Trisomie 21/ Down-Syndrom/ Geistige Behinderung bei Kindern

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Beatrice
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Re: Trisomie 21/ Down-Syndrom/ Geistige Behinderung bei Kind

Beitragvon Beatrice » 8. Oktober 2014, 19:37

Kinder mit Geistiger Behinderung, jedoch ohne Down-Syndrom

Der Sohn des Autors ist anno 1963 mit einer schweren Missbildung, einer Gehirnhernie, auf die Welt gekommen

AUTOBIOGRAPHISCHER ROMAN EINES VATERS (1. Buch)
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Titel: Eine persönliche Erfahrung
Autor: Kenzaburô Ôe
Übersetzt von Siegfried Schaarschmidt,
Verlag : Suhrkamp, Mai 2007
ISBN : 978-3-518-38342-1, Paperback, 240 Seiten

Preisinfo : 7,50 Eur[D] / 7,80 Eur[A] / 13,80 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen

Oder gebunden:
ISBN : 978-3-518-03771-3. Leinen, 240 Seiten

Preisinfo : 19,80 Eur[D] / 20,40 Eur[A] / 35,80 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.


Beide Ausgaben erhältlich im Buchhandel oder auch bei amazon



Beschreibung:
Kenzaburo Oe, geboren am 31. Jänner 1935, studierte an der Universität von Tokio französische Literatur und schloss 1959 mit einer Arbeit über Jean-Paul Sartre ab. Kenzaburo Oe fing bereits während seiner Studienzeit zu schreiben an und veröffentlichte mehrere Kurzgeschichten und bereits 1958 seinen ersten Roman. Für eine seiner ersten Kurzgeschichten wurde er mit dem begehrten Akutagawa-Preis ausgezeichnet. Neben mehreren anderen Preisen wie zum Beispiel dem Tanizaki-Preis wurde Kenzaburo Oe der Literaturnobelpreis (1994) verliehen.

Oe schloss sich in den frühen 60er Jahren der Anti-Atombomben-Bewegung und der japanischen Friedensbewegung an. In den 60er Jahren wurde auch sein erster Sohn Hikari mit einer Gehirnhernie geboren, einer sehr schweren Missbildung. Während den ersten sechs Lebensjahren gab es von Seiten des geistig schwer behinderten Sohnes Hikari kein Anzeichen eines Versuchs, mit der Außenwelt kommunizieren zu wollen. Heute ist Hikari Oe trotz seiner schweren Behinderung ein bekannter japanischer Komponist.

Das 1964 erschienene Buch "Eine persönliche Erfahrung" hat autobiographische Züge und handelt von einem jungen Mann Ende zwanzig, der den kindischen Spitznamen Bird trägt. Bird träumt schon lange von einer Reise nach Afrika. Während seine Frau mit Wehen im Krankenhaus liegt, kauft Bird aus Trotz eine Straßenkarten von Afrika, obwohl sein Traum mit der bevorstehenden Geburt seines ersten Kindes in weiter Ferne gerückt ist. Für eine solche Reise hat Bird als Lehrer, Ehemann und Vater einfach zu wenig Geld. Dafür widersteht er der Versuchung, sich mit Whiskey volllaufen zu lassen, während er auf den Anruf seiner Schwiegermutter wartet.

Als dann endlich der erwartete Anruf kommt, hört er kein Anzeichen von Freude in der Stimme der Schwiegermutter und wird gebeten, sofort ins Krankenhaus zu fahren. Dort erfährt er den Grund dafür: sein Sohn ist mit einer schweren Missbildung, einer Gehirnhernie, auf die Welt gekommen. Sein Kind sieht wie ein Monster aus, so, als ob es zwei Köpfe hätte. Die Ärzte sprechen auch nur von einem „Ding“. Wenn das Kind überleben sollte, so die Ärzte, dann würde es immer behindert bleiben und nur das Bewusstsein einer Pflanze haben. Das Kind wird in eine Spezialklinik verlegt, wo man es, wenn es kräftig genug ist, operieren kann. Nach Meinung des die Fahrt zur Spezialklinik begleitenden Arztes, wäre es aber das beste, wenn das Kind bald sterben würde.

Dort eröffnet ihm ein Oberarzt, dass man das Kind zwar nicht töten könne, aber ihm immerhin Zuckerwasser statt Milch verabreichen könne, damit es von selbst innerhalb weniger Tage sterben würde. Dies sieht Bird als die Chance, doch noch dem Unglück entrinnen zu können. Bird weiß nicht, wohin er jetzt gehen kann, außer zu einer alten Freundin Himiko, wo er sich mit Whiskey besäuft. Am nächsten Tag erscheint er betrunken zum Unterricht, erbricht vor seinen Schülern und verliert seinen Job. Er schläft mit Himiko, aber er ekelt sich davor. Bird sinkt so tief wie noch nie in seinem Leben. Doch Himiko bietet ihm an, mit ihm seine Träume zu verwirklichen, die Reise nach Afrika, wenn er sich nach dem Tod seines Kindes von seiner Frau scheiden lässt.

Fast bis zum Schluss ist Bird auf der Flucht vor seiner Verantwortung gegenüber seinem Sohn und kann den Anruf der Spezialklinik, dass sein Sohn gestorben ist, kaum erwarten. Schließlich überwindet er aber in einem Akt der Selbstfindung die Versuchung und entscheidet sich fast zu spät, sein Kind anzunehmen und nimmt schließlich seine Verantwortung wahr.

Kenzabo Oe erspart dem Leser nichts. Ich habe selten so ein erschütterndes Buch gelesen. Die vielen anschaulichen Schilderungen wirken extrem lebensecht und selbst Birds Erbrechen vor seinen Schülern wird so beschrieben, dass man ihm schon fast dabei zusehen kann. Das Schlimmste aber, was Oe dem Leser zumutet, sind keineswegs diese Äußerlichkeiten, sondern die dunkle Seite Birds, die er schildert, denn Bird ist an sich kein böser und gewissenloser Mensch, aber ein sehr unreifer Mensch, dem eine Bürde viel zu groß erscheint, um sie tragen zu können. Diese Bürde will er auf jeden Fall vermeiden, egal wie. Er schreckt nicht einmal davor zurück, sein Kind langsam verhungern zu lassen. Bird begreift zwar intellektuell, dass sein Verhalten unmoralisch ist, doch er verdrängt diese Erkenntnis, verstrickt sich immer mehr und fällt dabei immer tiefer. Dies wird so unmittelbar geschildert, dass der Leser hineingezogen wird und irgendwann kaum mehr in der Lage ist, Bird einfach nur zu verurteilen.

Dieses Buch ist Kenzaburo Oe's bekanntestes Werk und ist unbedingt zu empfehlen!
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AUTOBIOGRAPHISCHER ROMAN EINES VATERS (2. Buch)
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Titel: Stille Tage
Genre: Roman
Autor: Kenzaburô Ôe
Verlag: Insel, 2014
ISBN 978-3-596-19412-4 , Paperback, 288 Seiten

Preisinfo ca. CHF 13,95
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:
Als ihr Vater eine halbjährige Gastdozentur in Kalifornien annimmt und die Mutter ihn begleitet, muss die zwanzigjährige Ma-Chan die Verantwortung für ihre beiden Brüder übernehmen, vor allem für den geistig behinderten, musikalisch hochbegabten älteren Bruder. Keine leichte Aufgabe, obwohl die Geschwister einander sehr verbunden sind. Den abwesenden Eltern erzählt Ma-Chan in einer Art Tagebuch, was sich ereignet und wie sie den Alltag gemeinsam meistern. Doch als die junge Frau sich plötzlich in einer lebensbedrohlichen Situation befindet, ist sie auf die Hilfe des behinderten Bruders angewiesen ...
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AUTOBIOGRAPHISCHER ROMAN EINES VATERS (3. Buch)
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Titel: Licht scheint auf mein Dach
Untertitel: Die Geschichte meiner Familie
Autor: Kenzaburô Ôe
Verlag: S. Fischer, 2014
ISBN 978-3-10-055217-4, Gebunden, 208 Seiten

Preisinfo: CHF 27,95
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel


Buchrückseite:
KENZABURÔ ÔEs erschütternder wie berührender Bericht über das Leben mit seinem behinderten Sohn.

Kenzaburô Ôe ist 28 Jahre, als sein erstes Kind, Sohn Hikari, mit einer geistigen Behinderung zur Welt kommt. Die Ursache sei eine Gehirnhernie, die Auswirkung ist. unter anderem eine Schädeldeformierung. Ôe steht zu diesem Zeitpunkt am Anfang seiner schriftstellerischen Karriere. Aber statt zu schreiben, muss er über Leben und Tod entscheiden. Ôe und seine Frau Yukari entschließen sich für die riskante Operation und schenken Hikari damit das Leben. Diese existentielle Bedrohung hat den Schriftsteller und Menschen Kenzaburô Ôe zutiefst geprägt. Hikari ist heute ein angesehener Komponist klassischer Musik und das Glück seiner Eltern.
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E-BOOK - ERFAHRUNGSBERICHT EINES VATERS
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Titel: Hoff­nung für Dan (eBook / PDF)
Untertitel: Aus dem Alltag mit einem behinderten Kind
Autor: Klaus Möckel

Erhältlich via:
http://www.weltbild.ch/3/17133428-1/ebo ... r-dan.html


Verlagstext:
HOFFNUNG FÜR DAN ist die bewegende Geschichte eines geistig behinderten Jungen, der weder hören noch sprechen kann und dem wegen seiner Schädigung auch die Gebärdensprache versagt bleibt. Innerlich isoliert, rebelliert er gegen alles, was ihm unverständlich erscheint. Die Eltern, die seine und ihre Situation erst allmählich begreifen, versuchen mit Geduld und Liebe, diese Schallmauer zu durchbrechen. Aus der Sicht der Mutter werden die oft verzweifelten Versuche geschildert, mit Bildern und Gesten eine Verständigung zu erreichen, dem ungebärdigen, hilflosen Kind und damit sich selbst eine Perspektive zu geben. Das Verhalten einer mitunter wenig verständnisvollen Umwelt verschärft die Lage noch. HOFFNUNG FÜR DAN war eines der ersten Bücher, die sich in der DDR mit der Problematik solcher Menschen und ihrer Familien auseinandersetzten. Es wurde als ein Aufschrei empfunden, fand grosse Beachtung und führte über den Kreis der Betroffenen hinaus zu heftigen Diskussionen. Bis 1989 in fünf Auflagen erschienen, wurde es nach der Wende nochmals von einem bekannten Münchner Verlag als Taschenbuch publiziert, ist inzwischen aber längst vergriffen. Von seiner aufrüttelnden Wirkung, seiner Wahrhaftigkeit und Dramatik hat es bis heute nichts eingebüsst.
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Fortsetzung des oberen Buches: Dan ist erwachsen und doch auf Hilfe angewiesen
Krebserkrankung des Vaters


TAGEBUCH EINES ELTERNPAARES
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Titel: Drei Tropfen Licht
Untertitel: Ein doppeltes Tagebuch
Autoren: Aljonna und Klaus Möckel
Verlag : Edition D.B., November 2012
ISBN : 978-3-936662-50-4, Paperback, 146 Seiten

Preisinfo : 8,90 Eur[D] / 9,20 Eur[A] / 13,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
Ein Mann, Schriftsteller, erhält einen bestürzenden Befund. In seinem Körper hat sich ein Tumor gebildet. Ist es Krebs? Eine Gewebeprobe bestätigt die Annahme, Klaus hat Prostatakrebs. Für ihn und seine Frau, die gleichfalls literarisch tätig ist, bricht eine unruhige, sorgenvolle Zeit an.
In einem "doppelten Tagebuch" beschreiben Aljonna und Klaus Möckel die Monate der Ungewissheit, der Vorbereitung und Verarbeitung zweier Operationen. Unabhängig voneinander haben sie sich entschlossen, ihre Gedanken zu Papier zu bringen, wodurch aus zwiefacher Sicht ein eindringliches Bild dieses einschneidenden Geschehens entsteht.
Aber die Aufzeichnungen beschränken sich nicht auf die Darstellung der Vorgänge und die Wiedergabe von Bedenken oder Hoffnungen. Im Willen, die schwierige Zeit gemeinsam durchzustehen, weitet sich der Blick, bezieht die Situation des erwachsenen, doch behinderten Sohnes mit ein, der weder hören noch sprechen kann. (Siehe dazu auch HOFFNUNG FÜR DAN, wo von den frühen Jahren dieses "besonderen" Kindes berichtet wird.) Wenngleich in einem Wohnheim lebend, braucht Dan nach wie vor all ihre Fürsorge.
Darüber hinaus ergeben sich Erinnerungen an Eltern, Geschwister, Freunde. Dramatisch die Kindheit der Frau in der Emigration, tragisch der frühe Tod ihrer Mutter nach der Rückkehr und später auch der des Vaters.
DREI TROPFEN LICHT ist Selbstanalyse und literarisch gestaltete Dokumentation, ein spannendes Buch, das durch seine Offenheit besticht.
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Björg, geboren anno 1969, hat eine schwere Hirnverletzung während der Geburt erlitten. Sie ist schwer geistig behindert und hat dazu noch Epilepsie, eine Nahrungsmittelunverträglichkeit und autistische Züge

ERFAHRUNGSBERICHT EINER MUTTER (TEIL 1)
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Titel: Björg
Untertitel: Die Entwicklungsgeschichte eines geistig behinderten Kindes und seiner Familie
Autorin: Unnur Sigurðardóttir
Verlag: Radix Hannover, 1993
ISBN 3-926516-01-1, Paperback, 344 Seiten, illustriert mit s/w-Fotos
Vergriffen im Buchhandel, erhältlich über die Autorin: Unnur Sigurðardóttir, Elsa-Brandströmstr. 9, D-31311 Uetze-Hänigsen (Deutschland)

Zum Inhalt:
Dieses Buch schildert die ersten Lebensjahre mit Björg seit Geburt bis zum Eintritt in die Förderstufe (von der Schule wurde Björg nicht anerkannt) und macht deutlich, mit welchen Belastungen die Mütter von damals noch zu kämpfen hatten, wo es keinerlei Entlastung gab. Noch heute werden sich viele Mütter mit schwer geistig beeinträchtigten Kindern in den Schilderungen der Autorin wiederfinden.
Das Buch wurde jedoch auch vor allem für Aussenstehende geschrieben, für Nachbarn, Verwandte, aber auch für Behörden und andere "Schreibtischtäter". Es soll und kann ihnen einen Einblick geben, wie kompliziert das Leben mit einem geistig behinderten, epilepsiekranken und der Lautsprache nicht mächtigen Kind ist. Es macht aber auch deutlich, wieviel Liebe und Respekt die Mutter und die Familie für ihr besonderes Mitglied haben. Es macht deutlich, warum sich die Familie weigerte, trotz aller Strapazen, ihr Kind einfach in ein Heim zu geben - wie es mehrfach angeraten wurde.
Ferner schildert es eindrücklich, wie die Anwendung alternativer Heilmethoden und das Weglassen der schweren Epimedis die kleine Björg aufblühen liess.
Die Autorin gibt viele gute Tipps und Hinweise in ihrem sehr detaillierten Erstlingswerk.

Über die Autorin:
Unnur Siguröardöttir wurde 1936 in Reykjavik/Island geboren. Sie studierte Sprachen in Reykjavik, aber auch in Frankfurt a. M., und machte ein Zusatzstudium für das Lehramt. Danach arbeitete sie in einer isländischen Schule. Sie ist mit einem Deutschen verheiratet, hat vier Kinder und lebt seit 1967 in Deutschland.
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ERFAHRUNGSBERICHT EINER MUTTER (TEIL 2)
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Titel: Mein Weg mit dem Sternenkind
Autorin: Unnur Sigurðardóttir
Verlag: AMUN, 2002
ISBN 3-935095-23-6, Paperback, 319 Seiten (ehem. Preis: EUR 16.50)
Vergriffen im Buchhandel, erhältlich über die Autorin: Unnur Sigurðardóttir, Elsa-Brandströmstr. 9, D-31311 Uetze-Hänigsen (Deutschland)

Verlagstext:
Viele Eltern geistig behinderter Kinder suchen nach neuen Wegen, um das Wohlbefinden ihrer Schützlinge zu verbessern. Die meisten von ihnen haben sich mit den verschiedensten Errungenschaften vertraut gemacht und viele haben sogar angefangen, diese mit gutem Resultat zu nutzen. Unnur Sigurðardóttir und ihr Mann, Alfred Rohloff, gehören zu diesen Eltern. Ihre Tochter Björg Ástrún wurde im Jahre 1969 geboren. Gleich nach der Geburt wurde klar, daß sie aufgrund einer Hirnverletzung und epileptischen Anfällen geistig schwer behindert sein würde.

Dieses Buch handelt davon, wie es der Autorin und ihrem Mann gelungen ist, ihrer Tochter trotz der Behinderung zu einer entsprechenden Entwicklung zu verhelfen. Hier werden einige Therapieformen beschrieben, die Anwendung fanden und Hoffnung geben. Die vorliegenden tagebuchähnlichen Aufzeichnungen setzen sich mit diesen vielseitigen Bemühungen der Autorin um alternative Heilmethoden auseinander, aber auch mit einer Perspektive der persönlichen Entwicklung der Mutter eines behinderten Kindes, ihren Lernprozessen und Bedürfnissen, sowie ihrem Befinden in unserer Gesellschaft.

Über die Autorin:
Unnur Siguröardöttir wurde 1936 in Reykjavik/Island geboren. Sie studierte Sprachen in Reykjavik, aber auch in Frankfurt a. M., und machte ein Zusatzstudium für das Lehramt. Danach arbeitete sie in einer isländischen Schule. Sie ist mit einem Deutschen verheiratet, hat vier Kinder und lebt seit 1967 in Deutschland.
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ERFAHRUNGSBERICHT EINER MUTTER (TEIL 3)
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Titel: Verschiedene Welten
Untertitel: Zwischen geistiger Behinderung, Politik und Therapie. Der Lebensweg einer Mutter mit ihrer Tochter
Autorin: Unnur Sigurðardóttir
Verlag: Reitmajer, 2013
ISBN 978-3-942867-25-2, Paperback, 333 Seiten

Preisinfo ca: CHF 28.90

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:
Wie soll, oder besser, wie kann die Lebensgeschichte einer Mutter mit ihrem geistig schwer behinderten Kind aussehen? Ist diese Geschichte doch in Worte gefasstes Erstaunen, Leid, aber auch Frohsinn, in jedem Falle aber auch Erkenntnis über unsere alltägliche Welt mit all ihren Licht- und Schattenseiten und über ein Wesen, das, fast symbiotisch, ganz zu einem selbst gehört.
Darum übersteigt dieses Buch auch die Formkriterien, die ein reines Sachbuch setzt, obwohl es zugleich auch ein solches ist. Aber es ist darüber hinaus auch Protokoll von einzelnen Tagen, ist Erlebnisbericht von dem, was einem mit einem behinderten Kind begegnen kann.
Die Welten, von denen dieses Buch spricht, sind darum auch in vielfacher Hinsicht verschieden. Da ist die Welt der behinderten Tochter gegenüber der Welt der sogenannten Gesunden. Da ist die Welt der Schulmedizin gegenüber einer überbordenden Welt alternativer Medizin und Therapien, auf die man auch zurückgreift, um Hilfe zu erlangen. Da ist die Welt des Alltags mit ihren kleinen unmittelbaren Hilfen, da ist aber auch die große Welt der Politik, die über ihre Einrichtungen (Sozialamt, Behindertenverbände, Amtsgericht) in diese Alltagswelt hineinwirkt.
All dies bringt Unnur Siguröardöttir in ihrem Buch zur Sprache weil all dies zu einem solchen Leben gehört. Und sie tut dies mit einer schonungslosen Offenheit.

Über die Autorin:
Unnur Siguröardöttir wurde 1936 in Reykjavik/Island geboren. Sie studierte Sprachen in Reykjavik, aber auch in Frankfurt a. M., und machte ein Zusatzstudium für das Lehramt. Danach arbeitete sie in einer isländischen Schule. Sie ist mit einem Deutschen verheiratet, hat vier Kinder und lebt seit 1967 in Deutschland.
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Man sieht nur mit dem HERZEN gut.
Antoine de Saint-Exupéry

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Re: Trisomie 21/ Down-Syndrom/ Geistige Behinderung bei Kind

Beitragvon Beatrice » 1. Juni 2015, 21:14

ERFAHRUNGSBERICHT EINER GLÄUBIGEN, SOZIAL ENGAGIERTEN FAMILIE
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Titel: Zu Hause ist da, wo Gott uns haben will
Untertitel: Die ungewöhnliche Geschichte einer mutigen Familie
Autorinnen: Irene Günther und Katharina Weyandt
Verlag: Brunnen, 2014
ISBN 978-3-7655-1805-8, Gebunden, 159 Seiten

Preisinfo: € 12.99 / CHF 20.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Als sich die Krankenschwester Irene in den gut aussehenden Josef verliebt, ist das der Beginn einer aufregenden Familiengeschichte. Im Vertrauen auf Gott gehen die beiden viele Wagnisse ein und lassen den festen Job und das gemietete Haus hinter sich. Dabei erleben sie immer wieder Wunder. Ihre Liebe zu Menschen, ihr Mut und ihre Hoffnung stecken andere an.
Doch dann planen sie, für 600.000 DM in Hainichen/Sachsen im Team von "Jugend mit einer Mission" ein christliches Familienzentrum mit aufzubauen. Ohne eine einzige Mark in der Tasche ...
Eine faszinierende Geschichte, ehrlich und mit viel Humor erzählt.

Zur Autorin:

Irene Günther, geboren 1949, drei leibliche und 2 Pflegekinder, lebt heute mit ihrem Mann und ihrem behinderten Sohn in Chemnitz. Dort ist sie in Zusammenarbeit mit der örtlichen Kirchgemeinde als Seelsorgerin und freiberufliche Beraterin und Referentin tätig.
Vor allem ihrem Sohn Dominik, der mit Trisomie 21 und einem schweren Herzfehler geboren wurde, verdankt das Paar viele kostbare Begebenheiten und Erfahrungen, die mit ins Buch einfliessen. Dominik selbst hat die Erlaubnis zur Veröffentlichung dieser teils sehr persönlichen Geschichten gegeben. Wie Irene Günther betont, hätte das Buch, ohne Dominik, nur halb so viele Seiten.

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Sehr sehenswert Doku über eine Familie, in welcher die Mutter Trisomie 21 Mosaik hat. Dies wurde 24 Jahre lang nicht erkannt, denn sie entwickelte sich ganz normal. Nur Kindheitsfotos zeigen irgendwie ein DS-Gesichtchen. Maren bekam 3 Kinder, zwei davon haben Trisomie 21 und aus diesem Grund wurde es abgeklärt. Heute weiss man, dass Maren Trisomie Mosaik hat und damit das Down-Syndrom vererben kann. Trotzdem sind die eine glückliche Familie
https://www.youtube.com/watch?v=iYuUfJzCD50
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Re: Trisomie 21/ Down-Syndrom/ Geistige Behinderung bei Kind

Beitragvon Beatrice » 17. August 2015, 20:53

Thema: Menschen mit geistiger Behinderung den christlichen Glauben/Auferstehung und Leben nach dem Tod erklären

Eine Künstlerin mit Trisomie 21 malte das Vater unser

DAS BESONDERE BUCH - VATER UNSER IN BILDERN
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Titel: VATER UNSER
Bilder von Aliki Koryfidis
Text von Jasmin Häni
Verlag: Eigenverlag Jasmin Häni, 2015
Keine ISBN, 25 Seiten, mit 11 farbigen Bildern - 9 davon gemalt von Aliki Koryfidis

1. Auflage leider vergriffen, Jasmin Häni plant eine Zweitauflage. Wer ein Buch möchte, gute Ideen hat, einen geeigneten Verlag kennt oder das Projekt unterstützen möchte, meldet sich bitte bei
http://www.jasminhaeni.ch/index.php/kontakt


Zum Inhalt:
Während anderthalb Jahren malte Aliki Koryfidis aus Rebstein in Atelier-Stunden bei Jasmin Häni neun Bilder zu den «Vaterunser»-Bitten. Durch diese Arbeit fand Aliki Koryfidis viel Kraft und Mut für ihren von Krankheit geprägten Lebensweg.
Aliki Koryfidis kam anno 1976 als Kind griechischer Eltern im St. Galler Rheintal auf die Welt. Aufgrund ihrer Einschränkungen durch Trisomie 21 absolvierte sie die Schulzeit in der HPS Heerbrugg. Aliki spricht fliessend Griechisch und Rheintalerdialekt. Nach dem Tod ihrer Mutter zog Aliki zu ihrer Schwester, wo sie nun seit vielen Jahren lebt und sich wohlfühlt. Aliki liebt Musik und ist Chormitglied der Sunsingers. Seit ihrer Kindheit malt und zeichnet sie voller Begeisterung und teilt damit auf ganz besondere Weise ihre Gedanken und Gefühle mit ihren liebsten Mitmenschen.
Dank dem Besuch in Jasmin Hänis Malatelier kann sie ihre Werke nun einem grösseren Publikum zeigen. Schon zum 2. Mal wurden ihre Bilder ausgestellt.
Dank der verständlichen Erklärungsworte der einzelnen Verse des Vater Unsers durch Jasmin Häni, die Aliki den Inhalt des Gebetes näher brachte, malte die junge Künstlerin ganz besondere Bilder, die nun in diesem Buch zu sehen sind.

Jasmin Häni ist 1975 im St. Galler Rheintal geboren und aufgewachsen und lebt auch heute noch dort mit ihrer Familie. Nach Erstausbildung zur Floristin und anschliessender 3jähriger Berufstätigkeit nahm sie die Arbeit als Betreuerin in einer Behinderteninstitution auf und bildete sich parallel zur Kunst-, Mal - und Gestaltungstherapeutin bei Eva Brenner aus Frauenfeld aus.
Seit 2013 wirkt sie aus Ausbildnerin in den Kreativ-Werkstätten der Jugendstätte Bellevue in Altstätten.
Seit 2008 bietet sie in Rebstein "Malen und Gestalten für Kinder und Erwachsene in Einzel-und Gruppensettings" an. So kam sie auch in Kontakt mit Aliki und bezeichnet die Arbeit mit ihr als etwas vom Eindrücklichsten, was sie je erlebte.
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PRAXISBUCH
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Titel: Wo bist Du?
Autoren/Herausgeber: Regina Zipfel
Verlag: Epubli, Januar 2014
ISBN/EAN: 9783844282061, Spiralgebunden, 26 Seiten

Preisinfo: 11,90 CHF
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel


Zum Inhalt:
Was geschieht nach dem Tod? Mit dieser Geschichte habe ich versucht, Auferstehung und das Leben nach dem Tod zu erklären. Das Buch entstand als visuelle Unterstützung einer Trauerfeier mit und für geistig behinderte Menschen, ist aber aufgrund seiner Gestaltung auch für Kinder im Alter bis zu 6 Jahren geeignet. In einfacher, kurzer und elementarisierter Sprache, untermalt mit ansprechenden Zeichnungen, spendet das Buch Trost während der Trauerphase und kann zudem bei der Trauerverarbeitung hilfreich sein.
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CHRISTLICHE ERZÄHLUNG ÜBER 2 JUNGE MENSCHEN MIT DOWN-SYNDROM
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Titel: Hans-Dieter und Daniela - geborgen in der Liebe Jesu
Untertitel: Eine Geschichte über das Down - Syndrom
Herausgegeben von ^Marlies und Helmut Theurer
Verlag : Books on Demand, Januar 2013
ISBN : 978-3-8482-5820-8, Paperback, 36 Seiten

Preisinfo : 11,95 Eur[D] / 12,30 Eur[A] / 17,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:
Hans-Dieter und Daniela haben das Down-Syndrom. Sie wohnen in einer Wohngruppe in einer Behindertenwerkstätte in Bayern. Die beiden sind miteinander befreundet, haben sich lieb und wollen heiraten. Hans-Dieter wurde als Kind von seinem Vater in seiner Seele wegen seiner Andersartigkeit oft angegriffen und verletzt. Er versteht so vieles nicht in seinem Leben und redet sich immer ein, dass er ein Mann und stark ist.Durch die spielerische Hochzeit mit einer kleinen Predigt über Jesus und die Erklärung durch Figuren aus Knete erfasst er in seiner Seele etwas, was sein Verstand nicht versteht und sein Mund nicht aussprechen kann.

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KUNSTBAND - GEISTIG BEHINDERTE KINDER UND ERWACHSENE SETZEN SICH MIT DEM GLAUBEN AUSEINANDER
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Titel: Ich bin wertvoll
Herausgeber: Jürgen Wieggrebe / Ursula Glahn / Otfrid Heinze/ Gerhard Schorch / Johannes Seidenberg / Rita Wieggrebe
Verlag : Josef Fink, 2000
ISBN : 978-3-933784-84-1, Gebunden, 152 Seiten, 64 Abbildungen

Preisinfo : 14,00 Eur[D] / 25,30 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
Menschen mit einer geistigen Behinderung stellen-frei von jeder Künstlichkeit- das dar ,was sie beim Hören biblischer Geschichten empfinden. Sie wollen mit dem Betrachter ihrer Bilder darüber ins Gespräch kommen.Sie bringen in ihren Bildern sehr persönlich zum Ausdruck, welchen Wert ihr Leben hat, wie auch das Leben der Betrachter. Das macht auch das Buch sehr wertvoll.
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KUNSTBAND
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Titel: Ich glaube - Geistig behinderte Menschen aus den Neinstedter Anstalten malen biblische Geschichten zum Glaubensbekenntnis
Autoren: Autorenkollektiv
Verlag: Evangelische Haupt-Bibelgesellschaft zu Berlin u. Altenburg, 1987
ISBN 3746100305, Gebunden, 62 Seiten, durchgehend farbig

Vergriffen, erhältlich auf http://www.booklooker.de

Beschreibung:
Vierundzwanzig Bilder zum Glaubensbekenntnis: Eine Freizeitgruppe aus den Neinstedter Anstalten hat sie gestaltet.
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KONFIRMANDENUNTERRICHT MIT GEISTIG BEHINDERTEN JUGENDLICHEN
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Titel: kreuzundquer, / kreuzundquer mit Handicap
Untertitel: Ein Konfirmandenkurs gemeinsam mit geistig behinderten Jugendlichen
Autorin: Rebecca Lenz
Verlag : Vandenhoeck & Ruprecht, Januar 2011
ISBN : 978-3-525-61505-8, Paperback, 128 Seiten, mit zahlreichen Abb., DIN A4
Vergriffen im Buchhandel

Zum Inhalt:
Behinderte Jugendliche wollen mitmachen. Die Kieler Pastorin Rebecca Lenz hat einen Kurs entwickelt, mit dem das gut funktioniert und der durchlässig ist für die Gesamtgruppe.
Geboten wird das bewährte Konzept "kreuzundquer" in elementarisierter Form: Viel Wahrnehmen, viel Gestalten - und die Deuteeinheiten sind als Entdeckungsreisen konzipiert. Das macht nicht nur Behinderten Freude und nicht nur in der Sondergruppe Sinn. Der Kurs bietet genügend Geborgenheit für die, die sich nicht ganz weit nach draußen trauen, ist aber zugleich offen genug für viele Begegnungen "kreuz-und-quer".
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Man sieht nur mit dem HERZEN gut.
Antoine de Saint-Exupéry

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Re: Trisomie 21/ Down-Syndrom/ Geistige Behinderung bei Kind

Beitragvon Beatrice » 18. Oktober 2015, 01:27

BÜCHER FÜR KINDER MIT GEISTIGER BEHINDERUNG

Das neue GuK-Bilderbuch
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Titel: Und nun? – Lisa und Tom haben viele Ideen
Autoren: Etta Wilken und Wolfgang Halder
fester Einband, 36 Seiten, durchgehend farbig

Preisinfo: 17.95 Euro

Erhältlich via:
https://www.ds-infocenter.de/html/aktuell.html


Zum Inhalt:
"Und nun?" sind acht schöne, in Sätze und Gebärden verpackte Kurzgeschichten – Erlebnisse von Lisa und Tom über Kochen, Weglaufen, Geburtstag feiern und weitere Alltagsthemen.
Tom und Lisa sind den Kindern bereits bekannt von den GuK-Karten. Ihre Erlebnisse können Jungen und Mädchen gut nachvollziehen. Sie kennen es ähnlich aus ihrem eigenen Lebensalltag.
Geschrieben wurden die Geschichten von Etta Wilken, die das GuK-Konzept entwickelt und einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht hat.

Hintergrund zu den GuK-Büchern:
Während der letzten zehn Jahre haben viele tausend Kinder mit einer verzögerten Sprachentwicklung (wie auch ihre Geschwister und Kindergartenfreunde) die einfachen Gebärden nach dem GuK-Konzept erlernt. Die Methode hat sich bewährt und wird auch weiterhin erfolgreich eingesetzt. Höchste Zeit also für ein "GuK-Bilderbuch".
"Und nun?" bringt acht kleine Geschichten mit den Erlebnissen von Lisa und Tom, die den Einsatz der Gebärden im Alltag zeigen.
Die beiden sind den Kindern schon bekannt von den GuK-Karten. Ihre Erlebnisse sind für sie gut nachvollziehbar, da sie es ähnlich auch aus ihrem eigenen Lebensalltag kennen.
Es macht Spaß, gemeinsam die Bilder zu betrachten und zu überlegen, was passiert, wenn … und, weil das Buch zeigt, wie natürlich der Einsatz der Gebärden sein kann, ermuntert es das Kind zum Mitmachen und Nachahmen. Damit bildet es eine Brücke zum spontanen Einsatz der Gebärde als Mittel der Kommunikation, auch in anderen Zusammenhängen.
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Da relativ viele Kinder mit DS auch hörbehindert sind oder mit Gebärden kommunizieren, füge ich die Vorstellung dieses besonderen Buches auch hier noch ein

BILDERBUCH MIT GEBÄRDEN NACH ANITA PORTMANN
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Titel: «Die Berner Stadtmusikanten»
Untertitel: eine eingeschweizte Version der Bremer Stadtmusikanten inklusive Gebärdenübersetzung
Autoren: Alena Knörr, Daniel Locher, Evelyne Frei und Markus Hubacher
Illustrationen von: Andreas Stulz
Gebärden: Fachpersonen aus der Stiftung Aarhus in Gümligen BE
Verlag: Sonos, Frühjahr 2016( Die Auflagenhöhe ist von den Sponsorengeldern abhängig)
Keine ISBN, Ringbindung, festeres Papier, 32 Seiten, durchgehend farbig und mit Gebärden illustriert

2. Auflage derzeit in Planung, folgt wenn die Gelder der Sponsoren für den Druck ausreichen

Vor-Bestelladresse: Alena Knörr, Brunnenweg 10, 2572 Sutz oder via Mail: [geschichtenverbinden@gmail.com]
Konkreter Preis: Wird derzeit abgeklärt, folgt nach Bekanntgabe

Das Bilderbuch «Die Berner Stadtmusikanten»
Das Buch «Die Berner Stadtmusikanten» entstand im Rahmen des interdisziplinären Berufsmatura-Projekts «Geschichten verbinden». Die Bilderbuchautoren Alena Knörr, Daniel Locher, Evelyne Frei und Markus Hubacher schreiben dazu: «Geschichten verbinden Eltern und Kind, Bruder und Schwester sowie Schüler und Lehrpersonen. Gemeinsam können wir weitere Menschen mit Geschichten verbinden und auch in der Gesellschaft benachteiligte Menschen einander näher bringen.»
Am Buch «Die Berner Stadtmusikanten» beteiligt waren – neben dem Autorenteam – der Illustrator Andreas Stulz sowie Fachpersonen der Stiftung Aarhus in Gümligen, zwecks Qualitätssicherung der Gebärden. Die Zeichnungen der Gebärden stammen von Illustrator Martin Gyger, sie wurden ursprünglich in Anita Portmanns Buch «Wenn mir die Worte fehlen» veröffentlicht.
Zu den Hauptsponsoren des Bilderbuches zählte der Verband Sonos, der auch zur Zweitauflage beiträgt. Gedruckt
wird diese voraussichtlich im Frühling 2016. Nachgefragt wird das Buch vor allem aus Institutionen, die mit der
Gebärdensammlung von Anita Portmann arbeiten.
.
Weitere Informationen finden Sie auf der Facebook-Seite «Geschichten verbinden». Bilder sowie Blogs zur Award-Reise nach Vietnam finden Sie unter
http://www.youngcaritas.ch

Mehr zum Buch und über die Hintergründe sowie zur Gebärdensammlung von Anita Portmann findet man auf:
https://www.sonos-info.ch/fileadmin/ima ... r_2015.pdf
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ERZÄHL-, LESE-UND AUSMALBUCH FÜR KINDER MIT GEISTIGER BEHINDERUNG
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Titel: Das sind Gschichtli vom Müüsli Antönli und vom Chätzli Babettli
Untertitel: Es Büechli zum Läse, Mole und Verzelle : Usdänkt und verzellt händ die Gschichtli für d' Chinder im Ferielager 1979 uf em Urnerbode
Verfasser/Beitragende: Brigitte Legatis, Lukas Bäbler, Vreni Schuler, Beatrice Vordermann, Conny Füglistaller; Ufgschribe händs d' Irmgard Rohner und de Kurt Michel
Verlag: Verein der Eltern und Freunde geistig Behinderter im Freiamt, 1981, Bremgarten (AG)
Keine ISBN, Paperback, 63 Seiten, illustriert schwarz-weiss- zum Ausmalen

Erhältlich via:
http://www.buchfix.ch/contents/de-ch/p1 ... ettli.html

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Titel für geistig behinderte Jugendliche oder junge Erwachsene


Das Besondere an der witzigen und warmherzigen Geschichte: Sie ist in punkto Stil, Aufbau und Darstellung speziell für Jugendliche und junge Erwachsene mit einer geistigen Behinderung geschrieben – eine Personengruppe, für die es ansonsten kaum Literatur gibt.

ERZÄHLUNG FÜR GEISTIG BEHINDERTE JUGENDLICHE
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Titel: Tina ist verliebt
Untertitel: Erzählung für Jugendliche und junge Erwachsene mit einer geistigen Behinderung
Autorin: Steffi Geihs
Verlag : Buch&Media , Allitera Verlag, April 2012
ISBN : 978-3-86906-190-0, Paperback, 60 Seiten

Preisinfo : CHF 14.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
Tina, ein siebzehnjähriges Mädchen, verliebt sich in ihren Klassenkameraden Paul, der wie sie eine geistige Behinderung hat. Sie durchlebt all die Irrungen und Wirrungen, die damit einhergehen – bis zum Happy End. Das Besondere an der witzigen und warmherzigen Geschichte: Sie ist in punkto Stil, Aufbau und Darstellung speziell für Jugendliche und junge Erwachsene mit einer geistigen Behinderung geschrieben – eine Personengruppe, für die es ansonsten kaum Literatur gibt.
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ERZÄHLUNG FÜR JUGENDLICHE/JUNGE ERWACHSENE MIT GEISTIGER BEHINDERUNG
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Titel: Tina hat einen Freund
Untertitel: Erzählung für Jugendliche und junge Erwachsene mit einer geistigen Behinderung
Autorin: Steffi Geihs
Verlag: Allitera, Juni 2013
ISBN: 978-3-86906-480-2, Paperback, 72 Seiten

Preisinfo : CHF 14.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:
Die 17-jährige Tina ist mit Paul zusammen, der wie sie eine geistige Behinderung hat. Gemeinsam müssen sie lernen, dass Verliebtsein auch nicht so schöne Seiten hat und dass die Sache mit dem ersten Sex ganz schön kompliziert ist. Warmherzige Geschichte über die erste Liebe, die in punkto Stil, Aufbau und Darstellung speziell für Jugendliche und junge Erwachsene mit einer geistigen Behinderung geschrieben ist.
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ERZÄHLUNG FÜR JUGENDLICHE AB 12 JAHREN MIT EINER GEISTIGEN BEHINDERUNG
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Titel: Tina hat Liebeskummer
Untertitel: Erzählung für Jugendliche und junge Erwachsene mit einer geistigen Behinderung
Autorin: Steffi Geihs
Verlag: Allitera, Dezember 2014
ISBN 978-3-86906-712-4, Paperback, 76 Seiten

Preisinfo ca: CHF 14.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:
Tina ist 18 Jahre alt und nun schon einige Monate mit Paul zusammen, der wie sie eine geistige Behinderung hat. Tina hat Paul lieb aber etwas hat sich geändert: Die Schmetterlinge vom Anfang ihrer Beziehung sind weg. Alles ist irgendwie normal geworden. Als Paul eines Tages dann einen großen Fehler macht, muss Tina eine schwierige Entscheidung treffen. Die Fortsetzung der erfolgreichen Bände »Tina ist verliebt« und »Tina hat einen Freund«!
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LESBISCHE LIEBESGESCHICHTE IN EINFACHER SPRACHE
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Titel: Olga und Marie
Untertitel: eine Liebesgeschichte in Einfacher Sprache
Autorin: Andrea Lauer
Verlag: Edition naundob, Oktober 2015
ISBN 978-3-946185-01-7, Taschenbuch, 100 Seiten, 18 Abbildungen, Preisinfo ca: CHF 18.90

Auch als Hörbuch auf CD erhältlich, ISBN 9783946185048, Spieldauer 60 Minuten, Preisinfo ca: CHF 21.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
Das ist ein Buch über Marie.
Marie ist 23 Jahre alt.
Sie will endlich selbst entscheiden.
Sie möchte laut Musik hören.
Und sie möchte Olga küssen.
Lesbische Liebesgeschichte in Einfacher Sprache für Menschen mit Lernbehinderung in der Hauptrolle.
Schauspieler vom Theater „Ramba Zamba“ in Berlin haben das Buch gelesen.
Rita hat über dieses Buch gesagt:
„...ich will viel lesen üben, damit ich das Buch lesen kann.“
Michael hat über dieses Buch gesagt:
„Mir hat die Liebesgeschichte und das Küssen am besten gefallen. Da würde ich gerne einen Film draus machen und selbst mitspielen.“
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Man sieht nur mit dem HERZEN gut.
Antoine de Saint-Exupéry

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Mehrfachautorinnen

Beitragvon Beatrice » 28. Dezember 2015, 23:23

Mütter, die mehr als ein Buch über ihr besonderes Kind geschrieben haben


Ulrike Solo


Lea Viktoria, geboren 2002, hat das Down Syndrom und Fallotsche Tetralogie

ERFAHRUNGSBERICHT EINER MUTTER (TEIL 1)
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Titel: "Weil Liebe keine Fehler kennt"
Untertitel: Das Leben eines herzkranken Down-Mädchens
Autorin: Ulrike Solo
Verlag: Books on Demand, August 2014
ISBN: 978-3-7357-7769-0, Paperback, 276 Seiten, 3 farbige Fotos von Lea Viktoria

Preisinfo ca: CHF 42.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Inhalt:
In meinem ersten Buch erzähle ich Euch die Geschichte aus den ersten 6 Lebensjahren meiner herzkranken behinderten Tochter aus meiner mütterlichen Sicht. Viele Hürden hat sie genommen und trotz oder vielleicht auch gerade wegen ihrer schweren Herzerkrankung verkörpert sie, wie die meisten Down-Kinder, die Liebe und die pure Lebensfreude. Wenn wir „Normalos" es wagen, unseren Blick auf das zu richten, was wirklich ist, können wir jeden Tag unsagbar viel für uns von behinderten Menschen lernen. Im Gegenzug dürfen wir ihnen die Unterstützung geben, die nötig ist, damit sie ihr eigenes Leben so leben und genießen können, wie sie es brauchen und können. Leben und Liebe ist das, was Du daraus machst, egal, welche Hürden es dabei gibt, weil Liebe keine Fehler kennt...
(Spendenprojekt: Ronald Mc Donald Haus in Sankt Augustin, Infos siehe Postings auf der Facebook-Seite)
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ERFAHRUNGSBERICHT EINER MUTTER (TEIL 2)
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Titel: "Weil gemeinsam leben ALLE glücklich macht"
Untertitel: Fortsetzung von "Weil Liebe keine Fehler kennt"
Autorin: Ulrike Solo
Verlag, Books on Demand, März 2015
ISBN: 978-3-7347-7718-9, Paperback, 256 Seiten, 3 schwarzweisse Fotos von Lea Viktoria

Preisinfo: CHF 28.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Inhalt:
Dies ist die Fortsetzung zu dem Buch „Weil Liebe keine Fehler kennt“. Große Ereignisse standen an für die herzkranke Lea Viktoria, die ein Down-Syndrom hat, welche wir gern mit Dir teilen. Die Schule begann, sie erlebte ihre erste Heilige Kommunion, ebenso, wie die ersten Klassenfahrten ohne Mama und Papa. Außerdem erzählen wir Dir, warum Salatgurken eine Weile zitternd im Verkaufsregal lagen und was es mit dem großen weisen Auto und der lauten Musik vor unserer Haustür eines Tages auf sich hatte. Bist Du bereit, mit uns durch unzählige lustige Momente zu reisen und Dein Herz zu öffnen, für das Anders-sein, das keine Ausgrenzung kennt? Bist Du bereit, Inklusion zu fühlen und zu erleben, was behinderte Menschen Dir schenken? Wir laden Dich herzlich ein in unsere Welt, in der gemeinsam leben ALLE glücklich macht...
(Spendenprojekt: Neumühlenschule Borken-Gemen, Förderschule für geistige Entwicklung; Infos in den Postings auf der Facebookseite)
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Doro Zachmann

ERLEBNISBERICHT, LYRIK UND POESIE EINER MUTTER
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Titel: Mit der Stimme des Herzens
Untertitel: Meine ersten Jahre mit Jonas
Autorin: Doro Zachmann
Verlag : SCM Hänssler, erscheint Ende Sept. 2012
ISBN : 978-3-7751-5414-7, Gebunden, 192 Seiten
Leider vergriffen im Buchhandel, via booklooker.de noch erhältlich

Zum Inhalt:
Du, der du als eingeschränkt giltst, besitzt die Gabe, ganz und gar zu lieben, ohne jede
Einschränkung
.“ In poetischen Texten schreibt Doro Zachmann ein emotionales Tagebuch. Die Texte
zeichnen den Weg einer Mutter und ihres Kindes mit Down-Syndrom nach – von der Schwangerschaft bis
zum Schuleintritt. Trotz aller Ängste und Schmerzen überwiegen Mut und Hoffnung und so treffen die
Worte direkt ins Herz. Eine literarische Liebeserklärung einer Mutter an ihr behindertes Kind.

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ERLEBNISBERICHT EINER MUTTER
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Titel: Bin Knüller!
Untertitel: Die Geschichte von Jonas
Autorin: Doro Zachmann
Verlag : Brockhaus, R , 4. Auflage November 2016
ISBN : 978-3-7751-5216-7, Taschenbuch, 256 Seiten, mit farbigen Abbildungen

Preisinfo : CHF 14.90
Alle Preisangaben in Schweizer Franken (CHF) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
Jonas ist ein besonderes Kind: Er hat Down-Syndrom und einen schweren Herzfehler.
Jetzt ist er 14, und wieder muss er operiert werden. Doch er selbst ist sich sicher: Er ist ein
Knüller. Gott hat ihn gemacht, und der wird auch auf ihn aufpassen.
Jonas' Weg durch die OP wird dokumentiert von seiner Mutter, in Tagebuchauszügen, Artikeln,
Anekdoten, mit Fotos, Zeichnungen und nachdenklichen Kurztexten.
So entsteht ein buntes Bild über einen besonderen Menschen, der in Gottes Augen wertvoll und ein
Segen für Familie und Freunde ist.
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ERLEBNISBERICHT EINER MUTTER UND IHREM DS-JUNGEN
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Titel: Ich mit ohne Mama
Untertitel: Knüller Jonas wird erwachsen
Autoren: Doro und Jonas Zachmann
Verlag : SCM Hänssler, 3. Auflage Juni 2013
ISBN : 978-3-7751-5372-0 , Gebunden, 336 Seiten

Preisinfo : CHF 23.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
Jonas ist 19 Jahre alt. Er ist mit Down-Syndrom und einem schweren Herzfehler zur Welt gekommen. Was
ihn aber nicht davon abhält, die Hürden des Alltags auf seine unverwechselbar originelle Weise zu
meistern. Gemeinsam mit seiner Mutter – Jonas kann lesen und schreiben – erzählt er vom
Erwachsenwerden. Mit seinem Charme findet er den direkten Weg in die Herzen der Leser und zeigt: Das
Leben ist absolut lebenswert, egal mit wie viel Chromosomen man auf die Welt kommt. Der Nachfolger
des erfolgreichen Buches „Bin Knüller!“ ist reich bebildert.
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ERFAHRUNGSBERICHT
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Titel: Bin kein STAR, bin ich
Untertitel: Knüller Jonas sucht seinen Platz im Leben
Autoren: Jonas Zachmann/ Doro Zachmann
Verlag: SCM Hänssler, Oktober 2015
ISBN 978-3-7751-5651-6, Gebunden, 320 Seiten, Abbildungen mit vielen Fotos und Aufzeichnungen von Jonas

Preisinfo ca: CHF 26.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Beschreibung:
Alles ganz normal?! „Knüller Jonas“ ist mittlerweile 23 Jahre alt, zu Hause ausgezogen und arbeitet
in einer Schreinerei. Doch wer ist er eigentlich wirklich? Ein Mensch mit Down-Syndrom, mit
geistiger Behinderung? Der coole Twen auf eigenen Beinen? Oder ein erfolgreicher Buchautor und
Entertainer, dem Hunderte Beifall spenden? Bei allem Auf und Ab hat er eines erkannt: „Gott mag
mich, ich bin! Also, niesse ich meine Leben!“ Auch der vierte Band von und mit Jonas Zachmann enthält
wieder zahlreiche Fotos und Notizen von ihm.

Portraits:
Jonas Zachmann wurde 1992 als viertes Kind von Doro und Wolfgang Zachmann geboren. Er hat
Down-Syndrom und einen schweren Herzfehler. Durch seinen natürlichen Charme als „Knüller“ hat er
sich die Herzen vieler Leser erobert.

Doro Zachmann, Jahrgang 1967, leitete als Diplom-Sozialpädagogin jahrelang Selbsterfahrungskurse für
Frauen. Seit 1999 arbeitet sie als freie Autorin. Zusammen mit ihrem Mann Wolfgang und ihren vier
Kindern lebt sie in Pfinztal und engagiert sich in der Freien evangelischen Gemeinde Karlsruhe.
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Birte Müller

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AUFZEICHNUNGEN EINER MUTTER
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Titel: Willis Welt
Untertitel: Der nicht mehr ganz normale Wahnsinn
Autorin und Illustrationen: Birte Müller
Verlag : Freies Geistesleben, 2. Auflage März 2015
ISBN : 978-3-7725-2608-4 , Gebunden, 228 Seiten

Preisinfo : CHF 27.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Beschreibung:
Birte Müller erzählt vom Familienalltag mit ihren beiden Kindern (eines mit Down-Syndrom und eines mit Normal-Syndrom): von Freud und Leid, von nervigen Kommentaren und wundervollen Begegnungen und von den Selbstzweifeln einer Mutter. Mit viel Witz und Selbstironie ist ihr ein Buch gelungen, das eine Liebeserklärung an ihre Tochter Olivia und ihren Sohn Willi ist, die sie das Leben lehren!
Bei uns zu Hause ist alles ganz normal, wenigstens wenn ich den Kommentaren anderer Mütter Glauben schenken darf. Nur eben, dass mein Sohn eine kleine Sache mehr hat als andere Kinder, nämlich das Chromosom Nummer 21 gleich drei Mal – und dann noch ein paar andere Syndrome oben drauf. Und dadurch hat mein Sohn fast alle angeblich normalen Problemchen der normalen Kinder gleichzeitig (er ist also praktisch hypernormal!) und genau das nennt sich dann behindert. Und spätestens seit ich noch eine schwer mehrfach normale Tochter habe, weiß ich, was die anderen Eltern meinen: Jedes Kind ist eben ganz besonders. Und so gleichen meine Kinder allen anderen auf der Welt: Sie sind das Tollste, was einem im Leben passieren kann (und mit Abstand das Anstrengendste)!
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ERFAHRUNGSBERICHT EINER MUTTER
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Titel: Wo ein Willi ist, ist auch ein Weg
Autorin: Birte Müller
Verlag: Freies Geistesleben, März 2017
ISBN 978-3-7725-2788-3 , Gebunden, 247 Seiten, mit farbigen Bildern der Autorin

Preisinfo ca: CHF 28.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:
Was passiert, wenn eine berufstätige Mutter zusätzlich zu ihrem Alltag mit ihrem behinderten Sohn Willi und ihrer hyperkreativen Tochter Olivia auch noch zwanghaft alle Kostüme selbst nähen und im Herbst 10 Kilo Kürbis einkochen muss? Dann verliert selbst
eine Kontroll-Mutter mal die Kontrolle. »Wie schaffst du das bloss alles?«, wird sie oft gefragt. Aber die Antwort liegt auf der Hand: Wo ein Willi ist, ist auch ein Weg! Portrait Birte Müller, 1973 in Hamburg geboren, studierte Illustration in Hamburg. Ihre Abschlussarbeit wurde als beste Diplomarbeit des Jahres ausgezeichnet. Birte Müller veranstaltet Workshops für Kinder in Deutschland und der ganzen Welt (z.B. Spanien, Mexiko, Bolivien). Ihre Arbeiten wurden in vielen Ausstellungen präsentiert. Seit 1999 arbeitet sie als freie Illustratorin.
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Adoption eines Kindes mit DS

Beitragvon Beatrice » 5. Juli 2016, 21:32

ADOPTIV-ELTERN erzählen

ERFAHRUNGSBERICHT EINER ADOPTIVMUTTER
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Titel: Und dann kam Pia
Untertitel: Du hast uns gerade noch gefehlt!.
Autorin: Rebecca Dernelle-Fischer
Vorwort von Adrian Plass
Verlag: Neufeld, März 2017
ISBN 978-3-86256-077-6, Gebunden, 152 Seiten, mit schwarzweiss Abb.

Preisinfo ca: CHF 21.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:
„Ist sie Chinesin?“ „Nein, sie hat Down-Syndrom.“ „Ist nicht schlimm, ich bin auch Ausländer.“
Lachen und Weinen, mutige Schritte wagen und dann wieder zweifeln und alles in Frage stellen: Mit grosser Offenheit und ohne rosarote Brille erzählt Rebecca Dernelle-Fischer die spannende Geschichte der Adoption eines besonderen Kindes.
Wir werden hineingenommen in ihre Achterbahnfahrt der Gefühle und warten mit Familie Fischer sehnsüchtig, bis sie Pia endlich als jüngste Tochter und Schwester zu Hause begrüssen kann.
Ein Gute-Laune-Buch, das miterleben lässt, wie kreativ sich Gottes Liebe zeigt. Gott arbeitet mit unvollkommenen Leuten zusammen, um seine vollkommene Liebe und Fürsorge zu zeigen.

Portrait:
Rebecca Dernelle-Fischer, geboren 1978 in Belgien, lebt mit ihrer Familie in Freudenstadt, wo ihr Mann als Pastor arbeitet. Als Psychologin begleitet sie z. B. Pflegeeltern oder Mitarbeiter in der Hospizarbeit. Sie liebt Musik, fotografiert – und schreibt fürs Leben gern.
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ERFAHRUNGSBERICHT EINER ADOPTIV-MUTTER
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Titel: Doch die Hoffnung bleibt
Autorin: Heike Steinebach
Verlag: Saatkorn 1997
ISBN: 3-8150-1539-1, Paperback, 218 Seiten

Nur noch antiquarisch erhältlich, z.B. bei:
http://www.adventistbookcenter.at/doch- ... html?sl=DE


Verlagstext:
Als eines Nachmittags das Telefon klingelt, weiss Heike Steinebach noch nicht, dass dieser Anruf ihr ganzes Leben verändern wird. Es ist eine Frau vom Jugendamt. Familie Steinebach ist die letzte Hoffnung für den wenige Wochen alten Jungen mit Downsyndrom und einem schweren Herzfehler, der von seinen eigenen Eltern verstossen wurde und in keiner Pflegefamilie Aufnahme finden konnte. Heike und Matthias Steinebach nehmen den kleinen Jungen als ihr Kind an und nennen ihn Benjamin - "Sohn meines Glücks". Sie erleben das Auf und Ab seiner schweren Krankheit, eine unmenschliche Odyssee durch die Maschinerie der Krankenhäuser, die Ablehnung der Umwelt und immer wieder die nagende Angst um Benjamins Leben. Aber trotz aller Wiedrigkeiten hat Heike Steinebach nie aufgehört, um ihr Kind zu kämpfen. In den schwersten Tagen hat ihr die Gewissheit, dass Gott immer bei Benjamin ist, Hoffnung und Lebensmut gegeben.
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Zuletzt geändert von Beatrice am 27. Dezember 2017, 18:22, insgesamt 6-mal geändert.
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Man sieht nur mit dem HERZEN gut.
Antoine de Saint-Exupéry

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Re: Trisomie 21/ Down-Syndrom/ Geistige Behinderung bei Kindern

Beitragvon Beatrice » 13. Oktober 2016, 19:59

Menschen mit Down-Syndrom oder geistiger Behinderung offenbaren ihre innere Welt/ ihre Träume

DAS BESONDERE BUCH
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Titel: Down sind die anderen, ich träume vom Leben!
Untertitel: Träume und Realitäten junger Menschen mit Down-Syndrom
Herausgeber: Nadja Rackwitz-Ziegler und Marcel Consée
Verlag: Down-Kind e.V., 2015
ISBN 978-3-7347-8553-5, Gebunden, 56 Seiten, illustriert mit farbigen Fotos der portraitierten Menschen

Preisinfo: 22 Euro, CHF 25.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:
Was wünschen sich Jugendliche und Erwachsene mit Down-Syndrom von ihrem Leben? Wo sehen sie ihre Stärken oder evtl. ihre Schwächen? Wie leben, arbeiten und lieben sie?
Mitglieder des Down-Kind e.V. teilen in diesem Buch ihre Vorstellungen und Träume mit Ihnen.
Tauchen Sie ein in die Gedankenwelt von Menschen mit Trisomie 21 - sie ist Ihrer näher, als Sie jetzt noch denken.

DS Down sind die anderen ich träume vom Leben_.jpg
DS Down sind die anderen ich träume vom Leben_.jpg (43.96 KiB) 4921 mal betrachtet


Peter - eine andere Art von Mensch - eine nachdenkliche, tiefsinnige Geschichte über einen jungen Mann mit Down-Syndrom
http://www.storyal.de/sto1999/story1999/peter.htm
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BERÜHRENDER DVD-FILM ÜBER 7 ERWACHSENE MENSCHEN MIT BEHINDERUNG
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Titel: ich erzähl dir von mir: inside me
Film von Petra Hinterberger (2006)
Produziert im Studio West
Herausgegeben durch: Lebenshilfe Salzburg http://www.lebenshilfe-salzburg.at
ASIN: 3200018674 , Laufzeit: 83 Minuten, in Farbe, Sprache Deutsch, Untertitel verfügbar

Erhältlich über den Medienfachhandel/ Buchhandel oder bei amazon

Zum Inhalt:
ich erzähl dir von mir« ist ein epischer Dokumentarfilm, der das Leben von sieben Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung ein Jahr lang begleitet. Auf einfühlsame, zurückhaltende Weise erhalten die ZuseherInnen Einblick in die ganz persönlichen Wahrnehmungen und spezifischen Probleme der ProtagonistInnen. Sie lernen deren Fähigkeiten und die Emotionalität, mit der sie ihr Leben meistern, kennen und werden ZeugInnen, wie Lebensträume wahr werden, oder wie Seifenblasen zerplatzen.
Auch Angehörige kommen zu Wort.

Ein zutiefst berührender und ehrlicher Film, der unter die Haut geht und Achtung vor den Menschen schenkt. Für reife Jugendliche ab 14 Jahren
Siehe auch:
http://www.bizeps.or.at/news.php?nr=7624
Ich erzähl dir von mir.jpg
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EIN JUNGER MANN UND SCHAUSPIELER MIT DOWN-SYNDROM ERZÄHLT AUS SEINEM LEBEN
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Titel: Am liebsten bin ich Hamlet
Untertitel: Mit dem Downsyndrom mitten im Leben
Autor: Sebastian Urbanski
Verlag: Fischer Taschenbücher, März 2015
ISBN 978-3-596-03165-8, Paperback, 272 Seiten, mit farbigen und schwarzweissen Abb. u. Fotos

Preisinfo: CHF 21.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Buchrückseite:
***Das erste Buch aus der Perspektive eines Menschen mit Downsyndrom***

›Ich bin ein sogenannter Behinderter. Ich möchte mit meinem Buch allen Lesern zeigen, dass man mit uns genauso umgehen kann, wie mit allen anderen Menschen auch.‹

Sebastian Urbanski schreibt über sein Leben, seine Kindheit in der ehemaligen DDR, seine Jugend im Westen und seine schauspielerische Karriere. Der 36-Jährige hat eine ganz eigene erfrischende Sicht auf die Welt und seine Mitmenschen: einfühlsam, unterhaltsam und anregend zugleich.

›Pablo Pineda ist mein großes Vorbild. Einmal fragte mich ein Journalist, was den spanischen Schauspieler mit Hochschulabschluss und mich verbindet. Ich antwortete ihm: 'Der ist fast so wie ich. Er hat seinen eigenen Kopf. Wie ich. Er steckt sich hohe Ziele. Das mache ich auch. Und er hat das Downsyndrom.'‹
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LEBENSLÄUFE VON JUNGEN ERWACHSENEN MENSCHEN MIT DOWN-SYNDROM
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Titel: "Was soll aus diesem Kind bloß werden?"
Untertitel: 7 Lebensläufe von Menschen mit Down-Syndrom
Autor: Holm Schneider
Nachwort von Cora Halder
Verlag : Neufeld Verlag, Januar 2014
ISBN : 978-3-86256-047-9, Gebunden, 128 Seiten

Preisinfo : CHF 24.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel am Ende Januar 2014

Buchrückseite:
„Was soll aus diesem Kind bloß werden?“ Vielen Eltern hat diese Frage schon schlaflose Nächte bereitet. Manchen gleich auf der Entbindungsstation – nach dem zweiten Blick auf ihr Baby ...
Auch den Eltern der sieben jungen Menschen, deren Lebenswege Holm Schneider in diesem Buch vorstellt, ging es so, denn ihre Kinder haben eins gemeinsam: das dritte Chromosom 21 in ihren Zellen.
Heute sind die sieben erwachsen. Und die Sorge um ihre berufliche Zukunft, um einen Platz in unserer Gesellschaft, bringt ihre Eltern nicht mehr um den Schlaf.
Sieben Lebensläufe, die zeigen, dass Inklusion auf Dauer möglich ist – nicht immer, aber immer öfter.

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DVD-Tipp
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Titel: Die lachenden Schuhe
Untertitel: Leben mit dem Down Syndrom
Ein Film von Leo Decristoforo und Sonja Christine Wechselberger
Verlag: Polyglobe Music&Media, 2014
ISBN 978-3-902750-22-8, DVD, Spieldauer: 42 Minuten, Farbfilm, Hörsprache: Deutsch | Untertitel: German, English, French, Spanish, Italian

CHF 36.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Zum Film:
Hannes spielt Akkordeon, komponiert und malt, er hat mit seinen MusikerfreundInnen eine CD aufgenommen. Steffi spielt mit großer Leidenschaft Saxophon. Maria tanzt für ihr Leben gerne und spielt Akkordeon. Walter war Teilnehmer bei den Special Olympics und liebt die Klangschalen. Vier Menschen erzählen von ihrem Leben und lassen uns an ihrer Freude zur Musik teilhaben. Die Diagnose Down-Syndrom spielt in ihrem Leben keine Rolle. „Die Lachenden Schuhe“ ist eine stimmungsvolle Collage von vier begabten Menschen - ein Film, der von der Lust am Leben erzählt. Ein Film, der berührt und bewegt.

Anmerkung von Bea:
Ein wunderbarer Film, der dem Wesen von Menschen mit Trisomie 21 vollauf gerecht wird. Ein Film, den alle sehen sollten, die ein Kind erwarten mit DS und unsicher sind, ob es eine gute Lebensqualität haben wird, alle Kritiker, die meinen, Trisomie 21 sei eine schwere Krankheit und diese Kinder gehörten abgetrieben.
Alle Eltern, die sich für ein Kind mit DS entschieden haben - als Ermutigung extra. Am besten alle Menschen, die mit Kreativität, Musik und Fragen nach dem Sinn des Lebens ihren Lebensweg gehen.


Weitere Infos:
http://www.polyglobemusic.at/pages/post ... rom-64.php

Alles über die CD, die Hannes und seine Mitmusikanten aufgenommen haben - die Gruppe nennt sich "Zillertaler Bahnhöfler" kann man auf der Homepage nachlesen. Dort gibt es auch eine Bestellmöglichkeit und eine Kontaktadresse, wenn man die Gruppe zu einem Event einladen möchte.
http://www.zillertalerbahnhoefler.at/wo ... ?page_id=7

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BEITRÄGE VON UND ÜBER MENSCHEN MIT GEISTIGER BEHINDERUNG
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Titel: "ABC für Jedermensch - von und über Menschen mit geistiger Behinderung"
Herausgeber: Lebenshilfe Salzburg
BeiträgerInnen:
Christian Aigner, Andrea Anditsch, Petra Auzinger, Karin Bayer, Sabine Biber, Erwin Buchinger, Klaus Buchner, Maria Bruckmüller, Gisela Cee, Janko Ferk, Adalbert Gauß, Karl Markus Gauß, Susanne Girlek, Ismail Gör (+), Wolf Junger , Elke Käfer, Rosalia Krenn, Armin Krieger, Thomas Liedlgruber, Åsa Liljenroth-Denk, Ingrid Loitfellner-Moser, Stefanie Mimra-Zauchner, Herbert Müllauer, Bettina Muthwill, Karoline Neubauer, Stefan Pichler, Birgit Primig, Erwin Riess, Alexandra Rutzinger, Antje Schiechl, Kurt Schiechl, Peter Schnöll, Walter Thaler, Claudia Tomasini, Cornelia Weber, Peter Zeiner.
Verlag: Otto Müller, April 2007
ISBN 978-3-7013-1127-9, Gebunden, 192 Seiten

Preisinfo: CHF 28.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
Zu Wort kommen Personen mit unterschiedlichsten Blickwinkeln auf das Thema „geistige Behinderung“: Neben Betroffenen und Angehörigen gibt es auch Beiträge namhafter Personen aus Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Literatur sowie aus dem Berufsumfeld.

Die Texte gestalten sich so bunt wie das Leben der Menschen, um die es geht. Gemeinsam mit ihnen wird ihre Welt ausgeschritten. Dabei streift man Stationen von A wie Alter über P wie Präimplantationsdiagnostik und S wie Sport bis zu Z wie Zivildienst.

Die Arbeit an diesem Buch zum 40. Geburtstag der Lebenshilfe Salzburg begann vor über einem Jahr mit der Frage, was sich eine Organisation, die die Anliegen von Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung in der Öffentlichkeit vertritt und sich für diese einsetzt, zum Geburtstag wünscht? - Ein großer Wunsch ist es, das öffentliche Interesse für Menschen mit Behinderungen und das Verständnis für ihre sehr vielfältigen Anliegen zu vergrößern.

Aus diesem Grund ist es besonders erfreulich, dass es gelungen ist, Menschen, deren Stimme in der Öffentlichkeit gehört wird, zu gewinnen, bei diesem Buch mitzumachen und gemeinsam mit denen, deren Botschaft oft nicht ankommt, zu schreiben. Das ist ein guter Weg, für Jedermensch den gleichen Wert, die gleichen Rechte und Chancen zu erreichen.

Texte von Menschen mit geistiger Behinderung wurden in einem Literaturworkshop mit Peter Blaikner verfasst. Das Bildmaterial entstand in der Fotogruppe Wagrain um Kurt Kaindl parallel zum Buch und in enger Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Salzburg.
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Die Stiftung Lebenshilfe Reinach AG gibt zu ihrem 50. Geburtstag ein Buch heraus. Äusserst behutsam haben sich die Autoren der Welt und dem direkten Umfeld der Menschen, die alle mit einer Beeinträchtigung leben, genähert. Die entstandenen Portraits zeigen beeindruckend die Lebensbedingungen und die Lebensbewältigung der vorgestellten Menschen

PORTRAITS VON MENSCHEN MIT BEEINTRÄCHTIGUNGEN
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Titel: Wir sind gleich. Und anders
Untertitel: Unterwegs zur sozialen und beruflichen Integration
Autor: Otto Scherer
Herausgegeben von Stiftung Lebenshilfe. Fotos: Jiri von Vurma
Verlag : Neue Zürcher Zeitung NZZ Libro, April 2011
ISBN : 978-3-03823-676-4, Gebunden mit Schutzumschlag, 195 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen

Preisinfo : 37,00 Eur[D] / 38,10 Eur[A] / 45.90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.


Erhältlich im Buchhandel

Die Welt, die jeder Mensch erlebt, ist immer nur seine Welt. Die Welt der andern wird subjektiv
bewertet und bleibt fremd und oft unnahbar. Hier schlagen die Autoren Brücken zu einer erfrischend
anderen Realität. Es kommen Menschen mit einer Beeinträchtigung zu Wort und ins Bild. Auch einige Angehörige und Betreuer. Sie gewähren Einblick in ihren Alltag und lassen uns teilhaben an ihren Freuden und Sorgen. Sie zeigen
sich als professionelle Arbeitskräfte, die in positiver Atmosphäre qualitativ und ästhetisch wertvolle
Produkte herstellen und mit Stolz präsentieren.
Die Texte erschliessen unterschiedliche Facetten einer Welt, die kennenzulernen sich lohnt.
Gleichzeitig wird der politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Kontext vorgestellt, der die
Integration von Menschen mit Betreuungsbedarf ermöglicht, und es werden die Ursachen von Beeinträchtigungen
beschrieben.

Der Autor: Otto Scherer (* 1939) Stiftungsrat der Stiftung Lebenshilfe. Architekturstudium
am Zentralschweizerischen Technikum Luzern. 1965-1970 eigenes Architekturbüro.
1970-2004 Architekt bei Metron.
1980-1999 Professur an der Fachhochschule beider Basel in Muttenz.

Weitere Infos unter:
http://www.aargauerzeitung.ch/aargau/wy ... -107895520
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AUFZEICHNUNGEN EINES JUNGEN MANNES MIT DS UND SEINER OMA
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Titel: Enkel Jonas mit Handicap und Oma Heiderose erzählen aus 20 gemeinsamen Jahren
Autorin: Heiderose Hofer-Garstka
Verlag: Triga, März 2013
ISBN 978-3-89774-941-2, Paperback, 136 Seiten, Mit zahlreichen, teilweise farbigen Abbildungen

Preisinfo: CHF 22.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel


Inhalt:
Heiderose Hofer-Garstka lässt uns teilhaben an ihrem Oma-Sein von vier wunderbaren Enkelkindern. Jonas, mit zwanzig Jahren der Älteste, hat das Down-Syndrom.
In diesem Buch, das zweite, das die Autorin bei TRIGA - Der Verlag veröffentlicht, erzählt sie liebevoll von Jonas` Entwicklung, von gemeinsamen Erlebnissen und Erfahrungen, von kleinen und großen Überraschungen im Alltag.
Jonas hat das Buch mitgestaltet. Einige seiner im Lauf der Jahre entstandenen Zeichnungen illustrieren (zum Teil in Farbe) das Buch.
Er liebt Hundertwasser – die Farben und Formen, vor allem die von ihm entworfenen Häuser. Außerdem ist Jonas fasziniert von Regenbögen und Herzen in jeder Form, Farbe und Größe. Diese Vorlieben spiegeln sich in seinen eigenen Bildern wider.
Ein berührendes, fröhliches Buch über zwanzig Jahre »Oma-Sein« in allen Lebenslagen.

Weitere Veröffentlichungen der Autorin bei TRIGA - Der Verlag:
"Meine kleine Anthologie". Über 60 und (k)ein bisschen weise. 2. Auflage
Themen: integrative Schulprojekte, Spaß-Olympiade, Hagsfelder Werkstätten, Welt-Down-Syndrom-Tag, Montessori-Pädagogik, Helen Keller, Karlsruher Mundart, CAP-Markt,
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MENSCHEN MIT EINER GEISTIGEN BEHINDERUNG ERZÄHLEN
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Titel: Ja ­ und?
Untertitel: Menschen mit Behinderung erzählen
Text: Paula Lanfranconi
Fotograf: Ursula Markus
Herausgegeben von Pro Infirmis Zürich
Verlag : Helden Zu Mensch und Ort, Mai 2010
ISBN : 978-3-905748-06-2, Paperback, 157 Seiten, farb. Fotos

Preisinfo : 29,80 Eur[D] / 39,80 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Beschreibung:
Wie leben Menschen mit einer «geistigen Behinderung?» Wovon träumen sie? Welche Stärken und Schwächen haben sie? Welche Hoffnungen und Ängste? Wie sehen sie sich selbst? Und welche Chancen und Perspektiven bietet ihnen die Integration in Schule und Arbeitswelt? Mit diesen Fragen haben sich die Journalistin Paula Lanfranconi und die Fotografin Ursula Markus aufgemacht und zwölf Frauen und Männer zwischen 17 und 68 Jahren an ihrem Lebens-, Wohn- oder Arbeitsort besucht. Sie haben zwölf Persönlichkeiten angetroffen und ihre Geschichten festgehalten. Beeindruckend. Überraschend. Erhellend.
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PORTRAIT EINES JUNGEN SCHAUSPIELERS MIT DS
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Titel: Bobby, Herr Bredi und Mister Herr Bendel
Autor: Gerd Brederlow
Verlag: Piper, 2003
ISBN 3492240070, Paperback, 211 Seiten
Leider vergriffen, nur noch gebraucht erhältlich

Zu diesem Buch:
Einer wie er ist nicht zum Star geboren, denn Bobby Brederlow hat das Down-Syndrom. Dennoch hat Bobby sich seinen Lebenstraum erfüllt und ist Schauspieler geworden. Voller Wärme und mit unwiderstehlichem Witz erzählt sein Bruder von Bobbys außergewöhnlichem Leben zwischen Drehaufnahmen und Behindertenwerkstatt, und vom Alltag in einem ganz und gar nicht alltäglichen Männerhaushalt.

»Zweierlei lehrt die Begegnung mit Bobby: Das Leben ist ein Geschenk. Und: Alles ist möglich.«
TV Hören und Sehen
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ERFAHRUNGSBERICHTE VON ELTERN, PÄDAGOGEN UND ÄRZTEN
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Titel: Wo ist mein Zuhause?*
Untertitel: Integration von Menschen mit geistiger Behinderung
Autor: Alfred Heinrich
Verlag: Freies Geistesleben, April 1997
ISBN 978-3-7725-1606-1, Gebunden, 396 Seiten
Vergriffen im Buchhandel

Inhaltsverzeichnis
Menschen mit Behinderungen: Historische Entwicklung und aktuelle Debatte / Haben Menschen mit Behinderung eine Mission? / Die ersten Jahrzehnte der Integrationsbewegung / Zufall – Schicksal – Chance? Erfahrungen einer Mutter mit ihren behinderten Kindern / Mit Behinderung leben – aus der Sicht eines Vaters / Bettina – eine Last? Der Weg einer Mutter und ihrer behinderten Tochter / Integration im Kindergarten / Integration in der Schule / Lebensqualität bei Menschen mit geistiger Behinderung / 30 Jahre Integrationserfahrung in England / Fürsprache und Integration / Arbeit als Teil der Integration / Die Lebensgemeinschaft als Ort der Hilfe und Integration / Das Mädchen mit dem Holzbein / Väter behinderter Kinder.


Beschreibung
Die Integration von Menschen mit geistiger Behinderung in das tägliche Leben – im Kindergarten und in der Schule, im Berufsleben und in den alltäglichen Wohnsituationen – ist eine große Herausforderung für die heutige Gesellschaft und eine Aufgabe, die bisher lediglich in Ansätzen geleistet ist. Die bloße Abschaffung von Verwahranstalten und Ghettostrukturen garantiert noch lange kein sinnvolles, menschenwürdiges Leben für behinderte Menschen. Wie aber können geglückte Formen von Integration aussehen? Welche Möglichkeiten und Chancen von Eingliederung gibt es, die den betroffenen Personen gerecht werden?

Die Beiträge dieses Sammelbandes –von betroffenen Eltern, Ärzten, Mitarbeitern der internationalen Camphill-Bewegung und Professoren verfaßt – machen den Leser mit verschiedenen Aspekten der Integration vertraut und zeigen ein breites Spektrum möglicher Gestaltungsformen für ein behindertengerechtes Leben. Sie schildern Integrationsversuche und Erfahrungsberichte aus Sicht der Eltern und erörtern anhand konkreter Fälle Probleme und Besonderheiten der Integration. Wichtige Gesichtspunkte sind die tatsächliche Lebensqualität der Betroffenen und die Frage nach angemessenen, erstrebenswerten Wohn- und Lebensstrukturen. So werden z.B. Vor- und Nachteile eines Lebens zu Hause oder im Heim und die Bedeutung der Dorfgemeinschaften dargestellt. Die gesellschaftskritischen Betrachtungen des Bandes (etwa über behindertenfeindliche Mentalitäten oder die problematische Arbeitsmarktsituation) zeigen den wichtigen übergeordneten Aspekt der Integration.
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FOTO-ERFAHRUNGSBERICHT
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Titel: Jakob - (m)ein Leben mit Down-Syndrom
Herausgeber: Jakob Toth, Tobias Buchner, Volker Toth
Verlag: Edition Tandem, März 2012
ISBN 978-3-902606-24-2, Gebunden, 136 Seiten, ill. mit vielen Farbaufnahmen
Leider vergriffen im Buchhandel

Verlagstext:
Jakob ist ein junger Mann mit Down-Syndrom (Trisomie 21). Er ist seit seiner Geburt in mitten der Gesellschaft und seiner Familie in inklusiver Gesellschaft aufgewachsen. Heute lebt er selbstständig in seiner eigenen Wohnung, arbeitet in einem Schulbuffet und hat viele Leidenschaften (Theater, Tanzen, Sport, Malen) In Interviews gibt er Einblick in sein Leben. Menschen, die Jakob auf seinem Lebensweg begleitet haben, schildern ihre Erfahrungen und Erlebnisse mit Jakob. Viele Fotos und seine Texte, Kunstwerke und Fotografien runden das Bild von Jakob ab und zeigen einen selbstbewussten und selbstbestimmten Menschen.
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Man sieht nur mit dem HERZEN gut.
Antoine de Saint-Exupéry

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Re: Trisomie 21/ Down-Syndrom/ Geistige Behinderung bei Kindern

Beitragvon Beatrice » 14. Mai 2017, 22:00

GESAMMELTE ERFAHRUNGSBERICHTE

BILDBAND UND ERFAHRUNGEN
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Titel: Aufgenommen
Untertitel: Leben mit Down-Syndrom
Herausgegeben durch die: Selbsthilfegruppe der Eltern von Kindern mit Down-Syndrom in Kärnten
Autorin und Fotos: Angelika Kampfer
Verlag : Böhlau Wien, September 2003
ISBN : 978-3-205-77176-0, Gebunden, 112 Seiten

Preisinfo : 61.90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Wie weit kann man Vorurteile abbauen?
Zur Entstehung dieses Buches: Vor zwanzig Jahren kam ich in Frankreich in den Speisesaal einer Jugendherberge, in der eine große Gruppe behinderter Jugendlicher Urlaub machte. Ich stand plötzlich mitten unter ihnen, war vollkommen schockiert und ging sofort wieder hinaus. Als ich vor einem Jahr von der Selbsthilfegruppe der Eltern von Kindern mit Down-Syndrom in Kärnten gebeten wurde, die Fotos für dieses Buch zu machen, stieß ich auf viele Vorurteile. Viele Leute, denen ich von diesem Projekt erzählte, bedauerten mich, dass ich ein so deprimierendes Thema gewählt hätte. Sie selbst kannten keine Kinder mit Down-Syndrom, ihr Urteil beruhte auf Vorurteilen. Ich las ein Interview, in dem ein Nobelpreisträger für Biologie die Ansicht äußert, dass man Menschen liebt, weil sie menschlich sind, nur dann strömt Liebe auf natürliche Weise. Und das sei bei Kindern mit Down-Syndrom nicht der Fall.
Noch nie habe ich an einem Thema gearbeitet, das so voll Liebe war. Ich durfte 43 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene beobachten, begleiten und fotografieren. Alle waren sie anfangs sehr vorsichtig und zurückhaltend, später dann jedoch so offen, fröhlich und grantig, laut und leise, charmant, verlegen oder selbstbewusst, wie es Kinder und junge Menschen eben sind. Ich denke, es ist für die Eltern dieser Kinder besonders wichtig ruhig und selbstbewusst im Leben zu stehen, denn man wird mit sich selbst und mit der Gesellschaft in einem viel höheren Ausmaß konfrontiert. Nicht nur die Eltern, auch wir müssen lernen diese Kinder so zu akzeptieren, wie sie sind. Letztendlich liegt es an uns Lebensqualität für alle Menschen zu schaffen. Das Buch stellt nicht die Frage: "Was würde ich tun?" und auch kein distanziertes: "Wie können die Eltern das?", sondern soll einen einfachen, direkten Blick ermöglichen:
"So ist es." Und es ist Teil unseres Lebens. Den Kindern von heute und morgen wünsche ich, dass sie aufgrund der gelungenen sozialen Integration von Menschen mit Beeinträchtigung nicht mehr schockiert einen Speisesaal verlassen müssen wie einst ich, sondern dass sie sich mit diesen Menschen an einen Tisch setzen können.
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ERFAHRUNGSBERICHTE
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Titel: Wir leben mit Down-Syndrom
Untertitel: Menschen mit Trisomie 21 und ihre Familienangehörigen erzählen
Interviewerin: Katharina Schäfer
Vorwort von Michaela May
Verlag: RAP, September 2016
ISBN 978-3-942733-52-6, Paperback, 287 Seiten

Preisinfo ca. CHF 28.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

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Zum Inhalt:
Das neue Interview-Buch aus dem rap verlag lässt Menschen mit Trisomie 21 und ihre Familien in insgesamt 19 Interviews zu Wort kommen. Die Interviewpartner erzählen fesselnd und alltagsnah aus ihrem Leben. Das Buch ist ein Wegweiser, Mutmacher und Unterstützer, baut Vorurteile ab und schenkt einen unverklärten Blick auf das Thema.
Schauspielerin Michaela May unterstützt das Projekt. Ihr Vorwort erzählt von beeindruckenden Persönlichkeiten und zeigt, wie wichtig es ist, Betroffenen auf Augenhöhe zu begegnen.
Wie sieht ein Leben mit Down-Syndrom aus? Was sind Hoffnungen, Wünsche, Interessen und Leidenschaften? Was sind besondere Glücksmomente, wo liegen ganz klar auch Schwierigkeiten?
Die Biografien von Menschen mit Down-Syndrom sind so facettenreich und verschieden, wie die aller anderen, das zeigen die einzigartigen Geschichten in diesem Band. Die Menschen, die sie erzählen, sind Angehörige, aber auch Betroffene selbst, die unbefangen und ohne Scheu aus jeder Lebensphase berichten – von den Erlebnissen bei der Geburt über Kindheit, Jugend bis zum Erwachsenenleben.

Portrait Über die Interviewerin
Frau Katharina Schäfer, geboren *1974 in Düsseldorf, lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in Freiburg im Breisgau. Sie arbeitet schon lange mit grosser Leidenschaft mit Büchern. Über die Buch-PR fand Sie 2012 den Weg zum rap verlag und betreute hier viele erfolgreiche Projekte von der Idee über die Realisierung bis zur PR. Für „Mein Leben mit Down-Syndrom“ übernahm sie die Projektkoordination, stellte den Kontakt zu Menschen mit Trisomie 21 und ihren Angehörigen her und führte persönlich alle Interviews.

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ERFAHRUNGEN VON 9 FAMILIEN
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Titel: Das Leben ist schön
Untertitel: Besondere Kinder, besondere Familien
Autorin: Simone Fürnschuß-Hofer
Beratender Herausgeber: Stefan Städtler-Ley. Portrait-Foto(s) von Thomas Wunderlich. Beiträge von Margit Dahlke / Michaela Koenig. Zeichnungen von Christian Achs. Beiträge von Rüdiger Dahlke
Verlag : G & S Verlag, 2. Auflage September 2009
ISBN : 978-3-925698-27-9, Englisch Broschur, 176 Seiten

Preisinfo : CHF 35.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel


Beschreibung:
Neun Familien und ihre besonderen Kinder stehen im Mittelpunkt dieses Buches. Sie behaupten in Wort und Bild: Das Leben ist schön. Trotz oder dank ihres Kindes mit Down-Syndrom? Das darf und wird der Leser selbst herausfinden. In einem Buch voller Glücksmomente. In einem Manifest für das Leben. Auch und vor allem für das Leben mit Down-Syndrom.

Mit Fotografien von Thomas Wunderlich, mit einem Nachwort von Margit und Rüdiger Dahlke sowie Beiträgen der Autorin Michaela Koenig und Bildern des Künstlers Christian Achs, die sich beide in ihrer persönlichen Verwirklichung nicht vom Down-Syndrom behindern lassen.
„Nachdenklich Stimmendes oder Trauriges wird ganz bewusst nicht ausgeklammert. Wer trotzdem und gerade darin erkennt, wie schön das Leben in all seiner Intensität sein kann, der hat den Schatz am Ende des Regenbogens gefunden.

Anmerkung von Bea:
Das Buch gibt einen offenen, ehrlichen und ermutigenden Einblick in das Leben von Familien, in denen ein Kind mit dem Down-Syndrom lebt. Neun ganz unterschiedliche Kinder, aus verschiedenen Altersklassen und mit verschiedener Herkunft, die alle das eine gemeinsam haben, ein Chromosom zu viel zu haben, das sie nach aussen auffällig macht, etwas langsamer im Lernen, aber keinesfalls krank oder leidend. Es wird sehr deutlich, dass, wenn man diesen Kindern wie allen andern offen begegnet, sie fördert und unterstützt und ihnen Lernerfolge zutraut und vor allem sie liebt, wie sie sind, dann offenbaren sie in sich schlummernde Talente, Begabungen und Lebensfreude und Begeisterung, die ansteckend ist und die auch das Umfeld, weit über die Grenzen der Familie hinaus ermutigt, stärkt und beschenkt!
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Filmbeitrag: Kinder mit Down-Syndrom nehmen werdenden Müttern die Angst

http://www.netmoms.de/nachrichten/kinde ... ft-105176/


DVD-Tipp
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Das Leben ist kein Wunschkonzert • Down-Syndrom in der Familie

Beschreibung:
Die Furcht, ein behindertes Kind, beispielsweise mit dem Down-Syndrom, zu bekommen, belastet viele werdende Eltern. Doch was bedeutet es wirklich, mit Down-Syndrom in der Familie zu leben? Welche Chancen und Möglichkeiten bestehen für die behinderten Kinder?

In seiner neuesten Dokumentation stellt Filmautor Michael Aue betroffene Familien und ihren Alltag vor. Authentisch werden ihre Erfahrungen gezeigt: angefangen bei Jakob, der erst vor drei Monaten zur Welt kam bis hin zu Bernd, der nun 29 Jahre alt ist und sogar einen Arbeitsplatz finden konnte. In den Gesprächen mit Eltern, Geschwistern und den Betroffenen wird deutlich, wie Verzweiflung mit Hoffnung und Glück korrespondieren kann.

Michael Aue hat fast ein Jahr an seinem Dokumentarfilm gearbeitet und intensive Kontakte zu den Familien geknüpft. Sehen Sie einen Film, der zur Diskussion anregt und über die Realitäten und Integrationschancen behinderter Menschen informiert.

Mehr unter:
https://media-versand.de/film/das-leben ... r-familie/
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MUTMACHBUCH VON ELTERN FÜR ELTERN
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Titel: Sternschnuppe 21
Untertitel: Kinder mit Down-Syndrom
Herausgegeben von Marisol Gindorf / Petra Zio
Verlag : Morlant Verlag, April 2011
ISBN : 978-3-943041-18-7, Paperback, 136 Seiten, mit Fotos
Vergriffen im Buchhandel

Beschreibung:
Sternschnuppe 21
Diagnose Down-Syndrom - eine Tatsache, die das ganze Leben einer Familie radikal verändert.
Mein Kind ist behindert. Oft baut sich eine schier unüberwindbare Wand aus Angst, Fragen und Machtlosogkeit auf: wie reagiert die Umwelt, der Partner und ich selbst?
Dieses Buch soll Mut machen, sich für diese Kinder zu entscheiden.
Die Autorinnen wollen Vorurteile abbauen und zeigen, dass sich durch Förderung, Therapie und Medizin die Lebenserwartungen von „Sternschnuppenkindern“ deutlich erhöhen und die Familie ein glückliches Leben führen kann.
„Lesen Sie die Erlebnisse anderer Mütter, Väter und Großeltern und machen Sie sich ein Bild von der Zukunft.
Sie werden staunen, wie liebevoll und einzigartig diese „Sternenwelt“ aussieht. Gemeinsam machen wir uns stark für unsere Kinder.“
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Die Herausgeberinnen
Marisol Gindorf, geb. 26.02.1966, Altenpflegerin, wohnhaft in Garbsen und Mutter von vier Kindern im Alter von 23, 21, 4 und 2 Jahren.
Petra Zio, geb. 04.10.1960, wohnhaft in Garbsen, ursprünglich aus Bremerhaven. Mutter von 9 Kindern im Alter von 7 - 32 Jahren.
Durch unsere Kinder mit Down-Syndrom lernten wir uns im Internet kennen und gründeten eine Online Selbsthilfegruppe.
Daraus entstand die Idee zu dem Buch Sternschnuppe 21.
Unser Ziel ist es, anderen Eltern Mut zu machen, Vorurteile und Ängste abzubauen und Außenstehenden einen Einblick zu gewähren, wie normal das Leben mit einer Sternschnuppe ist.
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ERLEBNISBERICHTE VON ELTERN VON KINDERN MIT TRISOMIE 21 UND ANDEREN PRÄNATAL FESTSTELLBAREN BEHINDERUNGEN/ GUT VERSTÄNDLICHE FACHARTIKEL
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Titel: Aus dem Bauch heraus
Untertitel: Pränataldiagnostik und behindertes Leben
Herausgegeben von Franz J.Huainigg. Vorwort von Martina Kronthaler. Redaktion: Simone Fürnschuß-Hofer /Helene Göschka
Verlag : Wiener Dom-Vlg, Mai 2010
ISBN : 978-3-85351-217-3, Gebunden, 238 Seiten
Vergriffen im Buchhandel


Verlagstext:
"Egal, ob Junge oder Mädchen - Hauptsache gesund!"
Dieser Satz voll "guter Hoffnung" wird werdenden Eltern gerne mitgegeben. Aber was, wenn mittels Pränatalsdiagnostik der Verdacht auf ein behindertes Kind entsteht?
Es ist eine Frage über Leben und Tod eines Menschen.
Es ist eine Frage über Macht und Ohnmacht einer Gesellschaft.

Ohne Sozialromantik und ohne zu verurteilen versteht sich dieses Buch als Plädoyer für eine pränatale Diagnostik, die behinderten Kindern eine Chance gibt.

Mit Texten von Teilnehmer/innen am Literaturpreis "Ohrenschmaus"

Franz-Joseph Huainigg wurde 1966 geboren und ist seit dem Babyalter an beiden Beinen gelähmt. Er studierte Germanistik und Medienkommunikation an der Universität Klagenfurt, wo er 1993 zum Dr. phil. promovierte. Im November 2002 zog er in den Nationalrat ein, wurde Sprecher für Menschen mit Behinderung des ÖVP-Parlamentsklubs und vertritt als Selbstbetroffener die Interessen von Menschen mit Behinderung.
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ERFAHRUNGSBERICHTE VON ELTERN, GESCHWISTER, PFARRER UND FACHLEUTEN
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Titel: Wir haben ein behindertes Kind
Untertitel: Warum gerade wir?
Autoren: Diverse Eltern und Fachleute
Herausgeber: Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit sowie Arbeitskreis Eltern-Pfarrer-Lehrer an der Gustav-Werner-Schule Ulm
http://www.gustav-werner-schule.de/
Auflage von 1980
Keine ISBN, geheftet, 44 Seiten, illustriert mit s/w-Fotos und Zeichnungen
Antiquarisch, nur noch gebraucht erhältlich, evtl. über die Schule

Inhalt:
WARUM HABEN GERADE WIR EIN BEHINDERTES KIND? Vorwort von Pfarrer Christoph Planck

- WOHER NEHM ICH DIE KRAFT? von Anita Raithel, Mutter von Sonja, damals 14jährig, die infolge einer langwierigen und komplikationsreichen Schwangerschaft geistig behindert ist und eine schwere Skoliose hat

- MIT DER FRAGE LEBEN von Heidi Franck, Mutter der damals 5ährigen geistig behinderten Johanna

- WIR SIND JA NICHT ALLEIN von Irene Gaupp, Mutter von einem siebenjährigen gesunden Tochter und von Dieter, damals 5 Jahre alt, der das Down-Syndrom hat.

- TIEFEN UND HÖHEN - ABER JEDER ERFOLG MACHT MUT! von Werner und Hannelore Luttke, Eltern des damals 16jährigen Jörg, der mit dem Down-Syndrom lebt

- PROBLEME MIT MEINEM KIND - WARUM GERADE ICH? von Ingrid Spindler, Mutter von 2 Buben, der ältere, damals 9jährige Lars ist geistig behindert und spricht keine Lautsprache.

- WARUM GERADE ICH? - ALS BETTLER VOR DER EIGENEN TÜR von Regina Hildebrand, deren jüngster Sohn Udo mit dem Down-Syndrom lebt

- MEINE SCHWESTER IST GEISTIG BEHINDERT von Rainer Häussler, 17 Jahre alt, Bruder einer jüngeren geistig behinderten Schwester Sybille. Er reflektiert über sein Leben und die besondere Situation, erzählt, wie seine Freunde die "Sache" sehen

- FRAGEN, DIE UNS NICHT WEITERBRINGEN von Irene Melzer, Mutter der damals 9jährigen Tochter Heidi, die mit dem Down-Syndrom lebt

- WIE WAR DAS - VOR 30 ODER 35 JAHREN? von Erika Geis, Mutter von zwei geistig behinderten Söhnen - Gerhard, 36 Jahre, die Ursache für dessen Behnderung ist unbekannt. Und Helmut, 31 Jahre, der im Alter von 10 Jahren an einer Hirnhautentzündung erkrankte und seitdem geistig behindert ist.

- WARUM GERADE ICH? von Heinz Krus, Rektor der Gustav-Werner Schule

-GIB MIR DIE GELASSENHEIT, DAS HINZUNEHMEN, WAS NICHT ZU ÄNDERN IST von Ute Geier, Leiterin der Frühbetreuungsstelle der Gustav-Werner Schule

- BRIEF EINES PFARRERS AN ELTERN, DIE IHR BEHINDERTES KIND ZUR TAUFE ANMELDETEN. Helmut Otto ist Jugendpfarrer der evangelischen Kirchen Ulm

- IST DAS RISIKO, EIN BEHINDERTES KIND ZU HABEN, MEDIZINISCH KALKULIERBAR? von Dr. med. Ingrid Schlaud, Kinderärztin in Ulm-Böfingen
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ERFAHRUNGSBERICHTE VON TÜRKISCHEN FAMILIEN
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Titel: Cocugumuz Bize Bir Armagan.- Unser Kind ist ein Geschenk
Untertitel: Almanyada Zihinsel Özürlü Cocuklu Türk Aileleri -Türkische Familien mit einem geistig behinderten Kind in Deutschland
Herausgeberin: Ina Bayer
Verlag : Bundesvereinigung Lebenshilfe f. Menschen mit geistiger Behinderung, Februar 2003
ISBN : 978-3-88617-515-4, Spiralbindung, 48 Seiten, mit farbigen Fotos und Zeichnungen, Sprachen: deutsch/türkisch
Vergriffen im Buchhandel

Türk ailelen, özellikle anneler, Almanya'da özürlü bir gocukla yasamlarim anlatiyorlar. Burada gögmen olarak yasamak zaten kolay degil. iki kültürün, iki dilin ve genis aite gevre-mizin özettiklerini göz önünde bulundurmak zorundayiz. Özürlü bir gocukla sorunlar daha da artmaktadir.
Bu kitapgikta söz alanlar Umutlanndan, deneyimlerinden, yasadiklan zorluk ve sevingler-den söz ediyorlar ki, diger Türk ailelen'ne sesleri-ni duyursunlar: „Yalmz degilsiniz; siz de bizim gibi bu zorlukiann üstesinden gelebiUrsiniz!" Ve özürlü gocuklanyla, onlarla iliskisi veya mesleki temasi olan herkes duysun: „iste bizim duygu-lanmiz bunlar, durum um uz böyle!"
Devlet dairelerinde, kuruluslarda galisanlarla veliler araswdaki isbirligi gogu kez sorunlu. iki taraf da digerinin kültürel ve toplumsal birikimi hakkmda gok az sey biliyor. Bu kitap iki tarafin birbinni daha iyi aniamasi igin bir köprü kurmak istiyor.

Türkische Familien, vor allem Mütter, erzählen von ihrem Leben in Deutschland mit einem behinderten Kind. Als Migrant(inn)en hier zu leben ist nicht leicht. Sie leben mit zwei Kulturen, zwei Sprachen und häufig im Gefüge der Großfamilie, auf die sie Rücksicht nehmen müssen. Mit einem behinderten Kind wird die Situation noch konfliktreicher.
Sie sprechen über ihre Hoffnungen, Erfahrungen, Schwierigkeiten und Freuden, um anderen türkischen Familien zu zeigen: „Ihr seid nicht allein, ihr könnt wie wir diese Schwierigkeiten bewältigen!" und um all denen, die mit ihnen und ihren behinderten Kindern Kontakt haben und arbeiten, zu sagen: „So fühlen wir und so erleben wir unsere Situation!"
Die Zusammenarbeit zwischen Eltern und den Mitarbeiter (inne)n in Einrichtungen und Diensten ist oft schwierig. Beide Seiten wissen zu wenig über den kulturellen und gesellschaftlichen Hintergrund der jeweils anderen. Das Buch will eine Brücke schlagen für mehr Verständnis auf beiden Seiten.
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ERFAHRUNGSBERICHTE VON ELTERN
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Titel: Ich bin anders als du denkst
Untertitel: Menschen mit Down-Syndrom begegnen
Autoren: Hanni Holthaus / Angelika Pollmächer
Fotos v. Andreas Bohnenstengel
Verlag : Johann Wilhelm Klein-Akademie , März 2007
ISBN : 978-3-934471-40-5 , Kartoniert, 208 Seiten, 180 schw.-w. Fotos
Vergriffen im Buchhandel

Verlagstext:
Menschen mit Down-Syndrom - sie begegnen uns, wir begegnen ihnen, sie begegnen einander - im Leben und im vorliegenden Buch. Dieses Buch soll ein Beitrag sein, Begegnungen besser gelingen zu lassen, Eltern zu helfen, sich selbst zu orientieren und Angehörige und Freunde zu informieren, Menschlichkeit und Toleranz in unserer Gesellschaft zu stärken.
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Antoine de Saint-Exupéry

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Re: Trisomie 21/ Down-Syndrom/ Geistige Behinderung bei Kindern

Beitragvon Beatrice » 8. Juni 2017, 22:40

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Er hat eins mehr als wir - Bericht einer Familie über das Leben mit ihrem besonderen Jungen
http://www.beobachter.ch/familie/kinder ... r-als-wir/
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Im DS-Infocenter gibt es zahlreiche Broschüren, die man bestellen kann
https://www.ds-infocenter.de/html/broschueren.html
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PORTRAITS VON MÜTTERN UND IHREN DS-KIDS
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Titel: Außergewöhnlich
Foto(s) von Conny Wenk. Herausgegeben von Conny Wenk
Verlag : Neufeld Verlag, 2. Auflage Oktober 2018
ISBN : 978-3-86256-043-1, Gebunden, 126 Seiten, durchgehend farbige Fotos

Preisinfo : CHF 29.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:
Diagnose Down-Syndrom, Trisomie 21 – das 21. Chromosom ist dreifach vorhanden: da bricht für viele Eltern erstmal eine Welt zusammen. Sie sind in Sorge, dass nun alles ganz anders werden könnte als gedacht. Und das wird es auch!

Die Mütter, die Conny Wenk Ihnen in diesem Buch vorstellt, haben erfahren, dass das „gewisse Extra“ ihrer Kinder keine Last ist, sondern das eigene Leben bereichert und vertieft. In ihren Augen sind sie außergewöhnlich. Und das eine Chromosom mehr bedeutet oft ein Mehr an Lebensfreude, Liebe und Glück. Wer will darauf schon verzichten?


Die Fotographin:
Conny Wenk lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Stuttgart. Ihrer Tochter Juliana, die 2001 mit dem Down-Syndrom auf die Welt kam, hat sie es zu verdanken, dass ihre große Leidenschaft Fotografie schließlich zum Beruf wurde. Mit ihren Büchern und Kalendern, ihrem Blog und auf Facebook inspiriert sie Tausende auf der ganzen Welt.
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ERFAHRUNGSBERICHTE VON MÜTTERN/ BILDBAND
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Titel: Aussergewöhnlich
Untertitel: Kinder mit Down-Syndrom und ihre Mütter
Autorin: Conny Rapp
Nachw. v. Siegfried M.Pueschel/ Fotos v. Conny Rapp
Verlag : Die Brücke Neumünster, Oktober 2004
ISBN : 978-3-926200-89-1 , Gebunden, 128 Seiten, 97 schw.-w. u. farb. Fotos

Preisinfo : CHF 24.90
Alle Preisangaben in Schweizer Franken (CHF) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
Dieser Titel erscheint in der Edition Jakob van Hoddis im Paranus Verlag der Brücke Neumünster gGmbH. "Auf dem Foto sieht man richtig, wie glücklich ihr seid und wie viel Spaß ihr miteinander habt." Dieser Satz gab den Startschuss zu diesem Buch. Ein Buch über fünfzehn Mütter mit ihren Kindern, die vor allem eines gemeinsam haben: ein Chromosom mehr als die meisten anderen. Und somit sind die Kinder selbst ein wenig anders als gewöhnlich. Ungwöhnlich in den Augen der Umwelt. Außergewöhnlich in den Augen ihrer Mütter. Dieser außergewöhnliche Fotoband zeigt, dass Leben mit einem Kind mit Down-Syndrom keineswegs bedeutet, weniger Spaß, Glück und Freude zu empfinden. "Hier lehren uns 15 'kleine Lehrer' Vertrauen und wohltuende Langsamkeit. Sie lehren uns, dass es unsere Aufgabe ist, andere fröhlich zu machen, und dass es links und rechts von unserem Lebensweg auch noch etwas gibt, was die Spur unseres Lebens verbreitert und strahlen lässt. Sie lehren uns, was wichtig ist im Leben. Sie lehren uns, wie man im Jetzt und Hier lebt: offen, direkt, begeistert, enthusiastisch - ein strahlendes Geschenk." (Prof. Klaus Dörner)

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MUTMACH-FOTOBUCH
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Titel: Außergewöhnlich: Geschwisterliebe
Autorin und Fotos: Conny Wenk
Verlag: Neufeld, April 2017
ISBN 978-3-86256-080-6, Gebunden, 126 Seiten, durchgehend mit farbigen Fotos illustriert

Preisinfo ca. CHF 26.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:
Aussergewöhnlich: Geschwisterliebe? Stimmt, die Beziehung zwischen Geschwistern ist etwas Besonderes. Denn auch wenn man sich gegenseitig manchmal nervt, weiss man doch, was man aneinander hat. Zumindest meistens … Und wie ist es, wenn mein Bruder, meine Schwester Down-Syndrom hat – also mit einem Chromosom mehr unterwegs ist? Lassen Sie die Erfahrungsberichte, Anekdoten und Liebesbekundungen der Geschwister in diesem Buch auf sich wirken. Das Leben mit einem Kind mit Down-Syndrom ist anders. Klar gibt es manche Einschränkungen. Besondere Herausforderungen. Aber eben auch unglaubliche Glücksmomente. Alltagserlebnisse, die prägen. Und Dankbarkeit für das Leben an der Seite von aussergewöhnlichen Menschen.

Portrait:
Conny Wenk lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Stuttgart. Ihrer Tochter Juliana, die 2001 mit dem Down-Syndrom auf die Welt kam, hat sie es zu verdanken, dass ihre grosse Leidenschaft Fotografie schliesslich zum Beruf wurde. Mit ihren Büchern und Kalendern, ihrem Blog und auf Facebook inspiriert sie Tausende auf der ganzen Welt. Ihr Buch "Aussergewöhnlich" gilt als einer der besten Mutmacher für Mütter, die ein Kind mit Down-Syndrom bekommen. Die Erfahrungsberichte von Müttern und (vor allem!) die lebensfrohen Fotografien dieser aussergewöhnlichen Familien zeigen charmant: Keine Angst, dieses Leben ist anders, aber ganz sicher werdet ihr reich beschenkt. In dem Folgeband "Aussergewöhnlich: Väterglück" kamen dann Väter von Kindern mit Down-Syndrom zu Wort, die offen von ihren Fragen und Zweifeln, von Enttäuschungen und Sorgen schreiben. Und die eben auch davon erzählen, wie ihr Leben durch ihre besonderen Kinder an Tiefgang und Freude gewonnen hat.

Anmerkung von Bea:
Ein wirklich aussergewöhnliches Buch für werdende Eltern, für bestehende Geschwister -einfach für alle, die dem Thema nahestehen oder sich annähern möchten. Ein Geschenkbuch, ein Mutmachbuch, ein Fotobilderbuch, ein liebevolles, achtungsvolles Buch voller Respekt füreinander.

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Re: Trisomie 21/ Down-Syndrom/ Geistige Behinderung bei Kindern

Beitragvon Beatrice » 22. August 2017, 21:01

ERFAHRUNGSBERICHTE VON MÜTTERN BETROFFENER KINDER


ERLEBNISBERICHT EINER MUTTER
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Titel: Joel's Bruder
Autorin: Anne Liegal
Verlag : Books on Demand, 2002
ISBN : 978-3-8311-2459-6, Kartoniert, 260 Seiten

Preisinfo : 15,00 Eur[D] / 15,50 Eur[A] / 27,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Kurzbeschreibung
Eine Mutter bekommt mit vierzig Jahren nach drei gesunden Kindern in zweiter Ehe einen Sohn mit Down-Syndrom. Ihre Ehe hält dann nur noch eineinhalb Jahre, sie verlässt Ihren Mann und erzieht die beiden Kinder aus dieser Ehe alleine. Angewiesen auf Unterhalt, da die Behinderung des Kindes keine regelmässige Einkommensbeschaffung zulässt, trifft sie alle Entscheidungen für Behandlung und Zukunft ihres Sohnes alleine. Total überfordert durch dauernden Geldmangel und Ausgegrenztheit aus der Gemeinschaft der "normalen Familien" erwägt sie eine Trennung von dem behinderten Kind und entschliesst sich für einen Heimaufenthalt, als das Kind mit sieben Jahren eingeschult wird. Jahre mit Freud und Leid, Erfahrungen mit Ärzten und Mitmenschen schildert die Mutter auf 260 Seiten.
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ERLEBNISBERICHT EINER MUTTER
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Titel: Kai freut sich
Autorin: Rosi Nieder
Verlag : Books on Demand, September 2005
ISBN : 978-3-8334-5607-7. Paperback, 224 Seiten

Preisinfo : /CHF 19.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
Rosi Nieder erzählt in heiterer und unbeschwerter Art aus dem Leben ihres Sohnes mit Down-Syndrom. Sie vermittelt dabei die Lebensfreude und Zufriedenheit ihres Kindes.
Kai`s kindliche Freude an lustigen Scherzen, kleinen Aufmerksamkeiten und vielen normalen Alltäglichkeiten, sein Wohlfühlen in der familiären Gemeinschaft und im Freundeskreis zeigt uns den Weg, die kleinen Freuden des Lebens, das tägliche kleine Glück, intensiver zu erfahren und zu genießen.


Leseprobe:

Silvester 2000
Da tanzt er nun, unser Kai, er freut sich und hat Spaß. Drei Stunden hat unser tolles 6-gängiges Silvestermenü gedauert, es hat hervorragend geschmeckt und auch Kai hat all die guten Speisen genossen. Nun endlich darf er sich bewegen, die Tanzmusik spielt flotte Rockmusik und Kai hat sich zwischen ein paar junge Leute geschoben und macht wilde Verrenkungen. Auch mein Mann Theo und ich gesellen uns zu den Leuten auf der Tanzfläche, so dass wir immer ein Auge auf Kai haben. Das ist ein richtig schönes Silvesterfest. Mit drei befreundeten Ehepaaren und unserem Sohn Kai verbringen wir ein Silvester-Wochenende in einem Hotel in Ostbelgien - machen Spaziergänge durch den frisch gefallenen Schnee, gehen schön essen, reden und haben Spaß. Kai ist 21 Jahre alt.

Sie denken jetzt sicher, das ist aber merkwürdig, wenn ein 21 jähriger junger Mann mit seinen Eltern und deren Freunden zu einem Kurzurlaub fährt und das über den Jahreswechsel. Eigentlich wäre es normal, dass ein Junge in seinem Alter mit seinen Freunden in die Disco geht oder eine wilde Party feiert an Silvester. Aber bei Kai ist alles nicht so normal, Kai ist anders, er hat das Down-Syndrom - früher sagte man - er ist mongoloid. Sicher kann man sich auch die Frage stellen - was ist schon normal? Ist es normaler, wenn sich junge Leute mit Alkohol oder Drogen zudröhnen, wenn sie Extrem-Sportarten ausüben oder m Seilen von Brücken springen, um ihre Grenzen auszuloten, wenn sie private Autorennen austragen und dabei Menschenleben gefährden, auffahrende Züge aufspringen usw. usw.?

Auf jeden Fall ist es für uns Eltern eines Down-Kindes normal, unseren Sohn überall hin mitzunehmen, ihm so viel Lebensfreude wie möglich zu geben, ihm Wärme und Geborgenheit in der Familie zu vermitteln. Und so freuen wir uns, einmal ein etwas anderes Silvesterfest zu erleben. Wir freuen uns, dass Kai seinen Spaß hat und wir freuen uns, dass unsere Freunde so gut mit Kai umgehen können. Es ist nicht immer ganz einfach, ihn in eine Unterhaltung mit einzubeziehen, weil er da geistig oft nicht folgen kann. Weil er aber auch etwas zum Gespräch beitragen will, erzählt er ab und zu etwas über seinen Liebling Tabaluga, seine geliebten Walfische oder über irgendwelche bösen Schulkollegen, die ihn immer ärgern. Unsere Freunde kennen das und gehen auf ihn ein. Besonders sein spezieller Freund Artur (seit der Opa geworden ist, nennt Kai ihn nur noch : mein Freund Opa). Er hat einen ganz besonderen Draht zu Kai. Seit Kai mit ihm eine Tour mit dem Motorroller machen durfte, hat er ihn besonders ins Herz geschlossen. Weil Opa auch mit zur Silvesterreise kam, ist Kai auch besonders gerne mitgefahren.
Aber so gut es Kai auch oft im Urlaub gefällt, er freut sich immer ganz besonders, wieder nach Hause zu kommen. Zu Hause, das ist unser Haus in einem kleinen Eifeldorf, zu Hause, das ist unsere Familie.

Kai geht noch das letzte Jahr zur Schule und wird dann in die Behinderten-Werkstatt wechseln. Dann geht das richtige Erwachsenen-Leben für ihn los - für ihn - der eigentlich immer ein Kind bleiben wird. Leute mit Down-Syndrom altern zwar Irgendwann äußerlich, aber innerlich bleiben sie Kind. Ihre geistigen Fähigkeiten sind unterschiedlich. Ich habe von Down-Kindern gehört, die Lesen und Schreiben können und auch von welchen, die irgendwann selbständig leben können. Unser Kai kann seinen Namen schreiben und kann im Computer die Namen seiner Familie und Freunde tippen. Er erkennt einige Buchstaben und viele Logos, aber er wird nie lesen können. Eltern eines Down-Kindes ergeht es nicht anders als normalen anderen Eltern: man sieht andere Kinder, die besser und schlauer sind und denkt ein wenig mit Eifersucht - warum kann mein Kind das nicht auch - was habe ich falschgemacht - unterlassen - nicht genug gefördert? Aber die Begabungen sind nun einmal sehr unterschiedlich und das ist auch bei Down-Kindern nicht anders. Ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass es das Beste für mein Kind ist, es so zu akzeptieren wie es ist.

Das Wichtigste ist doch, die Lebensfreude zu haben. Ich glaube kaum, dass unser Kai glücklicher im Leben wäre, wenn er Lesen und Schreiben könnte. Er ist sehr glücklich in seinem Leben, wenn die Mensche in seiner Umgebung ihn akzeptieren und lieb und freundlich zu ihm sind. Und er hat ein spezielles Gefühl dafür, Leute einzuschätzen. So habe ich meinen Töchtern den Rat gegeben ihre Freunde mit nach Hause zu bringen und zu sehen, wie si mit Kai zurechtkommen bzw. wie Kai mit ihnen auskommt. Da sagt eine ganze Menge aus über den Charakter eines Menscher Natürlich ist es auch so, dass Leute, die noch nie Kontakt mit Behinderten hatten, eine gewisse Berührungsangst aufweisen aber Kai geht meistens so unbefangen auf Leute zu, dass ein solche Berührungsangst gleich weg ist. Wenn Kai aber keinen Zugang zu einem Menschen findet, dann stimmt auch meisten irgendetwas nicht.

Ich glaube, dass unsere Familie durch Kai einen besonderer Zusammenhalt entwickelt hat. Kai ist immer besonders froh, wenn alle gemeinsam am Esstisch sitzen. Besonders am Wochenende gefällt es ihm gar nicht, wenn jemand fehlt. Ich weiß, dass sich das in naher Zukunft schnell ändern kann, denn die Mädchen sind schnell flügge und werden irgendwann den Familienverbund verlassen, aber jetzt genießen wir noch die Zeit, in der die Familie zusammen ist. Wenn einer von uns ein paar Tage weg war und nach Hause kommt, dann gibt es keinen, der sich mehr freut als Kai. Und Kai kann das so wunderschön zeigen. Es gibt eine herzliche Umarmung, ein Küsschen und die Worte: „Ich freu mich, dass du wieder da bist!" Man fühlt sich dann so herzlich willkommen, so dass man eine tiefe Freude verspürt.
Kai fährt auch gerne mit uns in Urlaub, aber er zählt immer, wie viele Nächte wir noch schlafen und dann nach Hause fahren. Kommen wir dann nach Hause, ist er der glücklichste: „Ich freu' mich"!
Damals, als wir eine junge Familie waren und als Kai zur Welt kam, hätte ich nie gedacht, dass ich bzw. wir als Familie jemals so glücklich und zufrieden würden wie wir es jetzt sind.
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ERFAHRUNGSBERICHT UND MUTMACH-BUCH EINER MUTTER
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Titel: Das andere Geschenk
Autorin: Annemie Klumpp-Servais
Verlag: Books on Demand, Januar 2011
ISBN : 978-3-8391-7805-8, Paperback, 172 Seiten

Preisinfo : 12,00 Eur[D] / 12,40 Eur[A] / 21.90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Homepage der Autorin:
http://dasanderegeschenk.de/mutmach-buch/

Inhalt des Buches:
Annemie Klumpp-Servais beschreibt fesselnd, authentisch und bewegend ihren Weg mit ihrem Kind, ihre Erfahrungen im Umgang mit diesem anderen Geschenk, das ihr erst fremd ist. Der Leser nimmt teil an den anfänglichen Ängsten und dem Ringen der Mutter mit sich selbst.

Aber ebenso nimmt die Autorin den Leser mit auf die Reise des Wachsens und Werdens ihres Kindes. Dabei beschreibt sie menschliche Begegnungen, die wichtig waren für sie, neue Erfahrungen zu den Themen pränatale Diagnostik, Behinderung, Förderung und Integration.

Es ist nicht nur ein wunderbar emotionales, sondern ein wertvoll spirituelles Buch.
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ERLEBNISBERICHT EINER MUTTER
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Titel: Wenn Michel schläft ...
Untertitel: Meine Sicht der Dinge - aufgeschrieben, wenn Michel schläft.
Autorin: Sonja Kammer
Verlag : Books on Demand, 5. Auflage Oktober 2014
ISBN : 978-3-8391-2345-4, Paperback, 316 Seiten

Preisinfo : 29.90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Beschreibung:
Mein Buch ist inspiriert durch meinen Sohn Michel. Er wurde im April 2007 geboren und hat das Down-Syndrom. Als er ein Jahr alt war, schickte mir eine Freundin aus Hamburg das „Kids“- Magazin zum Down-Syndrom. In dieser Zeitschrift war ein Aufruf: „Schreiben Sie uns zum Thema „Wir haben ein Kind mit Down-Syndrom“ für die nächste Ausgabe.“ Das habe ich getan und das Schreiben dieses Artikels hat mir so gut getan, dass in mir der Drang nach Mehr! aufstieg.Also begann ich, meine Geschichte aufzuschreiben, zu erzählen, wie Michel in mein Leben kam und erst kurz davor sein Papa, was das mit mir gemacht hat, wie ich mich anpassen und mitgehen musste, mit dem, was geschah und wie viel unverhofften Segen all die vermeintlichen Zwänge mit sich brachten. Dabei geht es garnicht vorrangig um Michel, denn mit ihm ist für mich alles in Ordnung, ja ich sehe ihn als besonderen Segen an. Sein Down-Syndrom ist für mich ein außergewöhnlich wunderbares Geschenk. Ich habe mich beim Schreiben mehr den Bereichen meines Lebens zugewandt, mit denen ich noch nicht so im Reinen war. Dabei folgte ich einfach den aktuellen Geschehnissen der Zeit und komme auch hin und wieder auf Vergangenes zurück. Beispielsweise die Geschichte meiner Abhängigkeit vom Alkohol oder meine Familiengeschichte. Ich erzähle die äußeren Begebenheiten und mein inneres Erleben. Ein weiteres Thema ist das der Beziehungen mit Männern, das sich auch immer wieder im Zusammenleben mit Michels Papa zeigt. Es geht auch um meine potentiellen Ängste, z.B. dass ein Jugendlicher aus unserem Ort Michel etwas tun könnte. … Das Gute am Schreiben dieses Buches war, dass ich stets zu (Er-)Lösungen gelangt bin, manchmal durch den Prozess des Schreibens, manchmal durch Träume oder durch Ereignisse im Außen, die synchron zu meiner Beschäftigung mit der Thematik auftraten. Ich schreibe auf jeden Fall weiter.
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Erlebnisberichte von Müttern, 2. Teil

ERFAHRUNGSBERICHT EINER MUTTER
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Titel: Meine besondere Tochter
Untertitel: Liebe zu einem Kind mit Behinderung
Autorin: Doro May
Verlag : Paulinus, Juni 2010
ISBN : 978-3-7902-5794-6 , Kartoniert, 144 Seiten

Preisinfo : CHF 23.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Klappentext:
Herzlichen Glückwunsch. Was ist es denn?", fragt die Putzfrau im Krankenhaus. „Es ist - behindert", antwortet die junge Mutter und erschrickt über sich selbst. Doch Doro May lernt schnell. Ihre Tochter Tina ist nicht nur schwerbehindert mit dem Down-Syndrom, sie ist auch etwas ganz besonderes. Ihr „anderes Kind" hat eben andere Pläne mit ihr und zeigt ihr eine Welt, die sie bis dato nicht kannte. Wie Doro May diese Welt entdeckt, sie trotz aller Sorgen und Ängste mehr und mehr schätzen und lieben lernt, beschreibt sie in ihrem bewegenden autobiografischen Buch. Ein Lebensbericht nicht ohne drastischen Realismus und doch voller Wärme und Liebe.
Das Buch erzählt von den Erfahrungen einer Mutter, die ihr Kind von Geburt bis ins Arbeitsleben begleitet.

Doro May wurde 1953 in Essen geboren und studierte Germanistik, Musik und Erziehungswissenschaften. Seit mehr als 20 Jahren unterrichtet sie an einem Aachener Gymnasium Deutsch, Musik und Pädagogik. Sie ist verheiratet und hat drei Töchter. Tina ist ihre zweite Tochter.
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Diagnose von Muhammed: Therapieresistente Epilepsie und schwere geistige Behinderung

ERLEBNISBERICHT EINER MUTTER
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Titel: Überlebensfeier
Autorin: Safinaz Hallioglu
Nachwort von Marlies Winkelheide
Verlag : Geest-Verlag, Oktober 2005
ISBN : 978-3-937844-93-0, Paperback, 160 Seiten, 2 schw.-w. u. 5 farb. Fotos

Preisinfo : CHF 15.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Die Autorin dieses Buches lebt in Berlin, machte dort ihr Abitur, studierte Medizin. Dann die Brustkrebsdiagnose, Amputation. Geburt dreier Kinder, das älteste Kind schwerst geistig behindert. Facharztausbildung, Promotion, eigene Augenarzt-Praxis. Dann die Gewissheit der Metastasenbildung und nur noch weniger Monate Lebenszeit.

In ihren Texten vermittelt die Autorin viel über ihr eigenes Schicksal und die sich auch aus ihrem Glauben heraus entwickelnde Kraft zu kämpfen. Nicht allein für sich.

Dieses Buch ist auch ein Buch ihrer Familie. Es ist der Kampf ihres geistig behinderten Sohnes Muhammed um jeden kleinen Entwicklungsschritt. Es ist aber auch der Kampf des jüngeren Bruders Yavuz um seine Rechte gegenüber dem behinderten Bruder. In der Geschwistergruppe der Lebenshilfe um Marlies Winkelheide findet er einen wichtigen Anlaufpunkt
(http://www.Geschwisterkinder.de).

Angesichts solcher Probleme sollte man meinen, dass die Autorin verzweifelt. Doch wir werden von ihr Sätze wie diesen lesen: “Und selbst jetzt ist meine Zufriedenheit groß. Denn es gibt immer noch sehr vieles, was meine Neugier weckt, und Lebensfreude. Vieles, wofür es sich lohnt zu leben, dankbar zu sein.”


Auch in einer türkischen Ausgabe erhältlich:
unter der ISBN : 978-3-86685-014-9

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ERLEBNISBERICHT UND ERFAHRUNGEN EINER MUTTER
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Titel: Bittersüße Schätze Gottes
Untertitel: 28 Geschichten der Hoffnung
Autorin: Pam Vredevelt
Übersetzt von Andrea Wegener
Verlag : Francke-Buchhandlung, Februar 2013
ISBN : 978-3-86827-374-8 , Paperback, 215 Seiten

Preisinfo : CHF 12.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Klappentext:
Es kann ein Schatz verborgen liegen im Schmerz eines Verlustes, im Leiden an einer Tragödie oder im Schatten einer Krankheit. Das mag seltsam klingen, doch Pam Vre-develt weiß, worüber sie schreibt. Nathan, ihr Jüngster, leidet am Down-Syndrom. Sicher wäre ihr Gottvertrauen an diesem Felsen auf ihrem Lebensweg gescheitert, hätte sie nicht eine wichtige Entdeckung gemacht: Durch die Schlacke vieler verkohlter Schicksalsbrocken schimmert ein Goldschatz Gottes. Die kostbarsten Erfahrungen unseres Lebens hat Gott eingehüllt in große Probleme, und es lohnt sich, durchzustoßen bis zum Kern der Dinge – zur Liebe Gottes.
Pams bewegende Erlebnisse mit ihrem behinderten Kind oder die faszinierenden Berichte anderer „Weggefährten“ sind frisches Wasser für durstende Seelen.

„...ein Buch, das ich nie hergeben und gleichzeitig von ganzem Herzen weiterverschenken würde! Was Pam schreibt, ist ehrlich, herausfordernd, Mut machend und sehr humorvoll. Ihre Geschichten helfen mir, das Leben aus einer anderen Perspektive wahrzunehmen und mich selbst und andere Menschen mehr mit Gottes Augen zu sehen.
Auch wenn jede Geschichte in sich abgeschlossen ist und sich gut als Andacht oder Bettlektüre eignet, fällt es schwer, schon nach einem Kapitel aufzuhören! Dieses Buch lädt zum Weiter- und immer wieder lesen ein!“
Christine Faix, Marburg
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FOTO-UND ERFAHRUNGSBUCH EINER MUTTER
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Titel: Grosses Theater und Bücherwurm
Untertitel: Sieben Jahre Erinnerungen in Bild und Text
Autorin: Alexandra Gebhart
Verlag: Eigenverlag, 2015
ISBN 978-3-00-050933-9, Gebunden, 96 Seiten, mit vielen farbigen Fotos aus dem Leben von Emma

Erhältlich via: http://www.alexandra-gebhart.de/buchprojekt/

Das Vorwort des Buches zur Leseprobe
Vorwort
Es ist ein Zurückschauen auf die ersten sieben Jahre von Emma Marie aus meiner ganz persönlichen, subjektiven Wahrnehmung als Mutter meines Kindes mit Down-Syndrom. Ein Besinnen auf die Gefühle, die damals in mir auftauchten, als ich Emma noch unter meinem Herzen trug und sie dann mit ihrer Besonderheit auf die Welt brachte. Welche Wellen löste dies bei mir und auch in ihrem Umfeld aus? Wann spürte ich meine Grenzen als Mutter und worin machte es uns Emma ganz leicht in ihrer klaren Art des Abgrenzens und der großen Liebe, die sie ihren wichtigen Bezugspersonen entgegen bringt? Es ist auch eine Beschreibung ihrer Welt, ihrer Persönlichkeit, sowie den Umständen dieser Zeit. Was hat Emma in mir verändert, durch ihre Behinderung und den Weg, der dadurch für mich als Mutter entstand.

Nach der Trennung von Emmas Vater, in der auch zeitgleich mein 20-jä̈hriger Sohn Lasse, aus vorhergehender Beziehung, nach Berlin zog und Emma die Hälfte der Woche bei ihrem Vater lebte, begann für uns alle eine Zeit der Ablösung. Durch das Schreiben entstand eine Brücke, die mich mit meinen Kindern verband und mir half, den Ablöseprozess und die Gefühle der Traurigkeit leichter anzunehmen und zu verarbeiten. Dieser Weg war und ist der schwierigste, den ich bisher in meinem Leben ging.

Erstmalig entstand 2012 mit einer neuen Digitalkamera die Idee eines Buches. Meine Liebe zur Gestaltung beflügelte dann das Vorhaben dieses Buch entstehen zu lassen. Emma ist für mich ein besonders hübsches Mädchen, deren Augen und Mimik mehr sprechen, als manche Worte. Dies auf Fotos einzufangen, Momente von ihr zusammen mit ihrem Umfeld zu zeigen, ist eine schöne Herausforderung für mich als Künstlerin und Mutter. In diesem Zeitraum bildeten sich dann auch mit Hilfe meiner unzähligen Tagebucheinträge, die Texte. Meine inneren Wahrnehmungen und Gefühle habe ich als meinen ganz persönlichen Ausdruck in diesem Buch festgehalten.
Quelle: http://www.alexandra-gebhart.de/buchprojekt/
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Die kleine Marja kam anno 2015 mit Trisomie 21 zur Welt

ERFAHRUNGSBERICHT EINER MUTTER
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Titel: "Das ganze Kind hat so viele Fehler"
Untertitel: Die Geschichte einer Entscheidung aus Liebe
Autorin: Sandra Schulz
Verlag: Rowohlt, August 2017
ISBN 978-3-499-63221-1, Taschenbuch, 240 Seiten

Preisinfo ca: CHF 21.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:
Wollen wir noch Kinder, die von der Norm abweichen? Sandra Schulz ist in der 13. Woche schwanger, als sie nach einer Blutuntersuchung einen gefürchteten Satz hört: «Ich habe leider kein komplett unauffälliges Ergebnis für Sie», sagt ihr die Ärztin. «Ein Schicksalsschlag», sagt ihre Familie. Sandra Schulz denkt: Redet nicht so über mein Kind! Nach aussen nimmt sie die Rolle der Löwenmutter ein, aber manchmal nennt sie ihre ungeborene Tochter eine «halbe Sache» und fragt sich, ob sie ein behindertes Kind lieben können wird. Offen, ehrlich, emotional und berührend lässt Sandra Schulz den Leser an einer Schwangerschaft teilhaben, die alles andere als unkompliziert ist und aus einem Wunsch- ein Sorgenkind werden lässt.

Portrait
Sandra Schulz, Jahrgang 1975, aufgewachsen in China, studierte Politikwissenschaft in Freiburg und Berlin und berichtete als freie Journalistin aus Japan. Ausbildung an der Berliner Journalistenschule, danach Autorin bei mare, Zeitschrift der Meere, und seit 2008 Redakteurin beim Spiegel, für den sie mehrere Jahre aus Asien berichtet hat. Ausgezeichnet wurde sie unter anderem mit dem Helmut-Stegmann-Preis und dem Axel-Springer-Preis.
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/d ... 55637.html

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ERLEBNISBERICHT EINER MUTTER
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Titel: Der Tanz auf dem Regenbogen
Autorin: Evelyn Klaus
Verlag: Frankfurter Literaturverlag , Februar 2008
ISBN 978-3-8372-0086-7, Paperback, 254 Seiten, 15 schwarzweisse Abbildungen

Preisinfo: CHF 28.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
Diese berührende Erzählung vom Leben mit einem besonderen Kind ist überaus lesenswert.
Sören ist mit dem Down-Syndrom geboren worden. Aber wie wunderbar ist es ihm ergangen - ihm, der von seinen Eltern, seinem Bruder, der ganzen Familie und vielen Freunden so geliebt und gefördert wird!
Der Dank kommt sofort: aus Sören ist ein liebenswerter, lebensbejahender Mensch geworden, der seinen Wissensdurst nach dem Leben stets mit vielen Fragen stillte.
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ERLEBNISBERICHT EINER MUTTER
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Titel: Ein Leben mit Kevin
Untertitel: Ein Buch von Eltern für Eltern: Lebensbericht einer Mutter über ihr geistig behindertes Kind
Autorin: Rosemarie Urban
Verlag: Reha
ISBN 978-3-88239-218-0, Paperback, 82 Seiten

Preis: 7,60 €

Nicht mehr im Buchhandel erhältlich, bestellen via Reha-Verlag:
Bestell-Nr.: 8335
http://www.reha-verlag.com/unserebueche ... index.html




Verlagstext:
Lebensbericht einer Mutter über ihr geistig behindertes Kind. Diese Geschichte beschreibt in eindrucksvoller Weise das Leben von Kevin und seiner Familie. - Kevin ein Kind mit Down-Syndrom-Trisonie 21. Mit diesem Buch möchte die Mutter anderen Betroffenen -Eltern, Erziehern u.s.w. Mut und Kraft vermitteln, ihr schweres Leben zu meistern.
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ERFAHRUNGSBERICHT EINER MUTTER
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Titel: Der 47. Puzzlestein
Autorin: Carola Seifert
Verlag : Lumpacius Verlag, Dezember 2013
ISBN : 978-3-941268-01-2, Paperback, 240 Seiten, 10 Abbildungen

Preisinfo : CHF 22,90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel


Buchrückentext:
Für einen Moment öffnet sich die Tür und der Leser erhält einen Einblick in das Familienleben mit einem behinderten Kind. Carola Seifert, Mutter und Autorin schreibt in diesem Erfahrungsbericht über ihren anfänglichen Schock und die Trauer darüber, dass ihr Kind nicht so war, wie sie es sich vorgestellt hatte. Doch mit der wachsenden Liebe zu ihrem Sohn wuchs auch ihre Zuversicht, dieser schweren Aufgabe gewachsen zu sein. Das Buch beschreibt die Sorgen und Freuden des alltäglichen Lebens, die Schwierigkeiten bei der Integration und möchte darüber hinaus auch Informationen über das Down-Syndrom allgemein geben sowie Begrifflichkeiten klären, die einem im Leben mit einem behinderten Kind begegnen können.
Carola Seifert möchte mit diesem Buch anderen betroffenen Eltern und Angehörigen Mut machen, ihr behindertes Kind mit Liebe anzunehmen und ihm die nötige Förderung zukommen zu lassen.
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MUTMACHBUCH UND ERFAHRUNGSBERICHT EINER MUTTER
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Titel: Lolas verrückte Welt
Untertitel: Diagnose: Down-Syndrom
Autorin: Amelie Mahlstedt
Verlag : Gütersloher Verlagshaus, Februar 2014
ISBN : 978-3-579-07063-6, Paperback, 222 Seiten

Preisinfo : 17,99 Eur[D] / 18,50 Eur[A] / 26,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Buchrückseite:

»Anstatt in die Tiefe zu stürzen, waren mir Flügel gewachsen!«

Als Amelie Mahlstedt im November 2007 ihre zweite Tochter Lola zur Welt bringt, steht für sie die Welt Kopf - Diagnose: Down-Syndrom. In diesem Buch erzählt sie von den ersten drei Lebensjahren ihrer Tochter. Mit großer Offenheit berichtet Amelie Mahlstedt vom Auf und Ab ihrer Gefühle, den täglichen Herausforderungen und davon, wie sie durch ihre Tochter einen neuen Blick auf das Leben bekommen hat. Mit ihrem Buch will sie Mut machen und betroffenen Eltern helfen, den Schock der Diagnose besser zu verarbeiten und ihr Kind liebevoll anzunehmen.
Das Buch informiert auch über Therapiemöglichkeiten, die ersten Entwicklungsschritte und die Zukunftsperspektiven eines Kindes mit Down-Syndrom.

Ein Mutmach-Buch für betroffene Eltern
Mit vielen hilfreichen Informationen und praktischen Anregungen
Ein engagiertes Buch, das Berührungsängste abbaut
Konkrete Hinweise, was der Alltag mit einem Kind mit Down-Syndrom bedeutet
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Antoine de Saint-Exupéry

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Re: Trisomie 21/ Down-Syndrom/ Geistige Behinderung bei Kindern

Beitragvon Beatrice » 2. Dezember 2017, 16:59

GESCHENK-BÜCHER

Thema: Wenn ein Kind, ein Enkelkind, eine Nichte, ein Geschwister, eine Cousine/ein Cousin mit Trisomie 21 zur Welt kommt

KINDERBUCH- (GROSS-)ELTERNBUCH- EIN BUCH FÜR ALLE, GESCHRIEBEN VON EINER MAMI, DEREN KIND MIT TRISOMIE 21 GEBOREN WURDE
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Titel: Du bist da und du bist wunderschön
Autorin: Evelyne Faye
Illustrationen: Birgit Lang
Verlag: Dubistda, Oktober 2014
ISBN 978-3-00-047276-3, Gebunden, 60 Seiten, 25 doppelseitige farbige Illustrationen

"Du bist da" ist im Eigenverlag (dubistda Verlag) erschienen und kann auf http://www.dubistda.net für 24,90€ bestellt werden.
Es werden für Kunden aus D, AT oder CH keine Versandkosten verrechnet
Siehe auch:
http://www.dubistda.net/wordpress/produ ... derschoen/


Zum Inhalt:
DU BIST DA erzählt die Geschichte eines vermeintlich ganz normalen Ereignisses: Ein Paar erwartet ein Kind und ist sehr glücklich darüber. Die Schwangerschaft verläuft wunderbar. Das Paar macht sich liebevolle Gedanken über ihr zukünftiges Kind und über ihr neues Leben als Eltern.

Dann passiert das Unerwartete: Bei der Geburt erfahren sie, dass ihr Kind Down Syndrom hat. Die Eltern sind verzweifelt. Sie stellen sich Fragen voller Sorgen und Ängste. Ist es vorbei mit ihrem glücklichen Leben? Können sie jemals wieder sorglos sein?
Genau die Antworten, die sie brauchen, gibt ihnen ihr Kind auf eine erhellende, einfache und liebevolle Weise. Mutter und Vater erhalten eine wichtige Botschaft:
Auch wenn nicht alles nach Plan läuft, kann das Leben schön und voller Hoffnung sein.Evelyne Faye, Mutter einer Tochter mit Down Syndrom, hat dieses Buch geschrieben, um das Gesellschaftsbild vom Leben mit Menschen mit Trisomie 21 zu ändern und Betroffenen eine positive und hoffnungsvolle Botschaft zu vermitteln.
Aber dieses Buch ist nicht nur für Betroffene, sondern für alle, die sich der Vielfalt der Menschen bewusst sind und diese als Bereicherung schätzen. Ein Buch für Eltern, Kinder, Erzieher, Ärzte, Krankenhäuser, Schulen und Kindergärten, Senioren, Denker, Freidenker, Kunstliebhaber, Liebhaber, Vorreiter, Nachfrager, junge, alte und noch nicht geborene Menschen …und für dich Emma Lou.

Die Autorin, Evelyne Faye, wurde in Paris geboren, lebt heute in Wien und ist die Mama der kleinen Emma Lou, die 2012 mit dem Down-Syndrom zur Welt kam. Die Illustrationen sind von Birgit Lang , die in Hamburg studiert hat und dort nach wie vor lebt.

"Du bist da" ist mehr als eine fantasievolle Liebeserklärung an die eigene Tochter. Das Buch beschreibt Ängste, ohne Angst zu machen. Es zeigt, dass das Leben schwer und doch so einfach sein kann. Ich glaube, wir brauchen solche Bücher. Ich behaupte sogar, dieses Buch hat gefehlt. Wir brauchen so dringend Bilder, wie sie hier von Birgit Lang geschaffen wurden. Sie bewirken etwas ganz Großartiges: Die alte, verkrustete Vorstellung vom Leben mit dem Down-Syndrom abzuwerfen und ein neues, aufgeschlossenes und positives Bild zu zeigen.
Quelle:
http://blogs.stern.de/allesanderealsdow ... n-syndrom/

Anmerkung von Bea:
Wunderschön, zart, liebevoll, ehrlich - so empfinde ich das neue Bilderbuch, das mich tief im Herzen angerührt hat. So voller Respekt sowohl für die ersten Reaktionen der Eltern wie für das Kind. Die pastellfarbenen filigranen Illustrationen tun das Ihre dazu, dass man ganz berührt von Seite zu Seite blättert, erfreut, Emmas Bekanntschaft zu machen, mit ihr in die Welt zu tapsen. Hoffend, dass sie und alle Kinder mit Behinderung immer wieder auf Menschen treffen werden, die ihnen offen und freundlich begegnen.
Ein wichtiges Buch, das man neben frischgebackenen Eltern auch Grosseltern, Tanten und Onkeln, Paten, Nachbarn, Freunden und natürlich allen Kindern in die Hand geben kann, vor allem natürlich solchen, in deren Familie neu ein Kind mit dem Extra- Chromosom 21 gekommen ist.
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GESCHENKBUCH FÜR ELTERN, GROSSELTERN, PATEN, ONKEL UND TANTEN, HEBAMMEN, ÄRZTE, KLINIKEN, THERAPEUTEN
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Titel: Glück kennt keine Behinderung
Untertitel: Band 1: Down-Syndrom/Familien
Herausgeberin und Photographien: Jenny Klestil
Website der Autorin: http://glueckkenntkeinebehinderung.de/
Verlag: Das bunte Zebra, Sommer 2017 https://www.das-bunte-zebra.net/
ISBN 978-3-96030-009-0, Gebunden, 201 Seiten, durchgehend schwarzweisse Portraitfotographien der Kinder und Familien

Preisinfo ca. CHF 38.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel


Zum Inhalt:
Seit März 2015 fotografiert Jenny Klestil ehrenamtlich Familien, die ein Kind mit dem Down-Syndrom (Trisomie 21) haben.
Verändert das das Leben? Ja und Nein.
Eine solche Diagnose ist für keinen leicht und man muss sich sicher von einigen Lebensentwürfen verabschieden.
Aber trauern? Ganz im Gegenteil.
Was die lebhaften, mitreißenden Bilder von Jenny Klestil andeuten, findet seine Fortsetzung in den Texten der Eltern, die uns ein Stück weit mit in ihre Welt nehmen. Wir werden Zeugen, wie viel mehr an Lebensqualität, wie viel mehr an Wahrnehmung erreicht wird. Wir erleben das, was alle Eltern kennen und fühlen. Die bedingungslose Liebe und die Sorgen, die alle Eltern teilen. Und wir erkennen das Allerwichtigste. Kinder sind zunächst einmal immer Kinder! Fröhlich und traurig, laut und leise, Menschen wie du und ich.
Ganz egal ab mit 46 oder 47 Chromosomen.

Die eindrucksvollen Bilder und Texte betonen die Stärken eines jeden Einzelnen. Wir alle sollten das tun. Immer. Dann wäre diese Welt eine Buntere. Der Titel bringt es auf den Punkt: Glück kennt keine Behinderung!

In diesem Fotobuch erwarten Sie die Geschichten von rund 50 Familien und über 300 Bilder. Ein echtes Erlebnisbuch für Augen, Herz & Verstand. Ein Buch, das Mut macht, aufklärt, zum Mitlächeln einlädt und zeigt, dass ein Leben mit „Extra“ auch eine Extra-Portion Liebe und Glück bedeuten.

Perfekt zum verschenken an Eltern, Grosseltern, Ärzte, Kliniken, Hebammen, Therapeuten,...

Anmerkung von Bea:
Ein wunderschönes, freundliches beeindruckendes Buch. Ein menschenfreundlicher Herzensöffner durch und durch.

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KINDER-ROMAN - auch für Kinder mit Down-Syndrom
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Lesestufe 5

Titel: Familie Heinrich - Der Raub
Empfohlen von der: PEp - Praxis für Entwicklungspädagogik
Texte: Sinn und Verstand GbR
Illustrationen: Raimund Frey
Verlag: Das bunte Zebra, 2017
ISBN: 978-3-96030-002-1, Gebunden, 49 Seiten, A5, farbig

Preisinfo: 19,95 € / CHF 29.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:
Das sind die Geschichten der Familie Heinrich.
Und von Tim. Tim hat eine Schwester, die heißt Ida.
Mama, Papa, Oma, Opa, Lili die Katze und Wuffi der Hund gehören auch dazu.
Tim hat das Down-Syndrom, aber das ist nicht so wichtig. Die Geschichten erzählen von den täglichen Abenteuern, den schönen und nicht so schönen Momenten im Leben der Familie Heinrich.
Das ist ein (Vor-)Lesebuch, in dem sich wirklich alle wiederfinden können. Auch Kinder wie Tim.
Deswegen ist es vielleicht doch ein ganz besonderes Buch.

Zu dem Buch ist auch ein passendes Arbeitsheft, sowie bald auch ein Legespiel erhältlich.

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Man sieht nur mit dem HERZEN gut.
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Re: Trisomie 21/ Down-Syndrom/ Geistige Behinderung bei Kindern

Beitragvon Beatrice » 25. Juni 2018, 16:26

Geistig behinderte Kinder und Erwachsene schreiben/malen selbst

DAS BESONDERE BILDERBUCH (gezeichnet und erzählt von einem jungen Schweizer mit Down Syndrom)
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Titel: DIE GESCHICHTE VOM WOLF
Autor und Illustrator: Flavio Bösch
Herausgeber: Urs Bösch, Rahn, 9036 Grub
Druck: Schmid-Fehr AG, Goldach, November 2006
ISBN 3-033-01066-0, Ringbindung mit verstärktem Karton, durchgehend farbig illustriert, grosse Schrift, 34 Seiten
http://www.tagblatt.ch/tagblatt-alt/tag ... 795,137569

Preis: CHF 35.—

Erhältlich beim Vater von Flavio
Mail: urboesch*paus.ch [Spamschutz * gegen @ ersetzen]


Beschrieb:
Flavio kam 1990 mit dem Down-Syndrom zur Welt. Begleitet und gefördert von Familie und Lehrern entdeckte er schon früh das Malen als Möglichkeit, Gedanken und Gefühlen ein Aussehen zu verleihen.

Die vorliegende Geschichte ist ein Beispiel für Flavios Umgang mit diesen Gedanken und Gefühlen. Während eines ganzen Jahres arbeitete er an seinen Bildern, die von Hunger, Angst und Not, aber auch von Hilfe und Freundschaft erzählen. Mit kräftigen Farben und klaren Formen teilt Flavio seine Sicht der Dinge mit. So lässt er einen Blick in seine Welt zu und gibt uns gleichzeitig Gelegenheit, die schöpferische Seite seiner Persönlichkeit kennen zu lernen. Und die ist mindestens so stark wie die seiner Behinderung.

Anmerkung von Beatrice:
Eine in jeder Beziehung liebenswürdige Geschichte über einen Wolf, der in Not ist und echte Freundschaft findet. Geeignet für Kinder ab 4 Jahren.
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Die Geschichte vom Wolf.jpg (66.46 KiB) 1289 mal betrachtet


DAS LEBEN - DIE WELT - GEZEIGT UND VERZIERT VON EINER JUGENDLICHEN MIT DOWN-SYNDROM
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Titel: DIE WELT IST BUNT!
Autorin: Philina Nase
Verlag: Das bunte Zebra, 2016
ISBN 978-3-96030-001-4, Paperback, 100 Seiten, durchgehend mit farbigen Fotos oder Zeichnungen illustriert

Preisinfo ca: CHF 23.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Buchrückseite:
Alles hat angefangen, als unsere beste Freundin Jenny Wild ihr erstes Buch veröffentlichte. Meine Tochter Philina, die vor knapp 14 Jahren bei ihrer Geburt noch ein Chromosom mehr mitbrachte (Trisomie 21), war so sehr beeindruckt, dass sie sich entschied auch ein Buch zu schreiben. Alles was in diesem Buch steht, sind ihre eigenen Gedanken.
„Das Buch ist ein Gutschein für die Schönheit des Lebens, erhaltbar ab sofort, gültig für immer!“ Peyman Amin
In ihrer unnachahmlichen Art und Weise lässt uns die 14-jährige Philina mit Down-Syndrom an ihrer Biographie teilhaben.
Sie feiert das Leben. Nachdenklich, lustig, schlau. Ein Phänomen!
Das Vorwort wurde von Peyman Amin verfasst

Anmerkung von Bea:
Blenden wir zurück zu den Anfängen des jungen Lebens der Autorin: Wie ihrer Mutter von einem Arzt eröffnet wurde, ihre Tochter werde nie verständlich sprechen, nie lesen, nie schreiben lernen können.
Und dann schauen wir in ihr Buch, das heute vorliegt: Positiv, lebensbejahend, offen, mit Witz und Humor gespickt, einfach voll aus dem Leben und frisch von der Leber weg erzählt sie in ihrem Buch, das sie jawohl, allein geschrieben hat und mit vielen kreativen Ideen verschönert hat. Sie, das heute junge Mädchen, über das sich andere negativ zu äussern wagten ohne je ihr Potenzial erkannt zu haben.
Rechtschreibefehler - uns allen unterlaufen sie gelegentlich, doch Philinas Schrift ist leserlich und immer verständlich der Inhalt.
Philina erzählt von ihrem Leben, in Schule, Ausbildung, von ihrem Freund, von ihren geliebten Tieren, auch von dem, was manchmal traurig macht, ehe der schillernde Regenbogen, der sich durch ihr Werk zieht, wieder zu leuchten beginnt.
Bravo Philina - danke für Dein wundervolles Buch.
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Die Welt ist bunt Philina Nase zeigt sie uns_ (Andere).jpg (23.31 KiB) 1272 mal betrachtet



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LEBENSERFAHRUNGEN EINES JUNGEN GEISTIG BEHINDERTEN MANNES
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Titel: Immer nach den Sternen greifen.
Untertitel: Freunde sind wie Sterne, du kannst sie nicht immer sehen, aber sie sind immer da...
Autor: Alexander Reeh
Verlag : Engelsdorfer Verlag, Dezember 2009
ISBN : 978-3-86901-753-2, Paperback,110 Seiten, zahlr. farb. u. schw.-w. Abb
Preisinfo : 10,00 Eur[D] / 10,30 Eur[A]/CHF 19.50
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
Der 21-jährige Autor, Alexander Reeh, hat bei seiner Geburt aufgrund eines Ärztefehlers einen irreversiblen Gehirnschaden erlitten und ist geistig behindert. Schon früh erklärten Experten, dass er vermutlich nie Lesen und Schreiben lernen und auch kein „normales Leben“ führen werde. Nach der vierten Klasse verwehrte ihm sein Rektor mit der Begründung, in dessen Schule würde man seinem Förderbedarf nicht gerecht, den Übertritt in die Hauptschule. Die Eltern des Kindes beschlossen daraufhin, Alexander selbst zu unterrichten. Heute ist er ein junger Mann und Künstler, der bereits die halbe Welt bereist hat, Aquarelle malt und schreibt. Seine Lebensgeschichte ist ein Plädoyer dafür, dass Glück und die Aussicht auf ein erfülltes Leben nicht nur davon abhängen, was uns in die Wiege gelegt wurde. Nein, wir müssen selbst entscheiden, was wir daraus machen. Tauchen Sie also ein in Alexanders Lebensgeschichte und lassen Sie sich einfangen von Freiheit, Hoffnung, Schmerz und Glück – von allen Facetten menschlicher Emotion.
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Immer nach den Sternen greifen.jpg (10.53 KiB) 1289 mal betrachtet


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Uwe ist kein Kind mehr, schon lange nicht mehr, aber der Film über ihn kann bestimmt auch Eltern Mut machen

DVD:Dokumentarfilm D 2009, 79 Min
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Titel: "Uwe geht zu Fuß"
Untertitel: Ein Mann, ein Dorf
Verlag : westerholt & gysenberg, Juni 2009
ISBN : 978-3-9812970-0-3, DVD, Laufzeit 79 Minuten

Preisinfo : 17,90 Eur[D] / 18,40 Eur[A]/CHF 35.40
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

In einer Zeit, in der Menschen, die nicht der Normvorstellung unserer Gesellschaft entsprechen, schon lange in spezialisierte Einrichtungen ausgegliedert werden, kommt ein Film, der zeigt, was uns verloren geht.
Dies ist ein Film über Inklusion, ein Traum, der nun selbst in einer UN-Konvention manifestiert wurde. Hier wird er gelebt.

“Uwe geht zu Fuß” ist laut Regisseur Florian von Westerholt ein “Low budget, big heart”-Film: „Dat is uns Uwe“ heißt es in Heikendorf, einer 8000-Seelen Gemeinde an der Kieler Förde. Uwe Pelzel, Jahrgang 1943, gehört zu den ältesten Menschen mit Down-Syndrom in Deutschland. .Der Film zeigt nicht nur seinen besonderen Lebensweg, sondern auch den selbstverständlichen Umgang seiner Gemeinde, die mit ihren gewachsenen Strukturen den politischen Begriff „Inklusion“ weder kennt noch braucht. Uwe ist heute noch 1. Betreuer des Fussballvereins, Löffelträger der Heikendorfer Knochenbruchgilde, war Namensgeber des legendären Uwe-Pelzel-Tenniscups, Dirigent der Show-Brass Band, Mitglied der Theatergruppe und einst einer der begehrtesten Tanzpartner weit und breit. Zu seinem 50. und 60. Geburtstag wurden Feste gefeiert, von denen man heute noch spricht.

Florian von Westerholt zeigt Uwe Pelzel und seine Gemeinde in einem Film mit einzigartigen Bildern und Geschichten, die Freude und Hoffnung machen. Sie offenbaren ganz nebenbei, wie wichtig die Vielschichtigkeit unserer Gesellschaft und unsere traditionellen, sozialen Strukturen für unsere Gegenwart und Zukunft sind.

Ein Film über das Glück.
Nachdenklich, berührend, witzig, unterhaltsam und immer wieder überraschend.

Anmerkung Beatrice:
Ein wundervoller Film!

Infos:
http://www.westerholt-gysenberg.de/blog ... l-0109.pdf
http://www.uwegehtzufuss.de/
Uwe geht zu Fuss1.jpg
Uwe geht zu Fuss1.jpg (11.14 KiB) 1289 mal betrachtet


Literaturpreis Ohrenschmaus
https://www.caritas-vorarlberg.at/aktue ... s-bludenz/


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Menschen mit Down Syndrom und ihre Kreativität

Was vor wenigen Jahren noch über Menschen mit Down Syndrom behauptet wurde, dass sie nicht lesen, schreiben oder rechnen lernen könnten, haben inzwischen zahlreiche Betroffene widerlegt.
Manche sind sogar soweit gekommen, ihre Werke zu veröffentlichen. Diese Titel möchte ich hier aufführen:

ERZÄHLUNGEN VON MICHAELA KOENIG, GEBOREN 1978
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Titel: Traust du mir das zu
Autorin: Michaela Koenig
Vorwort von Stefan Städtler-Ley/ Illustriert von Lina Barz
Verlag : G & S Verlag , 2000
ISBN : 978-3-925698-73-6, Paperback, 48 Seiten, durchgängig schwarz-weiss Illustrationen

Preisinfo : 7,50 Eur[D] / 7,80 Eur[A] / 14,00 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

„Traust du mir das zu” ist eine Sammlung außergewöhlicher Texte einer jungen Frau mit Down-Syndrom.


http://www.gus-verlag.de/
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Marcel Janke, der junge Autor des hier vorgestellten Buches lebt mit einer geistigen Behinderung. Diese hindert ihn aber keineswegs daran, unterhaltsame lustige Geschichten zu schreiben

LUSTIGE KURZGESCHICHTEN
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Titel: Schabernack und Schlitzohren
Untertitel: Geschichten vom Schwarzwald bis Miami
Autor: Marcel Janke
Verlag: Eigenverlag Ottmarsbocholt/Werne - 2014
Keine ISBN, Taschenbuch, 125 Seiten

Das Buch von Marcel Janke kann man über diese Adresse erhalten, bitte für den aktuellen Preis noch anfragen:
Team Haus Davert AWG Kirchstr EG
Sozialwerk St. Georg e.V.
WV Haus Davert / Bauernhof / AWG Haus Davert
Kirchstr. 7, 48308 Ottmarsbocholt
[Haus_Davert_AWG_Kirchstr_EG@sozialwerk-st-georg.de]

http://www.gemeinsam-anders-stark.de/westfalen-nord
http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Coe ... hlitzohren


Zum Inhalt:
Die Geschichten handeln von Lausbuben und anderen Ganoven. Marcels reicher Wortschatz machen die Geschichten zu einer wahren Entdeckungsreise und zeigen, wie die Kraft der Phantasie aus jedem Menschen wohltuend sprudeln kann.

Marcel Janke, geboren anno 1991, lebt in Ottmarsbocholdt in einer Wohngemeinschaft des Sozialswerks St. Georg. Er ist beschäftigt in den Caritas-Werkstätten in Nordkirchen.
In seiner Freizeit hört Marcel gerne Musik, spielt Schach und erfindet lustige Geschichten, von denen in diesem Buch deren 5 veröffentlicht sind. Seinen Urlaub verbringt er gerne mit seiner Familie auf seiner Lieblingsinsel Borkum

Mehr zum Autor:
http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Coe ... hlitzohren

Schabernack und Schlitzohren Janke (Andere).JPG
Schabernack und Schlitzohren Janke (Andere).JPG (17.25 KiB) 1288 mal betrachtet

http://www2.fh-fulda.de/bindeschuh/index.html

http://www.goethe.de/kue/bku/thm/de52519.htm


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AUFZEICHNUNGEN VON DAGMAR B., GEBOREN IM JAHR 1953
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Titel: Ein Leben ohne Lügen!
Untertitel: Die Tagebücher der Dagmar B.
Herausgeberin: Petra Fohrmann
Verlag : Fohrmann Verlag ,Oktober 2005
ISBN : 978-3-9810580-0-0, Paperback, 168 Seiten, 9 farbige Fotos, 65 Duoton-Fotos

Preisinfo : 14,90 Eur[D] / 15,40 Eur[A] /CHF 26.80
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

http://www.fohrmann-verlag.de/

Beschreibung
Dagmar B. kam mit dem Down-Syndrom auf die Welt. Sie dokumentierte ihre Lebensgeschichte in sechzehn Tagebüchern und schrieb kompromisslos ehrlich wie sie die Welt erlebte. Dagmar lebte bei ihrer Mutter. Diese ließ ihre Tochter weitestgehend am normalen Leben teilhaben. Dagmar war ein überwiegend fröhlicher Mensch. Sie nahm regen Anteil am Leben und reflektierte dieses auf ihre eigene, humorvolle und teilweise sehr poetische Art. Dagmar fand fernab von allen Regeln, die heute unser Leben bestimmen, ihren eigenen Weg, die Welt zu verstehen. Sie öffnet uns eine neue Perspektive, durch die wir vieles anders sehen können. Wer nach dem Sinn des Lebens sucht, der kommt ihm hier ein Stück näher.

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Ein Leben ohne Lügen.jpg (11.63 KiB) 1289 mal betrachtet

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ADRESSBUCH UND GEBURTSTAGSKALENDER
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Zeichnungen und Malereien von Monika Trost (Künstlerin mit Down Syndrom)
und Gedanken, Erinnerungen und Erzählungen von Hermine Trost (Mutter von Monika)

Spiralbindung, 88 Seiten, viele farbige Illustrationen von Monika

Preis: 25 Euro (dazu kommt noch das Porto ins jeweilige Land)

Erschienen ist das Buch im Jahr 2012

Der Erlös aus dem Verkauf wird für den Lebensunterhalt von Monika verwendet. Monika arbeitet in einer Grazer Werkstatt für behinderte Menschen.

Erhältlich ist das Adressbuch bzw. der Geburtstagskalender bei Hermine Trost, St. Peter Hauptstrasse 35e, AT-8042 Graz/ Österreich
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Adressbuch und Geburtstagkalender 001 [50%] (Andere).jpg (15.17 KiB) 1270 mal betrachtet


BILDERBUCH EINES 10 JAHRE ALTEN BUBEN
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Titel: Strubelimutz
Herausgegeben vom Verein Lebenshilfe, 5734 Reinach
Leider vergriffen im Buchhandel

Beschreibung:
Stubelimutz ist die kleine Lebens-und Leidensgeschichte eines zehnjährigen behinderten Buben.
Er besucht seit 2 Jahren die Sonderschule und hat sich dort zu einem glücklichen und in allen praktischen Belangen brauchbaren Menschenkind entwickelt.
Aus eigenem Antrieb und ohne jede Hilfe hat er eines Tages die Strubelimutzfigur gestaltet und seinen Lehrern und Freunden in der Schule stolz und mit freudestrahlendem Gesicht das Bild als sein Konterfei vorgestellt. Er wird selber in der Schule Strubelimutz genannt.
Mit seinen Freunden zusammen hat er dann in der Folge die weiteren Bilder mit sienen geschickten Bubenhänden gestaltet, bis das Buch entstanden war, so wie es sich hier präsentiert.
Es ist des Strubelimutz ureigene Geschichte, aus seiner Erlebniswelt gewachsen und alle vorkommenden Figuren sind eindeutig erkennbar, wenn man sich bemüht, sich diesem skurilen Wesen, das sich in Strubelimutz darstellt, mit Liebe zuzuwenden.
Mögen viele Kinder, grosse und kleine, ihn liebgewinnen und das frohe Liedlein hören, das er pfeift, wenn er so lustig dahertänzelt mit seinen kurzen Beinen.
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KINDERBUCH
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Titel: Lukas, der Bibliothekar
Untertitel: Geschichten
Idee und Bilder von Lukas Kaimer
Text von Lukas Kaimer, Alexandra Schneider
Verlag: KVERLAG, Klagenfurt, 2005
ISBN 978-3-85391-243-0, Gebunden, 85 Seiten, 32 farbige Abbildungen und Zeichnungen
Leider vergriffen im Buchhandel

Verlagstext:
Lukas Kaimer ist ein junger Mann mit Down-Syndrom. Geschichten und Bücher waren schon immer seine große Leidenschaft. Bereits während seiner Schulzeit in einer Montessori-Integrationsklasse liebte er es, Geschichten zu schreiben. Lukas konnte seine Leidenschaft zum Beruf machen - er arbeitet in einer Bibliothek.
Mit Unterstützung seiner Kollegin und Betreuerin Alexandra Schneider konnte er seinen Traum verwirklichen und dieses Buch schreiben. Mit seinen Geschichten, die er auch selbst illustriert hat, möchte er Kindern, aber auch allen Erwachsenen Freude bereiten.
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BESONDERE KUNST UND TEXTE EINES KÜNSTLERS
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Titel: Kunterbunte Welt
Untertitel: Mit Bildern von Andreas Briechle und Texten von Manfred Schubert
Autor: Manfred Schubert
Zeichnungen von Andreas Briechle
Verlag : manï Verlag, Oktober 2010
ISBN : 978-3-9812862-1-2, Gebunden, 28 Seiten, durchgehend farbig
Vergriffen im Buchhandel


Beschreibung:
Verkehrte Welt - will man denken! Der bekannte Isnyer Maler Manfred Schubert (geb. 1938) überlässt sein Metier seinem Enkel Andi (geb. 1990). Dieser ist kein ausgebildeter Künstler, aber scheinbar ein Naturtalent. Geboren mit dem sogenannten Down-Syndrom, hat er trotz seiner "Behinderung" ein enormes künstlerisches "Händchen". Normalerweise ist der Opa der Künstler in der Familie. Für dieses Buch hat er seinem Enkel den Vortritt gelassen - und die Rollen getauscht. Andi malte Bilder - der Opa hat dazu passende Texte verfasst. Zusammen haben die beiden eine wahrhaft "kunterbunte Welt" geschaffen.


Über den Werdegang von Andi:
Andreas Briechle wurde am 28. Mai 1990 als zweites Kind von Reiner Briechle und Katharina Briechle-Schubert geboren. Er war nur 44 cm groß und 2320 g schwer. Seine ersten Lebenstage verbrachte er deshalb in der Kinderklinik. Als er 14 Tage alt war, wurde er entlassen und gleichzeitig stand das Ergebnis der Chromosomenuntersuchung fest: Er hatte eine freie Trisomie 21 (Down-Syndrom) und einen Herzfehler. Fast sofort wurde mit Krankengymnastik und Frühförderung begonnen. Mit neun Monaten konnte er frei sitzen und seit dem 15. Monat war er mobil unterwegs. Er rutschte mit erstaunlicher Geschwindigkeit auf dem Popo durch die Gegend und hatte deshalb beide Hände frei, um etwas mitzunehmen. Mit zweieinhalb Jahren begann er zu laufen, ohne vorher frei stehen zu können. Das lernte er dann aber schnell. Nun wurde von der Frühförderung auf die Ergotherapie umgestiegen. Mit vier Jahren kam er in den Regelkindergarten, hatte eine Herz-OP in Großhadern und begann mit der Logopädie. Mit sieben Jahren kam er in die Albert-Schweitzer-Schule in Kißlegg. Diese besuchte er bis 2009, nun folgt die berufliche Eingliederung... In der Freizeit geht er gerne schwimmen, fährt zuverlässig Fahrrad, macht in einer integrierenden Videoclip-Gruppe mit, malt seit vierzehn Jahren mit seinem Großvater und spielt seine Computerspiele. Viermal hat er schon mit seinem Opa ausgestellt, im Haus Tanne im Kreuzthal, in der Volksbank Allgäu-West in Isny, im Tagungszentrum des Stephanuswerkes in Isny und im Bahnhofsgebäude Sipplingen. Schon dreimal war er außerdem mit seiner Oma Ursula mit einem eigenen Stand auf dem Kunst- und Kunsthandwerkermarkt an der Villa Viva in Kempten. Nach der Ausstellung von Friedrich Hechelmann und einem entsprechenden ­Schulprojekt in Kißlegg wollte er selber eine Bibel illustrieren. Das ist nun immerhin zusammen mit seinem Opa das Manuskript zu einem Blderbuch geworden.


Manfred Schubert erblickte am 14. Juni 1938 in Berlin das Licht der Welt - als zweites Kind seiner Eltern Else und Emil, als Bruder von Marianne. Bedingt durch die Wirren des Krieges lebte er mit Mutter und Schwester von 1941 bis 1945 in Rheinberg, von 1945 bis 1946 in Ludwigsburg/Schleswig-Holstein und kehrte mit ihnen dann nach Berlin zurück, um dort den Rest seiner Kindheit zu verbringen. Neben seinem Job als Hotelboy im Hotel Continental war er schon 1953 Schüler von Eberhard Renziehausen und entdeckte sein Talent für die Malerei. 1954 begann er eine Ausbildung zum Werbegestalter und Plakatmaler in Rheydt. Danach ging er 1960 für acht Jahre zur Bundeswehr und lernte in dieser Zeit auch seine Frau Ursula kennen. Schon 1961 kam Katharina dazu und im Jahre 1966 noch Sohn Alexander. 1967 begann er ein Studium der Sozialpädagogik in Reutlingen, begleitet von einer Ausbildung bei Maler Pfingsten und Professor Dentler als Werk- und Kunsterzieher sowie Maler. Nach seinem Diplom 1970 begann seine Tätigkeit im Kinderdorf Siloah - als Werklehrer, Kunsterzieher und Sozialpädagoge mit besonderen Aufgaben. Seit August 2001 ist er im so genannten Ruhestand. Das bedeutet: Ein Leben mit seiner Frau Ursula, künstlerische Tätigkeit, schreiben für den "Kreisboten", die Beschäftigung mit den Enkeln Anna, Andreas, Niklas und Emmely (wobei Niklas und Emmely mit Sohn Alexander und Schwiegertochter Martina leider in Sankt Augustin bei Bonn wohnen...), die Kontakte zu Tochter Katharina und Schwiegersohn Reiner und ... und... Ach ja, und eine Katze hält ihn auch noch auf Trab! Und: Obwohl ihm Ursula vieles erst möglich macht, steht er immer noch "recht unter Dampf".
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AUFZEICHNUNGEN VON HERMINE FRAAS, GEBOREN IM JAHR 1955
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Titel: ICH kann schreiben
Untertitel: Briefe, Bilder und Geschichten von Hermine
Autoren: Christine und Hermine Fraas
Verlag : G & S Verlag , 1999
ISBN : 978-3-925698-01-9, Kartoniert, 172 Seiten, 54 Abbildungen
Leider vergriffen im Buchhandel

Verlagstext:
ICH kann schreiben!"
So lautet der Titel des neuen Buches, in dem Christine Fraas, Hermines Mutter, Dokumente aus 3 Jahrzehnten emsigen Schreibens ihrer Tochter Hermine zusammengetragen und kommentiert hat.
Nach ihrem weithin bekannten Buch "Leben mit Hermine" kommt nun Hermine selbst zu Wort: Auf manchmal ungewohnte, manchmal amüsante, immer interessante Weise bekommt man durch diese Briefe, Tagebucheintragungen, Reiseerzählungen, Geschichten und Bilder eine unterhaltsame Lektion in Sachen Verständnis und Integration.
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BILDER UND GESCHICHTEN EINES BEHINDERTEN MÄDCHENS
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Titel: „So erlebe ich meine Welt“
Untertitel: Bilder und Geschichten eines behinderten Mädchens
Geschrieben und gemalt von Gabriele Bender
Herausgegeben und eingeleitet von Professor Dr. med. Christof Wunderlich
ISBN 3-451-20879-2, Verlag Herder 1986

Nicht mehr im Buchhandel erhältlich
evtl. noch bei
Herausgeber:
ARBEITSKREIS DOWN-SYNDROM e.V.
Schriftenreihe: „Da sein, wo alle sind“
Nr. 1
Verlag Jakob van Hoddis

Eine Geschenkidee nicht nur zur Kommunion / Konfirmation 5,-- Euro + 1,40 Versandkosten

zu bestellen unter (ak@down-syndrom.org)



Beschreibung:
„So erlebe ich meine Welt“ war das erste veröffentlichte Buch des Arbeitskreis Down-Syndrom. Es erschien als Sonderdruck für den Arbeitskreis Down-Syndrom 1987 in als dritte Auflage.

Spontan und unkompliziert, aufrichtig und gefühlvoll erlebt Gabriele Bender, eine junge Frau mit Down-Syndrom, ihre Welt. In Bildern und Texten erzählt sie von einer Reise nach Rom, von Erlebnissen mit Menschen, von Begegnungen mit Heiligen und mit Gott. Die Unmittelbarkeit ihrer Darstellung ist es, die diese Zeichnungen und Texte so faszinierend macht. Ihre unverfälschte Sinnlichkeit offenbart verborgene Wahrheiten und lässt den Leser eine andere, vertiefte Weltsicht erfahren, die bis heute nichts an Aktualität verloren haben.
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TAGEBUCH EINES JUNGEN MIT DOWN SYNDROM
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Titel: Die Welt des Nigel Hunt
Untertitel: Tagebuch eines mongoloiden Jungen
Autor: Nigel Hunt
Verlag: Ernst Reinhardt, Basel, 1979
ISBN 3-497-00723-4, Taschenbuch, 75 Seiten
Leider vergriffen im Buchhandel

Verlagstext:
Dieses Tagebuch eines mongoloiden Jungen ist wohl das erste dokumentarische Zeugnis über die Denk- und Erfahrungswelt eines geistig Behinderten in seiner eigenen Ausdrucksweise. Es ist nicht nur ein Dokument menschlicher Liebe, sondern auch eine Ermutigung für alle, die ein behindertes Kind haben. Ein außergewöhnliches Buch.
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GEDANKEN UND GEBETE EINES BEHINDERTEN MÄDCHENS (schweizerdeutsch)
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Titel: heute hat es nicht geregnet
Untertitel: Gedanken und Gebete eines behinderten Mädchens
Autoren: Franziska und Susi Meier
Nachwort von Jörg Grond
Verlag: Pendo, 1986
ISBN 3-85842-130-8, Paperback, 96 Seiten
Leider vergriffen im Buchhandel

Die Gespräche zwischen Franziska, dem geistigbehinderten Mädchen, seiner Mutter (Susi Meier) und dem Himmel sind in der originalen, unmittelbaren Mundart (des Zürichdeutschen), das Vor- und Nachwort in der Schriftsprache gedruckt.

Anstelle eines Klappentextes:
Aus dem Brief einer evangelischen Theologin an die Mutter von Franziska:
Liebe Frau Meier und liebe Franziska!
Die Gespräche zwischen Franziska, Ihnen und dem Himmel haben mich sehr berührt, weil darin ihr Leben mit allem Drum und Dran so deutlich widergespiegelt wird. Und Beten ist ja nichts anderes als die Freuden und Sorgen des Lebens vor Gott darlegen . . . Diese direkte und offene Art des Gesprächs von Franziska tut wohl. Sie nennt Dinge beim Namen, die mir nicht so leicht über die Lippen gingen. Und dadurch fordert sie heraus, Sie als Mutter, und uns, wenn wir über die gleichen Fragen nachdenken: Was ist nach dem Tod? Hat mich Gott so, mit dieser Behinderung gewollt? Hast Du mich lieb? Wer hat mich auch noch lieb? Gibt Gott mir Kraft, wenn andere mich auslachen? Ist es ein Wunder, wenn mir der Bauch nicht mehr weh tut? Was bleibt für ein Gefühl zurück, wenn ich mich entschuldigt habe? u.s.w. In einer Zeit, in der viele Menschen Mühe haben zu religiösen Gefühlen zu stehen, oder sie verdrängen, wo insbesondere Beten schwerfällt, wenn für das Formulieren zu grosse Blockierungen da sind, finde ich es schön, dass Sie beide auch andern Leuten den Zugang zu diesen Gesprächen ermöglicht haben. Herzlichen Dank!
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Die Bücher von Georg Paulmichl (Jahrgang 1960)

Georg Paulmichl sagt von sich: "...ich bin nicht behindert, ich kann reden"


TEXTE UND BILDER
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Titel: Der Georg
Untertitel: Texte und Bilder
Autor: Georg Paulmichl
Herausgegeben von Dietmar Raffeiner, Vorwort von Felix Mitterer
Verlag : Haymon Verlag, September 2008
ISBN : 978-3-85218-566-8, Gebunden, 108 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen, mit 1 Audio-CD

Preisinfo : 19,90 Eur[D] / 19,90 Eur[A] / 35,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Beschreibung:
„Was der Georg Paulmichl schreibt, ist für mich die höchste Stufe der Poesie, die ein heute lebender Mensch erklimmen kann“, so der große Schauspieler Dietmar Schönherr über den Südtiroler Dichter und Maler.
Paulmichl beleuchtet in seiner Kurzprosa die Alltäglichkeiten der Welt und der Menschen wach und sensibel, stets mit einem schrägen Blick auf das Absurde und Groteske, das sich hinter dem Gewöhnlichen versteckt. Skurrile Wortschöpfungen, oft demaskierend verwendete Floskeln und ein zweideutiges Spiel mit altvertrauten Klischees und Floskeln machen Paulmichls Texte zu literarischen Schätzen.
Neben einer Auswahl der besten Texte der vergangenen 20 Jahre enthält dieser Band zahlreiche neue Prosastücke und Bilder Paulmichls sowie ein Vorwort von Felix Mitterer. Die beigelegte CD enthält eine Lesung von Paulmichl-Texten durch Paulmichls Betreuer und Herausgeber Dietmar Raffeiner sowie Vertonungen von Wolfgang Paulmichl, Walter Tolloy und Erwin Windegger.

Georg Paulmichl, geboren 1960 in Schlanders in Südtirol, lebt in Prad und besucht die dortige Behindertenwerkstätte. Seit den 80er-Jahren schreibt und malt er. 1993 Förderungspreis der Goethe-Stiftung Basel, 1997 Hans-Prinzhorn-Medaille der Deutschsprachigen Gesellschaft für Kunst und Psychopathologie des Ausdrucks, 2007 Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst. Bei Haymon lieferbar: Ins Leben gestemmt. Neue Texte und Bilder (1994), Vom Augenmaß überwältigt. Briefe, Glossen und Bilder (2001), Der Mensch (2003
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TEXTE UND BILDER
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Titel: Der Mensch
Autor und Maler: Georg Paulmichl
Verlag : Haymon Verlag, November 2002
ISBN : 978-3-85218-418-0. Loseblattausgabe, Texte und Abbildungen auf Einzelblättern

Preisinfo : 14,90 Eur[D] / 14,90 Eur[A] / 27,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
Eine Besonderheit für Paulmichl-Fans und alle, die es noch werden wollen. .
Sein Witz, die skurrilen Wortschöpfungen, die oft demaskierend eingesetzten Floskeln aus verschiedenen Sprachebenen, der Sinn für Satire im Alltag, wie ein deutscher Journalist schrieb, das zweideutige Spiel mit altvertrauten Klischees und das schonungslose Aussprechen nicht gern gehörter Wahrheiten hat Georg Paulmichl berühmt gemacht. Seiner großen Fangemeinde widmet der Haymon-Verlag diese bibliophile Mappe mit einigen seiner besten Texte und neuen Bildern. .
Die bibliophil gestaltete Mappe im A4-Format besteht aus Einzelblättern mit Texten und Bildern.
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BRIEFE, GLOSSEN UND BILDER
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Titel: Vom Augenmass überwältigt
Untertitel: Briefe, Glossen und Bilder
Autor und Maler: Georg Paulmichl
Verlag : Haymon Verlag, 2001
ISBN : 978-3-85218-351-0, Paperback, 96 Seiten

Preisinfo : 19,90 Eur[D] / 19,90 Eur[A] / 35,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Beschreibung:
Ein neues Buch von Georg Paulmichl wünschten sich die vielen Fans des Südtiroler Autors von Bozen bis Kiel, von Zürich bis Wien seit langem. Jetzt ist es da. Sein "Lektor" Dietmar Raffeiner, Betreuer in der Behindertenwerkstätte von Prad, fand für Paulmichl neue Ausdrucksformen: den Brief und die Glosse. Sie haben gegenüber den bisher stets einem Thema gewidmeten Kurztexten den Vorteil größtmöglicher Freiheit und Vielfalt. Vor allem können zwanglos unterschiedlichste Beobachtungen und Gedanken zum Tagesgeschehen eingeflochten werden. .
Mit ihrem Witz, den skurrilen Wortschöpfungen, den oft demaskierend eingesetzten Floskeln aus verschiedenen Sprachebenen, dem "Sinn für die Satire im Alltag", wie ein deutscher Journalist schrieb, dem zweideutigen Spiel mit altvertrauten Klischees und mit dem schonungslosen Aussprechen nicht gern gehörter Wahrheiten vermitteln diese Texte in ihrer Art einen neuen, im Wesentlichen jedoch den guten alten Paulmichl, wie man ihn kennt und liebt. Dies gilt auch für die in den letzten Jahren entstandenen Bilder, die längst prominente Sammler auf den Plan gerufen haben.

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TEXTE UND BILDER
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Titel: Ins Leben gestemmt
Untertitel: Neue Texte und Bilder
Autor und Maler: Georg Paulmichl
Verlag : Haymon Verlag, 1994
ISBN : 978-3-85218-174-5, Englisch Broschur, 96 Seiten, 10 farbige Bilder
Leider vergriffen im Buchhandel

Beschreibung:
Mit dem 1990 bei Haymon erschienenen Buch Verkürzte Landschaft, das sich zu einem echten Longseller entwickelt hat (4. Auflage), wurde Georg Paulmichl, der seit seiner Geburt geistig behindert ist, zu einem bekannten und erfolgreichen Autor.
Paulmichl hat einen wachen Blick für die Welt. Seine Texte und Bilder entspringen der unmittelbaren Erfahrung des Alltagsgeschehens in seinem Heimatdorf sowie aus der aufmerksamen Rezeption der Medien und befassen sich mit Gesellschaft und Brauchtum, der Natur im Wechsel der Jahreszeiten, mit Orten und Landschaften.
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TEXTE UND BILDER
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Titel: Verkürzte Landschaft
Untertitel: Texte und Bilder
Autor und Maler: Georg Paulmichl
Verlag: Haymon, 5. Auflage 1999
ISBN 3-85218-070-8, Englisch Broschur, 96 Seiten, durchgehend farbig
Leider vergriffen im Buchhandel

Klappentext:
Georg Paulmichl kombiniert sprachliche Elemente, die eigentlich nicht zusammenpassen, ohne weiteres miteinander. Und er tut das sehr häufig und auf fast jeder sprachlichen Ebene. Er bildet neue, noch nie gehörte Wörter.
Ich behaupte nicht, daß sich der Autor immer völlig bewußt ist, welchen Hintersinn er in seinen Entwürfen erzeugt. Aber er macht das so konsequent, daß ich bei Georg Paulmichl jedenfalls auf ein tiefes Gefühl für Sprache in all ihren Facetten schließe. Daß er das von ihm verwendete Material so und nicht anders adaptiert, abändert, zurechtrichtet, muß nicht unbedingt kühle, rationale Intention zur Ursache haben — aber es zeigt ein Verständnis für Sprache, wie man es selten findet. Georg Paulmichl ist ein »Verdichter der Sprache«, ein »Dichter« eben.
(Aus dem Nachwort von Michael Bürkle]
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Homepage von Georg Paulmichl:
http://www.georgpaulmichl.com

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DVD-DOKUMENTATION OHNE ALTERSEINSCHRÄNKUNG
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Titel: Cyrill trifft ( 2003 )
Oder: Prominente im Visier
Darsteller u.a Cyrill Gehriger | Anne-Marie Blanc | Gardi Hutter
Regie Stefan Jäger | Peter Jäger
Medium: DVD, Laufzeit 94 Minuten:, Sprache: SchweizerDeutsch, Produziert im Oktober 2003
EAN 7321921092473

Leider vergriffen, nur noch gebraucht erhältlich

Zum Inhalt:
Cyrill Gehriger hat Trisomie 21, besser unter dem Namen Down-Syndrom bekannt ist. Regisseur Stefan Jäger begleitet ihn zu Interviews mit prominenten Schweizern. Im Film werden Ausschnitte aus Interviews mit Moritz Leuenberger, Anne-Marie Blanc, Reto Pavoni, Gardi Hutter, Martin Schenkel und Martin Werlen, dem Abt des Klosters Einsiedeln, gezeigt. Durch Cyrills Behinderung bzw. seine spezielle Begabung entstehen so ungewohnte Interviews, bei denen man nicht nur über den Befragten, sondern auch über den Interviewer selbst etwas erfährt.

Cyrill trifft... ist eine ungewöhnliche Reise durch das vergangene Jahr und mit Prominenten, die wir so noch nicht kennen: Anne-Marie Blanc, Gardi Hutter, Bundesrat Moritz Leuenberger, Reto Pavoni, Martin Schenkel und Abt Martin Werlen. Sie alle haben sich Cyrills Fragen gestellt. Cyrill ist 35. Er hat Trisomie 21, im Volksmund Down-Syndrom genannt. Die Begegnungen sind aussergewöhnlich: Es geht um Beruf, um die Schweiz, um Liebe und um das Leben an sich; es geht um Bratwürste, Bären, den Rütlischwur und den 11. September 2001. Daneben "wandelt" Cyrill durch die Welt der Interviewten und entdeckt Dinge, die wir selber zu sehen verlernt haben. Seine unbändige und dankbare Neugier fasst er selber am treffendsten zusammen: "Nobel!"
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Der Veranstaltungskalender des Forums wird laufend aktualisiert
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Man sieht nur mit dem HERZEN gut.
Antoine de Saint-Exupéry

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Erfahrungsberichte von Vätern

Beitragvon Beatrice » 25. Juni 2018, 16:35

ERFAHRUNGSBERICHTE VON VÄTERN

Erfahrungsbericht - Interview mit einem Vater, dessen Tochter mit dem Down-Syndrom lebt
http://www.vaterfreuden.de/vater-freude ... m-das-inte
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ERFAHRUNGSBERICHT EINES JUNGEN VATERS AUS DER SCHWEIZ
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Titel: Das ist mein Bub. Punkt
Untertitel: Die ersten Lebensjahre meines Sohnes Till mit Trisomie 21
Autor: Philipp Kreyenbühl
Verlag: Books on Demand, Februar 2017
ISBN 978-3-7431-8118-2, Taschenbuch, 72 Seiten

Preisinfo ca: CHF 11.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:
Völlig unerwartet kommt Till mit Trisomie 21 zur Welt - ein Schock für die Familie. Bald wird sich jedoch herausstellen, dass Till nicht nur ein Glücksfall ist, sondern das Leben aller Personen in seinem Umfeld in einem Masse positiv beeinflusst, wie man es nicht für möglich gehalten hätte.
Einfühlsam und ehrlich schildert der Vater von Till seine Erfahrungen mit seinem Sohn in dessen ersten drei Lebensjahren. Ein Plädoyer für das Leben - mit und ohne Behinderung!

Portrait
Philipp Kreyenbühl (*1977) ist Musiker und Musikwissenschaftler. Er lebt mit seiner Frau - ebenfalls Musikerin - und seinen drei Söhnen in der Schweiz.
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AUFZEICHNUNGEN EINES VATERS
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Titel: Der kleine Buddha
Untertitel: Geschichten, Lieder und Gedichte. Mit CD «Der kli Buddha. Lieder, Gschichte und viel meh»
Autor: Linard Bardill
Verlag : Limmat , August 2012
ISBN : 978-3-85791-686-1, Pappe, 96 Seiten, mit Audio-CD

Preisinfo : 29,00 Eur[D] / 31.90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt
Seit Jahren schreibt Linard Bardill in der «Coopzeitung» eine Kolumne: über das Wetter, den Blick aus seinem Fenster, seine Erfahrungen auf der Bühne, über Politik. Das grösste Echo aber hat er, wenn er über den «kleinen Buddha» schreibt, so nennt er seinen Sohn mit Downsyndrom. Dieser macht sein Leben anstrengend, weise und reich.
«Der kleine Buddha» versammelt den ganzen Kosmos rund um das Leben mit diesem «stillen Meister». Die Kolumnen erzählen die Geschichten und Erlebnisse mit dem besonderen Familienmitglied, das radikal im Jetzt lebt und seine Umgebung mit grossen Momenten beschenkt. Die Gedichte sind seit seiner Geburt entstanden und antworten poetisch auf das Leben mit ihm. Die beigelegte CD – eine Art Liederhörbuch, aufgenommen an Bardills Ateliertisch in Scharans – schliesst persönlich, lebenstief und klein-Buddha-weise diesen Reigen aus Staunen, Leben und Begreifen.

Der Autor:
Linard Bardill, geboren 1956 in Chur. Nach der Matura per Autostopp nach Indien, danach Theologiestudium. Ab 1986 folgen bis heute Bühnenprogramme, CDs, Bücher und Tourneen in Schweizerdeutsch, Hochdeutsch und Rätoromanisch für Kinder (z. B. «Der Beltrametti schlürft Spaghetti») und Erwachsene («Labyrinth», «Han di gära wie du wirsch»). Vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Deutschen Kleinkunstpreis und dem Salzburger Stier. Im Limmat Verlag ist der Band «Aufs Leben los. Literarisches Allerlei» lieferbar. Linard Bardill hat fünf Kinder und lebt in Scharans GR.
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ERFAHRUNGSBERICHTE VON VÄTERN
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Titel: Aussergewöhnlich: Väterglück
Untertitel: Kinder mit Down-Syndrom und ihre Väter
Autorin: Conny Wenk
Herausgegeben von Arbeitskreis Down-Syndrom e.V.. Nachwort von Wolfram Henn. Fotos von Conny Wenk
Verlag : Die Brücke Neumünster, Juni 2008
ISBN : 978-3-940636-00-3 , Gebunden, 160 Seiten, zahlreiche, meist farbige Abbildungen

Preisinfo : CHF 29.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Das Buch:
„Das nächste Mal sind die Väter dran!“
Mit diesem Satz endete der Fotoband „Außergewöhnlich“ über Kinder mit Down-Syndrom und ihre Mütter, das seit seinem Erscheinen außergewöhnlich viel bewegt hat. Frisch gebackenen Eltern macht es Mut und sie schenken es weiter, Hebammen und Ärzte empfehlen es gern – und in Krankenhäusern und Praxen gehört es zur Grundausstattung.
Und wo bleibt denn nun das „Väterglück“?
Hier ist es – in Wort und Bild, für Herz und Verstand.
Wie schon im ersten „Außergewöhnlich“ porträtiert Conny Wenk darin Kinder mit einem Chromosom mehr: Diesmal hat sie Kinder mit Down-Syndrom zusammen mit ihren Vätern fotografiert. Und wieder werden die Bilder vom Glück mit kleinen Geschichten aus Sicht der Väter komplettiert: Die ersten Reaktionen auf die Diagnose, gemeinsame schwierige und beglückende Alltagserlebnisse, Zeichen der Stärkung und Ermutigung. So werden die beiden außergewöhnlichen Fotobände zu kleinen lebendigen „Lehrbüchern“ für alle – ob Eltern oder Fachleute –, die Kinder, mit und ohne Down-Syndrom, begleiten.

Leseproben:

In der Klinik wurden wir als Erstes über die Möglichkeit einer Abtreibung informiert. Und auch die weiteren Gespräche und Beratungen in der Klinik zeichneten ein „negatives“ Bild des Down-Syndroms. Im Nachhinein empfinde ich die Beratung, die Information und Unterstützung als ausgesprochen unbefriedigend und bei Weitem nicht ausreichend. Ich finde, hier sollten zusätzlich auch psychologisch geschulte Fachleute eingesetzt werden.
Nun hatten wir also in kurzer Zeit eine Entscheidung zu treffen – für oder gegen ein Leben.
Peter und Edgar

… und jetzt ist sie da! Mit neugierigem und zufriedenem Blick sieht sie sich die Welt an, voller Vertrauen und Zuversicht. Das ist es also, das viel beschriebene Wunder des Lebens, das unvergleichliche Erlebnis, der unvergessliche Augenblick.
Schon in dieser ersten Stunde, in der die Zeit still zu stehen scheint, entwickelt sich zwischen uns eine besondere Beziehung, ein erstes Kennenlernen und gleichzeitig das Gefühl, dass wir uns schon lange kennen. Auf eben diesen Augenblick gründet auch die große Liebe, die ich gegenüber diesem kleinen Wesen empfinde. Bis heute ist dieses Gefühl des ersten Moments bei mir stets präsent und wird es wohl immer bleiben.
Gereon und Alma

Leonie hat mein Denken nicht nur bereichert, sondern auch auf eine außergewöhnliche Art und Weise auf den Kopf gestellt: Sie hat mir gezeigt, was Liebe, Lebensfreude, Sorge, Tapferkeit und innigste Verbundenheit bedeuten. Sie hat mich gelehrt, bisherige Werte in meinem Leben zu überdenken, Glück neu zu definieren und neue Lebensträume zu entwerfen.

Andreas und Leonie
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ERFAHRUNGSBERICHT EINES VATERS
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Titel: Für dich nehme ich den anderen Weg
Untertitel: Geboren mit Down-Syndrom. Ein Vater lernt sein Kind zu lieben
Autor: Dario Fani
Verlag: Bastei Lübbe, erscheint im Mai 2017
ISBN 978-3-404-60945-1, Taschenbuch, 256 Seiten

Preisinfo ca: CHF 13.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Buchrückseite:
"Francesco hat das Down-Syndrom." Mit dieser Diagnose beginnen für Vater Dario und seinen neugeborenen Sohn drei erste Lebensmonate, die beide gemeinsam zwischen Brutkästen, Schläuchen, Sonden und künstlichem Licht verbringen. Hier, vor der Glasscheibe der Neugeborenenstation, beginnt Dario ein langes, emotionales und zuweilen auch wütendes Zwiegespräch mit seinem Sohn. Hadert der erfolgreiche Manager anfangs noch mit seinem Schicksal, begreift er dank Francesco schon bald: Das Down-Syndrom ist keine Krankheit, sondern eine genetische Besonderheit. Und noch mehr: Sein Sohn lehrt ihn Menschlichkeit, Bescheidenheit und Respekt und lenkt - wie Dario es empfindet - sein Leben in die richtigen Bahnen.

Portrait
Dario Fani ist Soziologe und Erzieher, spezialisiert auf Kommunikation. Er lebt in Rom, wo er als Projektleiter im Gesundheitswesen arbeitet. Ausserdem berät er die Stiftung Fondazione Fatebenefratelli für Grundlagenforschung und Erziehung. Für dich nehme ich den anderen Weg ist sein erstes Buch.
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ERFAHRUNGSBERICHT EINES VATERS, IN COMIC-FORM
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Titel: Dich hatte ich mir anders vorgestellt....
Autor: Fabien Toulmé
Verlag: Avant, Oktober 2015
ISBN 978-3-945034-34-7, Englisch Broschur, 248 Seiten, vierfarbig, mit 4 Farbfotos der kleinen Julia

Preisinfo: 24.95 Euro/ CHF 38.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Leseprobe:
http://www.avant-verlag.de/comic/dich_h ... orgestellt

Beschreibung:
Dies ist die Geschichte einer Begegnung. Der Begegnung eines Vaters mit seiner Tochter, die nicht ganz so ist wie andere Kinder ...

Als nach der Geburt seiner zweiten Tochter Julia der Gendefekt Trisomie 21 und ein damit einhergehender Herzfehler (Fallot'sche Tetralogie) festgestellt werden, bricht für den jungen Vater Fabien zunächst eine Welt zusammen. Wie soll man damit umgehen, dass das eigene Kind behindert ist? Kann man es lieben lernen? Und wenn nicht, was ist man dann für ein Mensch?

Zwischen Schmerz, Zweifeln, Augenblicken der Trauer, aber auch des unerwarteten Glücks be­richtet Fabien Toulmé von dem schwierigen Weg der Akzeptanz, der ihn zu seiner Tochter geführt hat. So berührend wie humorvoll und so einfühl­sam wie aufrichtig erzählt der französische Autor und Zeichner von Liebe, Familie, Verantwortung und den kleinen Unterschieden, die das Leben ausmachen ...

Ein schonungslos ehrlicher wie rührender Beitrag zur aktuellen Debatte zum Thema Inklusion.

Aus dem Französischen übersetzt von Annika Wisniewski.
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ERFAHRUNGEN EINES VATERS
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Titel: Mit anderen Augen
Untertitel: Wie ich durch meine Tochter lernte, die Welt neu zu sehen
Autor: Fabian Sixtus Körner
Verlag: Ullstein extra, Mai 2018
ISBN 978-3-86493-060-7, Paperback, 240 Seiten, mir farbigen Fotos illustriert

Preisinfo ca: CHF 24.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:
Journeyman Fabian Sixtus Körner mit der berührendsten Geschichte seines Lebens.

Als Fabian Sixtus Körner seine Tochter im Kreissaal zum ersten Mal im Arm hält, ist er irritiert. Ihre Augen sind leicht schräg gestellt und ihr Blick ist merkwürdig unverwandt. Er spürt, dass seine Tochter anders ist. Kurz darauf muss Yanti auf die Intensivstation - es folgen Wochen des Wartens zwischen Angst und Hoffnung. Die nur halb ausgefüllte Geburtskarte über Yantis Brutkasten wird zum Symbol der Ungewissheit. Was bedeutet der medizinische Code "Q90" für ein kleines Kind und seine Eltern? Das Ende der Freiheit, die Fabian so liebte?
In seinem neuesten Buch erzählt Fabian Sixtus Körner, was die Intensivstation für Neugeborene und ein Transitraum gemeinsam haben, wie seine Tochter seinen Blick auf die Menschen und die Welt verändert hat, und warum das Reisen mit Kind und Kegel zu den schönsten Erfahrungen zählt, die er jemals gemacht hat.

Portrait
Fabian Sixtus Körner, geboren 1981, ist Designer, Fotograf, Innenarchitekt und Blogger. Anfang 2010 begann er die Welt zu bereisen und für Kost und Logis zu arbeiten. Innerhalb von zwei Jahren besuchte er alle fünf Kontinente, seit April 2012 lebt und arbeitet er in Berlin.
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AUFZEICHNUNGEN EINES VATERS
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Titel: Stell dir vor es ist Trisomie und keiner guckt hin
Untertitel: Down-Syndrom im ersten Lebensjahr
Autor: Frank Reinoss
Verlag : Books on Demand, August 2012
ISBN : 978-3-8482-0617-9, Paperback, 188 Seiten, mit 5 Farbabbildungen

Preisinfo : 14,95 Eur[D] / 15,40 Eur[A] / 24,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel


Beschreibung:
In diesem Buch des Autors Frank Reinoss geht es um den süßen Nachzügler Neo, der mit Down-Sydrom zur Welt kam und die damit verbundenen Erlebnisse im ersten Lebensjahr.Die Liebe und Akzeptanz diesem Erleben gegenüber kommt mit jedem Wort zum Ausdruck. Darüber hinaus werden viele alternative Behandlungsmethoden geschildert und im Wesen vermittelt.Das Buch darf gleichzeitig als sachlicher Ratgeber für die Entwicklungen bei Trisomie 21 gelten und gibt einen gut strukturierten Eindruck von den ersten Schritten dazu. Darüber hinaus überträgt der Autor die Inhalte teils provokativ, teils überraschend auf das normale Leben. Ein Buch, dass in vielerlei Hinsicht polarisiert und Impulse setzt.Stell dir vor es ist Trisomie und keiner guckt hin – Down-Syndrom im ersten Lebensjahr beschreibt die umfassenden Erlebnisse im Aufwachsen eines kleinen Jungen mit Trisomie 21, der unter ganz besonderen Umständen auf diese Welt kam.Die gänzliche Akzeptanz seines so Seins vom ersten Tag dieser vermeintlichen Einschränkung an führte zu einem ganz neuen, freien Erleben der Trisomie und gibt einen Ausblick auf die darin verborgenen Potenziale und Entwicklungen.Es ist dabei genauso als kompletter Ratgeber der Sachfragen für das erste Lebensjahr bei Down-Syndrom zu sehen wie auch als ganzheitlicher Spiegel der dahinter verborgenen Erfahrungswelten und beleuchtet auch gänzlich unbekannte Fragen dazu.Dieses bewusst in einfachen Worten und als Taschenbuch gestaltete Werk ist ein lebendiger Erfahrungsbericht von betroffenen Eltern, die diese tiefe Freude des Erlebens weiter verschenken wollen. Es ist Realität und darf für wie auch immer betroffene Menschen als Buch des Lebens gelten. Lass dir diese Freude heute schenken.
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ERFAHRUNGSBERICHT UND DOKUMENTATION EINES VATERS
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Titel: Der behinderte Sonnenstrahl
Autor: Otwin Bredel
Verlag: Eigenverlag, 2008
ISBN 978-3-00-025533-5, Paperback, 189 Seiten, bebildert mit s/w-Fotos von Ralf

Preis: 16.80 €

Leider ist Otwin Bredel am 4.2.2011 in Saarbrücken nach langer, schwerer Krankheit verstorben. . Evtl. kann über diese Seite das Buch noch bezogen werden
http://www.downsyndrom-saarland.de/ (Anmerkung Beatrice)


Verlagstext:
Mongolismus, Down-Syndrom und Trisomie21 - alles Namen für eine Laune der Natur - ein überzähliges Chromosom. Viele Jahrzehnte lang gehörten die Menschen mit diesem "Gendefekt" zu den Außenseitern der Gesellschaft. Warum? - eine Frage die wohl für immer ungelöst bleiben wird. Sie sind meistens sehr herzlich, fast immer fröhlich, legen eine menschliche Offenheit an den Tag, die herzerfrischend ist und wollen doch nur leben und fröhlich sein. Sie leben in unserer Welt - aber lassen wir sie auch unsere Welt erleben? Nein - Vorurteile, fehlendes Wissen um die "Behinderung" und die Angst vor Menschen, die anders sind als der "durchschnittliche" Mensch zu sein hat, prägen immer noch den Umgang mit den Menschen, die das Down-Syndrom haben.

Als Ralf und Frank Bredel, die Zwillingssöhne von Franziska und Otwin Bredel, im Jahre 1967 zur Welt kommen, sind die Ärzte ratlos. Während Frank als ein gesunder Junge mit den besten Voraussetzungen für ein langes Leben, das Licht der Welt erblickt, wird sein Bruder Ralf mit dem Gendefekt des Down-Syndrom geboren. Während Mutter Franziska - in der Familie nur liebevoll Fränze genannt - das gegebene "Schicksal" annimmt und versucht, den beiden Zwillingssöhnen und ihrem zehn Jahre älteren Bruder Dirk eine heile Familienwelt aufzubauen, hadert Vater Otwin mit dem Schicksal - fast vierzig Jahre dauert sein Reifeprozess zum Vatersein. Dieses Buch beschreibt den langen Weg des Otwin Bredel zum Herzen seines Sohnes Ralf - keineswegs ein leichter Weg. Während Frank heute eine Presseagentur leitet und Dirk erfolgreich bei einem großen Zeitungsverlag tätig ist, hat Ralf sein kleines, großes Glück in einem betreuten Wohnhaus gefunden, dem eine Werkstatt angegliedert ist. Hier lebt und arbeitet er - doch bis dahin war es ein harter Weg - weniger für Ralf - aber um so schwerer für Otwin Bredel und den Rest der Familie - ein Buch über Menschen - fast - wie Du und Ich - fast...

Anmerkung von Beatrice:
Während die meisten der anderen Erfahrungsberichte einen Teilbereich in der Entwicklung eines Kindes beschreiben, hat Otwin Bredel sein Buch im Rückblick geschrieben und dokumentiert so fast 40 Jahre Erfahrung mit und durch seinen Sohn Ralf. Er scheut sich nicht, auch Heikles anzusprechen, so zum Beispiel die viel zu spät erst ermöglichte Einschulung von Ralf durch den Staat oder seine eigene Abwehr gegenüber diesem behinderten Kind, bzw. seiner Behinderung. Eine Abwehr, die auf anerzogenen Vorurteilen beruhte, die sich nur zäh überwinden liessen. obwohl Otwin Bredel sich durchaus bemühte. Er lässt den Leser aber auch teilhaben an den sportlichen Erfolgen des jungen Ralf, die es dem Vater erleichterten, die Stärken in seinem Sohn höher zu werten als die Schwächen und so echten Zugang zu ihm zu finden, der nun anhält. Das Buch dokumentiert vieles in Ralf und Franks Entwicklung, aber auch viele, teils erschütternde Erfahrungen mit Behörden. Es behandelt die Wohnheimsuche ebenso wie die sexuelle Aufklärung, die Schulbildung wie das soziale Leben. Es ist ein sehr ehrliches und offenes Buch, und es teilt mit den Lesern auch ein Stück des sonnigen Gemüts von Ralf.
Schön zu lesen, wie auch der Zwillingsbruder Frank zu allen Zeiten voll und ganz und mit ganz viel Liebe zu und hinter seinem Bruder stand
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Antoine de Saint-Exupéry

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Re: Trisomie 21/ Down-Syndrom/ Geistige Behinderung bei Kindern

Beitragvon Beatrice » 25. Juni 2018, 21:21

DOWN-SYNDROM +


DOWN-SYNDROM PLUS ADHS

ERFAHRUNGEN UND GEDANKEN EINER MUTTER
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Titel: Die Welt in Pink
Untertitel: Mein Sohn mit Trisomie 21 - ein Himmelsgeschenk
Autorin: Erika Suter
Verlag: GestaltedeinDasein, Mai 2016
ISBN 978-3-033-05573-5, Taschenbuch, 169 Seiten, 3 s/w-Aufnahmen aus Jonas Leben

Preisinfo ca: CHF 19.00
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich direkt bei der Autorin: http://www.gestaltedeinsein.ch/die-welt-in-pink
oder im Buchhandel


Buchrückseite:
Die Farbe Pink ist voller Lebenslust, Harmonie, übergeordneter Liebe und Hingabe an das Leben! Die Botschaft dieses Buches lautet, das Leben als Geschenk anzunehmen, - dazu sind wir alle aufgefordert! Es ist der eigene Geist, der uns Grenzen setzt, und der ist bei Jonas absolut nicht «behindert». Die spirituellen Fähigkeiten von Jonas sind es, die in seiner Mutter das alte Wissen wecken und dessen Früchte sie nun gerne weitergibt.

Die Autorin:
Erika Suter wurde 1951 geboren. Sie ist Mutter von vier Kindern. «Die Welt in Pink» ist ihr erstes Buch und handelt über das Leben mit ihrem jüngsten Sohn.

Anmerkung von Bea:
Dieses Buch könnte auch den Titel: "Leben und Lernen mit und von einem Jungen mit Trisomie 21" tragen. Denn genau dies hat die Mutter tun müssen und auch dürfen. Das Leben mit Jonas ist eine Herausforderung, denn Jonas ist hyperaktiv, zusätzlich zu seiner Trisomie 21. Und dennoch ist es ein Geschenk, denn Jonas ist auch überaus sensibel, menschenfreundlich und auch ehrlich direkt. Er verstellt sich nicht, er ist in allem echt.
Auf erfrischende Art nimmt uns die Autorin mit auf ihren Lernweg im Leben mit Jonas, sie lässt es sprudeln, wie es ihr in den Sinn kommt. Kein steifes Einhalten einer chronologischen Abfolge und dennoch immer im Zusammenhang. Dadurch schafft sie es auf eine Art auch, den Leser in die überraschenden Vorkommnisse im Leben mit Jonas mithineinzunehmen. Das Buch ist spannend und lebendig, enthält vieles, das man auch für sich selber herauspicken und überdenken kann und bringt einem auf sehr sympathische Weise ein Kind, bzw.einen heute jungen Mann mit DS näher.

Erika Suter und Jonas waren auch bei Aeschbacher im Talk zu Gast. Hier kann man sich dies noch einmal ansehen:

http://www.srf.ch/play/tv/aeschbacher/v ... 9b7fa69916

Die Welt in Pink Doppel.JPG
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DOWN-SYNDROM PLUS AUTISMUS

Diagnosen bei Tim: Down Syndrom+Autismus

ERFAHRUNGSBERICHT VON TIMS PFLEGEELTERN
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Titel: TIM LEBT!
Untertitel: Wie uns ein Junge, den es nicht geben sollte, die Augen geöffnet hat
Autoren: Simone und Bernhard Guido
Verlag: adeo, Neuerscheinung 15. Juni 2015
ISBN 978-3863340384, Paperback, 272 Seiten, mit 16-seitigem, farbigem Bildteil.

Preisinfo: CHF 27.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

im Buchhandel erhältlich

Klappentext:
"Als wir damals an seinem Bettchen standen und er uns mit seinen blauen Augen anschaute, stand unsere Entscheidung eigentlich gleich fest: Wir nehmen ihn auf. Und wir haben es nie bereut. Er hat unser Leben reich gemacht, trotz aller Probleme. Tim war nicht gewollt, seine Mutter hat ihn in der 25. Schwangerschaftswoche abtreiben lassen, weil er das Down-Syndrom hatte. Aber er wollte nicht sterben. Stundenlang lag er unversorgt im Kreißsaal und wurde schließlich nach einem Schichtwechsel gerettet. Sein Gehirn hat dabei schweren Schaden genommen, außerdem ist er Autist. Als 'Oldenburger Baby' hat er Medizingeschichte geschrieben und wurde zum Symbol einer Debatte um späte Schwangerschaftsabbrüche und ihre rechtlichen und ethischen Konsequenzen. Aber dieses Buch ist kein Buch gegen Abtreibung - sondern ein Buch für das Leben. Es ist unser Geschenk zu Tims 18. Geburtstag."

Tims Pflegeeltern haben auch eine Homepage:
http://www.tim-lebt.de/
TIM lebt.jpg
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Diagnose bei Jörg: Down-Syndrom, Kleinwuchs und seit dem 13. Lebensjahr Mutismus, evtl. autistische Züge

ERFAHRUNGSBERICHT EINER MUTTER
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Titel: Unser Leben mit Jörg
Autorin: Wilma Maulhardt
Bearbeitung: Helga Niestroj
Verlag: Selbstverlag, August 2009
Keine ISBN-Nr., Gebunden, Leineneinband, 266 Seiten, 2 Fotos von Jörg, lesefreundliche Schrift

Evtl. in Berliner Buchhandlungen noch zu kaufen, ansonsten antiquarisch oder via Kontakt:
http://www.helganiestroj.de/40817/40856.html


Zum Inhalt:
Die 83-jährige Autorin beschreibt in Form eines Tagebuchs ihren Alltag mit ihrem behinderten Sohn Jörg. Dabei geht sie auf das Unverständnis vieler Mitmenschen zu DDR-Zeiten ein, als die Krankheit Down Syndrom noch weitgehend tabuisiert wurde. Gleichzeitig hielt die Familie immer fest zusammen, dadurch konnten viele Schwierigkeiten gemeistert werden. Trotz der Behinderung ihres Sohnes konnte Wilma Maulhardt berufstätig sein, auch diese Erinnerungen spiegeln sich in den Aufzeichnungen wieder. Da Jörgs Bruder mit seiner Familie in Südafrika lebt und ihr Mann vor einigen Jahren gestorben ist, sorgt sie nun wieder ganz allein für ihren Jörg. Ihre Gedanken wandern zurück in die Jugendzeit oder beschäftigen sich mit aktuellen politischen Themen. Oftmals fragt sie sich, wie es weitergehen soll.....

Beschreibung:
Das Besondere an diesem Erfahrungsbericht ist, dass er rückblickend über viele Jahre geschrieben wurde und nicht ausschliesslich nur das Leben mit dem besonderen Kind beschreibt, sondern viele auch geschichtlich interessante Details über das Leben in den 1960- bis 1980er Jahren in der DDR , dies aber häufig im Blickwinkel darauf, dass behinderte Kinder zu jener Zeit in Deutschland ein Schattendasein führten - keine Förderung bekamen, oft versteckt wurden.
Jörg wird anno 1963 in Ostberlin mit dem Down-Syndrom geboren. Wie früh dies die Ärzte registrierten, weiss die Mutter nicht. Selber wird sie nahezu 4 Jahre über die Diagnose im Unwissen gehalten, man erwähnt, Jörg sei ein Spätzünder. Förderung, wie man sie heute kennt, gab es für Jörg keine, nur die Mutter und die Familie versuchten unermüdlich, dem Kind mehr beizubringen.
Erst der Kontakt zu einer engagierten Kinderärztin, die selber ein behindertes Kind hat, führt dazu, dass Jörg in eine Fördereinrichtung kann, wobei das Fördern zu jener Zeit mehr im Betreuen lag und vor allem dahingehend Entlastung brachte, dass die Mutter auch wieder arbeiten konnte und zum Unterhalt der Familie beitragen konnte.
Sehr engagiert hilft jedes Mitglied in der Familie dabei mit, dass es Jörg so gut wie möglich geht, obwohl die Bedingungen zu jener Zeit alles andere als ideal waren.
Vieles hat sich geändert in der Zwischenzeit und es ist gut, dies zu wissen. Bei anderem bekommt man als Betroffene jedoch den Eindruck, dass man heute immer noch nicht weiter ist, vor allem, was die Barrieren in den Köpfen der Behörden angeht, dass man noch heute immer für sein Recht kämpfen muss, um nicht unterbuttert zu werden.

Wilma Maulhardts Buch: "Unser Leben mit Jörg" ist das dritte. Bereits anno 2005 erschien "Berlin ist nicht in Afrika" bei Rohnstock-Biographien und anno 2007 "365 Tage hat ein Jahr". Auch in diesen beiden Titeln ist Jörg stets dabei. In "365 Tage..." erzählt Wilma Maulhardt so z. B., wie es war, als Jörg das erste Mal im Flugzeug sass und mit ihr zusammen zum geliebten Bruder Bernd nach Windhoek flog. (Dieser Bericht findet sich jedoch auch in "Unser Leben mit Jörg")
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DOWN-SYNDROM PLUS AUTISMUS, BLUTPLÄTTCHENMANGEL UND SCHWERER HERZFEHLER

ERLEBNISBERICHT EINER MUTTER
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Titel: Heute sterbe ich, heute lebe ich!
Untertitel: Leben mit einem schwerstbehinderten Kind
Autorin: Else Wiegard
Verlag : Hartmut Becker , 6. Auflage Dezember 2009
ISBN : 978-3-929480-23-8 , Kartoniert, 205 Seiten, 27 Abbildungen

Preisinfo : CHF 31.90
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Erhältlich im Buchhandel

Kurzbeschreibung
In ihrem zweiten Buch »Heute sterbe ich, heute lebe ich!« - zurzeit in der 6. Auflage - schildert Else Wiegard in ergreifender Weise das Zusammenleben mit ihrer schwerstbehinderten Tochter Karin. Karin, ein Zwillingsmädchen, hat das Downsyndrom (Trisomie 21, »Mongolismus«), leidet unter Blutplättchenmangel und ist schwer herzkrank. Sie ist weitgehend sprachunfähig und weist autistische Züge auf. Das Mädchen stirbt im Alter von 18 Jahren.
Täglich ist da die Angst um Karins Leben. Jeder Herz- und Atemstillstand bedeutet für Karin und ihre Familie Sterben und Neugeborenwerden. Doch trotz der schweren Behinderungen erweist sich gerade der kleine »Engel« als große Bereicherung der Familie. Karin wird zum Mittelpunkt und Bindeglied. Ihre Angehörigen und Freunde bejahen gerade das Zusammensein mit ihr als wertvolle, sinnvolle und Freude spendende Aufgabe.

Bei ihrem Tod mit 18 Jahren verabschiedet sich Karin voll bewusst von ihren engsten Angehörigen. Nach dem Verblassen der Trauer bleibt der Dank für ihr Leben bei den Familienmitgliedern zurück, die bekennen: »Ohne das Leben mit Karin wären wir nicht diejenigen geworden, die wir heute sind!«

Das bewegend und rührend geschriebene Buch zeigt darüber hinaus, dass gerade auch behinderte Menschen große Freude am Leben erfahren können.
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DOWN-SYNDROM PLUS DEPRESSION


Wenn ein Mensch mit Down-Syndrom manisch-depressiv erkrankt

ERLEBNISBERICHT EINES VATERS aus der Schweiz
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Titel: Geistig behindert und seelisch erkrankt
Untertitel: Möglichkeiten und Grenzen eines Lebens
Autor: Dr. Walter Kurmann-Bottinelli (Vater einer erwachsenen Tochter mit Down-Syndrom)
Illustriert von Walter Kurmann-Bottinelli (Autor aus der Schweiz)
Verlag : Meyer Digital- und Offsetdruck, 2. erweiterte Auflage Januar 2011
ISBN : 978-3-9521688-2-0, Kartoniert, 154 Seiten

Preisinfo : 20,00 Eur[D] UVP / 20,00 Eur[A] UVP / 25,00 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
Scheinbar aus dem Nichts verändert sich ein geliebter, anspruchsloser und hilfebedürftiger Mensch in ein fremdes, unnahbares Wesen: So beginnt die lange Gemütskrankheit von Silvia, unserer Tochter mit Down-Syndrom, und so beginnt unser Erfahrungsbericht.
Notsignale in viele Richtungen, nicht enden wollende Gespräche und ausufernde Gedanken wurden über Jahre die ständigen Begleiter von meiner Frau, Maricarmen und mir. Auf diesem Weg versuchten wir, den Zugang zu dem schwer verständlichen Ereignis zu finden und ihm Sinn abzugewinnen. Doch wir erahnten, dass mehr noch als die mündliche Mitteilung die Niederschrift eine stille Obereinkunft mit sich und hoffentlich auch mit dem Leser schaffen kann. Meine Familie ermunterte mich, unsere Zweifel und Ängste und die aufkeimende Hoffnung schriftlich festzuhalten. Zudem bestärkte die anfängliche Vereinsamung uns in der Überzeugung, dass ein solcher Bericht Mut und Zuversicht vermitteln kann: Nicht nur uns und Silvias Lebenswelt, sondern auch vielen anderen, von ähnlichen Nöten geplagten Menschen und Familien.

Die 2. Auflage (Januar 2011) ist erweitert durch ein Kapitel über den bisher günstigen Verlauf der Genesung.
Sollte unser Erfahrungsbericht Ihr Interesse finden, würde es uns freuen. Man kann das Buch im Buchhandel unter ISBN 978-3-9521688-2-0 oder direkt bei uns über die Postadresse Frau Mary Carmen Kurmann, Kaspar-Koppstrasse 42a, 6030 Ebikon, Telefon 041 420 84 62 zum Preis von Fr. 25.- bestellen.
Leider ist der Vater von Silvia, und der Autor dieses lesenswerten Buches am 4. Dezember 2014 im Alter von 76 Jahren verstorben.
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Inklusion von Schülern mit Down-Syndrom

Beitragvon Beatrice » 25. Juni 2018, 22:48

INTEGRATION/ INKLUSION

Luterbach /Solothurn

Zwei Trisomie-21-Kinder besuchen den Luterbacher Kindergarten - für Eltern, Lehrer und Kinder ist das das Normalste der Welt

http://www.luterbach.ch/fileadmin/luter ... eitung.pdf


Filmtipp
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Elenas Chance

Eine Schule für alle


Bernard Weber

Preis: Preis: 36.00 CHF

Inhalt:
Elena lebt mit der Behinderung „Down Syndrom“. Trotzdem besucht das Mädchen wie alle die Primarschule in Cham (ZG) und will nun in die Oberstufe wechseln. Bernard Weber hat Elenas Klasse über ein halbes Jahr begleitet und miterlebt, wie turbulent und bereichernd integrativer Unterricht sein kann.

Die Integration von kognitiv oder körperlich behinderten Kindern, wird in Schweizer Schulhäusern jetzt nach und nach zur Norm. Während die Debatte um „HarmoS“ hohe Wellen schlägt, findet im Stillen eine kleine Revolution im Schweizer Schulsystem statt. Bernard Weber hat eine „integrative Klasse“ über ein halbes Jahr begleitet um zu sehen, wie und ob der integrative Unterricht funktioniert.

In der Schweiz wird zurzeit in vielen Kantonen auf der Unterstufe das integrative Schulsystem „Schule für alle“ eingeführt. Das pädagogische Modell „Schule für alle“ hat sich zum Ziel gesetzt allen Kindern, unabhängig von ihrer Herkunft und Intelligenz, gleiche Chancen zu geben.

50 000 Schüler wurden in der Schweiz bis 2006 in Kleinklassen und „Stützunterrichten“ aller Art gefördert. Ein Europarekord. Durch diese Separation wurde eines der Grundprinzipien der Volksschulen langsam ad absurdum geführt. Separation anstelle von Integration.

Seitdem wurde eine drastische Kehrtwende vollzogen. Man versucht möglichst viele behinderte und lernschwache Kinder in normale Klassen zu integrieren. Die Anzahl „integrativer Klassen“ steigt seitdem jährlich in der Schweiz.

Elena Colicchio konnte bereits zusammen mit allen anderen Kindern den Kindergarten besuchen und wurde dann in eine normale Klasse eingeschult. Sie besucht jetzt die 6. Primarklasse in Cham(ZG). Elena und ihre Eltern möchten, dass sie anschliessend die Oberstufe übertreten kann. Für die Chamer Schule bedeutet dies absolutes Neuland. Eine Herausforderung für die LehrerInnen und die Schulleitung.

Elenas Klassenlehrerin Claudia Zumbühl unterrichtet eine ungewöhnliche Kinderschar. Nebst Elena besteht die Klasse aus hochintelligenten und teils sehr lernschwachen Schülern aus verschiedensten Kulturen und mit den diversesten Religionen. Kann die Lehrerin allen gerecht werden? Wird sie nicht zwangsläufig die einen unterfordern und die anderen überfordern? Ist dieses pädagogische Modell „Schule für alle“ überhaupt praxistauglich?

Der Film geht diesen Fragen nach und zeigt wie die Lehrerin mit „Zuckerbrot und Peitsche“ ihren bunten Haufen unterrichtet. Bernard Weber begleitet Elena und ihre MitschülerInnen auf Augenhöhe durch ihr letztes gemeinsames Schuljahr.


Bezugsmöglichkeit via
https://www.artfilm.ch/de/elenas-chance ... er-auf-dvd

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elenaschance.jpg (8.27 KiB) 1129 mal betrachtet

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Filmtipp
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NORMAL ist das Portrait einer aussergewöhnlichen Lehrerin und ihrer Schulklasse. Sie unterrichtet Kinder die behindert, lernbehindert und hochbegabt sind zusammen in einer Klasse. Während sich die Schulleitung den Kopf zerbricht wie das behinderte Kind in der Oberstufe integriert werden soll, verfolgen wir wie die Kinder über Gott und das Sterben philosophieren. Normal ist Schule auf Augenhöhe in einer Klasse, die Normen neu definiert. Die Kinder erleben ihre unterschiedlichen Fähigkeiten nicht als Defizite, sondern als Chance und Reichtum.

NORMAL ist die Dokumentarfilm Version des Themas integrative Schule welches im Fernsehfilm ELENAS CHANCE verarbeitet wurde.
Beide Filme sind von Bernard Weber


Preisinfo: Preis: 36.00 CHF

Bestellmöglichkeit via:
http://www.artfilm.ch/normal.php


ACHTUNG: Die beiden Filme "Normal" und Elenas Chance sind in weiten Teilen identisch. Elenas Chance ist ausserdem im Schweizer Fernsehen ausgestrahlt worden
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Die folgenden 4 Bücher von Hans-Peter Spanier, sind ein Muss für alle, die sich mit dem Gedanken der Integration tragen oder welche die Hintergründe begreifen wollen, warum die Integration auch heute noch so selten mit Erfolg gelingt.
Hans-Peter Spanier ist ein Experte in diesem Bereich geworden, seit er sich für die Integration seines anno 1987 mit Trisomie 21 geborenen Sohnes stark macht. So sind seine Aufzeichnungen nicht das Resultat blosser Recherchen, sondern hautnah und real erlebte Bewandtnisse mit Schulbehörden, Sonderschulpädagogen und Regierung. Leider ist auch Hans-Peter Spanier Anfangs 2012 einer schweren Krankheit erlegen.


1. Buch:
ERLEBNISBERICHT EINES VATERS
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Titel: Till-Philipp oder Das Recht auf Normalität
Untertitel: Die Integration eines Kindes mit Down-Syndrom
Autor: Hans Peter Spanier
Vorwort von Helga Merker
Verlag : Universitätsverlag Winter GmbH Heidelberg, 1995
ISBN : 978-3-8253-8229-2, Kartoniert, 277 Seiten, 1 Foto

Preisinfo ca: CHF 33,90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
„Der Vater eines inzwischen sechsjährigen, durch eine Trisomie 21 beeinträchtigten Jungen kämpft zusammen mit seiner Frau darum, dass der Sohn mit Hilfe der Gesellschaft volle menschliche Anerkennung erfährt und auf diese Weise bestmöglich in die Gesellschaft hineinwachsen kann. Die Tagebuchaufzeichnungen des Vaters und die Dokumentation und Kommentierung eines umfangreichen Schriftwechsels mit allen möglichen Behörden und Dienststellen belegen, welche enorme Kraft dieser Kampf den Eltern seit Jahren abverlangt. Nicht nur dieser Kampf kostete viel Mut, sondern ebenso der Entschluss, der Gesellschaft mit diesem Erlebnisbericht einen Spiegel vorzuhalten. Der Autor wagt dies, um mit seinen Erfahrungen vielleicht auch andere Eltern von behinderten Kindern zum Eintreten für das Recht auf Normalität für ihre Kinder zu ermutigen, aber auch, um das Bewusstsein vieler Menschen in unserer Gesellschaft dafür zu schärfen, mehr Humanität in unserem Zusammenleben zu praktizieren." (Aus dem Geleitwort von Helga Merker)
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2. Buch
ERLEBNISBERICHT EINES VATERS
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Titel: Gegen den Strom oder Ein Gesetz wird ernst genommen
Untertitel: Trisomie 21 und die Regelschule – Vier Jahre Integration in der Grundschule: Wunsch – Durchführung- Ergebnis
Autor: Hans-Peter Spanier
Verlag: Fallenstein, 2001
ISBN 978-3-8311-0647-9, Kartoniert, 234 Seiten, 3 Fotos

Preisinfo ca: CHF 29.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
§ 4 Niedersächsisches Schulgesetz:
»Schülerinnen und Schüler, die einer sonderpädagogischen Förderung bedürfen, sollen an allen Schulen gemeinsam mit anderen Schülerinnen und Schülern erzogen und unterrichtet werden, wenn auf diese Weise dem individuellen Förderbedarf der Schülerinnen und Schüler entsprochen werden kann und soweit es die organisatorischen, personellen und sächlichen Gegebenheiten erlauben«.

Nach dem »christlichen Nein des kirchlichen Kindergarten« am Ort, Till-Philipp aufzunehmen, war die Anmeldung in der Grundschule erfolgreich. Die im § 4 des Niedersächsischen Schulgesetzes gemachten Auflagen konnte das damalige Schulaufsichtsamt Wolfenbüttel erfüllen. Der Schulträger Gemeinde Cremlingen stimmte der Einrichtung einer Integrationsklasse für Till-Philipp in der Grundschule in Schandelah zu.
Als Sonderschulpädagogin stellte sich, nach späterer Auskunft des damaligen Schulamtsdirektors, nur eine Lehrkraft spontan zur Verfügung. Sie hatte gerade ihre Ausbildung abgeschlossen und ging mit nur einjähriger Berufserfahrung in die Integrationsklasse. Ob das Verhalten der Sonderschulpädagogin mit ihrer mangelnden Berufserfahrung erklärt werden kann oder ob es Programm war, ist im Hinblick auf das Ergebnis dieser vier Jahre nicht relevant. Der teilweise schon dramatisch zu nennende Verlauf der vier Grundschuljahre kann mit beiden Verhaltensmustern erklärt werden.
Die Fortsetzung der integrativen Beschulung in einer Integrierten Gesamtschule (IGS) in der Stadt Braunschweig wurde aber nicht nur dadurch unter erschwerten Bedingungen erreicht. Zum Schulbezirk übergreifenden Besuch von Till-Philipp in der IGS musste auch der Schulträger Stadt Braunschweig überzeugt werden.
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3. Buch
ERLEBNISBERICHT EINES VATERS
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Titel: „Weiss nicht“ – Das Ende einer Kindheit
Untertitel: Auf dem Weg zum Erwachsenen – Till-Philipp auf einer Integrierten Gesamtschule – Eine Harmonie mit Störungen
Autor: Hans-Peter Spanier
Verlag: Fallenstein, 2005
ISBN 978-3-00-015379-2, Kartoniert, 160 Seiten, illustriert mit Zeichnungen von Till-Philipp und 3 Fotos

Preisinfo ca: CHF 17.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
Um eine integrative Erziehung in der Schule zu verwirklichen, sind Einfühlungsvermögen und Kreativität, Engagement und viel guter Wille erforderlich. Es müssen ja meist ganz neue Wege gesucht und beschritten werden, die zu einem echten, vertrauensvollen Miteinander führen. Die detaillierte Schilderung dieses oft auch dornenreichen Weges kann für andere Eltern in ähnlicher Situation hilfreich sein, sollte aber auch Lehrerinnen und Lehrer, die sich um Integration bemühen, dazu anregen, ihr Tun zu reflektieren. Es wäre sicher falsch, aus der vorliegenden, um Objektivität bemühten Dokumentation (nur) Kritik abzuleiten und manche sicher subjektiv gefärbte Feststellung als „Empfindlichkeit" abzutun - jedenfalls ist dies nicht die Intention des Buches, das ganz ausdrücklich um Verständnis für die Eltern und für deren Sichtweise im Interesse des Kindes wirbt.
Prof. Dr. Med. Gerhard Neuhäuser, Linden

Till-Philipps Eltern haben den integrativen Lebensweg ihres Sohnes von seiner Geburt an geebnet und dabei auch massive Widerstände zu überwinden gewusst. Sie haben sich für diesen Weg entschieden, weil die anfänglichen Ablehnungen ihres Sohnes langfristig anhielten. Sie leiteten daraus die Notwendigkeit ab, die Gesellschaft an die behinderten Mitmenschen heranzuführen; und das geht nur über den Integrationsweg.
Der Vater von Till-Philipp beschreibt hier die Zeit der letzten sechs Schuljahre seines Sohnes in einer IGS, die einen unrühmlichen Abschluss gefunden hat. Dafür sorgte eine .rechtliche Lücke', weil offensichtlich nicht in gebotener Klarheit geregelt und ausformuliert wurde, wie nach Abschluss der Schule bei noch bestehender Schlupflicht für behinderte Schüler, die in Integrationsklassen unterrichtet werde, zu verfahren ist.
Eine weitere Schwierigkeit ergab sich aus der nicht vorhandenen Bereitschaft der angesprochenen Betriebe, Till-Philipp eine Anlernstelle anzubieten, um ihm die Erfüllung der Schulpflicht zu ermöglichen. Die zuständigen Behörden agierten separat, kamen aber zu Ergebnissen, die nicht den Zuspruch der Eltern fanden.
Durch derlei Sachzwänge haben die Eltern gelernt, für die Rechte ihres Kindes zu kämpfen. Das dabei erworbene Wissen und die dabei gewonnenen Erfahrungen möchten sie in diesem Buch weitergeben, um anderen Betroffenen mit vergleichbaren gesellschaftlichen Ansprüchen eine Art Vorbild zu sein. Aber auch Behörden mit ihren Bediensteten und Lehrern sowie deren Ausbilder können von diesem Buch profitieren.
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4. Buch
ERLEBNISBERICHT EINES VATERS
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Titel: Sackgasse Arbeitsamt
Untertitel: Behinderte Menschen – Staat und Wirtschaft / Eine Konfliktebene der besonderen Art
Autor: Hans-Peter Spanier
Verlag: Fallenstein, 2007
ISBN 978-3-00-021330-4, Kartoniert, 176 Seiten

Preisinfo ca CHF 24,90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Beschreibung:
Hans-Peter Spanier schildert ausführlich seine vielfältigen Bemühungen und die immer wieder auftretenden Schwierigkeiten, um das Ziel zu erreichen, seinem Sohn nicht nur zur Integration, sondern zu wirklicher Inklusion zu verhelfen, von der heute so viel die Rede ist. Zitate aus Gesetzestexten und wertvolle Hinweise auf weiterführende Internetadressen belegen seine Anstrengungen und illustrieren den „Kampf gegen Windmühlenflügel", gegen eine segregierende Lebensplanung, wie sie der Besuch einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) bedeuten kann. Man ist erstaunt und bestürzt über das Unverständnis für die individuelle Situation bei den beteiligten Fachleuten und erfährt, wie offenbar gut gemeinte Ratschläge sich als ungünstig und belastend erweisen, wenn sie die besondere psychosoziale Situation der Beteiligten nicht einbeziehen.
Prof. Dr. med. Gerhard Neuhäuser

Die Familie versuchte die während der Schulpflicht bestehende Normalität auch für die Zeit danach aufrecht zu erhalten, indem sie für ihren Sohn für Till-Philipp, er ist Träger einer Trisomie 21, einen Ausbildungs- bzw. Anlernplatz für einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz zu finden hoffte. Da entsprechend den Vorschriften in den Sozialgesetzbüchern staatliche Unterstützung für den aufnehmenden Betrieb gewährt wird, erhofften sie sich vom örtlichen Arbeitsamt auf eine mündliche Anfrage Auskunft darüber. Das Amt machte daraus in seiner Eigendynamik ein für die Eltern und andere nicht nachvollziehbares Verfahren. Die von Sachverständigen durchgeführten Begutachtungen ergaben im Ergebnis die Feststellung der Nutzlosigkeit ihres Sohnes. Ein Begründung dafür, warum ihr Sohn weniger als drei Stunden täglich belastbar ist, erhielten sie nicht. Einer erneuten Begutachtung, vermutlich durch dieselben Sachverständigen, wollten und konnten die Eltern nicht zustimmen. In einer späteren Stellungnahme kommt das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung zu anderen Gesetzen als das örtliche Arbeitsamt, nach denen zu verfahren gewesen wäre.
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ERFAHRUNGSBERICHT EINER MUTTER
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Titel: HENRI
Untertitel: Ein kleiner Junge verändert die Welt
Autorin: Kirsten Ehrhardt
Verlag: Heyne, Mai 2015
ISBN: 978-3-453-64538-7, Broschur, 272 Seiten, mit Bildteil in Farbe

Preisinfo: CHF 13.90
* Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel


Verlagstext:
Henri ist kein Fall, Henri ist ein Kind.

Bei Henris Geburt deuten nur seine etwas schräg stehenden Augen darauf hin, dass er anders ist als andere Säuglinge. Henri hat das Down-Syndrom. Seine Eltern beschließen früh: Niemals wollen sie ihren kleinen Sohn deshalb einschränken. Auf einer regulären Grundschule lernt Henri mehr, als man jemals für möglich hielt. Dann will er mit seinen Freunden aufs Gymnasium wechseln und es beginnt ein erbitterter Kampf, der bald das ganze Land bewegt.

Eine Geschichte über unsere Gesellschaft und die Frage: Wie wollen wir miteinander umgehen?

»Henri ist der bekannteste Elfjährige Deutschlands.«
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BILDERBUCH
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Titel: Prinz Seltsam und die Schulpiraten
Autorin: Silke Schnee
Illustriert von Heike Sistig
Verlag : Neufeld Verlag, August 2013
ISBN : 978-3-86256-037-0, Gebunden, 32 Seiten, durchgehend farbig illustriert

Preisinfo : 14,90 Eur[D] / 15,40 Eur[A] / 21,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:
Kennen Sie schon Die Geschichte von Prinz Seltsam ? In leuchtenden Farben wird hier ausgemalt, dass es ganz normal ist, verschieden zu sein. Und dass der kleine Prinz, der etwas „seltsam“ ist und das Volk auf seine Art rettet, ganz und gar dazu gehört.

In diesem zweiten Band ist der kleine Prinz älter geworden und besucht inzwischen die Schule – auf einem Schiff! Es gibt Schulschiffe für Mädchen und welche für Jungs, Schiffe für Einäugige und für Einbeinige und welche für Kinder, die beim Lernen langsamer sind. Warum es so viele verschiedene Schiffe gibt, weiß keiner mehr. Aber so ist es nun mal. Schon immer.
Dann treibt ein schrecklicher Sturm die Schiffe in die Hände von Piraten. Doch den Kindern gelingt gemeinsam die Flucht, weil jeder das tut, was er am besten kann. Und auf dem einzig verbliebenen Schiff erleben die Mädchen und Jungen auf der Rückfahrt, dass Vielfalt stark macht. Und dass der eine wunderbar vom anderen lernen kann. Wenn man ihn nur lässt.
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BILDERBUCH
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Titel: Fred, der Frosch, und eine Schule für alle
Autorin Wiltrud Thies
Illustriert von Anke Koch-Röttering
Verlag : Susanna Rieder, 4. Auflage Juli 2013
ISBN : 978-3-943919-20-2, Gebunden, 32 Seiten, durchgehend farbig illustriert

Preisinfo : CHF 21.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:
Der erste Schultag ist ein Abenteuer: Fred, der Frosch, erlebt ihn aufgeregt und ein wenig ängstlich. Vor allem beunruhigt ihn, dass seine Schule eine "Schule für alle" ist. Alle verschiedenen Tier zusammen - ist das nicht auch gefährlich? Natürlich geht es nicht ohne Konflikte, aber ein gemeinsames Lernen funktioniert!
Dieser Titel ist in Kooperation mit dem Lebenshilfe-Verlag, Marburg, entstanden.
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BILDERBUCH AB 3 JAHREN
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Titel: Nena im Kindergarten
Text: Helena Lee
Verlag: Vorerst noch im Eigenverlag, Autorin sucht derzeit einen Verlag
Gebunden, 18 Seiten, durchgehend farbig illustriert

Preis: ca. CHF 28.00
Buch erhältlich direkt via der Autorin (Kontaktmail kann bei mir(Beatrice) erfragt werden)


Falls jemand hier einen Verlag kennt, bitte melden. Das Buch deckt, da für jüngere Kinder gedacht, eine bestehende Marktlücke.

Klappentext:
Das Bilderbuch erzählt einen Tag im Kindergarten von Nena - einem Mädchen mit Trisomie 21.
Kinder mit und ohne Behinderung sind in der Gruppe.
Die Besonderheiten von Kindern mit Downsyndrom finden durch Bild und einfachen Text Platz.
Dies macht den Inhalt für junge Kinder verständlich.
Anders und doch gleich sein.
Ein Weg mit Kindern über Integration zu sprechen.
Es ist ein Buch für Familien, Kindergruppen, Schulen
- alle die Kinder mit Trisomie 21 in ihrer Mitte haben.

Die Autorin zum Inhalt:
Ein Mädchen mit Downsyndrom steht im Zentrum von 6 Kindern.
Die Geschichte hat keinen Spannungsbogen. Die Handlung ist banal.
Mögliche Ähnlichkeit werden aufgezeigt, z.B streiten wie andere Kinder, spielen gerne „Köchelen“
Besondere Schwierigkeiten sind sichtbar, welche bei Kindern mit DS oft vorkommen; zB. Feinmotorik, Grobmotorik, Sprache.
Hilfsmittel ( besondere Schere, Gebärden) kommen vor.
Den Text könnte man ausschmücken. Ist aber nicht nötig, man könnte das Buch auch ohne Sprache erzählen,

Nach der eigentlichen Geschichte, hat es noch eine Seite, welche Inputs gibt, wie man mit den Kindern über die den Tag von Nena sprechen kann. Da es ein Buch v.a. für junge Kinder ist, sind wir nicht auf Chromosomen etc. eingegangen. Es wird lediglich über das Anders- und doch Gleichsein gesprochen.
Dies aus der Überzeugung heraus, das die Erklärungen vor allem für uns Erwachsene wichtig sind. Kinder aber mit den Verschiedenheiten sehr gut umgehen können, wenn sie genügend Gelegenheit haben dies selbstverständlich zu lernen.
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EIN ELTERNPAAR KÄMPFT UM DEN VERBLEIB IHRER TOCHTER IN IHRER SCHULKLASSE
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Titel: Jenny darf nicht in die Oberschule - Dokumentation
Autoren: Gisela und Wolf-Dieter Lau
Verlag: Selbstverlag Lau, 1987
Keine ISBN, Broschur, 208 Seiten

Nur noch gebraucht erhältlich, z.B.
https://www.booklooker.de


Kurzinfo:
"Jenny Lau unsere fünfzehnjährige Tochter mit Down-Syndrom, darf ihre Schule, die Sophie-Scholl-Gesamtschule in Berlin-Schöneberg, nicht mehr besuchen." Während das Mädchen mit DS die ganze Unterstufe mit ihren nicht behinderten Kameraden absolvieren durfte und zu einer selbstbewussten jungen Frau herangereift ist, soll sie nun plötzlich in die Sonderstufe abgestuft werden.
Die Eltern kämpfen um eine sinnvollere Lösung und legen mit ihrem Buch eine Dokumentation vor über Grenzen und Barrieren, die in den Köpfen von "Nicht-Geistig-Behinderten" existieren und verhängnisvolles tolerieren.
Einen Teilerfolg landete das Ehepaar Lau zwar rasch, Jenny wurde sogar auf die Gesamtschule überwiesen. Aber dort war schon nach ein paar Wochen Schluss: Sie bekam Hausverbot. Geistig Behinderte gehörten da nicht hin. So war es damals Gesetz, so sah es auch die Schulsenatorin. "Ich habe in der Angelegenheit entschieden", habe Laurien entgegnet, als Wolf-Dieter Lau sich in ihrer Bürgersprechstunde beschweren wollte: "Sie können gehen." Aber sie hatte nicht mit Laus langem Atem gerechnet. Er zog vor Gericht, ging auf Dutzende Demonstrationen, organisierte Arbeitskreise, Podiumsdiskussionen und Selbsthilfegruppen.
Mehrmals in der Woche zockelten Wolf-Dieter und Gisela Lau spät abends mit dem Bus nach Zehlendorf zurück, wo sie wohnten. Sie hatten kein Auto, Wolf-Dieter Lau mochte Autos nicht. Schließlich durfte Jenny doch auf die Oberschule. Mittlerweile gibt es in Berlin mehrere hundert Plätze für Behinderte in so genannten Integrationsklassen. Jenny hat übrigens gut lesen und schreiben gelernt. Heute arbeitet sie als Kellnerin in der Schwartzschen Villa in Steglitz, in ihrer Freizeit spielt sie in der Behinderten-Gruppe "Ramba Zamba" Theater.

Wolf-Dieter Lau, der in Berlin zum Vorkämpfer für Integration wurde und 2001 verstarb

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DOKUMENTATION UND ERFAHRUNGSBERICHT VON ZWEI VÄTERN
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Titel: Katharina und Tim - Zwei behinderte Kinder
Untertitel: Der Kampf um ihre schulische Integration und die Folgen
Autoren: Jonannes Batton und Sigi Gundlach
Vorwort von Prof. Dr. Georg Feuser
Verlag : skript-Vlg, 1990
ISBN : 978-3-928249-05-8, Paperback, 143 Seiten
Vergriffen im Buchhandel

Beschreibung:
Dieses Buch beschreibt die Geschichte von Katharina und Tim, die Geschichte zweier Kinder, die als geistig behindert gelten. Es ist die skandalöse Geschichte der Ausgrenzung dieser Kinder vom Besuch »ihrer« Grundschule an dem Ort, wo sie leben, ihrer Ausgrenzung aus der sozialen Gemeinschaft ihrer Alterskameraden und -kameradinnen; eine Ausgrenzung wider jede Vernunft und ein Dokument der Willkür gegen behinderte Kinder und ihre Eltern.
Es ist aber auch und wesentlich die Geschichte der Integration dieser Kinder, die am Ende eines langen und solidarisch getragenen Kampfes steht. Der Versuch der Ausgrenzung ist gescheitert. Katharina und Tim können heute gemeinsam mit den nicht behinderten Schülern und Schülerinnen ihrer Klasse lernen. Es geht längst nicht mehr um die Frage, ob Integration möglich ist, sondern um die Schaffung der Bedingungen, durch die alle als behindert geltenden Kinder und Jugendlichen unabhängig von Art und Schweregrad ihrer Behinderung in die Regelschulen integriert werden können. Aber der politische Wille zu dieser Schulreform und für »eine Schule für alle Kinder« besteht noch nicht. Die verantwortlichen Bildungspolitiker scheinen aus Gründen wohl balancierter Kosten-Nutzen-Rechnungen und um der Aufrechterhaltung eines in einer demokratischen Gesellschaft, die vorgibt, außerdem christlich, liberal, sozial und ökologisch orientiert zu sein, fatalen Bildungsprivilegs willen die mit Integration verbundene Schulreform mit allen Mitteln verhindern zu wollen.
Daß letztlich Elternwille und ein humanes und demokratisches Verständnis von Schule obsiegen, beweist dieses Buch. Es macht Hoffnung, nicht nur für Katharina und Tim, sondern weit über deren persönliches Schicksal und ihren Lebensraum hinaus - und zeigt, daß solidarisches Kämpfen um die Integration letztlich erfolgreich sein wird.
Georg Feuser

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Man sieht nur mit dem HERZEN gut.
Antoine de Saint-Exupéry

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