Risperidon

Hier könt ihr euch austauschen wenn eure Kinder hauptsächlich eine geistige Behinderung haben.(z.B. Down Syndrom)
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Jacky
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Risperidon

Beitrag von Jacky » 28. August 2010, 15:46

Hallo, hab da wiedermal ne Frage.

Sinaia hat übrigens ihren Autismusbegleithund bekommen. Es ist ein gelber Labrador und er ist mega lieb.
Sein Name ist Bumble Bee und Sinaia liebt ihn über alles!
Ich mache dann mal eine Web-Site von ihm und gebe dann die site an:-)
Sonst bin ich unter Jacqueline Ilunamien auf FACEBOOK

Sinaias schrei/wut-ausbrüche sind seit einer Weile sehr schlimm. Sobald ich ihr nein sage oder ihren Plan durcheinander bringen, schmeisst sie ihre Schuhe weh, wirft Sachen um,schreit...
Sie bekommt jetzt 0,25 Risperidon,es sollte in 2 wochen anfangen zu wirken.
Hat da jemand erfahrung mit diesem Medi?
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Jacky

Beitrag von Flavia » 30. August 2010, 08:08

Hallo

Leider kenne ich mich gar nicht aus mit diesem Medi!

Toll dass es mit dem Hund geklappt hat! Sicher eine Umstellung plötzlich einen neuen Mitbewohner zu haben.

Das mit dem schreien e.t.c. kann ich dir nachfühlen! Allerdings habt ihr es sicherlich schwerer da man Autismus nicht ansieht. Siro hat ja meistens den Kinderwagen oder Rollstuhl dabei, so ist er eher entschuldigt, aber auch nicht immer....

Ich wünsche euch genug Geduld und Kraft!!!

Flavia
Denise
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Risperidon

Beitrag von Denise » 30. August 2010, 11:40

Also ich weiss nicht genau, ob ich dir weiterhelfen kann. Levi hat viele autistische Züge und wahrscheinlich das Asperger Syndrom oder zumindest irgendeine Mischform.
Levi hat von März 2009 bis April 2010 das Medikament RISPERDAL erhalten. Ich weiss jetzt den Unterschied zu eurem Risperidon nicht, aber im Risperdal ist anscheinend auch Risperidon enthalten...
Mit Risperdal haben wir bei Levi sehr gute Erfahrungen gemacht. Er war viel zufriedener, hatte viel weniger Ängste und auch seine zwanghaften Züge wurden viel erträglicher...
Wir gaben es ihm, da er im Sommer 2009 eingeschult wurde und wir für ihn noch eine Schule suchte, eine fanden und er dort einen super Start hingelegt hat. Ich denke ohne Risperdal hätte Levi viel mehr Mühe gehabt.
Da es aber bei Kindern noch keine Langzeitstudie mit diesem Medikament gibt, haben wir es nun nach gut einem Jahr abgesetzt und wollten eigentlich auf ein anderes Medi umsteigen. Bis jetzt macht er es aber supergut ohne Medi und solange es so gut läuft, bleibt er jetzt vorerst mal medikamentenfrei.
Falls du noch Fragen hast, bitte ungeniert melden.
Alles Gute für Euch!!!
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Jacky
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Beitrag von Jacky » 1. September 2010, 19:49

Ist fast das selbe Medi.
Danke, deine Aussage hat mich etwas beruigt:-)
Gruss Jacqueline
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Beitrag von Denise » 1. September 2010, 20:52

Etwas habe ich noch vergessen. Das einzig Negative, dass ich über Risperdal bei Levi sagen kann, ist, dass er etwas zugenommen hat. Am Anfang ziemlich rasant, danach stagnierte es. Jetzt ist er einfach etwas kräftiger, aber nicht dick. Aber das Positive hat wirklich überwogen und darum würde ich den Schritt jederzeit wieder machen.
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Beitrag von Avalon » 7. September 2010, 16:28

Ja genau,Risperdal ist genau das gleiche. Wir geben dieses Medi seit 3 Jahren und ich muss sagen der Unterschied ist gross. Unsere Tochter ist ruhiger und auch in der Schule eher mit dabei :D Ich hatte erst sehr Mühe mit der Gabe,kenne ich doch das Medi aus meiner Arbeit mit Dementen. Oftmals haben wir wieder versucht abzusetzen und doch sehen wir dann dass es auch ihr mehr bringt das Medi zu nehmen. Ich denke die Nebenwirkungen sind für das Kind weniger schlimm,als wenn es durch seine Unruhe ständig stört und man schimpfen muss.
Gebt ihr Tropfen oder Tabletten?
Mami von drei Kinder und einem Pflegekind
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Kleinwuchs Mikrocephalie,globale Entwicklungsverzögerung,Kongenitales Schielsyndrom mit Strabismus und Astigmatismus hyperoptikus bdh,inkomplette Lippen/Kiefrspalte links
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Beitrag von Jacky » 7. September 2010, 17:24

Sie kriegt jetzt 1 tablette pro Tag (1/2 morgens und abens) 1/2 ist 0,25
wirkt bis jetzt aber noch nichts. sie nimmt sie erst seit 2 wochen. wie lang braucht es bis es anfängt zu wirken?
Gruss :)
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Beitrag von Avalon » 7. September 2010, 17:25

Wir nehmen die Tropfen da sich diese leichter dossieren lassen. Ich habe die Wirkung nach etwa einer Woche gespürt,setze ich mal ab wirkt es noch etwa 2 Tage nach.
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Beitrag von orphan » 7. September 2010, 21:39

Hallo Zusammen

Unser Sohn bekommt auch Risperdal. Wir merken es sofort, ob er das Medikament bekommt oder nicht. Wirkung ab dem ersten Tag!
Wir haben mit 0.25 (Tropfen) morgens und abends angefangen. Danach gesteigert. Die Idee der Ärzte wäre gewesen morgens und abends 1.0. Wir haben festgestellt, dass er, wenn er mehr als 2 x 0.5 einnimmt mehr Nebenwirkungen (kann nicht mehr gut laufen; "sabbert"; mehr Angstzustände etc.) hat. Deshalb weigere ich mich höher zu dosieren.

Trotzdem bin ich nun immer im Zweifel. Da unser Sohn wirklich sehr hyperaktiv ist - aufgrund einer unheilbaren Stoffwechselkrankheit - haben die Ärzte das Gefühl, dass es ihm mit mehr Risperdal besser gehen würde.
Ich denke aber, dass es einfacher ist für ihn, aktiver zu sein, als mit all den Nebenwirkungen zurecht kommen zu müssen.

Hat hier jemand mit höheren Dosierungen Erfahrung? Oder mit zusätzlichen Medikamenten in Kombination mit Risperdal? Welche Nebenwirkungen haben eure Kinder?

Es lässt grüssen
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Beitrag von Jacky » 8. September 2010, 21:30

Da ich bei sinaia mit 0,25 morgens und abends auch nach 3 wochen noch keine Änderung merke,sollte ich den Arzt vielleich fragen ob ich steigern soll?!
Habe echt gehofftr es hilft, aber irgendwie geht gar nichts...
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Beitrag von orphan » 9. September 2010, 19:56

Bei keiner Veränderung würde ich auf jeden Fall mit dem Arzt sprechen. Wenn's nicht wirkt, bringt es ja auch nicht, wenn du es weiter gibst!
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Re: Risperidon

Beitrag von Sürmel » 5. August 2011, 11:22

Hallo Orphan

Ich habe eine Frage zum Risperdal: Gebt Ihr das Eurem Sohn immer noch? Und wie läuft es damit? Wie schlimm sind die Nebenwirkungen?
Wir "wollen" es unserem Sohn (fast 9) ab morgen auch geben, da wir keinen anderen Weg mehr sehen im Moment, haben aber sehr grossen Respekt vor den Nebenwirkungen.

Liebe Grüsse, Sürmel
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Re: Risperidon

Beitrag von Geborgenheit » 5. August 2011, 12:36

Hallo Sürmel,

Ich habe deine Frage gelesen. Wir geben unsere Tochter seit Ende Mai 11 auch Risperdal . Auch wir hatten bedenken und Ängste, doch ich konnte einfach nicht mehr. Sie hat nur noch Gekniffen und gebissen. War Aggressiv. Es waren die letzten 5. Jahr für mich und auch für sie nicht lustig. Wir geben Ihr nicht viel . 0.1 ml / 0.1 ml/ Reserve 0.05 ml Morgen , Mittag , Abend. Am Anfang war sie sehr müde und Daune und jetzt haben wir diese Dosierung gefunden. Einfach nur super kann ich sagen. Ich kann mein Kind wieder umarmen und " Seiich :D " mit ihr machen. Es tut Ihr und mir gut. Also Du siehst es geht uns viel viel besser mit Risperdal. Ich kann dir nur sagen fange mit einer niedrigen Dosis an. Der Kinderspital hätte viel mehr verabreicht. Doch das muss man Probieren. Ich wünsche euch viel Erfolg.

Lg Sonja
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Re: Risperidon

Beitrag von Sürmel » 5. August 2011, 13:40

Liebe Sonja

Vielen Dank für Deine aufmunternden Worte. Darf ich fragen, wie alt Deine Tochter ist und welche Diagnose sie hat? Ich weiss jetzt gar nicht mehr auswendig, wie hoch die vom Kispi vorgeschlagenen Dosis ist. Ich glaube ich soll ihm am Morgen und am Abend je eine halbe Tablette geben. Noch mehr verringern kann ich das ja nicht...

Lg, Sürmel
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Re: Risperidon

Beitrag von Geborgenheit » 5. August 2011, 15:18

Hallo Sürmel,

Unsere Tochter ist mehrfachbehindert. Ihr Hirn ist nicht richtig ausgebildet. Sie kann sich zwar in einem Rollstuhl bewegen, doch kann sie nicht laufen, essen, sprechen. Das ist die Kurzfassung . Ich gebe Ihr das Risperdal flüssig. Es gibt es auch als Sirup. Da kann man viel weniger geben. Ich hoffe sehr das es bei euch auch eine Positive Wirkung hat. Ich bin jetzt dann 2. Wochen in den Ferien. Wen Du noch fragen hast ich bin bis am Abend Online.

Lg Sonja
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