Infos und Austausch zur Schweinegrippe.

Lasst Ihr Euch impfen? >Oder habt Ihr schon?<

Ja
6
35%
Nein
6
35%
Mein Kind
1
6%
Bin noch unschlüssig
0
Keine Stimmen
Habe bereits eine Impfung mit PANDEMRIX
1
6%
Habe bereits eine Impfung mit CELVAPAN
1
6%
Habe bereits eine Impfung mit einem anderen Impfstoff
2
12%
 
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Frank Meier
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Infos und Austausch zur Schweinegrippe.

Beitragvon Frank Meier » 19. November 2009, 17:47

Hallo alle Zusammen.

Leider habe ich noch kein Forum hier gefunden, dass über Impfstoffe austauscht.
Da wollte ich doch mal den Anfang machen :-)

Habe mich gestern mit dem Impfstoff CELVAPAN impfen lassen.
In Deutschland wird viel darüber diskutiert, ob es eine 2 Klassen Impfung giebt.
Der Bürger in Deutschland wird mit Pandemrix geimpft. Eine Impfung mir Wirkverstärker.

Zu dem Vorwurf der 2 Klassen Impfung habe ich einen Bericht über CELVAPAN gefunden, den ich Euch nicht vorenthalten möchte.
Werde ihn im Anschluss meiner Ausführungen mal reinkopieren.

Bislang habe ich durch CELVAPAN keinerlei Nebenwirkungen.
Allerdings habe ich mir einen vollkommen neuen Wirkstoff spritzen lassen, für den ich nun Amtliches Versuchskaninchen bin.

Übrigens wird sich meine Frau nicht impfen lassen, da ihr Hausarzt davon abgeraten hat und die Kinder werden auch nicht geimpft, da der Kinderarzt davon abgeraten hat. Ich hoffe diesen Menschen vertrauen zu können.
Warum ich? Ich habe beruflich sehr viel Kontakt zu Menschen. Eine Warscheinlichkeit der Ansteckung ist darum sehr hoch.

Hier nun der Text für CELVAPAN. Interessant insbesondere für alle Schwangeren und Eure Kinder
_________________________________________________

Celvapan:
Keine Daten für Kinder und Schwangere
Dienstag, 20. Oktober, 15:54 Uhr

Für den von der Bundeswehr eingesetzten Impfstoff gegen die Neue Grippe - Celvapan - liegen keine Daten bezüglich des Einsatzes bei Kindern und Schwangeren vor. Diese Information, die auch in der Fachinformation des Impfstoffes zu finden ist, bestätigt auch der Hersteller Baxter auf Anfrage. Der Impfstoff, den die Bundeswehr benutzen wird, ist völlig neu - er wird auf Säugetierzellen gezüchtet und verwendet ganze Viren. Dieses Serum wurde bisher weder an Kindern noch an Schwangeren getestet. Auch für den Einsatz bei Erwachsenen liegen im Gegensatz zu den adjuvantierten Impfstoffen bisher nur begrenzt Daten vor. Empfehlungen, diesen Impfstoff gegen die Neue Grippe gerade für Kinder und Schwangere zu bevorzugen, entbehren gegenwärtig einer wissenschaftlichen Grundlage. Es ist bedenklich, dass viele so genannte Experten sich offensichtlich ohne hinreichende Kenntnis der Fakten zu Wort melden und den Einsatz eines eingeschränkt geprüften Impfstoffes für Kinder und Schwangere fordern", kritisiert Prof. Dr. Fred Zepp, Direktor an der Kinderklinik Mainz. Diesen Artikel weiter lesen
Ähnliche Fotos/Videos Bild vergrößern Und auch bei der Firma Baxter selbst ist man verwundert über die Berichterstattung. So bestätigt eine Sprecherin auf Anfrage, dass der neue Impfstoff nie bei Kindern und Schwangeren getestet wurde und Daten von nur etwa 600 Erwachsen vorliegen, die mit einer ähnlichen Vakzine geimpft wurden, die noch die Vogelgrippestämme H5N1 beinhaltete. Darüber hinaus stehen von diesem Impfstoff nur vergleichsweise kleine Mengen zur Verfügung. In Frankreich, wo für 62 Millionen Menschen - also die ganze Bevölkerung - Pandemieimpfstoff bestellt wurde, beträgt der Anteil von Celvapan nur etwa 50.000 Dosen. Und auch in Deutschland können nur die bestellten Mengen geliefert werden - insgesamt nur einige hunderttausend Dosen. Als Grund wird auch das schlechte Wachstum der Influenza-H1N1-Stämme in der Säugezellkultur angegeben. Die Zellkultur-Impfstoffe sind völlig neu. Wir haben kaum Erfahrungen damit und können daher auch nicht sagen, ob es besondere Risiken und Nebenwirkungen gibt. Von einem flächendeckenden Einsatz kann gar keine Rede sein. Die Hersteller selbst wissen nicht, ob sie ausreichende Mengen von Zellkultur-Impfstoffen produzieren können. Bisher hat sich diese Technologie nicht durchgesetzt. Wer also einerseits die Verwendung von herkömmlichen Impfstoffen mit Adjuvanzien (Verstärkerstoffen) mit Verweis auf die geringen Erfahrungswerte kritisiert, - obwohl hierzu umfangreiche klinische Entwicklungsprogramme mit adjuvanzierten H5N1-Impfstoffen zur Immunogenität und Sicherheit vorliegen-, aber gleichzeitig den Einsatz von Zellkulturimpfstoffen fordert für die weniger Daten vorliegen, macht sich unglaubwürdig", erläutert Prof. Dr. Tino Schwarz, Facharzt für Labormedizin, Medizinische Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie vom Juliusspital in Würzburg und verweist auf entsprechende Medienberichte.

Auszüge aus der Fachinformation Celvapan

4.6 Schwangerschaft und StillzeitEs sind momentan keine Daten über die Anwendung von Celvapan während der Schwangerschaft verfügbar.

Kinder und Jugendliche im Alter von 6 Monaten bis 17 Jahre:

Es liegen keine Daten an Kindern oder Jugendlichen vor.

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Die Impfstoffe

Beitragvon Frank Meier » 19. November 2009, 17:59

1. Pandemrix

ist für die Bevölkerung vorgesehen. Die Herstellung erfolgt aus Erregerteilchen, welche in Hühnereiern gezüchtet werden. Die im Impfstoff enthaltenen Zusatzstoffe, können verstärkt zu Nebenwirkungen führen.
Weshalb enthält Pandemrix Zusatzstoffe?
Die Wirkstoffverstärker, Adjuvanzien, werden verwendet um die Wirkung des Impfstoffes zu verstärken.
Nebenwirkungen: Durch die Wirkstoffverstärker können beim Geimpften Nebenwirkungen ausgelöst werden, wie zum Beispiel: Kopf-, Muskel-und Gelenkschmerzen, Schwellungen und Rötung an der Injektionsstelle, Mattheit, Müdigkeit sowie Fieber.


2. Celvapan

soll zur Impfungen für Bundesbeamte und Soldaten eingesetzt werden. Dieser Impfstoff gilt im Gegensatz zu Pandemrix als verträglicher. Die ganzen Viren werden in Tierzellen gezüchtet. Es erfolgt eine Abtötung der Viren, dadurch bilden sich im Körper nach der Impfung rascher Antikörper. Celvapan werden keine Zusatz-und Konservierungsstoffe zugefügt.
Die Nebenwirkungen äußern sich vorwiegend mit Reaktionen und Schmerzen an der Einstichstelle.


3. Celtura

von Novartis wird auf Zellkulturbasis hergestellt und ist somit für Allergiker gegen Hühnereiweiß geeignet. Die lokalen Nebenwirkungen äußern sich auch bei diesem Impfstoff im Bereich der Impfstelle.
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Beitragvon batida » 22. November 2009, 22:25

Lieber Frank

Danke für Deine Ausführungen

Ich bin froh um die Infos.. Mael wird Morgen geimpft - sofern der Arzt nich Pandmrix hat.. endlich habe ich hier ein Argument.. ich habe nämlich schon von diversen Leuten gehört, die extreme Nebenwirkungen erlebt haben.. eben in Sachen Schmerzen. - DAS muss also für Mael definitiv nicht sein!

Ansonsten wird er als einziger der Familie diese Impfung kriegen.. auch deshalb, weil er so oder so schon alles geimpft hat und weil ich mit dem Spital im Erkrankungsfall nicht darüber diskutieren möchte, warum er nicht geimpft ist. - Schlechtes Argument aber leider Tatsache :-/..
Wir lassen uns nicht behindern!
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Schweinegrippevirus Mutiert

Beitragvon Frank Meier » 24. November 2009, 09:43

Schweinegrippe: Das Virus mutiert!
By Gesundheits-News | November 23, 2009
Bild
http://www.heute-gesund-leben.de/gesund ... t-168.html

Der Alptraum aller Ärzte und Forscher ist Wirklichkeit geworden: Das A-H1N1-Virus, das die gefährliche Schweinegrippe auslöst, mutiert!
Die Weltgesundheitsorganisation WHO meldet, dass in Norwegen bei zwei inzwischen verstorbenen Schweinegrippe-Patienten eine veränderte Version des Virus nachgewiesen worden ist. Laut WHO ist das kein Einzelfall, denn auch aus Brasilien, China, Japan, Mexiko, der Ukraine und den USA wurden Mutationen gemeldet.
Das Institut für Öffentliche Gesundheit in Norwegen befürchtet, dass das veränderte Virus einen schwereren Krankheitsverlauf verursachen könnte, da es tiefer in die Atemwege eindringt. Allerdings hat es nach ersten Erkenntnissen den Anschein, als wenn sich die Mutation bisher noch nicht ausbreiten würde. Anne Schuchat vom US-Zentrum zur Krankheitskontrolle ist der Auffassung, dass der Impfstoff, der momentan verabreicht wird, auch die mutierte Version von H1N1 bekämpfen und besiegen kann: „Die Veränderung hat keine Auswirkung auf die Wirksamkeit der verfügbaren Impfstoffe.“, so Schuchat. „In der Virus-Fachbezeichnung H1N1 steht das H für den Bestandteil Hemagglutinin. Wenn sich dieser Teil um mehr als 20% ändert, dann hätten wir eine neue Pandemie und könnten mit allen Impfstoff-Entwicklungen von vorne anfangen, “ erklärt Professor Johannes Löwer, der frühere Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts.
In der Universitätsklinik von Cardiff in Wales (Großbritannien) sind fünf Patienten an einer Mutation des Schweinegrippe-Virus erkrankt, welche nicht auf das Grippemedikament Tamiflu anspricht. Bei den Erkrankten handelt es sich allerdings um Krebspatienten, die wegen ihrer Chemotherapie ein besonders stark geschwächtes Immunsystem haben. Der Virologe Professor Nigel Dimmock von der Universität Warwick warnt vor einem Missbrauch von Tamiflu: „Das ist nur der Anfang. Wenn man Tamiflu in dem Ausmaß einsetzt, in dem es zurzeit geschieht, entwickeln sich diese Resistenzen.“
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Schon weit über 100 000 Deutsche krank!

Beitragvon Frank Meier » 24. November 2009, 09:53

Mehr als 100 000 Deutsche haben sich seit April mit Schweinegrippe infiziert. Jetzt steigen die Zahlen im Norden dramatisch!

(Quelle: Bild.de)
Bild

In Mecklenburg-Vorpommern gab es 600 Neuinfizierte in der vergangenen Woche, dreimal so viele wie in der Vorwoche.

ABER: Stimmen diese offiziellen Zahlen überhaupt?

Experten glauben, dass sich noch viel mehr Menschen infiziert haben. Sie waren nur wegen der milden Symptome nicht beim Arzt. Bei Tausenden anderen Patienten mit Grippesymptomen wurde gar nicht erst ein Test gemacht...

Hinzu kommt, dass das Virus nun auch noch mutiert. Wird es dadurch auch gefährlicher? Bei in Norwegen gefundenen Mutationen gehen Mediziner davon aus, dass das Virus IM Körper der drei Patienten mutiert ist.

Prof. Stephan Becker, Leiter des Instituts für Virologie an der Uni Marburg erklärt: „Viren mutieren permanent. Deshalb ist es wichtig, dass Grippekranke einer genauen Blutuntersuchung unterzogen werden. Sobald ein mutierter Erreger festgestellt wird und besonders gefährlich scheint, können die Patienten dann isoliert werden.“

Nach einer Infektion mit dem Schweinegrippe-Virus ist in der Universitätsklinik Mainz ein Kind ( 8 ) gestorben. Ob ein direkter Zusammenhang zwischen der Infektion und dem Tod besteht, wird noch untersucht. Über eine Vorerkrankung des Kindes oder besondere Risiken ist laut Klinik nichts bekannt.
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<<carmen<<
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Beitragvon <<carmen<< » 24. November 2009, 11:37

Hallo
Hier in Deutschland sind 85.290 Infizierte und 34 Todesopfer.
Laut Robert Koch Institut vom 20.11.09.
Uns hat es auch erwischt ,die ganze Familie,meine Söhne
sind seit 10 Tagen bettlägerig.....alle sind aufgrund Symptome
getestet.
Noah hat über 3 kg abgenommen,wird nur über Sonde ernährt.
Wir hatten die saisonale Grippeimpfung.
Wenn ich gewusst hätte,das die Grippe so heftig ist,hätte ich die
Schweinegrippe Impfung machen lassen.
Ich wünsche allen Gesundheit ,gruss Carmen
Bild
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Frank Meier
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Plötzlicher Tod eines Kindes nach Infektion

Beitragvon Frank Meier » 26. November 2009, 08:57

Schweinegrippe
Plötzlicher Tod eines Kindes nach Infektion
Von Caren Braun und Markus Schug, Mainz

[img]http://www.faz.net/m/{D18EE001-666F-42E9-93DA-D20C92AC7E1A}File1_4.jpg[/img]

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 24.12.2009

25. November 2009 Die Nachricht vom Tod eines achtjährigen Mädchens, das nachweislich mit dem als Schweinegrippe bekannten H1N1-Virus infiziert gewesen ist, hat sich in Mainz wie ein Lauffeuer verbreitet. Von einer besonderen Situation sprach auch Professor Norbert Pfeiffer, medizinischer Vorstand am Universitätsklinikum: Denn es habe sich in diesem Fall um ein „an sich gesundes Kind gehandelt“, das trotz „idealer Bedingungen für die Notfallversorgung“ innerhalb kürzester Zeit gestorben sei.

Weil das Mädchen seit zwei Tagen Erkältungssymptome gezeigt und schließlich auch noch über Bauchschmerzen und Atemnot geklagt hatte, waren die Eltern am Freitag gegen 22.30 Uhr mit ihrer Tochter in der Kinderklinik vorstellig geworden. Noch auf dem Weg ins Untersuchungszimmer brach die Achtjährige unvermittelt und offenbar aufgrund eines Herz-, Atem- und Kreislaufversagens zusammen. Obwohl es keine Minute bis zum Eintreffen erfahrener Ärzte gedauert habe, sei das Mädchen nicht mehr zurückzuholen gewesen, schilderte Pfeiffer gestern den Ablauf der Ereignisse, bei dem es sich nach Einschätzung aller beteiligten Mediziner um einen „schicksalhaften Einzelfall“ gehandelt hat.


Alleinige Ursache Schweinegrippe?

Weil die Unsicherheit bei vielen Eltern nun aber sicher noch größer sei, habe man sich in Absprache mit den Angehörigen entschlossen, die Öffentlichkeit umfassend zu informieren, sagte Pfeiffer bei einer Pressekonferenz in Mainz. Noch könne man nicht mit Gewissheit sagen, ob das H1N1-Virus die alleinige Ursache für den Tod war, was angesichts der sonst oftmals milde verlaufenden Viruserkrankung „ein Novum“ wäre. Die Ergebnisse entsprechender Laboruntersuchung sollen in einer Woche vorliegen.

Womöglich könne der Tod auch von einem anderen Virus oder aber einer Kombination ausgelöst worden sein, sagte Pfeiffer. Die noch am Sonntag vorgenommene Untersuchung im Institut für Rechtsmedizin ergab, dass die sportliche Grundschülerin an einer virusbedingten Entzündung der Herzmuskulatur und der Lunge litt; die ebenfalls festgestellte Hirnschwellung sei Beleg für einen daraus resultierenden Sauerstoffmangel, sagte der Institutsleiter, Professor Reinhard Urban. Diese Schwächung erkläre, warum das Mädchen, bei dem gleich zwei lebenswichtige Organe angegriffen waren, nicht auf die Reanimiationsbemühungen reagiert habe. Herzmuskelerkrankungen im Kindes- und Jugendalter seien zwar selten, komme aber vor.

„Schmaler Grad zwischen Bagatellisierung und Hysterisierung“


Auch im Rückblick habe es keine Anzeichen für die besondere Schwere der Erkrankungen gegeben, sagten die Mediziner, die den Eltern bescheinigten, sich richtig verhalten zu haben. Man bewege sich beim Thema „Schweinegrippe“ auf einem „schmalen Grad zwischen Bagatellisierung und Hysterisierung“, so Professor Pfeiffer. Da in Mainz nach Ansicht von Experten inzwischen wohl jedes vierte Kind von der neuen Grippe betroffen ist, ruft die Klinikleitung klar zur vorsorglichen Impfung von Kindern und Jugendlichen auf; es gebe genügend Impfstoff.

Weil die Pandemie längst angekommen sei, sollte jeder Einzelne – etwa durch häufiges Händewaschen – dazu beitragen, die Ansteckungsgefahr zu verringern. Das Gesundheitsamt will vor allem an Schulen, die auch weiterhin nicht geschlossen werden sollen, auf ausreichend Hygiene und Sauberkeit achten. Wer selbst erkrankt sei, solle sich in aller Ruhe zu Hause auskurieren, um nicht andere anzustecken.

Das Kind aus Mainz ist das zweiundvierzigste Todesopfer der Schweinegrippe in Deutschland und das zweite in Rheinland-Pfalz. In Hessen starben bisher zwei Personen an einer H1N1-Infektion, eine davon ohne bekannte Vorerkrankungen.

Nach Informationen der Leiterin des staatlichen Schulamts, Silvia Bouffier-Spindler, sind derzeit knapp 85.000 Schüler, etwa 16 Prozent, als erkrankt registriert. Das sei für den November nicht ungewöhnlich, sagte Bouffier-Spindler bei einer Pressekonferenz der Stadt Frankfurt zum Stand der Grippepandemie. Wie viele der Schüler wegen der Schweinegrippe oder wegen anderer Beschwerden nicht zu Unterricht erschienen, werde nicht erfasst. Der Fehlstand der Lehrer liege mit 13 Prozent ebenfalls nicht höher als sonst.

Hohe Fehlquoten in Kindergärten

Derzeit sind in vier Schulen geschlossen, weil zu viele Schüler und Lehrer fehlen. In Frankfurt sind weder ganze Schulen noch einzelne Klassen vom Unterricht befreit. Nur die Freiligrath-Schule, eine Grundschule in Fechenheim, arbeitet nach einem Notfallplan, der nur vier Schulstunden am Tag vorsieht.

In den Kindertagesstätten liegt die Zahl fehlender Kinder mit 25 bis 30 Prozent etwas höher als zu Zeiten einer saisonalen Grippe, teilte die Leiterin des Eigenbetriebs Städtische Kindertagesstätten, Monika Berkenfeld, mit. Der Krankenstand unter den Mitarbeiterinnen sei sogar etwas niedriger als gewöhnlich.

Nach Beobachtung des bisherigen Verlaufs der Pandemie rechne das Gesundheitsamt damit, dass sich in Frankfurt über einen Zeitraum von zwei bis drei Monaten 150.000 bis 200.000 Menschen infizierten, sagte der stellvertretende Amtsleiter René Gottschalk. Weniger als ein Zehntel davon würden so schwer erkranken, dass sie in einem Krankenhaus stationär behandelt werden müssten. Von diesen jedoch müsse ein vergleichsweise hoher Anteil, 15 Prozent, intensivmedizinisch versorgt werden. „Was uns etwas Sorge macht, ist, wie viele Kinder betroffen sind“, sagte Gottschalk. „Von den 42 Todesfällen in Deutschland waren acht im Alter zwischen zehn und 19 Jahren.“
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Impfstoff in Kanada wegen Schockgefahr zurückgerufen

Beitragvon Frank Meier » 26. November 2009, 09:02

Schweinegrippe: Impfstoff in Kanada wegen Schockgefahr zurückgerufen

In Deutschland wurde er von Anfang an kontrovers diskutiert. Der mit einem Wirkverstärker ausgestattete Impfstoff Pandemrix von GlaxoSmithKline wird zur Massenimmunisierung der deutschen Bevölkerung eingesetzt. Lediglich für Schwangere und einen Teil der Beamten und Soldaten wird ein anderer Impfstoff ohne Wirkverstärker eingesetzt.

In Kanada musste der Hersteller jetzt eine Charge des Impfstoffs Arepanrix zurückrufen. Dieser ist zu Pandemrix zwar nicht identisch. Die beiden Impfstoffe ähneln sich dem Hersteller zufolge aber sehr.

Häufung allergischer Reaktionen

In Kanada hatten sich offenbar allergische Reaktionen auf den Impfstoff gehäuft. Diese können im Extremfall zu einem sogenannten anaphylaktischen Schock führen, der extreme Lebensgefahr für den Patienten bedeutet.

GlaxoSmithKline beruhigt aber. Von den insgesamt in Kanada ausgelieferten 7,5 Millionen Impfdosen seien nur etwa 172.000 betroffen. Der deutsche Impfstoff Pandemrix sei von der Rückrufaktion nicht betroffen. GlaxoSmithKline wolle nun untersuchen, was in Kanada passiert sei, betonte aber erneut die hohe Sicherheit des Impfstoffs.

Impfung: Umstrittener Wirkverstärker

Der Wirkverstärker in der Schutzimpfung gegen die Schweinegrippe ist vor allem wegen seiner erhöhten Rate an Nebenwirkungen umstritten. Allerdings ermöglicht es gerade dieser Zusatzstoff, im Falle einer Pandemie schnell ausreichende Mengen an Impfstoff herzustellen. Durch den Wirkverstärker kann nämlich die Virusmenge, die pro Impfdosis eingesetzt werden muss, deutlich reduziert werden.

Quelle: naanoo.com
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Schweinegrippe: Impftourismus nach Österreich

Beitragvon Frank Meier » 26. November 2009, 09:05

Die kritische Berichterstattung der Medien zum in Deutschland eingesetzten Schweinegrippe-Impfstoff Pandemrix sorgt derzeit für einen Impftourismus gen Österreich. Offenbar hoffen viele Deutsche aus den Grenzgebieten auf eine Impfung mit dem dortigen Impfstoff Celvapan. Celvapan ist im Gegensatz zu Pandemrix ein Ganzvirus-Impfstoff ohne Wirktverstärker (Ajuvanz).
Bild
Berichte über unzureichende Tests und mögliche Nebenwirkungen von mittels Adjuvanz verstärkten Schweinegrippe-Impfstoffen, haben die Bevölkerung verunsichert. Wind auf die Mühlen der Unsicherheit gaben Berichte, denen zufolge die Bundeswehr und Teile der Deutschen Behörden ebenfalls mit einem nicht wirkverstärkten Impfstoff immunisiert werden sollen.

Nicht jeder Deutsche erhält die Schweinegrippe-Impfung


Die Lage in Österreich ist indes unübersichtlich. Während in manchen Teil des Landes nur Menschen geimpft werden, die einen Wohnsitz oder Arbeitsplatz in Österreich haben, werden anderenorts auch deutsche Patienten geimpft. Die deutschen Behörden bestreiten weiterhin, dass der unverstärkte Impfstoff Cevapan besser sei als Pandemrix.
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Beitragvon CéliNico » 28. November 2009, 07:38

Guten Morgen zusammen,

das ist ja eine Menge Stoff zu lesen....
Interessant.

Meine Beiden sind jedenfalls geimpft. Nicola erhielt bei seinem Kinderarzt einen anderen Impfstoff als Céline bei ihrer Kinderärztin. Nicola muss nochmals geimpft werden aber Céline nicht mehr.
Nicola hatte keine Nebenwirkungen und ihm ging's die ganze Zeit super.

Céline hatte 4Std. nach der Impfung eine allergische Reaktion. Ihre Augenlider wurden rot, und ringsherum um die Augen entstanden rote Punkte. Dies dauerte 1Stunde. Sie weinte und fühlte sich nicht so wohl. Aber danach war der Spuk vorbei.
Sie wurde während ihre Grippe geimpft. Sie ist immernoch stark erkältet.
Lg Daniela
Ich 1970 mit Céline *30.4.2002/t29.8.2011+*Nicola 20.10.2003 beide: PCH-2 Werden nie Gehen,Sprechen,alleine Stehen,Sitzen+Essen können..aber dafür "Lachen"
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Die Schweinegrippe-Welle ebbt ab

Beitragvon Frank Meier » 30. November 2009, 16:05

Die Zahl der Neuinfektionen sinkt in Deutschland und einigen Nachbarstaaten. Kommen neue Impfratschläge für Gesunde?

Quelle: Welt Online

Bild

Frankfurt/Main - Die Schweinegrippe-Welle ebbt offenbar auch in Deutschland langsam ab. In Bayern nimmt schon seit zwei Wochen die Zahl der akuten Atemwegserkrankungen ab, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) in seinem letzten Influenzabericht mitteilt. Institutssprecherin Susanne Glasmacher sprach im Nachrichtenmagazin "Spiegel" noch sehr vorsichtig von einem "zarten Trend".

In allen anderen Bundesländern wurden dem RKI zufolge in der zuletzt bewerteten 47. Woche (16. bis 20. November, neuere Daten liegen nicht vor) zwar mehr Fälle registriert, der Anstieg ist aber den Angaben zufolge nicht mehr so groß wie in der Vorwoche. Während in der 46. Kalenderwoche die Zahl der bestätigten Neuerkrankungen von zuvor 17 551 auf 28 771 angestiegen war, fiel sie in der 47. Woche auf 19 504. In Thüringen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland lagen die Zahlen in dieser 47. Kalenderwoche nur noch ganz leicht über denen der Vorwoche. Lediglich bei den Schulkindern haben die Zahlen laut RKI noch einmal deutlich zugelegt.

In sechs kontinentaleuropäischen Staaten und in Teilen Großbritanniens ist die Influenzaaktivität in diesem Zeitraum ebenfalls zurückgegangen, wie die Europäische Gesundheitsbehörde erklärt. Darunter befinden sich mit Belgien und den Niederlanden auch Nachbarländer Deutschlands. Allerdings gebe es überall noch deutlich mehr Grippefälle als normal. Für die USA berichtet die Gesundheitsbehörde CDC bereits für die 45. Kalenderwoche (2. bis 8. November) von zurückgehender Influenzaaktivität in den meisten Bundesstaaten.

Die deutschen Bundesländer befürchten nach Informationen des "Spiegels" nun, auf vielen der bestellten 50 Millionen Impfstoffdosen sitzen zu bleiben. "Wir wollen jetzt beim Hersteller GlaxoSmithKline ausloten, ob wir wirklich alle Dosen abnehmen müssen", zitierte das Blatt einen Ministerialbeamten. Auch hätten mehrere Staaten Interesse an den von der Bundesregierung bestellten Impfstoffdosen bekundet. Morgen wollen die Landesgesundheitsministerien dem Blatt zufolge beraten, wie dringend sie der gesunden Bevölkerung die Impfung empfehlen.

Wegen Verzögerungen in der Qualitätssicherung will der Pharmahersteller GlaxoSmithKline (GSK) in der neuen Woche weniger Schweinegrippe-Impfstoff ausliefern als geplant. Vermutlich würden lediglich 1,5 Millionen Dosen Pandemrix in Deutschland verschickt, teilte das Unternehmen mit. Die Herstellung des Impfstoffs sei ein hochkomplexer Prozess, der naturgemäß Schwankungen unterliegen kann und mit höchsten Qualitäts- und Sicherheitsstandards überwacht wird", erklärte ein Sprecher. Es gebe aber keine Beanstandungen an den Impfstoffchargen.

GSK will bis heute rund 9,6 Millionen Pandemrix-Dosen an die Bundesländer ausliefern. Diese Menge übersteige noch die bis Ende November zugesagten 9,3 Millionen. Bis Ende des Jahres sollen es 20 Millionen Dosen sein. Damit könne von einer Impfstoffknappheit keine Rede sein.

Unterdessen empfahl der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission, Friedrich Hofmann, älteren Menschen, sich auch gegen Pneumokokken impfen zu lassen. Diese Bakterien gingen häufig eine bösartige Allianz mit den Influenzaviren ein, sagte Hofmann dem Nachrichtenmagazin "Focus". Pneumokokken sind zum Beispiel der Auslöser vieler Lungenentzündungen, die gerade für ältere Menschen oft lebensbedrohlich werden.

Nach Norwegen und Großbritannien haben Mediziner nun auch in Frankreich ein mutiertes Schweinegrippe-Virus nachgewiesen. Es wurde bei zwei Patienten belegt, die infolge der Schweinegrippe gestorben waren. Die Wirksamkeit des Impfstoffs stellen die französischen Behörden aber dadurch nicht infrage. Die Auswirkung der Mutation auf den Krankheitsverlauf und die Ansteckungsgefahr müsse noch untersucht werden.
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Nach der Schweinegrippe-Hysterie

Beitragvon Frank Meier » 5. Januar 2010, 18:25

Impfstoff als Ladenhüter
Der Schweinegrippe-Impfstoff Pandemrix findet keine Abnehmer mehr - die Deutschen sind des Impfens müde. Jetzt pochen die Bundesländer auf Zugeständnisse des Herstellers GlaxoSmithKline. Zudem sollen Millionen überschüssige Impfdosen ins Ausland verhökert werden. Auch Frankreich sucht dringend Abnehmer.
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Die Länder wollen nur die Impfkosten für 30 Prozent der Bevölkerung übernehmen, sagte die Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Mechthild Ross-Luttmann (CDU) in Hannover. "Wir haben jetzt Impfdosen für 60 Prozent der Bevölkerung – aber 60 Prozent werden sich niemals impfen lassen."

Die Länder wollen an diesem Donnerstag in Berlin mit dem Pharmakonzern die Mengen neu aushandeln. Die Verhandlungen wurden angesetzt, weil die Länder bis in den März hinein Impfdosen für nun deutlich mehr als die ursprünglich geplanten 30 Prozent der Bevölkerung geliefert bekommen.

Menschen spielen nicht mit
Die Länder hatten 50 Millionen Dosen des Impfstoffes Pandemrix für 416,5 Millionen Euro geordert. Dies geschah jedoch noch in der Annahme, dass eine zweifache Impfung notwendig sei. Anfang Dezember hatte das Robert-Koch-Institut aber darauf hingewiesen, dass schon eine einmalige Impfung den nötigen Schutz sicherstelle. Nun könnten sogar 60 Prozent aller Menschen geimpft werden. Aufgrund der Impfmüdigkeit der Deutschen bleiben die Länder aber auf einem Großteil ihrer Dosen sitzen. In Niedersachsen ließen sich bislang lediglich gut zehn Prozent impfen.

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Ladenhüter für andere Staaten

Um nicht auf den Kosten sitzen zu bleiben, forderte Ross-Luttmann auch Unterstützung von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP). "Der Bund hat uns ja immer sehr gedrängt, mehr Impfstoff zu bestellen als wir tatsächlich bestellt haben. Von daher sehe ich auch den Bund mit in der Pflicht, uns auch bei den Verhandlungen zu unterstützen." Zudem sei es Aufgabe des Bundes, mit anderen Staaten über einen Verkauf von Impfdosen zu verhandeln.

Auch Frankreich sucht Abnehmer
Derweil hat auch Frankreich nach dem massenhaften Einkauf von Schweinegrippeimpfstoff 50 Millionen Dosen bei den Pharmakonzernen abbestellt. Damit werde mehr als die Hälfte der ursprünglich eingeplanten 712 Millionen Euro eingespart, sagte Gesundheitsministerin Roselyne Bachelot. Die nicht benötigten Impfdosen seien bislang weder ausgeliefert noch bezahlt worden, der Kauf werde daher storniert. Betroffen sind die Pharmafirmen GlaxoSmithKline, Sanofi-Pasteur und Novartis. Frankreich hatte im Sommer insgesamt rund 94 Millionen Impfdosen bestellt, um fast seine gesamte Bevölkerung gegen die Schweinegrippe zu impfen. Bisher haben sich zudem trotz massiver Aufrufe der Regierung nur rund fünf Millionen Franzosen impfen lassen. Jetzt will auch die französische Regierung überzähligen Impfstoff im Ausland verkaufen.

ppo/dpa/AFP
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pipolder
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Re: Infos und Austausch zur Schweinegrippe.

Beitragvon pipolder » 6. Februar 2011, 22:08

Hallo
weiss nicht wie aktuell die Umfrage ist, habe diese Seite das erste Mal angeschaut.
Möchte nur ergänzen dass eine Zeile fehlt. Nämlich die für alle welche die Schweingegrippe gehabt haben :)
Meine 2 Kinder (damals 1 3/4 und 10 J.) und ich hatten vor 1 Jahr alle 3 die Schweinegrippe. Die Kinder hatten sie gut überstanden, es war "einfach" eine sehr starke Grippe mit hohem Fieber, Erkältungssymptomen und Gliederschmerzen, 3 - 5 Tage waren sie krank (beide Kinder benötigten keine medizinische Unterstützung ausser Schmerzmedikamente und Fluimucil zum abhusten.)
Mich hatte es mehr erwischt, da ich selber krank war plus den Kleinen pflegen musste (die Tochter durfte ich einer Freundin geben). Ich habe selber Asthma und diese Grippe hat dann wirklich genau dort die Schwachstelle getroffen. Am 6ten Tag musste ich eine Spritze beim Lungendoktor "abholen"... er sagte, in 2 Tagen wäre ich tot gewesen, ich konnte kaum mehr atmen und nur noch sitzen (nicht mehr liegen). Ja, aber eben, ich habe das Kleinkind gepflegt Tag UND Nacht und mir selber nicht gut schauen können.
Fazit: ich würde mich trotzdem wieder NICHT impfen wenn ich nochmals wählen könnte. Ich glaube, dass die Wirkung dieser Grippe in den Medien übertrieben wurde. Toll ist sie nicht, aber auch nicht sooo dramatisch wie immer geschrieben wird. Für Risikogruppen ist sicher besondere Vorsicht geboten, habe ich ja auch an mir erlebt. Aber es ist machbar, hier in unserer medizinisch gut versorgen Welt jedenfalls. Es wird viel Unfug getrieben mit unseren Ängsten!
Es Grüessli us dr Schwyz
pipolder
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Re: Infos und Austausch zur Schweinegrippe.

Beitragvon Leandrosmama » 7. Februar 2011, 09:55

Hallo wir sind auch alle geimpft....

Mein Bruder Michael hatte die ss grippe und der lag sogar auf der Intensiv.... danach haben wir uns gleich Impfen lassen...

hab nicht alles nachgelesen,aber das was ich gelesen hab war ja sehr intressant.

ich bin fuer die Impfung.
Mein Bruder Matias(1989)ist behindert, er ist Autist !

Mein Sohn Leandro(2006)
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PapiPaddy
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Re: Infos und Austausch zur Schweinegrippe.

Beitragvon PapiPaddy » 19. April 2018, 21:40

Es ist ja schon ein bisschen Zeit vergangen seit der Schweinegrippe, dennoch gibt es immer wieder neue Hiobsbotschaften. Ich bin nicht sicher, ob man sich deswegen immer gleich impfen lassen muss.

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