBESCHREIBUNG UND ERFAHRUNGSBERICHT
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Titel: Dreimal verloren Einmal gewonnen Supergut gespielt
Untertitel: Mein Weg nach der Brustkrebsoperation. Auf der Suche nach meiner Botschaft
Autorin: Barbara Hammel
Verlag: f+p, Heidelberg, Mai 2004
http://www.film-print-heidelberg.de
ISBN : 978-3-937276-08-3, Englisch Broschiert, 130 Seiten
Zahlr. Fotos und Abbildung(en)

Preisinfo : 14,80 Eur[D] UVP / 15,30 Eur[A] UVP / 21,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.


erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
Barbara Hammel zieht eine Zwischenbilanz. Anlass ist ihre drei Jahre zurückliegende Brustkrebsoperation und die Frage, welche Botschaften diese Erkrankung für sie bereithält. Um diese Botschaften zu finden macht sie sich auf den Weg, - den alten Jakobs-Pilgerweg.
Leserinnen und Leser dürfen sie nicht nur "auf Jakobs Strass" begleiten, sondern auch ihren Weg nach innen mitgehen. Es sind immer wieder überraschende und anrührende Wegstrecken. Der Titel stammt von einer Aussage ihrer erwachsenen Tochter, die mit dem Down-Syndrom lebt. Auch deren positive Art hat der Mutter sehr dabei geholfen, den Mut nicht zu verlieren.
Dreimal verlorenEinmal gewonnen [50%].jpg
Dreimal verlorenEinmal gewonnen [50%].jpg (12.72 KiB) 1419 mal betrachtet
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LEBENSLÄUFE VON JUNGEN ERWACHSENEN MENSCHEN MIT DOWN-SYNDROM
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Titel: "Was soll aus diesem Kind bloß werden?"
Untertitel: 7 Lebensläufe von Menschen mit Down-Syndrom
Autor: Holm Schneider
Nachwort von Cora Halder
Verlag : Neufeld Verlag, Januar 2014
ISBN : 978-3-86256-047-9, Gebunden, 128 Seiten

Preisinfo : 14,90 Eur[D] / 15,40 Eur[A] / 22,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Buchrückseite:
„Was soll aus diesem Kind bloß werden?“ Vielen Eltern hat diese Frage schon schlaflose Nächte bereitet. Manchen gleich auf der Entbindungsstation – nach dem zweiten Blick auf ihr Baby ...
Auch den Eltern der sieben jungen Menschen, deren Lebenswege Holm Schneider in diesem Buch vorstellt, ging es so, denn ihre Kinder haben eins gemeinsam: das dritte Chromosom 21 in ihren Zellen.
Heute sind die sieben erwachsen. Und die Sorge um ihre berufliche Zukunft, um einen Platz in unserer Gesellschaft, bringt ihre Eltern nicht mehr um den Schlaf.
Sieben Lebensläufe, die zeigen, dass Inklusion auf Dauer möglich ist – nicht immer, aber immer öfter.
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Re: Wenn das besondere Kind erwachsen ist/wird (Leben und Be

Beitrag von Beatrice » 3. Februar 2014, 22:58

Diagnose Gehirnhautentzündung bei dem damals 7 Jahre alten Sohn. Er überlebt, hat aber schwere Epilepsie, ist im Rollstuhl, hat eine schwer beeinträchtigte Lebenswirklichkeit.

ERFAHRUNGSROMAN EINER MUTTER
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Titel: Haferbirnen
Herausgegeben von Christa Kollmeier
Verlag : Verlag DeBehr
ISBN : 978-3-944028-69-9, Paperback, 211 Seiten

Preisinfo : 11,95 Eur[D] / 12,30 Eur[A] / 17,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:
Christa Kollmeier führt ein geordnetes Leben. Doch dann wird ihr Sohn krank - und die Welt um sie gerät ins Wanken. Die eindrucksvoll erzählte Geschichte einer Mutter, die um ihr Kind kämpft. Ein Sommertag, die kleine Familie ist im Urlaub in Frankreich. Der Sohn hat bereits seit einigen Tagen eine leichte Erkältung. Doch aus dem Schnupfen scheint eine hartnäckige Erkrankung zu werden, das Fieber steigt, das Kind ist benommen. Noch ahnt niemand, dass die Krankheit lebensbedrohlich werden wird, mit Auswirkungen auf das Leben aller. Ein bewegender Roman um die Kraft der Mutterliebe, die ein Kind bis ins Erwachsenenalter stützt und begleitet - aller Widerstände zum Trotz.
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Mening Haferbirnen [50%].jpg (36.46 KiB) 1394 mal betrachtet
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Diagnose beim 1961 geborenen Daniel: Knick-Hackenfuss, schwaches Immunsystem, geistige und körperliche Schwäche nach Gehirnhautentzündung. Daniel war im Alter zw. 6 und 12 Jahren in einem Heim.

ERLEBNISBERICHT EINER MUTTER
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Titel: Behindertes Leben - Eine Spurensuche
Autorin: Ingrid Rehder
Verlag: Engelsdorfer, Juli 2013
ISBN-13: 978-3-95488-457-5, Paperback, 158 Seiten, zahlreiche farbige und s-w-Fotos

Preisinfo: 12,00 Eur[D] / 12,40 Eur[A] / 17,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel


Beschreibung:
Ingrid und Edith werden als Angehörige einer deutschen Minderheit in Polen geboren. Die Mutter, zweisprachig als jüngste hübsche Tochter in einer reichen deutschen Familie in Polen aufgewachsen, der Vater, deutscher Lehrer, ein Sprachgenie, bettelarm, wurde von den Großeltern nicht als ebenbürtiger Schwiegersohn akzeptiert. Sie werden Fremde im Deutschen Reich, als Hitler Polen annektierte. 1945 waren Fragen nicht mehr nötig. Der endgültige Abschied fand statt, die Odyssee durch das zerstörte Deutschland begann. Zurück blieben die Heimat, der Besitz und vor allem der Vater, der irgendwo in Rumänien den Soldatentod für Volk und Vaterland gestorben war. 1961 erblickt Ingrids behinderter Sohn Daniel das Licht der Welt. »Behindertes Leben« ist ein Buch der Anklage. Ein Anti-Kriegsbuch, das die Auswirkungen eines Kriegs auf die Nachkriegsgenerationen aufzeigen möchte. Ein Appell an die Gesellschaft, die Nöte der Schwächeren, der Kranken, der Behinderten, der Sterbenden mit anderen Augen zu sehen. Nicht wegzusehen, sondern zu erkennen, dass Leben falsch verstanden wird, wenn bestimmte Werte keine Rolle mehr spielen. Eine Erinnerung an alle, die Liebe im Namen eines Gottes predigen, dass sich diese Liebe auch in ihrem Sein, Werden, Erkennen, Tun, Handeln zeigen möge, dass es nur einen Gott für alle Menschen gibt, einen Gott, der nicht die Träume eines jeden Menschen erfüllen kann, sondern zur Umkehr und zu einem Miteinander, zur wahren Liebe, mahnt.
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Re: Wenn das besondere Kind erwachsen ist/wird (Leben und Be

Beitrag von Beatrice » 1. Juni 2015, 23:40

EIN JUNGER MANN UND SCHAUSPIELER MIT DOWN-SYNDROM ERZÄHLT AUS SEINEM LEBEN
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Titel: Am liebsten bin ich Hamlet
Untertitel: Mit dem Downsyndrom mitten im Leben
Autor: Sebastian Urbanski
Verlag: Fischer Taschenbücher, März 2015
ISBN 978-3-596-03165-8, Paperback, 272 Seiten, mit farbigen und schwarzweissen Abb. u. Fotos

Preisinfo: CHF 21.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Buchrückseite:
***Das erste Buch aus der Perspektive eines Menschen mit Downsyndrom***

›Ich bin ein sogenannter Behinderter. Ich möchte mit meinem Buch allen Lesern zeigen, dass man mit uns genauso umgehen kann, wie mit allen anderen Menschen auch.‹

Sebastian Urbanski schreibt über sein Leben, seine Kindheit in der ehemaligen DDR, seine Jugend im Westen und seine schauspielerische Karriere. Der 36-Jährige hat eine ganz eigene erfrischende Sicht auf die Welt und seine Mitmenschen: einfühlsam, unterhaltsam und anregend zugleich.

›Pablo Pineda ist mein großes Vorbild. Einmal fragte mich ein Journalist, was den spanischen Schauspieler mit Hochschulabschluss und mich verbindet. Ich antwortete ihm: 'Der ist fast so wie ich. Er hat seinen eigenen Kopf. Wie ich. Er steckt sich hohe Ziele. Das mache ich auch. Und er hat das Downsyndrom.'‹
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Re: Wenn das besondere Kind erwachsen ist/wird (Leben und Be

Beitrag von Beatrice » 8. Juni 2015, 16:24

HiKi-Bulletin zum Thema: Ablösungsprozess

Erfahrungsberichte von Eltern und jungen Menschen mit Behinderung, von Fachleuten und anderen Personen, die im Ablösungsprozess eine tragende Rolle spielen

Download via:

http://www.google.ch/url?sa=t&rct=j&q=& ... 0C3XYtFlng
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Re: Wenn das besondere Kind erwachsen ist/wird (Leben und Be

Beitrag von Beatrice » 4. September 2015, 20:35

DVD-Tipp
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Titel: Die lachenden Schuhe
Untertitel: Leben mit dem Down Syndrom
Ein Film von Leo Decristoforo und Sonja Christine Wechselberger
Verlag: Polyglobe Music&Media, 2014
ISBN 978-3-902750-22-8, DVD, Spieldauer: 42 Minuten, Farbfilm, Hörsprache: Deutsch | Untertitel: German, English, French, Spanish, Italian

CHF 36.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Zum Film:
Hannes spielt Akkordeon, komponiert und malt, er hat mit seinen MusikerfreundInnen eine CD aufgenommen. Steffi spielt mit großer Leidenschaft Saxophon. Maria tanzt für ihr Leben gerne und spielt Akkordeon. Walter war Teilnehmer bei den Special Olympics und liebt die Klangschalen. Vier Menschen erzählen von ihrem Leben und lassen uns an ihrer Freude zur Musik teilhaben. Die Diagnose Down-Syndrom spielt in ihrem Leben keine Rolle. „Die Lachenden Schuhe“ ist eine stimmungsvolle Collage von vier begabten Menschen - ein Film, der von der Lust am Leben erzählt. Ein Film, der berührt und bewegt.
http://www.free-space.at/dielachendensc ... index.html

Anmerkung von Bea:
Ein wunderbarer Film, der dem Wesen von Menschen mit Trisomie 21 vollauf gerecht wird. Ein Film, den alle sehen sollten, die ein Kind erwarten mit DS und unsicher sind, ob es eine gute Lebensqualität haben wird, alle Kritiker, die meinen, Trisomie 21 sei eine schwere Krankheit und diese Kinder gehörten abgetrieben.
Alle Eltern, die sich für ein Kind mit DS entschieden haben - als Ermutigung extra. Am besten alle Menschen, die mit Kreativität, Musik und Fragen nach dem Sinn des Lebens ihren Lebensweg gehen.


Weitere Infos:
http://www.polyglobemusic.at/pages/post ... rom-64.php

Alles über die CD, die Hannes und seine Mitmusikanten aufgenommen haben - die Gruppe nennt sich "Zillertaler Bahnhöfler" kann man auf der Homepage nachlesen. Dort gibt es auch eine Bestellmöglichkeit und eine Kontaktadresse, wenn man die Gruppe zu einem Event einladen möchte.
http://www.zillertalerbahnhoefler.at/wo ... ?page_id=7
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Re: Wenn das besondere Kind erwachsen ist/wird (Leben und Be

Beitrag von Beatrice » 28. Dezember 2015, 23:22

ERFAHRUNGSBERICHT
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Titel: Bin kein STAR, bin ich
Untertitel: Knüller Jonas sucht seinen Platz im Leben
Autoren: Jonas Zachmann/ Doro Zachmann
Verlag: SCM Hänssler, Oktober 2015
ISBN 978-3-7751-5651-6, Gebunden, 320 Seiten, Abbildungen mit vielen Fotos und Aufzeichnungen von Jonas

Preisinfo ca: CHF 26.90
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Erhältlich im Buchhandel

Beschreibung:
Alles ganz normal?! „Knüller Jonas“ ist mittlerweile 23 Jahre alt, zu Hause ausgezogen und arbeitet
in einer Schreinerei. Doch wer ist er eigentlich wirklich? Ein Mensch mit Down-Syndrom, mit
geistiger Behinderung? Der coole Twen auf eigenen Beinen? Oder ein erfolgreicher Buchautor und
Entertainer, dem Hunderte Beifall spenden? Bei allem Auf und Ab hat er eines erkannt: „Gott mag
mich, ich bin! Also, niesse ich meine Leben!“ Auch der vierte Band von und mit Jonas Zachmann enthält
wieder zahlreiche Fotos und Notizen von ihm.

Portraits:
Jonas Zachmann wurde 1992 als viertes Kind von Doro und Wolfgang Zachmann geboren. Er hat
Down-Syndrom und einen schweren Herzfehler. Durch seinen natürlichen Charme als „Knüller“ hat er
sich die Herzen vieler Leser erobert.

Doro Zachmann, Jahrgang 1967, leitete als Diplom-Sozialpädagogin jahrelang Selbsterfahrungskurse für
Frauen. Seit 1999 arbeitet sie als freie Autorin. Zusammen mit ihrem Mann Wolfgang und ihren vier
Kindern lebt sie in Pfinztal und engagiert sich in der Freien evangelischen Gemeinde Karlsruhe.
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Re: Wenn das besondere Kind erwachsen ist/wird (Leben und Beruf)

Beitrag von Beatrice » 3. Dezember 2016, 20:49

ERFAHRUNGSBERICHT EINER MUTTER
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Titel: Das Leben ist schön, von einfach war nicht die Rede
Untertitel: Meine besondere Tochter wird erwachsen.
Autorin: Doro May - In Kooperation mit der Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V.
Verlag: Neufeld, September 2016
ISBN 978-3-86256-075-2, Taschenbuch, 141 Seiten

Preisinfo ca. CHF 19.90
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Doro May erzählt von ihrer Tochter Tina (27), die mit Down-Syndrom und Autismus zur Welt kam.
„Als Tina vor 27 Jahren in meine ,heile Welt‘ kam, hätte ich als unerfahrene Mutter eines besonderen Kindes gerne über die Themen gelesen, die mein Buch nun aufgreift: Sexualität bei Behinderung, Werkstätten für Behinderte, Lebenshilfe … Überhaupt hätte es mich getröstet zu erfahren, dass das Leben munter weitergeht, dass man interessante Menschen kennenlernt, dass man sich nicht mit dem besonderen Kind verstecken muss; dass man aber auch nicht so tun muss, als sei alles eitel Freud und Sonnenschein – kurz: Ich hätte so ein Buch verschlungen!“

Portrait
Doro May, geboren in Essen, studierte Germanistik, Musik und Erziehungswissenschaften und lebt mit ihrer Familie als Autorin in Aachen. Tina ist die zweite von drei Töchtern
DS das_leben_ist_schoen_von_einfach_war_nicht_die_rede [50%].jpg
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Re: Wenn das besondere Kind erwachsen ist/wird (Leben und Beruf)

Beitrag von Beatrice » 24. Dezember 2017, 01:51

Broschüre - so habe ich meine Arbeitsstelle gefunden
http://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads ... cationFile
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