Sehbehinderte/blinde Kinder-Reliefbücher, Erfahrungsberichte

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Beatrice
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Sehbehinderte/blinde Kinder-Reliefbücher, Erfahrungsberichte

Beitragvon Beatrice » 14. Mai 2010, 20:38

Ludothek - Spiele für Blinde und Sehbehinderte, Zollikofen/BE (Schweiz)

Die Stiftung für blinde und sehbehinderte Kinder und Jugendliche Zollikofen hat am 1. Februar 2011 die Ludothek für blinde und sehbehinderte Menschen übernommen. Das Sortiment umfasst über 1100 tastbare Spiele und Bilderbücher, welche zum Teil in Zollikofen entwickelt und hergestellt wurden.

Folgendes ist in der Ludothek erhältlich, siehe auch unter:
http://www.blindenschule.ch/index.php/z ... /ludothek/

Neue Spiele
Bauen / Konstruieren
Bücher / Bilderbücher tastbar
Denk - und Lernspiele
Fingerfertigkeit
Geduldspiele / Gesellschaftsp.
Hören / Riechen
Kartenspiele
Lern-und therapeutische Spiele
Puzzles
Spiele im Freien / Bewegung
Tasten / Domino / Memory

Ausleihe

Spiele und Bilderbücher können von allen in der Schweiz wohnhaften sehbehinderten und blinden Personen wie auch von Angehörigen und Fachpersonen gratis ausgeliehen werden. Die Spiele können auch per Telefon oder Email bestellt werden. Versand sowie Rücksendung sind kostenlos.


Ausleihfrist: 1 Monat (Verlängerung möglich).
Öffnungszeiten: Dienstag 14.00 – 17.30 und
Donnerstag 08.30 – 12.00 / 14.00 – 17.30

Kontaktadresse für Ausleihe:
Ludothek für Blinde und Sehbehinderte
Kirchlindachstrasse 49
CH-3052 Zollikofen
Telefon +41 (0)31 910 25 34
Telefax +41 (0)31 911 30 41
E-Mail: [ludothek@blindenschule.ch]

Quelle:
http://www.blindenschule.ch/index.php/z ... /ludothek/

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Taktile Bilderbücher im Verleih beim SZB
https://www.szb.ch/fuer-fachpersonen/fa ... ndbuecher/


Wer Spiele für blinde oder sehbehinderte Kinder sucht, kann sich auch über diesen Link erkundigen
viewtopic.php?t=826


Beim DZB gibt es ebenfalls Reliefbilderbücher zum Bestellen
http://www.dzb.de/index.php?site_id=3.1.3.1


Hier findet man das taktile Bilderbuch: Faustus und eine Anleitung, um es selber herzustellen:
http://www.comenius-eveil.eu/index.php? ... eporeid=58


Europas Bücherparadies für blinde Kinder

“Les Doigts Qui Revent”, LDQR (Träumende Finger) wurde 1993 gegründet, als es für sehbehinderte Kinder in Frankreich keine taktilen Bücher gab – so wie heute in Deutschland. Eine Gruppe von Eltern und ein Lehrer fanden keine offiziellen Angebote und entschieden sich selbst zu handeln. Dem Lehrer in der Gruppe gelang es, ein Buch in reiner Improvisation zu produzieren. Der Erfolg dieses Buches bewies, dass es dringend notwendig war, eine spezielle Herstellungsstätte für taktile Bücher ins Leben zu rufen.

“Les Doigts Qui Revent” ist heute ein einzigartiger Verlag mit gemeinnützigem Status. Ein gesamteuropäischer Wissenspool in pädagogischer und technischer Hinsicht. Die Ziele sind der Entwurf und Produktion von taktilen Bücher für blinde Kinder in der gleichen Qualität wie Bücher für sehende Kinder, um blinden Kindern in ihrer sozialen Integration zu helfen.
http://ldqr.org/
http://ldqr.org/boutiqueLDQR/article.php?cat=28

Quelle und weitere wertvolle Infos:
http://www.anderes-sehen.de/chancenglei ... de-kinder/

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Amandine [50%].jpg (64.6 KiB) 3573 mal betrachtet


Die Gestaltung von Tastbüchern für blinde und hochgradig sehbehinderte Kind im Vorschulalter
wird hier beschrieben:
http://www.comenius-eveil.eu/index.php? ... getlang=de


TAKTILES BUCH MIT FÜHL-LABYRINTHEN
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Titel: Streichel-Labyrinthe für Menschen mit Fingerspitzengefühl
Untertitel: Man sieht auch mit den Händen gut. 12-seitiges Leporello. Fühlbuch. Wimmelbuch
Herausgeber: Junko Murayama
Verlag: Hermann Schmidt Verlag, Oktober 2015
ISBN: 978-3-87439-880-0 , Fester Einband, 12 Seiten

Preisinfo ca. : CHF 21.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:
Wie im echten Leben, so führt auch in diesem Buch Fingerspitzengefühl zum Ziel. Hinter attraktiven geometrischen Mustern versteckt sich mehr: Entdecken Sie das Unsichtbare. Sensibilisieren Sie Ihre Fingerkuppen. Hören Sie auf Ihr Gefühl. Tasten Sie sich sanft zum Ziel.
Zehn Streichel-Labyrinthe für grosse und kleine Finger-Pfadfinder beweisen: Man sieht auch mit den Händen gut!
An dieser Stelle möchten wir demjenigen danken, der dieses Projekt durch die labyrinthischen Gänge der Frankfurter Buchmesse zu uns führte: Holger Volland. Er hat das Buch am Stand eines japanischen Verlages entdeckt. Sein Gefühl sagte ihm: das hat was. Und: das ist was für Schmidt. Wie schön, dass immer mehr Menschen an uns denken, wenn sie aussergewöhnliche Projekte sehen! Spielen Sie sie uns zu!
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BILDER-FÜHL-LESEBUCH FÜR KINDER UND ERWACHSENE
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Titel: Das schwarze Buch der Farben
Ausgezeichnet mit dem Bologna Ragazzi Book Award, New Horizons, 2007
Autorin: Menena Cottin
Illustriert von Rosana Faría. Übersetzt von Helga Preugschat
Verlag : Fischer Taschenbuch, 5. Auflage November 2008
ISBN : 978-3-596-85305-2, Gebunden, 24 Seiten

Preisinfo : 16,90 Eur[D] / 17,40 Eur[A] / 29.90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

verwandte Themen : Farbe, Kinderbuch, Blindendruck

Verlagstext:
Dieses außergewöhnliche Bilderbuch für Sehende und Blinde sensibilisiert alle Sinne und lässt die Welt auf neue Art und Weise wahrnehmen. Hier kann man Bilder fühlen und Texte können mit Augen und Fingern gelesen werden.


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RELIEF-BILDERBUCH FÜR BLINDE UND SEHBEHINDERTE KINDER, (ABER AUCH FÜR SEHENDE INTERESSIERTE KINDER)
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Titel: Was kitzelt in meiner Hand?
Autoren: Anna Sommer und Dr.med. Michael Grotzer
Verlag: Edition Moderne, April 2012
ISBN 978-3-03731-087-8, Hardcover, 34 Seiten, farbig, Siebdruck, Relief, 22,5 x 22,5 cm

Preisinfo: SFr. 88.00/Euro 75.00

Erhältlich im Buchhandel (Limitierte Auflage)

Siehe:
http://www.editionmoderne.ch/angebot.php?vl=0&vs=245

Zu diesem Buch:
Wer kennt sie nicht, die Geschichte von der Raupe, die allerlei frisst, bevor sie ein Schmetterling wird. Die Raupe von Anna Sommer lebt in einem Gurkenglas und macht lustige Kunststücke auf einer Zahnbürste. Dem geschlüpften Schmetterling gefällt es nicht mehr im Glas, er fliegt im Zimmer herum und lässt sich auf ganz verschiedenen Dingen nieder, bevor er aus dem Fenster fliegt.
Dieses liebevolle Kinderbuch ist zusammen mit sehbehinderten Kindern und ihren erwachsenen Bezugspersonen entwickelt worden. In ihm können sehbehinderte Kinder nicht nur den Text lesen, sondern auch die Bilder ertasten.
Dazu wurden Präge- und kontrastreiche Siebdrucktechnik verwendet.
Das Bilderbuch richtet sich an sehbehinderte Kinder und deren Familien und Betreuer,
aber auch an Sehende, die Freude an besonderen Büchern haben.
Nur 200 Bücher gelangen in den Verkauf. Diese sind zusätzlich mit einer Brille, die Sehschwäche simuliert, ausgerüstet.
Die restlichen Bücher werden sehbehinderten Kindern kostenlos abgegeben.


Anmerkung von Beatrice:
Ein wunder- wunderschönes Buch, für sehbehinderte Kinder und alle Kinder, die mit den Fingern sehen lernen möchten.

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TAKTILES BILDERBUCH für Kinder ab 2 Jahre
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Titel: Die kleine Brise Wind
Autorin: Elisa Lodolo
Verlag: Les Doigt qui revent, 2012
gefördert durch Anderes Sehen e.V.
Keine ISBN, Hardcover, 12 Seiten, 10 taktil illustrierte Seiten, bunt, Text in Grossschrift und Punktschrift (Braille), Sprache Deutsch

Preisinfo:••2 Preise: der subventionierte Preis für Blinde und der nichtsubventionierte Preis für Neugierige
Subventionierter Verkaufspreis 34€
kostendeckender Preis 68€
■Gratis Versand

Bestellung ausschliesslich via Kohlibri möglich:
http://goo.gl/hHjYp


Zum Inhalt:
Eines Morgens seufzte die Erde so sehr, ……. pffffffff …… dass dabei eine kleine Brise Wind auf die Reise ging ...

Der Wind wird taktil durch drei parallel verlaufende Wollfäden dargestellt, die durchgehend über alle Seiten des Buches verlaufen. Das Kind wird ihnen von der ersten bis zur letzten Seite mit seinen Fingern folgen (Vorbereitung für das Lesen mit den Fingern), wo eine Überraschung wartet. Dabei erkundet das Kind verschiedene Materialien (Wolken, Baum, Felder, Häuser).

Die Bilder sind sehr reduziert und haben eine klare Formensprache entlang der kurzen poetischen Geschichte in Großschrift und Punktschrift (Braille).

Ein aufwendig taktil illustriertes Buch (nicht nur) für blinde Kinder. Es wurde in langwieriger und liebevoller Handarbeit entwickelt und hergestellt.

Quelle:
http://www.anderes-sehen.de/das-erste-b ... verfugbar/
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TAKTILES BILDERBUCH (NICHT NUR) FÜR BLINDE KINDER
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für Kinder von 3 bis 6 Jahren, für Nichtleser und Leseanfänger

Titel: Tschupi im Garten
Autor: Thierry Courtin
Herausgeber: Verein Anderes Sehen e.V. Berlin, Herbst 2013
ISBN: 978-2-36593-031-4, Hardcover, 28 Seiten, 13 taktil illustrierte Seiten, Text in Großschrift und Punktschrift (Braille), Genähte Figuren herausnehmbar, Viele interaktive Elemente, Gartenbox, Format: 26cm x 22cm x 6cm, Handgearbeitet in Frankreich, Non-Profit-Produkt

Subventionierter Verkaufspreis 59€, kostendeckender Preis 118€

Bestellung hier bei Kohlibri
http://www.kohlibri.de/xtcommerce/produ ... arten.html


Zum Inhalt:
»Papa, die Pflanzen wollen nicht wachsen!
Aber Tschupi, das ist viel zu früh!
Die Pflanzen werden erst in ein paar Tagen heraus kommen.«
Entdecken Sie mit diesem Buch, wie Ihr Kind mit Hilfe des Wachstums der Pflanzen eine Vorstellung von Zeit entwickelt und wie es Verantwortung für die Durchführung aufeinanderfolgender Arbeitsschritte übernehmen lernt.
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TAKTILES BILDERBUCH (NICHT NUR) FÜR BLINDE KINDER
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für Kinder von 3 bis 6 Jahren, für Nichtleser und Leseanfänger

Titel: "Immer noch nichts"
Autor: Christian Voltz
Herausgegeben durch Verein Anderes Sehen e.V., Berlin, Herbst 2013
ISBN: 978-2-36593-034-5, 28 Seiten, 15 taktil illustrierte Seiten, Interaktive, bewegliche Teile, Text in Großschrift und Punktschrift (Braille), Format: 22cm x 22cm x 3,5cm, Hard Cover, Bindung ohne Spirale (haltbar und sicher),
Handgearbeitet in Frankreich, Non-Profit-Produkt

Subventionierter Verkaufspreis 49€, kostendeckender Preis 98€

Bestellung hier bei Kohlibri
http://www.kohlibri.de/xtcommerce/produ ... ichts.html


Zum Inhalt:
»Heute Morgen – es war noch früh – hat Herr Louis ein riesiges Loch in die Erde gebuddelt …«
Die Rückkehr des berühmten Buches von Christian Voltz in einer taktilen Version! Der renommierte Künstler Christian Voltz bietet uns einen humorvollen und poetischen Text über die Ungeduld.
Herr Louis hat einen Samen gepflanzt in der Hoffnung, dass daraus eine schöne Blume wächst … und jeden Morgen wartet er … und? … Und dann immer noch nichts … pah!
- ein Buch über die fehlende Geduld eines Mannes
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Mehr Bücher für Hände und schwache Augen


Geschichtenerzähler, Bastler, Schüler, Eltern, Geschwister, Großeltern, Studenten, Azubis, Lehrer, Ausbilder und alle, die schon immer mal ein eigenes Buch veröffentlichen wollten, der europäische Wettbewerb Typhlo & Tactus bietet DIE Gelegenheit dazu!


Die Grenzenlos gGmbH und der Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband bieten mit Typhlo & Tactus auch 2006 einen europäischen Wettbewerb an, der sich für "Bücherschreiber" lohnen könnte:

Die 11jährige blinde Lisa Niehaus brachte es auf den Punkt, nachdem sie mit Begeis-terung in Büchern geschmökert hatte, die durch den vorjährigen Typhlo & Tactus-Wettbewerb enstanden sind: „Endlich mal Bücher, an denen ich wirklich Freude habe. Man kann tasten, fühlen, spielen, manchmal sogar riechen. Dadurch ist Lesen viel spannender. Das macht großen Spaß, denn ich bin eine absolute Leseratte. Ich wünsche mir mehr solche Bücher“.

Damit es mehr Bücher in Punktschrift und Großdruck gibt, die sich nicht nur auf Schrift beschränken, sondern die ideereich mit den unterschiedlichsten Materialien speziell für blinde und sehbehinderte Kinder gestaltet sind, organisiert die Grenzenlos gGmbH gemeinsam mit dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. (DBSV) den Wettbewerb Typhlo & Tactus. Er will etwas daran ändern, dass für diese Kinder die Auswahl an altersgerechter Literatur nicht gerade üppig und der Weg zum Lesestoff nicht einfach ist. Eltern sind zumeist darauf angewiesen, Lektüre im Internet oder auf Messen zu kaufen. Spezialisierte Büchereien verleihen zwar kostenlos Bücher in Blindenschrift, doch die sind zumeist reine Übersetzungen, die noch dazu im Buchhandel und in „normalen“ Bibliotheken nicht zu haben sind. Weil das in den Nachbarländern oft anders aussieht und gute Erfahrungen für alle nutzbar ge-macht werden sollen, wurde 1999 das europäische Projekt Tactus ins Leben gerufen, das helfen soll, das Angebot und den Vertrieb solcher Bücher zu verbessern. Mittlerweile heißt das von der EU geförderte internationale Netzwerk aus neun Ländern Typhlo & Tactus.

Als die Grenzenlos gGmbH Erfurt, die sich mit ihrem Verlag auf taktile Produkte spezialisiert hat, 2005 zum ersten Mal den Wettbewerb in Deutschland organisierte, gewann die sehbe-hinderte Pädagogin Annett Giebichenstein in der Kategorie der Bücher für Kinder bis 6 Jahre gleich den ersten Preis. Es geht um einen Wettbewerb, an dem sowohl blinde und sehbehinderte als auch sehende Menschen an einem gemeinsamen kreativen Projekt beteiligt sein werden. Mitmachen kann jeder mit einer frei erfundenen Geschichte für Kinder von 3 – 12 Jahren oder einer Geschichte, die auf deutschem Kulturerbe basiert. Zur Auswahl stehen von den Gebrüder Grimm: „Der Hase und der Igel“, „Das Märchen vom Froschkönig“ und „Rumpelstilzchen“, von Theodor Storm: „Der kleine Häwelmann“ und der sechste und letzte Streich von „Max und Moritz“ von Wilhelm Busch. Ein besonderes Bonbon für alle Elisabeth- Shaw-Fans: Der Kinderbuchverlag in der Verlagsgruppe Beltz erlaubte die Adaption von „Zilli, Billi und Willi“ sowie vom „Kleinen Angsthasen“.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular zum Wettbewerb
„Typhlo & Tactus“ gibt es bei:
Grenzenlos gGmbh
Anja Strobach Reißhausstraße 5, 99085 Erfurt
http://www.grenzenlos-erfurt.de
http://www.tactus.org/deutschland/ergebnis.htm
Telefon: 0361 / 60 20 434 Fax: 0361/ 60 20 410
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Man sieht nur mit dem HERZEN gut.
Antoine de Saint-Exupéry

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Beitragvon Beatrice » 14. Mai 2010, 20:41

Tastbilderbücher für blinde und sehbehinderte Kinder

TAKTILES BILDERBUCH (AB 4 JAHREN)
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Titel: Die kleine Wolke Clementine (Band 1&2)
Text und Gestaltung: Helga Nellessen
Hrsg: Dt. Blindenverband Bonn Bad Godesberg
Ermöglicht durch: Paul und Charlotte Kniese-Stiftung, Berlin/ Verein zur Förderung der Blindenbildung e.V. VzFB

Punktschrift,Schwarzschrift und taktile farbige Bilder

Teil 1: 24 Seiten
Teil 2: 30 Seiten

Im Verleih bei der SZB-Fachbibliothek
https://www.szb.ch/fuer-fachpersonen/fa ... kskatalog/
Buchnummer: SZB 1361/I+II Die kleine Wolke Clementine


Beschreibung:
Taktiles und farbiges Buch über die Erlebnisse einer Wolke.
Teil 1: Clementine entdeckt ihre nähere Umwelt
Teil 2: Clementine reist nach Afrika, lernt Kamele, Giraffen und vieles andere mehr kennen.
die kleine wolke Clementine (Andere).JPG
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TAKTILES BILDERBUCH (AB 4 JAHREN)
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Titel: Der Mann aus Holz
Text von Max Bolliger.
Gestaltung: 4. Klasse 1986/7 Sonnenberg Baar mit Sr. A. Hirschi
Verlag: Verein zur Förderung der Blindenbildung Hannover, 1989
21 Seiten, Punktschrift,Schwarzschrift und taktile farbige Bilder

Im Verleih bei der SZB-Fachbibliothek
https://www.szb.ch/fuer-fachpersonen/fa ... kskatalog/
Buchnummer: SZB 1331 Der Mann aus Holz


Beschreibung:
Am Rande eines Kornfeldes wohnten sieben Vögel, Vater, Mutter und fünf Kinder. Für die Vogelfamilie gab es zwei grosse Festtage, einen im Frühling, wenn das Korn gesät, und einen im Herbst. Aber eines Tages stand mitten auf dem Feld ein Mann in Uniform.
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TAKTILES BILDERBUCH
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Titel: Der kleine Fisch
Untertitel: Ein Bilderbuch für blinde und sehschwache Kinder
Text und Gestaltung: Edy Indermaur und Elisabeth Geiser
Herausgeber: Schweizerischer Zentralverein für das Blindenwesen SZB, St.Gallen, 1982
Umfang: 8 taktile Bilder, 8 Seiten mit Schwarz-und Punktschrifttext

Beschreibung:
Der kleine Fisch lebt im Meer, wie es dort aussieht, welche Fische seine Freunde sind und welche seine Feinde, wo er sich am liebsten tummelt, das erzählt dieses taktile Bilderbuch. Sehr schön auch um Kindern die verschiedenen Erscheinungs-und Körperformen unterschiedlicher Fische zu zeigen.

Im Verleih in der SZB-Fachbibliothek
https://www.szb.ch/fuer-fachpersonen/fa ... kskatalog/
Buchnummer: SZB 0753 Der kleine Fisch

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Der kleine Fisch (Andere).JPG (13.67 KiB) 3878 mal betrachtet

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TAKTILES BILDERBUCH IN 2 BÄNDEN (ab 5 Jahren)
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Titel: Silberfell
Text: Elisabeth Bongers-Umberhind
Gestaltung: Sr. Annette Hirschi
Herausgeber: Paul und Charlotte Kniese Stiftung,

19 Reliefseiten, in Farbe, Punktschrift
1 separates Heft mit passendem Schwarzschrift-Text liegt bei

Beschreibung:
Über die Erlebnisse eines Eichhörnchens mit andern Tieren und dem Menschen.

Im Verleih bei der SZB-Fachbibliothek
https://www.szb.ch/fuer-fachpersonen/fa ... kskatalog/
Buchnummer: SZB 0395 Silberfell

Silberfell (Andere).JPG
Silberfell (Andere).JPG (16.24 KiB) 3878 mal betrachtet


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TAKTILES BILDERBUCH AB 5 JAHREN
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Titel: Sechs Krähen
Entworfen von Schülern der Integrierten Gesamtschule in Kiel nach dem Bilderbuch von Leo Lionni
Verlag: Rotes Kreuz, 1988

Im Verleih bei der SZB-Fachbibliothek
https://www.szb.ch/fuer-fachpersonen/fa ... kskatalog/
Buchnummer: SZB 1353


Beschreibung des Inhalts:
Aus dem Frieden im Tal entsteht ein Aufrüsten zwischen Bauer und Krähen: Weil die Krähen die jungen Körner vom Feld picken, errichtet der Bauer eine Vogelscheuche. Voller Angst verteidigen sich die Krähen mit einem selbstgebauten Gespenstervogel, woraufhin der Bauer eine noch größere Vogelscheuche aufstellt. Und so wächst die Angst, so dreht sich die Spirale. Doch zum Glück vermittelt die Eule: „Kommt, sprecht miteinander. Worte können Wunder wirken.“ Und genau ein solches Wunder geschieht!
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TAKTILES BILDERBUCH (ab 3 Jahren)
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Titel: Pieks, der Igel
Text: Anne Fischer
Bilder: Therese Fischer
Verlag: Norderstedt, 1985
12 Seiten zum Fühlen, Begleitheft mit Handschrift-Text

Im Verleih bei der SZB-Fachbibliothek
https://www.szb.ch/fuer-fachpersonen/fa ... kskatalog/
Buchnummer: 1178


Beschreibung:
Die Abenteuer von Pieks auf der Suche nach einem Spielgefährten.
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RELIEF-BILDERBUCH (ab 3 Jahren)
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Titel: Der kleine Ball
Text und Gestaltung: Hildburg Henning
Verlag: Verein zur Förderung der Blindenbildung, Hannover, 1989
(Taktiles Buch mit 11 Textblättern und 12 Reliefseiten) + Mitmalbuch, 23 Seiten
https://www.szb.ch/fuer-fachpersonen/fa ... kskatalog/
Buchnummer: 1338[/b]

Beschreibung:
Der kleine Ball war ein sehr kleiner Ball, aber er war wunderschön, rot, glänzend und kugelrund. Doch er war traurig. Irgend etwas fehlte ihm, um glücklich zu sein. So beschloss er eines Tages, sein Glück zu suchen, und er machte sich auf den Weg.
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TAKTILES BILDERBUCH FÜR SEHENDE UND SEHBEHINDERTE KINDER (AB 5 JAHREN)
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Titel: Vogel Tintenfuss : ein Bilderbuch für Auge, Ohr und Hand
von Oliver Poncer
Verlag: Gerstenberg, 1989
ISBN 3-8067-4366-5, Ringbindung, 21 Seiten

Im Verleih bei der SZB-Fachbibliothek
https://www.szb.ch/fuer-fachpersonen/fa ... kskatalog/
Buchnummer: 1337


Beschreibung:
Ein Bilderbuch zum Lesen, Sehen und Betasten. Auf der linken Seite steht jeweils der Text der Geschichte in normaler Satzschrift, zusammen mir einer farbigen Abbildung. Darunter steht eine Zusammenfassung des Geschehens in Blindenschrift. Auf der rechten Seite befindet sich eine Farbillustration im Relief. Die erwähnten Gegenstände sind separat in Reliefform aufgeführt und mit Blindenschrift bezeichnet.
Ein Kinderbuch für Sehende und Blinde. Schön handgreiflich in Wort und Bild.
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Der Vogel Tintenfuss (Andere).JPG (24.38 KiB) 3878 mal betrachtet


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TAKTILES BILDERBUCH
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Titel: Was ist das?
Verfasser: Virginia Allen Jensen ; Dorcas Woodbury Haller
Verlag: Sauerländer, 1978
ISBN 3-7941-1664-X, Geheftet, 22 Seiten davon 11 Bilder

Im Verleih bei der SZB-Fachbibliothek
https://www.szb.ch/fuer-fachpersonen/fa ... kskatalog/
Buchnummer: 0133


Beschreibung:
Taktiles Büchlein zum Erkennen von Mustern. Mit Schwarzschriftbeschreibung.
Das kleine Rauh will nicht mehr immer alleine spielen. Es besucht einige Freunde. Es besucht das Kleine Struppige, das lange Rauh und das breite Rauh, das kleine Getüpfel auf der holprigen Strasse, das kleine Glatt und das Kleine Gestreifte. Zusammen erleben sie Abenteuer. Dank den Reliefbildern kann das Kind die einzelnen Formen in ihrer Struktur erfahren. Ebenso zwischen gross, lang und breit unterscheiden lernen.
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Ein weiteres Kinderbuch für blinde Kinder war dieses (Leider auch vergriffen und schwer zu finden) ab 5 Jahren

FÜHLBUCH AB 5 JAHREN
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Titel: Vierkantitis kannst du nicht essen!
Autor: Virginia Allen Jensen
Verlag: Sauerländer Verlag , Aarau, 1984/1995
ISBN: 379412510X, Ringbindung, 24 Seiten

bei amazon könnte man es gebraucht einmal vorbestellen
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3 ... 40-6673032

ansonsten ist für vergriffene Bücher http://www.eurobuch.com
eine gute Adresse

Beschreibung:
Das Kleine Rauh hat Vierkantitis bekommen, eine seltsame Krankheit, bei der man viereckig wird. Aber bald ist es wieder "in Form", nämlich klein und oval. Ein Fühl-Bilderbuch mit wenig Text für blinde und sehende Kinder.

Dieses Buch, sowohl für sehende als auch blinde Kinder gedacht, erzählt die Geschichte vom kleinen Rauh, das die Vierkantitis bekommt und seine Freunde damit ansteckt.
Anmerkungen: Das Buch enthält für blinde Kinder fühlbare, aus erhabenen Strukturen zusammengestellte Bilder. Schön wäre es, wenn Sehende Blinden den Text vorlesen würden und diese die Bilder fühlen. So können beide Partner einander näher kommen und die Barrieren der Behinderung überwinden. Abgesehen von der feinen sensorischen Erfahrung, die Kinder hier machen können, lernen sie etwas über die Welt der Blinden und können so Interesse und Verständnis entwickeln. Der hohe Preis des Buches dürfte sich durch den aufwendigen Druck erklären.

Buchrückseite:
Nach dem erfolgreichen Titel: Was ist das? liegt nun mit Vierkantitis kannst du nicht essen ein weiteres Fühl-Bilderbuch vor, das für blinde wie sehende Kinder wichtig und kostbar ist. Kleine Kinder eleben die Welt mit all ihren Sinnen. Sie wollen anfassen, was sie zu "begreifen" versuchen. Blinde und sehende Kinder sind darauf angewieen, zu "erfühlen", was sie erfassen möchten. Und es macht Spass zu erfahren, warum das Kleine Rauh "Vierkantitis" gekriegt hat und wie das dann mit seinen Spielkameraden, dem Kleinen Struppigen, dem Kleinen Getüpfel und dem Kleinen Gestreiften ausgeht.
Blinde Kinder haben oft wenige Spielgefährten, für sie sind solche sozialen Erfahrungen umso kostbarer. Kostbar ist aber auch das Mitgefühl der sehenden Kinder, die wissen möchten, wie das ist, blind zu sein. Sie möchten die Schwächeren liebhaben und ihnen helfen. In diesem Buch entdecken sie das Sehen mit den Händen und lernen, blinde Kinder besser zu verstehen und Freude mit ihnen zu teilen.
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Vierkantitis (Andere).jpg (20.1 KiB) 3878 mal betrachtet

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TAKTILES BILDERBUCH
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Titel: «Ich - Es - Du»
Untertitel: Taktiles Bilderbuch für blinde Kinder
Autorin: Myrta Ninck-Braun
Verlag: Zollikofen : Stiftung für blinde und sehbehinderte Kinder und Jugendliche, 2003
35 Seiten

Beschreibung:
Die Psychologin und Logopädin Myrta Ninck hat mit «Ich - Es - Du» ein neues taktiles Bilderbuch für blinde Kinder geschaffen. Es erzählt in
einfacher und gut verständlicher Sprache die Erlebnisse einer kleinen
Schnecke. Das Buch ist mit seiner begrifflich einfachen Sprache und den
klaren Darstellungen speziell für Kinder konzipiert. Insbesondere zeichnet
es sich auch durch eine ausgezeichnete Tastqualität aus.

Das Buch kann für CHF 45.--
(plus Porto u. Verpackung) gekauft
werden bei:
Schweizerischer Zentralverein
für das Blindenwesen SZB
Schützengasse 4, 9000 St. Gallen
Tel. 071 223 36 36, Fax 071 222 73 18
E-mail: hilfsmittel*szb.ch
SPAMSCHUTZ: * gegen @ austauschen
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Bilderbuch für blinde Kinder
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"Foxtrott" für blinde Kinder: Der Text in Blindenschrift, das Bild als Relief und die Kommentare auf CD.

Wie kann man ein Bilderbuch, das alle sehenden Kinder lieben, für blinde und sehbehinderte Kinder in Punktschrift übertragen? Die Schweizerische Blindenbibliothek wagte sich mit dem Bilderbuch "Foxtrott" an das verrückte Projekt - und fand mit Helme Heine genau den richtigen Autor dafür.
Helme Heine zählt zu den erfolgreichsten Bilderbuchkünstlern der Gegenwart. Dabei hatte der heute 66-jährige Berliner ausgerechnet Betriebswissenschaft und Kunstgeschichte studiert, bevor er in den 1960er-Jahren "nur für ein Jahr" nach Südafrika reiste. Daraus wurden zwölf Jahre, in denen er am Kap als Regisseur arbeitete, als Bühnenbildner, Schauspieler, Kabarettist und Herausgeber einer satirischen Zeitung.

1976 ärgerte sich Heine derart über die schlechten Kinderbücher seiner Söhne, dass er das "Elefanteneinmaleins" malte. Sein erstes Werk ist heute ein Kinderbuch-Klassiker, wird aber auch in Altersheimen und - man staune - von Akademikern gerne gelesen, "weil es zeigt, dass man nach vorne leben muss und das Leben zu jeder Zeit lebenswert ist", glaubt Heine. Ein Schweizer Professor schrieb ihm dagegen: "Lieber Kollege, wie Sie die Freudsche Analphase erfasst haben, das ist einfach genial".

1977 kehrte Heine mit seiner Familie nach Deutschland zurück und machte dort eine - im wahrsten Sinne des Wortes - Bilderbuch-Karriere. Seine zahlreichen Bücher wurden in 35 Sprachen veröffentlicht und mit vielen Preisen ausgezeichnet. Gleich dreimal erhielt er die Auszeichnung "Bestes Kinderbuch des Jahres" der New York Times. Die Weltauflage seines Gesamtwerkes beträgt über 25 Millionen. Für das deutsche Kinderzimmer ist Helme Heine so wichtig wie die Brüder Grimm.

Trotzdem zog es Heine 1993 ans andere Ende der Welt, nach Neuseeland, wo er seither mit seiner Frau Gisela von Radowitz lebt und arbeitet. In der idyllischen Hafenstadt Russell auf der Nordinsel wohnen sie hoch über dem Meer in einem weissen Holzhaus, das nur aus einem einzigen hohen Raum besteht.

Ein besonderer Ort. Charles Darwin hat hier herausgefunden, wie das Leben funktioniert, James Cook hat von Russell aus Neuseeland kolonialisiert. Kein Wunder, behandeln die Kinderbücher von Helme Heine existentielle Themen bis hin zum Tod. "Warum soll man Kindern etwas vorenthalten?" fragt Heine, "die Welt ist nun mal nicht heil." Kinder sehen ein Thema, wie es ist.

"Helme hat sich das Herz eines Kindes erhalten", glaubt seine Frau Gisela, was er aber gleich relativiert: "Ich lebe einen Traum, und ich mag es, die Dinge naiv anzulegen. Aber deshalb bin ich kein grosses Kind. Kein Kind könnte die Bücher schreiben, die ich schreibe. Und ich weiss ja nicht einmal mehr, wie ein Bonbon geschmeckt hat in der Kindheit."
Dafür hat Helme Heine aber mit Sicherheit ein Herz für Kinder. Als ihm die Mitarbeiter der Blindenbibliothek vom verrückten Projekt erzählten, das Bilderbuch "Foxtrott" für blinde und sehbehinderte Kinder zu produzieren, setzte sich Heine an den Schreibtisch und beschrieb mit Worten, was er für sehende Kinder gemalt hatte.

So können die blinden und sehbehinderten Kinder im 30 Seiten umfassenden Rucksackbuch die Geschichte des musikalischen kleinen Fuchses in Blindenschrift lesen und zwei Reliefs ertasten. Auf der beigelegten CD wird zudem mit den Worten von Helme Heine die Welt von "Foxtrott" beschrieben. Damit die Eltern blinden und sehbehinderten Leseanfängern helfen können, liefert die Schweizerische Blindenbibliothek den Text in Schwarzschrift mit, Zeile für Zeile identisch mit der Punktschrift. Die Zusammenarbeit mit Helme Heine hat das Unmögliche möglich gemacht: Ein Bilderbuch für blinde und sehbehinderte Kinder.

Foxtrott ist erhältlich in der SBS als Rucksackbuch
http://www.sbs.ch/buecher-medien/braillebuecher/

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Im Verlag Elmo gibt es eine Reihe Tastbilderbücher, welche für blinde und sehbehinderte Kinder, aber natürlich auch für sehende Kinder empfohlen werden können.[/b]
Weitere Infos und auch Spielmaterial finden Sie auf:
http://www.elmoverlag.de/

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Weitere Bücher
https://www.dzb.de/index.php?site_id=3
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Beitragvon Beatrice » 14. Mai 2010, 20:44

BILDERBÜCHER MIT STARKEM KONTRAST FÜR SEHBEHINDERTE KINDER

KONTRAST-BILDERBUCH FÜR SEHBEEINTRÄCHTIGTE ODER MEHRFACHBEHINDERTE KINDER
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Titel: 'Ich sehe was...' das schwarz-weiße Kontrast-Bilderbuch
& CD für sehbeeinträchtigte Kinder

Idee und Umsetzung: Nicole Babitsch

Preise: Buch mit 62 Seiten, A5 Querformat mit Spiralbindung & 280 g/m² Seiten: € 30,00 CD mit schwarz-weiß Bildern aus dem Buch zum Anschauen auf PC oder Ausdrucken : € 20,00 Kombination von Buch & CD: € 45,00

(Preise beinhalten die gesetzl. Mwst)

Zu beziehen via:
http://www.nickylinedesign.de/index.php/index.php?id=21


Demo Film: http://youtu.be/3XxlrKBrCMs

Produktbeschreibung:
Der erste Teil des Buches zeigt viele unterschiedliche schwarz-weiße Muster wie Streifen,Wellen, Karos oder Zacken. Im Mittelteil gibt es Bilder und dazugehörige Detailausschnitte wie beispielsweise eine Kuh und Kuhflecken, ein Zebra und Zebrastreifen etc. Im letzten Teil des Buches wird es komplexer: auf den Doppelseiten findet man unter anderem Paare wie Sonne und Mond, Flugzeug und Wolken oder Apfel und Birne. Da das Buch eine Spiralbindung hat, kann jede Seite umgeklappt und separat betrachtet werden. Damit Kinder auch selbständig umblättern oder dabei helfen können, wird das Buch auf festen, 280 g/m² starken Seiten, gedruckt.

Abbildungen von: Ich sehe was und ich sehe bunt siehe:
http://www.nickylinedesign.de/index.php ... e-produkte


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KONTRAST-BILDERBUCH FÜR SEHBEEINTRÄCHTIGTE ODER MEHRFACHBEHINDERTE KINDER
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Titel: Ich sehe bunt
Idee und Umsetzung: Nicole Babitsch
Ringbuch mit 62 Seiten, A5-Querformat

Preisinfo: Euro 30.00 exkl. Porto

Zu beziehen via:
http://www.nickylinedesign.de/index.php ... e-produkte
Oder http://www.geschenke-fuer-behinderte-me ... h-360.html


Zu diesem Buch:
Dies ist die neue, farbenfrohe Version des beliebten schwarz-weiß Kontrastbuches. Auch dieses Buch spricht mit den klaren, einfachen Abbildungen und den starken Farbkontrasten sehbeeinträchtigte und schwerstmehrfach behinderte Kinder an und trainiert gleichzeitig das Sehen.

Demoversion: http://www.youtube.com/watch?v=BdTqVvQmmNc

Weitere wunderbar gestaltete Hilfsmittel, unter anderem Topper ( bunte Auflagen für Rollstühle und Therapietische, die als individuelle Spielzeuge für Menschen mit Behinderung dienen.) (kosten bei Bezug durch eine Privatperson übrigens 120 Euro), alle entwickelt von Nicole Babitsch siehe:
http://www.nickylinedesign.de/index.php ... uer-kinder
http://www.nickylinedesign.de/

Ich sehe bunt [50%].jpg
Ich sehe bunt [50%].jpg (21.72 KiB) 3584 mal betrachtet


BILDERBUCH FÜR SEHBEHINDERTE KINDER
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Titel: Leo deckt den Tisch
Untertitel: Ein Bilderbuch für sehbehinderte Kinder im Vorschulalter zum Schauen, Staunen, Sprechen und zum Handeln
Autorinnen: Christin Linder, Regula Stillhart;
Bilder: Gabi Berüter
Verlag : Johann Wilhelm Klein-Akademie, 2007
ISBN 978-3-934471-66-5, Pappe, 24 Seiten

Preisinfo : 19,90 Eur[D] UVP / 20,50 Eur[A] UVP / 35,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
Das Buch "Leo deckt den Tisch" ist der Folgeband von "Lotta kauft ein Kleid" (2005, siehe unten). Es ist in enger Zusammenarbeit mit dem SONNENBERG, Beratung und Schule für sehgeschädigte Kinder und Jugendliche in Baar/Schweiz entstanden. Es bietet ebenso wie "Lotta" einen Betrachtungsanreiz und Lesespaß schon für kleinste Kinder mit Sehbehinderung. Starke Konturen, klare Farbgebung und eindeutiger Bildaufbau unterstützen die visuelle Wahrnehmung, auch bei deutlich reduzierter Sehschärfe. Der Bildaufbau verzichtet auf überflüssige Details und die deutlich erkennbare Mimik der Hauptpersonen ermöglicht es dem Kind, dem Geschichtsablauf gut zu folgen. So wird die Sehfähigkeit spielerisch gefördert.
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BILDERBUCH FÜR SEHBEHINDERTE KINDER
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Titel: Lotta kauft ein Kleid
Untertitel: Ein Bilderbuch für sehbehinderte Kinder im Vorschulalter zum Schauen, Staunen, Sprechen und zum Handeln
Autorinnen: Christin Linder, Regula Stillhart;
Bilder: Gabi Berüter
Verlag : Johann Wilhelm Klein-Akademie, 2005
ISBN : 978-3-934471-51-1 , Pappe, 24 Seiten, mit Bastelbogen mit Kleidern für Lotta zum Anziehen

Preisinfo : 19,90 Eur[D] UVP / 20,50 Eur[A] UVP / 35,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
Das Buch "Lotta kauft ein Kleid" bietet einen Betrachtungsanreiz und Lesespaß, schon für kleinste Kinder mit Sehbehinderung. Starke Konturen, klare Farbgebung und eindeutiger Bildaufbau unterstützen die visuelle Wahrnehmung, auch bei deutlich reduzierter Sehschärfe. Der Bildaufbau verzichtet auf überflüssige Details und die deutlich erkennbare Mimik der Hauptpersonen ermöglicht es dem Kind, dem Geschichtsablauf gut zu folgen. So wird die Sehfähigkeit spielerisch gefördert. Ein Bastelbogen mit Anziehpuppe ermöglicht das Nachspielen und das kreative Umsetzen der Geschichte und bietet einen zusätzlichen Anreiz.

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Lotta kauft ein Kleid.jpg (17.69 KiB) 3872 mal betrachtet

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BILDERBUCH AB 3 JAHREN
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Titel: Kleiner weißer Fisch
Autor: Guido van Genechten
Verlag: Bloomsbury, 2007
ISBN: 978-3-8270-525-44, Pappe, 24 Seiten

Preisinfo : 9,90 Eur[D] / 10,20 Eur[A] / 14,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel oder bei http://www.ariadne.de
Bestell-Nr.: 111-5254


Beschreibung:
Der kleine weiße Fisch sucht seine Mama. Welche Farbe hat sie? Rot ist sie nicht, rot ist der Hummer.
Blau ist sie auch nicht, blau ist der Wal. Und grün ist sie auch nicht, grün ist die Schildkröte. Und wenn sie von jeder Farbe ein bisschen
hat, wie der Regenbogen?
Dieses wunderschöne Bilderbuch eignet sich hervorragend für die Unterstützte Kommunikation in der Arbeit mit Kindern mit Sehbehinderung. Die Illustrationen sind sehr einfach und kontraststark.
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BILDERBUCH AB 3 JAHREN
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Titel: Bravo, kleiner weißer Fisch!
Autor und Illustrator: Guido van Genechten
Verlag : Bloomsbury, September 2010
ISBN : 978-3-8270-5419-7, Pappe,

Preisinfo : 9,90 Eur[D] / 10,20 Eur[A] / 14,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Beschreibung:
Der kleine weiße Fisch ist wütend. Der Tintenfisch hat seinen Turm aus Steinen umgeworfen!
Traurig ist der kleine weiße Fisch auch, weil sein Lieblingsstein dabei kaputtgegangen ist. Als das Seepferdchen ihm zum Trost
einen Kuss gibt, wird der kleine weiße Fisch ganz verlegen. Froh ist er, als die Schildkröte ihm einen neuen Stein bringt ... Ein
neues Hartpappbilderbuch, mit dem Kleinkinder Gefühle und Emotionen entdecken und benennen lernen können. Unzerreissbares Papier
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BILDERBUCH AB 24 MONATEN
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Titel: Der kleine weiße Fisch ist glücklich
Autor: Guido van Genechten
Verlag: Bloomsbury, 2009
ISBN 978-3-8270-532-20, Pappe, 18 Seiten

Preisinfo : 9,90 Eur[D] / 10,20 Eur[A] / 14,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel oder unter http://www.ariadne.de
Bestell-Nr.: 111-5322


Beschreibung:
Der kleine weiße Fisch ist glücklich. Mama kommt ihn abholen.
Er verabschiedet sich von seinen Freunden. Tschüss, Schnecke im Schneckenhaus. Tschüss, Frosch auf den Felsen, tschüss, Seepferdchen unter dem Blatt!
Ich gehe jetzt mit Mama nach Hause.
Mit diesem bunten Bilderbuch lernen Kleinkinder spielerisch die ersten Präpositionen.
Dieses wunderschöne Bilderbuch eignet sich hervorragend für die Unterstützte Kommunikation in der Arbeit mit Kindern mit Sehbehinderung. Die Illustrationen sind sehr einfach und kontraststark.
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BILDERBUCH AB 3 JAHREN
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Titel: Der kleine weiße Fisch wird groß
Autor: Guido van Genechten
Verlag : Bloomsbury, Februar 2012
ISBN : 978-3-8270-5497-5, Pappe, 12 Seiten

Preisinfo : ca. 9,95 Eur[D] / ca. 10,30 Eur[A] / 14,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel ab Februar 2012


Beschreibung:
Zu seinem 2. Geburtstag macht der kleine weiße Fisch ein großes Fest. Alle Freunde werden eingeladen.

der kleine weisse Fisch 001 [50%].jpg
der kleine weisse Fisch 001 [50%].jpg (65.39 KiB) 3587 mal betrachtet
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Beitragvon Beatrice » 14. Mai 2010, 20:49

Erfahrungsberichte von Eltern blinder oder sehbehinderter Kinder

Diagnose: Schwerste Retrolentale Fibroplasie anno 1976

ERFAHRUNGSBERICHT DER GROSSMUTTER EINES BLINDEN MÄDCHENS
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Titel: Bianca
Untertitel: Ein Leben in ewiger Dunkelheit
Autorin: Sophie Dobronski- Hayungs
Verlag: Brune-Mettcker, November 2004
ISBN 978-3-87542-048-7, Paperback, 88 Seiten, 9 schwarz-weisse Fotos

Preisinfo : 6,90 Eur[D] / 7,00 Eur[A] /CHF 16.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:
Am 22.Mai 1975 kam Bianca, 3 Monate zu früh zur Welt. Ihre Lungen waren sehr schwach und das winzige Baby kam in den Brutkasten. Die Hoffnung, dass Bianca überleben würde, waren nicht gross. Doch Bianca wollte leben.
Weil ihre Mama seelisch aber derart am Ende war nach der Geburt, der auch noch die Scheidung folgte, zog die junge Mutter zu ihren Eltern, wo Bianca heranwuchs. Bald fiel auf, dass die kleine Bianca niemals nach Gegenständen griff, die man ihr vor die Augen hielt, aber rasselnde Gegenstände mit Freude annahm, die Augen des Baby wurden untersucht und man fand heraus, dass sie blind geworden war durch den Aufenthalt im lebensrettenden Brutkasten.
Ab diesem Zeitpunkt, wo die Blindheit und ausserdem leichte Spastik in Armen und Beinen Biancas festgestellt wurde, begann die Oma zu schreiben.
Hier erzählt eine Grossmutter (79) über ihre Erfahrungen mit Ärzten, Lehrern und Mitmenschen, mit denen ihre blinde Enkelin im Laufe des Lebens zu tun hatte. Die schreckliche Diagnose „blind“ hat ihr Tun und Handeln über Nacht geändert. Von Stunde an hielt sie ihre schützende Hand über ihre Enkelin, bis der Entschluss feststand, darüber ein Buch zu schreiben.
Ein sehr berührendes, einfühlsames Buch, das Biancas Erfahrungen von früher Kindheit bis 2004, Antritt einer Arbeitsstelle in einer Integrationswerkstatt, aufzeigt.
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Bianca ein Leben in ewiger Dunkelheit.jpg (16.4 KiB) 3871 mal betrachtet

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Diagnosen bei Theresa: nach extremer Frühgeburt Weitsichtigkeit (9 Dioptrien) starkes Schielen, motorische Entwicklungsverzögerung, schlechtes Körpergefühl, Probleme mit Feinmotorik und dem Sauberwerden. Sprachlich altersgemäss)

ERFAHRUNGSBERICHT EINER MUTTER
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Titel: Eine kleine Hand voll Leben
Autorin: Christiane Perner-Krings
Verlag : Books on Demand, Oktober 2004
ISBN : 978-3-8334-1862-4, Gebunden, 68 Seiten, mit s/w Abbildungen

Preisinfo : 14,00 Eur[D] / 14,40 Eur[A] / 25,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
Sie erblickt anno 1997 als Frühchen am Ende der 24. Schwangerschaftswoche das Licht der Welt - 16 Wochen zu früh. Theresa wiegt bei ihrer Geburt nur 588 Gramm. Ein extremes Auf und Ab beginnt. Christiane Perner-Krings schildert den dramatischen Überlebenskampf ihrer Tochter aus der Mutterrolle. Wird sie es schaffen? Wie wird ihre Zukunft aussehen? Nur zwei von unzähligen Fragen, die auf die Familie in den ersten Lebenstagen, -wochen und -monaten zukommen."Eine Hand voll Leben" will allen Menschen, die in einer ähnlichen Situation wie Familie Perner-Krings sind, Hoffnung machen. Gleichzeitig ist das Buch ein großes Dankeschön an alle, die Theresa auf ihrem Weg unterstützen.
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Frühchen Eine Hand voll Leben 001 [50%].jpg (41.33 KiB) 3583 mal betrachtet


Besonderheiten von Janina: Schwerbehinderung, Blindheit und Autismus

ERFAHRUNGSBERICHT DER MUTTER
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Titel: Gezeitenkinder und die Magie der Delphintherapie
Autorin: Anna-Tina Lang
mit einem Vorwort von Kirsten Kuhnert
Verlag: Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (15. November 2016)
ISBN-13: 978-1539448587, Taschenbuch, 352 Seiten

Derzeit erhältlich via Amazon.de - Autorin möchte das Buch jedoch bald bei Books on Demand neu verlegen.

Zum Inhalt:
Was hält ein Mensch aus, bevor er bricht?

Für Anna-Tina hatte das Schicksal einiges auf Lager.
Doch sie hält stand. Für ihre Kinder. Sie lässt nichts unversucht, ihrer schwerbehinderten, blinden und darüber hinaus autistischen Tochter zu helfen. Erst die Delphine schaffen es, Janinas Isolation zu durchdringen. Bei ihnen ist sie glücklich, öffnet sich. Auf Curaçao schaut Anna-Tina zurück, nimmt uns mit auf die Reise dorthin und durch ihre schicksalhafte Biografie.

Denn nicht nur das Leben ihrer Tochter wurde durch die Delphine verändert. Anna-Tina erkennt, wie stark die Magie der Delphine auch auf ihrem Weg wirkte.
Dieses Geschenk möchte sie teilen. Sie möchte Mut machen und zeigen, dass man alles schaffen und erreichen kann, wenn man nicht aufgibt, sich treu bleibt und mit dem Herzen zu sehen lernt.

Homepage der Autorin:
http://www.anna-tina-lang.de/delphinthe ... e-curacao/

Anmerkung von Bea:
Ein sehr eindrücklicher Langzeitbericht über die positiven Auswirkungen einer Delphintherapie auf die körperliche Entwicklung und die seelische Ausgeglichenheit.

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Gezeitenkinder_ [50%].jpg (26.58 KiB) 3583 mal betrachtet

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Diagnose von Lotta: Vena Galeni Malformation(Gefässfehlbildung im Gehirn), unterentwickelte Sehrinde (daher Blindheit), Hirnschädigung, Körperliche Behinderung und Epilepsie

ERFAHRUNGSBERICHT EINER MUTTER
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Titel: Lotta Wundertüte
Untertitel: Unser Leben mit Bobbycar und Rollstuhl
Autorin: Sandra Roth
Verlag : Kiepenheuer & Witsch, August 2013
ISBN : 978-3-462-04566-6, Gebunden mit Schutzumschlag, 272 Seiten

Preisinfo : 18,99 Eur[D] / 19,60 Eur[A] / 26,80 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Buchrückseite:
LOTTA ist drei Jahre alt, ein Schmoller, ein Schlawiner, blond, zickig, zäh, süss - und schwerbehindert. Wie lebt es sich mit so einem Kind?
"Die macht nichts kaputt", sagt Lottas Bruder Ben, zwei Jahre älter. "Und sie erzählt meine Geheimnisse nicht weiter."
"Ihr Armen", sagen andere auf dem Spielplatz. "Hat der Arzt nicht aufgepasst?"
"Wir packen das", sagen Lottas Eltern. "Nur wie?"
Ein ehrlicher Bericht über Familie, Mut, Leiden und Lachen - und die Frage: Was zählt im Leben?
Ein wichtiger Beitrag in den Debatten um Pränataldiagnostik und Inklusion.

Klappentext:
Herbst 2009. Sandra Roth ist im neunten Monat schwanger. Mit Lotta, einem Wunschkind, die Vorfreude der Familie ist groß. Doch bei einer Routineuntersuchung erfährt sie, dass das Gehirn ihrer Tochter nicht ausreichend mit Blut versorgt wird. Welche Konsequenzen diese Gefäßfehlbildung für das Leben von Lotta haben wird, können die Ärzte nicht vorhersagen. »Lotta ist eine Wundertüte«, sagt ein Arzt. »Man weiß nie, was drin ist.« Lotta könnte ein »Rollstuhl-Baby« sein, so nennt das ihr zwei Jahre älterer Bruder Ben. Während er auch gerne einen Rollstuhl hätte, weil man dann nicht selbst laufen muss, setzen sich die Eltern mit anderen Fragen auseinander: Wie lebt es sich mit einem behinderten Kind in einer Gesellschaft, die alles daransetzt, Behinderungen und Krankheiten abzuschaffen? Wie reagieren Freunde, Nachbarn, Kollegen? Und was wird Lotta für ein Leben haben - eingeschränkt, ausgegrenzt? Oder angenommen und geliebt?Authentisch und liebevoll erzählt Sandra Roth von den ersten drei Jahren mit Lotta, Jahre voller Kämpfe, Überraschungen, Leid und Glück, an deren Ende wir eine lächelnde Lotta im Kindergarten erleben. Ein Buch voll großer Fragen, das Mut macht, auch den schwierigen Momenten im Leben mit Optimismus und Humor zu begegnen. Denn: »Zum Lachen muss man nicht laufen können.«


Die Autorin:
Sandra Roth, geboren 1977, studierte Politikwissenschaften und Medienberatung in Bonn, Berlin und den USA. Nach ihrem Diplom absolvierte sie die Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg und arbeitet seitdem als freie Autorin, u.a. für Die Zeit, die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und Brigitte. Ihre Themen reichen von Wissenschaft und Bildung bis zu Kultur und Technik. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Köln. »Lotta Wundertüte« ist ihr erstes Buch.

Anmerkung von Bea:
Von den zig Erfahrungsberichten, die ich in meiner Funktion als Rezensentin schon las, haben mich etliche begeistert. Von "Lotta Wundertüte" jedoch bin ich ein richtiger Fan geworden, weil dieses Buch soviel Wesentliches, Nachdenkenswertes und Offenes, auch Hintergrundfakten enthält - wunderbar ehrlich geschrieben, dennoch nicht rührselig, immer unterhaltsam. Oft fragen Eltern, "warum soll ich einen Bericht von Eltern eines schwerbehinderten Kindes lesen - ich weiss selber, wie sich so ein Leben gestaltet- welche Kämpfe und Freuden darin enthalten sind". Lotta Wundertüte ist ein Buch, das auch jene mit Gewinn lesen können, die selber in ähnlicher Situation sind.
Sabine Roth hat es einfach wunderbar verstanden, ihre Geschichte so zu erzählen, dass auch andere ähnlich betroffene Eltern etliches für sich herauspicken können, das ihnen den Weg erleichtert, ihnen eine Antwort gibt. So auch der Schlusssatz des Buches, den ich nicht verraten möchte, der aber eine verblüffend einfache wie genial durchdachte Antwort liefert auf die oft von Neugierigen gestellte Frage: Was hat ihr Kind denn?
Ein grosses Bravo für dieses Buch, dem ich viele Leser wünsche im Kreise der Betroffenen, der Angehörigen, der Nachbarn und halt einfach der Mitmenschen, egal in welcher Lebenssituation.


Siehe dazu die Rezensionen:
http://www.vorablesen.de/buecher/lotta- ... ertuete-12
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lotta_wundertuete.jpg (9.65 KiB) 3583 mal betrachtet


ERFAHRUNGEN EINES ELTERNPAARES
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Titel: Lehrstunden eines blinden Kindes
Untertitel: Entwicklung und Frühförderung in den ersten Lebensjahren
Autor: Michael Brambring
Verlag : Ernst Reinhardt, 2. Auflage 2000
ISBN : 978-3-497-01292-3, Kartoniert, 165 Seiten, 15 Abbildungen

Preisinfo : 14,90 Eur[D] / 15,40 Eur[A] / 21.90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel
Auch im Verleih in der Fachbibliothek des SZB https://www.szb.ch/fuer-fachpersonen/fa ... kskatalog/ unter der Nummer:
SZB 1556


Verlagstext:
Ein blindes Kind zu bekommen löst Trauer und Verzweiflung bei den Eltern aus. Welche Zukunftschancen hat unser Kind? Sind wir überhaupt in der Lage, ein blindes Kind zu erziehen?
Dieses Buch berichtet über die besondere Erziehungssituation einer Familie mit ihrer blindgeborenen Tochter. Durch regelmäßige Frühförderbesuche wurden die Eltern in ihren erzieherischen Bemühungen unterstützt.
Im Mittelpunkt des Buches stehen Briefe, die den Eltern nach jedem Frühförderbesuch geschrieben wurden und den Entwicklungsweg der blinden Christina chronologisch aufzeigen. Die Briefe werden durch Berichte der Eltern ergänzt, in denen sie über ihre Ängste und Enttäuschungen, aber auch ihre Freuden und Erfolge mit ihrer Tochter sprechen. Der Autor erläutert in weiterführenden Kommentaren zu jedem Entwicklungsschritt diezentralen Anliegen der Entwicklungsförderung und Elternberatung.
Anhand der Fallbeschreibung wird deutlich, welche »Lehrstunden« Christina auf ihrem bisherigen Lebensweg erhalten hat, und auch, welche »Lehrstunden« sie uns Sehenden erteilt: Das blinde Kind findet eigene Lösungen, um ein Leben ohne Sehen zu bewältigen.
Dieses Buch ist ein einzigartiges Dokument, das Eltern aller sehgeschädigten Kinder und ihren Helfern in die Hand gegeben werden sollte.
Diagnose bei Stefan: Beidseitig angeborener grüner Star, sechs Finger an einer Hand
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Lehrstunden eines blinden Kindes.jpg (52.22 KiB) 3871 mal betrachtet

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ERFAHRUNGSBERICHT EINER MUTTER
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Titel: Aufzeichnungen aus dem Leben mit einem blinden Kind
Autorin: Rosmarie Stüssi
Verlag: Hans Huber, 1982
ISBN 3-456-81223-X, Paperback, 137 Seiten
Vergriffen im Buchhandel,
im Verleih bei der SZB Fachbiblio
https://www.szb.ch/fuer-fachpersonen/fa ... kskatalog/
Buchnummer: SZB 52


Verlagstext:
Wie bewältigt eine Frau die Tatsache, daß sie ein blindes Kind geboren hat? Wie wird sie damit fertig, daß sie dieses Kind allein erziehen muß? Wie überwindet sie die Isolierung, das Selbstmitleid, die Versuchung zur übertriebenen Fürsorge für das Kind?
Die Autorin beantwortet all diese Fragen aus ihrer persönlichen Erfahrung heraus. Sie ist verständnislosen und verständnisvollen Mitmenschen begegnet, hat sich von Fachleuten beraten lassen, hat mit Behörden verhandelt. Sie schreibt über das Erlebnis der Hilflosigkeit, des Ausgeliefertseins an höhere Instanzen, über die Schwierigkeiten, selbst entscheiden zu können, auch dann noch, wenn Berater und Behörden anderer Meinung sind.
Der Bericht von Rosmarie Stüssi ist eine Ermutigung für alle Eltern, auch solche, deren Kinder nicht behindert sind. Was der Mutter dieses blinden Kindes gelungen ist, darauf hat eigentlich jedes Kind ein Recht: So gehört zu werden, wie es sich ausdrücken kann, und so respektiert zu werden, wie es ist.
Interessenten: Eltern behinderter und nichtbehinderter Kinder; Ärzte; Psychotherapeuten; Krankenschwestern; Sozialpädagogen; Kindergärtnerinnen; Lehrer; Kliniken; Heime; Bibliotheken.
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Aufzeichnungen aus dem Leben mit einem blinden Kind.JPG (98.5 KiB) 3871 mal betrachtet

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Diagnose des kleinen Daniel: Anophthalmie - Fehlen der Augen seit Geburt

ERLEBNISBERICHT EINER MUTTER
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Titel: Wann ist denn Nacht?
Autorin: Brunhilde Heinrich
Verlag: Hottenstein, August 2008
ISBN 978-3-935928-29-8, Paperback, 192 Seiten, zahlreiche schwarzweisse Abb.

Preis: 14,90 Eur[D] /CHF 26.80
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel
Im Verleih der SZB-Biblio
https://www.szb.ch/fuer-fachpersonen/fa ... kskatalog/
Buchnummer: SZB 2458


Beschreibung:
"Wann ist denn Nacht?", fragt der kleine Daniel, denn er weiß nicht, dass es nachts dunkel ist. Für ihn ist die Welt immer ohne Licht. Er kennt nicht einmal den Unterschied zwischen Hell und Dunkel, denn er hat noch nie etwas gesehen. Er ist von Geburt an blind, er wurde ohne Augen geboren. Als Geschenk Gottes bezeichnet Brunhilde Heinrich es, als ihr das Findelkind im fernen China in den Arm gelegt wird. In diesem Buch schildert sie die vielen glücklichen Erfahrungen, welche die ganze Familie im Umgang mit dem kleinen Kerl gemacht hat. Heute ist Daniel Y-Ming Heinrich ein angesehener Kichenmusiker und Kantor einer Kirchengemeinde. Der Weg war nicht leicht, aber er hat sich gelohnt!
http://www.hottenstein.de/Brunhilde.htm
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Diagnose von Rachel: Sehnervhypoplasie

ERFAHRUNGSBERICHT EINER MUTTER
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Titel: Rachel
Untertitel: Die Welt mit der Seele sehen
Autorin: Jane Bernstein
Verlag: Knaur, 1989
ISBN 3-426-02390-3, Paperback, 396 Seiten

Leider vergriffen im Buchhandel, nur noch antiquarisch
Im Verleih bei der SZB-Fachbiblio,
https://www.szb.ch/fuer-fachpersonen/fa ... kskatalog/
Nr. SZB 1500


Verlagstext:
Jane Bernstein schien auf dem Gipfel ihres Glücks angelangt zu sein: eine harmonische Ehe, ein hochgepriesener erster Roman, eine gesunde vierjährige Tochter und ein niedliches Neugeborenes, die kleine Rachel. Doch ihre Welt zerbricht, als sie erkennt, dass Rachel blind ist. Obwohl der Arzt ihr und ihrem Mann nicht viel Hoffnung machen kann, beginnt sie eine quälende Odyssee zu verschiedenen Spezialisten und Kliniken. Diesen Weg, der sie von unfassbarer Trauer zum Akzeptieren der Behinderung ihres Kindes führt, hat Jane Bernstein in ihrem Buch bewegend und anrührend dargestellt.
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ERFAHRUNGEN EINES ELTERNPAARES
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Titel: Guido
Untertitel: Unser Leben mit einem mehrfachbehinderten Kind
Autoren: Daniela und Giangiacomo Carbonetti
Vorwort von Marga und Micheal Austermann.
Übersetzt von Marga Austermann
Verlag : Johann Wilhelm Klein-Akademie, Edition Bentheim, Dezember 2001
ISBN : 978-3-934471-23-8, Paperback, 180 Seiten

Preisinfo : 5,00 Eur[D] UVP / 5,20 Eur[A] UVP / 9,30 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel
im Verleih bei der SZB-Fachbiblio
https://www.szb.ch/fuer-fachpersonen/fa ... kskatalog/
Buchnummer: SZB 2083


Verlagstext:
Ein Kind mit einer Behinderung anzunehmen ist für Eltern, auch wenn sie "Fachleute" sind, eine schwierige Aufgabe. Daniela und Giangiacomo Carbonetti - sie Sonderpädagogin, er Psychiater - berichten von ihrem Leben mit ihrem Sohn Guido, der ein Down-Syndrom hat und sehbehindert ist.
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Guido unser Leben mit einem mehrfach behinderten Kind.jpg (8.56 KiB) 3871 mal betrachtet

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DOKUMENTATION ÜBER DIE LERNENTWICKLUNG EINES KLEINEN TAUBBLINDEN MÄDCHENS
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Titel: Viele fremde Hände
Untertitel: Einem taubblinden Menschen öffnet sich schrittweise eine Welt
Herausgeber: Dorothee Goldschmid / Herrmann Siegenthaler
die Herausgabe des Buches unterstützt haben: Pro Infirmis, Schweizer Stiftung für Taubblinde
Verlag: Musikverlag pan AG, Zürich, 1995
ISBN 3-907073-47-9, Gebunden, 71 Seiten, mit s/w-Abbildungen aus Marthas Leben und von Zeichnungen des Mädchens

Vergriffen im Buchhandel

Klappentext:
Wie werden bei einem Kind menschliche Regungen geweckt, gepflegt und gefördert, wenn es von Geburt an gehörlos und blind ist und die Erzieherin nur über das Tasten wahrnehmen kann? Wie lässt sich in dieser Situation die Erziehung gestalten?
Die vorliegenden tagebuchartigen Berichte und der Begleittext geben auf diese Fragen Antwort und lassen Einblick gewinnen in tiefste seelische Zusammenhänge, die zum Zeugnis für die unversehrte Würde des Menschen werden.
Es kommt aber auch zum Ausdruck, welche Kraft in der Mitmenschlichkeit steckt und wie sie den andern Menschen schrittweise in die Wirklichkeit zu führen vermag.
Hermann Siegenthaler
Viele fremde Hände.jpg
Viele fremde Hände.jpg (13.44 KiB) 3871 mal betrachtet



Weitere Infos zur Arbeit mit taubblinden Kindern in der Schweiz unter:
http://www.tanne.ch/

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Diagnose bei Jakob (geb. 1977) vorgeburtlicher starker Hydrocephalus, daraus folgende schwere mehrfache Behinderung körperlich und geistig, sowie Blindheit

ERFAHRUNGSBERICHT EINER MUTTER
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Titel: UND DIE SONNE GEHT NICHT UNTER
Untertitel: Erfahrungen mit einem behinderten Sohn (Autobiografie)
Autorin: Marianne Guggemos
Verlag: Eigenverlag Marianne Guggemos Nesselwang, 1997
ISBN: 3880061742, Paperback, 128 Seiten

Nur noch antiquarisch erhältlich, z. B. bei
http://www.booklooker.de/B%FCcher/Maria ... QJaFu01ZZp

Verlagstext:
Positive und andere Erfahrungen einer Mutter mit einem behinderten Sohn. In unkomplizierter Schreibweise lassen den Leser nach und nach erkennen, dass das Zusammenleben mit einem Menschen mit Behinderung durchaus schön u. lebenswert sein kann.
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Beitragvon Beatrice » 14. Mai 2010, 20:50

Fotobilderbücher

FOTOBILDERBUCH (ab 5 Jahren)
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Titel: Unsere Finger sehen
Untertitel: Blinde Kinder erzählen
Autor: Thomas Bergmann
Verlag: Kinderbuchverlag Reich , 1983
ISBN: 3276000180, Gebunden, 41 Seiten , mit eindrücklichen schwarz-weiss-Fotografien der portraitierten Kinder
Leider vergriffen im Buchhandel

im Verleih bei der SZB-Fachbibliothek
https://www.szb.ch/fuer-fachpersonen/fa ... kskatalog/
Buchnummer: SZB 0903


Beschreibung:
Dies ist ein Buch über blinde und sehbehinderte Kinder, die in einem Internat in Schweden leben. Die Kinder schildern, wie sie sich selbst und ihre Umwelt sehen, wie sie mit ihrer Behinderung leben und welche Wünsche sie haben.

Anmerkungen: Ein Sachbilderbuch, das im Interviewstil eindrucksvoll und ausführlich seine Problematik darstellt. Das erste Bilderbuch dieser Art. Es trägt dazu bei, daß schon jüngere Kinder Bedürfnisse und Wünsche blinder kinder akzeptieren und verstehen lernen ,ein meines Erachtens wichtiges Anliegen.
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Unsere Finger sehen.jpg (15.46 KiB) 3870 mal betrachtet


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FOTOBILDERBUCH
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Titel: Bilder von innen
Untertitel: Blinde Kinder modellieren
Autor: Yohei Nishimura
Verlag: Kinderbuchverlag Luzern, 1986
ISBN 3-276-00053-9, Gebunden, 40 Seiten, bebildert mit ausdrucksstarken schwarzweiss-Fotografien
Vergriffen im Buchhandel

Im Verleih bei der SZB-Fachbibliothek
https://www.szb.ch/fuer-fachpersonen/fa ... kskatalog/
Buchnummer: SZB 1188


Beschreibung:
Dieses Buch zeigt Aufnahmen von blinden und sehbehinderten Kindern und von ihren phantasievollen Kunstwerken aus Ton. Die Kinder kommentieren ihre Arbeiten, und es wird deutlich, mit welch unerschöpflicher Vorstellungskraft diese Kinder "sehen". Das Buch will uns allen die Augen öffnen, den Kindern wie den Erwachsenen: für das Sehen und Fühlen der "Bilder von innen".
Bilder von innen.jpg
Bilder von innen.jpg (9.31 KiB) 3870 mal betrachtet

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FOTO-BILDERBUCH
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Titel: Susanne kann nicht sehen
Autor: Palle Petersen
Verlag: Finken, 1979
ISBN 3-8084-1145-7, Gebunden, 28 Seiten, durchgehend mit farbigen Fotos bebildert
Vergriffen im Buchhandel

im Verleih bei der SZB-Fachbibliothek
https://www.szb.ch/fuer-fachpersonen/fa ... kskatalog/
Buchnummer: SZB 0116


Berschreibung:
Susanne ist blind. Nur durch genaues Hinhören und geschickten Gebrauch ihrer Hände kann sie ihre Umgebung wahrnehmen. In der Schule lernt sie schwimmen, musizieren und sogar reiten. Susanne braucht fremde Hilfe. Aber sie möchte nicht bemitleidet werden.
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Susanne kann nicht sehen.jpg (14.54 KiB) 3870 mal betrachtet

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ERKLÄRENDES FOTO-BILDERBUCH (Ab 7 Jahren)
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Titel: Blind Sein
Untertitel: Der GUCKKASTEN
ISBN 3.8150-0676-7, Gebunden, 24 Seiten, davon 12 Fotoseiten, 1 Seite mit Brailleschrift, 4 erklärende Seiten für Eltern, Grossschrift

Vergriffen im Buchhandel, nur noch antiquarisch
für Interessierte aus der Schweiz in der SZB-Fachbibliothek ausleihbar^
https://www.szb.ch/fuer-fachpersonen/fa ... kskatalog/
Buchnummer: SZB 0692 Blind sein


Beschreibung:
Dieser GUCKKASTEN-Band beginnt mit einer völlig normalen, alltäglichen Situation: Der Wecker klingelt, Meike wacht auf und will sich vergewissern, wie spät es ist. Das kennt jedes Kind - auch wenn es sich vielleicht nicht vom Läuten eines Weckers, sondern von einem mehroderminder deutlichen „Aufstehen!" aus dem Schlaf holen lässt. Meike macht die Augen auf. Und nun müsste sie doch sofort bemerken, dass es schon hell und der Morgen da ist. Ein kurzer Blick auf die Uhr würde ihr die genaue Zeit angeben, und wenn sie aus dem Fenster schaute, wüsste sie sogar, wie das Wetter an diesem Tag ist.
Meike tut jedoch nichts von alledem. Ihre Augen blicken ins Leere, und mit den Fingern tastet sie das Zifferblatt ab. Meike ist blind.
Ein Tag im Leben eines blinden Mädchens
Blind sein - allein die Vorstellung löst die unterschiedlichsten Emotionen aus. Ängste, Mitleid, Hilflosigkeit und Unsicherheit sind Reaktionen, die behinderten Menschen häufig von ihrer „gesunden" Umwelt entgegengebracht werden. Auch die Kinder, die dieses Bilderbuch betrachten, werden wahrscheinlich ähnliche Empfindungen haben und äußern. Sie lernen ein Mädchen kennen, das ganz „normal" aussieht, das eine „von ihnen ist" -mit denselben Träumen, Wünschen, Bedürfnissen und Fähigkeiten. Und plötzlich müssen sie feststellen, dass diesem Mädchen eine wesentliche Voraussetzung fehlt, um so zu leben wie ihre nicht behinderten Altersgenossen. Das macht betroffen. Und es ist sehr wichtig, den Kindern die Möglichkeit einzuräumen, ihre Betroffenheit auch zu äußern.
Auf sehr einfühlsame Weise und ohne Beschönigungen zeigt dieses Bilderbuch, wie Meikes Leben verläuft. Sie
braucht zwar bestimmte Hilfsmittel und ist auf die besondere Ausbildung ihrer weiteren Sinnesorgane angewiesen, aber ihre Behinderung schließt sie keineswegs vom Leben um sie herum aus. Nicht zuletzt deshalb, weil ihre nächste Umgebung, ihr unmittelbares Umfeld, bereit ist, auf ihre Behinderung einzugehen, ohne in eine fatale Überbehütung abzugleiten.
Genau hierin liegt ein wesentliches Ziel dieses Buches: Es will von der ersten Seite an zeigen, daß auch ein behindertes Kind sehr viel selbst machen kann. Daß es Bereiche gibt, in denen es auf keinerlei Hilfe von außen angewiesen ist, und daß es - wie jedes nicht behinderte Kind auch - lernen muß, selbständig zu werden.
Natürlich stellt das Selbständigwerden an Meike sehr hohe Anforderungen, weil ihr ein entscheidender Wahrnehmungssinn fürdas Erkennen der Weltfehlt. Meike wird niemals ganz genau so leben können wie die anderen. Aber sie kann neue Möglichkeiten finden, sich Lebensbereiche zu erschließen, wenn sie dazu angeregt und ihr der entsprechende Spielraum zugestanden wird.
Blind sein - wie ist das? Spiele und Übungen
Wie sehen diese Möglichkeiten aus? Einige wesentliche werden vorgestellt: Meike ertastet und erfühlt sich ihre Umwelt. Sie lernt, ihre anderen Sinnesorgane stärker zu nutzen und weiter auszubilden.
Ein Bilderbuch, welches ein paar Einblicke in das Leben der blinden Meike gibt. Mit Erklärungen zur Blindheit und einem Text in Blindenschrift.

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Blind sein Guckkastenbuch (Andere).JPG (18.93 KiB) 3870 mal betrachtet

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Beitragvon Beatrice » 14. Mai 2010, 21:01

Kinder-Sachbücher rund um die Augen und Sehbehinderung

SACH-BILDERBUCH (ab 7 Jahren)
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Titel: Denk mal nach: Sehen mit den Händen
Untertitel: Blind sein
Autor: Peter White
Verlag: Saatkorn, 1999
ISBN 3815008107 , Hardcover, 32 Seiten, farbig mit Fotos illustriert

Leider vergriffen im Buchhandel, im Verleih in vielen öffentlichen Bibliotheken, z.B. bei http://www.bibliogossau.ch/
erhältlich bei:
http://www.booklooker.de/app/result.php ... n&x=17&y=2


Beschreibung:
Versuche dir einmal vorzustellen, du wärst blind.
Wie würde sich dein Leben verändern? Wie würdest du dich morgens anziehen? Könntest du noch mit deinen Freunden spielen? Wärst du in der Lage deine Schularbeiten zu machen? Du wirst überrascht sein zu erfahren, dass blinde Menschen sehr viele Dinge tun können, wenn man ihnen nur die Chance dazu gibt.
In diesem Buch erklärt Peter White, der selbst blind ist, was Blindheit und Sehbehinderung eigentlich bedeuten und wie sie entstehen können. Lerne den Alltag von Menschen kennen, die kaum oder gar nicht sehen können, und entdecke, wie vielfältig blinde Menschen ihr Leben gestalten.
In diesem Buch wird erklärt, was Blindheit und Sehbehinderung eigentlich bedeuten und wie sie entstehen können. Man erfährt überrascht, dass blinde Menschen sehr viele Dinge tun können, wenn man ihnen nur die Chance dazu gibt.
Dabei wird nicht Mitleid, sondern Achtung und Respekt vor den Leistungen blinder Menschen geweckt. Sehr empfehlenswert!

Empfohlen vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband

Sehen mit den Händen.jpg
Sehen mit den Händen.jpg (8.57 KiB) 3590 mal betrachtet

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SACH-BILDERBUCH (ab 5 Jahren)
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Titel: Wir verstehen uns blind
Untertitel: Ich sehe so, wie du nicht siehst...
Verfasser: «Franz-Joseph Huainigg»
Illustrator: «Verena Ballhaus»
Verlag: Annette Betz, 2005
ISBN: 978-3-219-11198-9, Gebunden, 32 Seiten, durchgängig farbig
illustriert

http://www.amazon.de/Wir-verstehen-blin ... /285242-21

12,95 Eur[D] / 12,95 Eur[A] / 23,60 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Im Verleih in der SZB-Fachbibliothek
http://www.szb.ch/de/ser_lib_cat.php?id=23&page=1
Buchnummer: SZB 2244


Kurzbeschreibung
Katharina steht vor dem Kaufhaus und weint. Sie weiß nicht, wo ihre Eltern sind. Dass ausgerechnet ein Blinder ihr bei der Suche helfen will, verwirrt sie. Doch schnell stellt sich heraus, dass Matthias auf seine Art sehr gut sehen kann. Eine Geschichte über einen Blinden, der anderen das Sehen lehrt.

Neuerscheinung Januar 2009

BUCH UND CD
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Titel: Wir verstehen uns blind
Autor: Franz J. Huainigg
Illustriert von Verena Ballhaus
Verlag : Annette Betz, Januar 2009
ISBN : 978-3-219-11400-3, Gebunden, 32 Seiten mit CD

Preisinfo : 16,95 Eur[D] / 16,95 Eur[A] / 29,80 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Inhalt siehe oben

Wir verstehen uns blind.jpg
Wir verstehen uns blind.jpg (9.23 KiB) 3590 mal betrachtet

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KINDERSACHBUCH RUND UM DAS SEHEN
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Titel: Schau her, ich seh noch mehr
Untertitel: Von Lupen, Brillen und Fernrohren - Spass an der Technik - Erfindungen, nachgedacht und nacherfunden
Autoren: Siegfried Aust / Helge Nyncke
Verlag: Überreuter, 1987
ISBN 3-8000-1427-0, Gebunden, 31 Seiten, durchgehend farbig
Vergriffen im Buchhandel, leider nur noch antiquarisch

Und das findest du noch in diesem Buch:
Sieh dir deine Augen an........................
Sehen und wahrnehmen.......................
Scharf sehen und Farben erkennen..............
Davor und dahinter - räumlich sehen.............
Die ersten Linsen werden erfunden..............
700 Jahre Geschichte der Brille___ ............
Besuch beim Augenarzt .......................
Einkauf im Optiker-Laden ......................
Optische Täuschungen........................
Wenn Menschen nicht sehen können ............
Durch die Lupe betrachtet......................
400 Jahre Geschichte des Mikroskops...........
Mikroskopieren kannst du lernen................
»Unsichtbares« zeigt das Elektronenmikroskop .
Weit weg und doch gut zu erkennen.............
Zur Geschichte des Fernrohrs..................
Blick zu den Sternen - das Spiegelteleskop.......
Blick in den Weltraum - das Radioteleskop........
Besuch in der Sternwarte......................
Der weite Sternenhimmel über uns ..............
Natur genau betrachtet........................
Weit sehen mit Fernrohr und Fernglas............
Wir bauen einen »Spion«.......................
Bunte Farben im Kaleidoskop...................
Gefahren für die Augen.....................
Die Augen werden untersucht ..................
Rund um die Augen...........................
Rätsellösungen
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Schau her ich seh noch mehr.jpg (22.99 KiB) 3590 mal betrachtet


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FOTOBILDERBUCH (für Kinder ab dem Grundschulalter, Jugendliche, Erw.)
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Titel: Tashis neue Welt
Untertitel: Ein blinder Junge zeigt uns Tibet
Autorin: Sabriye Tenberken
Illustriert von Olaf Schubert
Verlag : Dressler , 2000
ISBN : 3-7915-1998-0 , Gebunden, 76 Seiten, viele farbige Fotos
Vergriffen im Buchhandel

im Verleih bei der SZB-Fachbibliothek
https://www.szb.ch/fuer-fachpersonen/fa ... ndbuecher/
Buchnummer: SZB 1992


Kurzbeschreibung
Sabriye Tenberken ist Gründerin und Leiterin des Blinden-Zentrums Tibet, an das auch der Erlös aus dem Verkauf dieses Buches gehen wird: Der kleine Tashi erzählt uns von Tibet, einem für uns fernen und wunderbaren Land. Er berichtet, wie es kam, dass er als blinder Junge in eine Schule gehen kann.

Sabriye Tenberken, Jahrgang 1970, stammt aus der Nähe von Bonn. Seit ihrem zweiten Lebensjahr begann sie zu erblinden. Sie hat Tibetologie, Soziologie und Philosophie studiert und kümmert sich derzeit um den Ausbau und Betrieb der Blindenschule in Lhasa. Am 8. März 2000 erhielt sie für ihr Engagement den Norgall-Preis des International Women's Club.
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Tashis neue Welt.jpg (39.81 KiB) 3590 mal betrachtet


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ERZÄHLENDES SACH-BILDERBUCH (ab 6 Jahren)
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Titel: Die Tropfenbande
Untertitel: Besiegt Krebs, Fehlsichtigkeit, Epilepsie, Asthma und Neurodermitis
Von Ahaus, Melanie / Drunkenmölle, Hans R / Gebert, Norbert / Hansen, Karl / Kaupke, Peter. Mitwirkung (sonst.): Herman, Eva / Schneider, Renate / Künnemann, Horst / Kunstreich, Pieter / Mölck-Tassel, Bernd / Schulz-Schaeffer, Reinhard / Schumacher, Klaus / Sello, Thomas
Verlag : Hamburger Kinderbuch Verlag , Oktober 2007
ISBN : 978-3-86631-000-1 , Gebunden, ,28 farb. Abb., 76 Seiten

Preisinfo : 16,95 Eur[D] / 17,50 Eur[A] / 29,80 CHF
Alle Preisangaben in Schweizer Franken (CHF) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
"Die Tropfenbande" ist ein erzählendes Sach-Bilderbuch zum Thema chronisch verlaufender und / oder schwerer Erkrankungen im Kindesalter (Neurodermitis, Krebs, Fehlsichtigkeit, Allergie (Heuschnupfen / Asthma) und Epilepsie).

5 Kinder, betroffen von jeweils einer der Erkrankungen, finden zueinander und bilden die Tropfenbande. Die Tropfenbande erlebt ein fesselndes Abenteuer. Dabei kommt es zu Situationen, die die Kinder veranlassen, in eigener Sprache den anderen verständlich ihre Erkrankung und das Leben damit zu erklären. Es wird deutlich, dass es kein Makel und keine Schuld ist, krank zu sein. Das Verstehen der Erkrankung nimmt die Angst davor und die Schilderung erfolgreicher Therapien gibt realistisch positive Aussichten. Vorurteile werden abgebaut ("ein Epileptiker ist kein Hirnspastie") und der Umgang miteinander gefördert ("Neurodermitis ist nicht ansteckend").

In einem separaten Kapitel sind die sog. "Elterninformationen" zu den Erkrankungen übersichtlich zusammengefasst und Kontaktadressen (für Deutschland, Schweiz und Österreich)aufgeführt.

Ein Buch, das dem Informationsdefizit nicht nur bei Kranken und deren unmittelbaren Betreuern, sondern bei jedem Menschen entgegenwirkt und Berührungsängste abbaut.

Für Kinder eine spannende Abenteuergeschichte, die sie ganz nebenbei ihre eigene Erkrankung oder die ihrer Schwester, ihrer Freundin / ihres Bruders, ihres Freundes verstehen lässt.

Weitere Infos und Leseprobe:
http://www.hamburger-kinderbuch.de/tropfenbande.php
http://www.hamburger-kinderbuch.de/trop ... rgrund.php

Siehe auch: Thema Krankheit in Kinderbüchern
http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=5628


Anmerkung Beatrice:
Der Begriff Sachbuch muss mit Vorsicht verstanden werden, denn alles in allem ist es doch mehr ein Phantasiebuch, das hier vorliegt. Die Kinder sind zwar von den einzelnen Krankheiten betroffen, erzählen auch ein wenig vom Leben mit der Krankheit und den speziellen Problemen, aber das Abenteuer, das sie im Anschluss zusammen erleben, nimmt auf die Eigenarten der Kinder keine Rücksicht mehr.
Vielleicht ist das gemeinsam erlebte Abenteuer mehr als Traum zu verstehen, denn als erzähltes Erlebnis.
Als erste Annäherung an das Thema Krankheit bei Kindern kann das Buch aber gewiss in Kindergärten verwendet werden. Für betroffene Kinder selber aber ist es nicht wirklich ein Sachbuch.


Die Tropfenbande [50%].jpg
Die Tropfenbande [50%].jpg (15.82 KiB) 3590 mal betrachtet

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EXPERIMENTIER-UND ENTDECKERBUCH FÜR SEHENDE KINDER
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Titel: Optische Täuschungen
Untertitel: Mit Pop-ups und tollen Extras
Verlag : Dorling Kindersley, Januar 2013
ISBN : 978-3-8310-2283-0, Gebunden, robuster Einband, 32 Seiten, durchgehend farbige Abbildungen

Preisinfo : 16,95 Eur[D] / 17,50 Eur[A] / 24,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel


Produktbeschreibung
Ich glaub, ich seh' nicht richtig!

Schiefe oder gerade Linien? Punkte, die tanzen, oder scheinbar absurde Perspektiven? Kann man dem Augenschein trauen? Über 50 verblüffende optische Täuschungen in diesem Buch beweisen, dass der erste Eindruck nicht immer der richtige ist.

Pop-ups, Drehscheiben, Klappen und eine Wunderscheibe zeigen faszinierende Effekte und bringen Kinder (und auch Erwachsene!) zum Staunen! Die verschiedenen Illusionen auszuprobieren macht nicht nur Spass, es ist genauso spannend, nachzulesen, was genau dabei im Gehirn passiert. Alle Täuschungen werden genau erklärt, sodass der Trick leicht nachvollziehbar ist. Ein spezieller beigelegter Decoder hilft, einige der Illusionen aufzudecken und nachzuprüfen.Ab 8 Jahren.

Hinweis: •Achtung: Für Kinder unter 3 Jahren nicht geeignet. Erstickungsgefahr durch verschluckbare Kleinteile!
•Diesen Hinweis bitte aufbewahren
Optische Täuschungen.jpg
Optische Täuschungen.jpg (15 KiB) 38308 mal betrachtet

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JUGENDSACHBUCH ZUR VISUELLEN WAHRNEHMUNG
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Titel: Augenblick mal
Untertitel: Was wir sehen, wenn wir sehen, und warum
Autor: Joke van Leeuwen
Übersetzt von Hanni Ehlers
Verlag : Gerstenberg Verlag, Januar 2012
ISBN : 978-3-8369-5347-4, Gebunden, 128 Seiten, durchgehend farbig

Preisinfo : 14,95 Eur[D] / 15,40 Eur[A] / 21,30 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Inhaltsangabe zu „Augenblick mal“ von Joke van Leeuwen:
Was sehen wir, wenn wir sehen? Woher wissen wir eigentlich, dass das da vor uns ein Hund ist? Wie finden wir uns zurecht in der Bilderflut, die täglich auf uns einströmt? In ihrem reich bebilderten Buch erklärt Joke van Leeuwen uns anschaulich und spielerisch, dass unser Sehen nicht nur davon abhängt, wie unsere Augen und unser Gehirn Bilder verarbeiten. Es geht um Sehgewohnheiten, um Manipulation von Bildern in den Medien, um optische Täuschungen, um den Einsatz von Farbe und Licht in der Malerei, um Symbole, um Perspektive und vieles mehr. Nichts weniger als eine Schule des Sehens ist es, die überrascht, uns vieles lehrt und uns die Welt neu sehen lässt. Denn: Wir sehen immer mehr, als wir zu sehen glauben!
Augenblick mal [50%].jpg
Augenblick mal [50%].jpg (24.67 KiB) 38308 mal betrachtet
Zuletzt geändert von Beatrice am 4. November 2013, 22:11, insgesamt 11-mal geändert.
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Beitragvon Beatrice » 14. Mai 2010, 21:06

Erklärende Bücher für betroffene Kinder / Mutmachbücher

KINDERGESCHICHTEN ZUM VORLESEN
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Titel: Das Büblein mit den Fingeraugen
Autorin: Ursula Burkhard
Verlag : Werkgemeinschaft Kunst u. Heilpäd., 1989
ISBN : 978-3-925193-21-7 , Paperback, 70 Seiten
Vergriffen im Buchhandel

ein Auszug von 8 Seiten mit den Geschichten: Das verlorene Pfännlein, Neue Ostereier, Tagpferdchen und Nachtpferdchen
im Verleih der SZB-Fachbibliothek
https://www.szb.ch/fuer-fachpersonen/fa ... ndbuecher/
Buchnummer: SZB 0136


Beschreibung:
Ursula Burkhard, selbst blind, schrieb diese Geschichten für ihre blinden Kindergartenschüler. Kinder leben ganz in Bildern. Mit ihrem Problemen setzen sie sich bildhaft auseinander und ihre Fragen lassen sich durch Märchen oder Spieltherapie auch am besten bildhaft beantworten.
Ihr ist es wichtig zu vermitteln, dass blinde Kinder nicht nur das Defizit von zwei sehenden Augen haben und davon erfahren, sondern auch mit 10 ganz besonderen Fingeraugen ausgerüstet sind, die ihnen vielfach nützlich sind.
Der käufliche Band im Buchhandel enthält folgende Geschichten:
Das verlorene Pfännlein
Neue Ostereier
Tagpferdchen und Nachtpferdchen
Die Perlenfee
Abendbrot mit Überraschung
Das Büblein mit den Fingeraugen.png
Das Büblein mit den Fingeraugen.png (140 KiB) 3881 mal betrachtet

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Kinder-und Jugendzeitschriften, die es NEU in Punktschrift gibt

Geolino

»Neue Zeitschriften für Kinder, Jugendliche und alle Junggebliebenen« vom 02.02.2010

»GEOlino« nun auch in Blindenschrift
Wie der höchste Berg der Welt bezwungen wurde, wer die Erben der Dinosaurier sind, wie sich Tiere in der Wildnis unsichtbar machen -

»GEOlino«, das Erlebnisheft für Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren, bietet jeden Monat eine bunte Themenvielfalt aus Natur, Tierwelt, Technik, Menschen und Kulturen.
Alle Kinder, die lesen, staunen, lernen und Spaß haben wollen, finden hier spannende Reportagen, interessante Berichte und lebendige Geschichten.
Seit 2010 gibt es diesen Lesespaß auch für blinde Kinder. In Zusammenarbeit mit dem Verlag Gruner + Jahr bringt die DZB »GEOlino« in Blindenschrift [Voll- und Kurzschrift] heraus. Das Heft erscheint monatlich und kostet im Jahresabonnement nur 19,20 €.

NEON

»NEON« - das Jugendmagazin im DAISY-Format
Seit Januar 2010 gibt es mit »NEON« in der DZB auch ein neues Jugendmagazin. Die Zeitschrift des Hamburger Verlages Gruner + Jahr richtet sich an junge Leute zwischen 20 und 35 Jahren und alle Junggebliebenen. Sie ist an die Stelle der bisherigen Hörzeitschrift »Ketchup« getreten.
»NEON« berichtet unterhaltsam und informativ zugleich über gesellschaftliche und politische Themen, über Modetrends, Partnerschaft und Sexualität, Beruf und Karriere, Reisethemen und Popkultur. Die gut recherchierten Beiträge mit Hintergrundwissen zeugen von der Kompetenz der Journalisten, treffen mit ihren Themen genau den Nerv junger Leute. Authentisch beleuchten sie den Alltag und beschreiben ein Lebensgefühl, Reportagen berichten kritisch über gesellschaftliche Zustände, in Sachen Liebe und Partnerschaft kommen Experten zu Wort und Interviews außergewöhnlicher Personen bereichern die Vielfalt. Das Besondere: »NEON« erscheint monatlich in vollem Umfang im DAISY-Format auf CD.
Das sind rund 300 Minuten Unterhaltung zum Jahresabopreis von nur 19,20 €!
Quelle: http://www.dzb.de/index.php?site_id=1.3&news_id=111

Infos auch bei:
http://www.guj.de/presse/pressemitteilu ... -menschen/

Im Gegensatz zum Geolino und NEON für sehende Kinder/bzw. Jugendliche, ist das Braille-Geolino/NEON nicht am Kiosk erhältlich, sondern nur im Abo über
http://www.dzb.de/
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Beitragvon Beatrice » 14. Mai 2010, 21:23

Bilderbücher für sehende Kinder zum Thema: Blinde oder sehbehinderte Kinder

BILDERBUCH
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Altersempfehlung: 3-6 Jahre


Titel: Schau!
Untertitel: Staunen mit allen Sinnen
Autorin: Martina Fuchs
Illustrationen von: Nini Spagl
Verlag: Tyrolia, März 2017
ISBN 978-3-7022-3591-8, Gebunden, 52 Seiten, vierfarbene Bilder, mit Braillealphabet als Beilage

Preisinfo ca: CHF 21.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Buchrückseite:
Staunen mit allen Sinnen

Es ist weithin bekannt – die Augen sind das wichtigste Sinnesorgan des Menschen. Sie liefern 80 % aller Informationen über unsere Aussenwelt. Mit ihnen können wir Millionen von Farbtönen unterscheiden und ein kleinster Lichtreiz reicht, um sie in Arbeitsmodus zu versetzen. Dieses Bilderbuch zeigt allerdings, wie lohnend es ist, die rein visuelle Ebene einmal zu verlassen und die anderen Sinne zu schärfen sowie die Fantasie einzusetzen. Und schon eröffnen sich ganz neue Wahrnehmungsräume und Vorstellungen – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.
Während Herr Soundso in der rein sachlich-nüchternen Darstellung verhaftet ist, gelingt es dem blinden Mädchen Nele diese Beschreibungen auf ihre fantasievolle Art zu erweitern und aufzumachen: Werden die Seiten aufgeklappt, verwandelt sich der Baum mit dem festen Stamm zu einem knorrigen Kobold, der viele Geschichten kennt, werden die flackernden Flammen des Feuers zu einer lebhaften Tänzerin, die ein Kleid aus Rauch trägt.
Ein wunderbares Plädoyer dafür, aus eingefahrenen Sichtweisen auszusteigen, die Sinne zu schärfen und die Fantasie spielen zu lassen. Denn man sieht auch mit den Ohren gut. Und mit der Nase. Und mit der Zunge. Und mit den Fingerspitzen. Und natürlich auch mit der Fantasie. Das weiss Nele ganz gewiss.

Tipps:
charmant-positive Auseinandersetzung mit dem Thema Blindheit
hervorragend geeignet als Gesprächsimpuls
aufwändige Gestaltung (mit Ausklappseiten)
Text in Brailleschrift liegt bei
ausgezeichnet mit dem LESEL

Portrait
Martina Fuchs, geboren 1983, lebt in Graz. Ausbildung zur Diplompädagogin für NMS und zur Sozialpädagogin, Lehramtsstudium für Deutsch und Englisch in Graz. Neben ihrer Unterrichtstätigkeit (u. a. auch mit blinden Kindern) widmet sie sich dem Schreiben. Schau! ist ihr erstes Bilderbuch.
NINI SPAGL studierte Architektur in Innsbruck und macht derzeit eine Ausbildung zur Buchgestalterin in St. Pölten. Seit 2015 ist sie als freischaffende Illustratorin tätig. Sie lebt und arbeitet in Wien. ( http://www.ninki.at)

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BILDERBUCH
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Titel: Schwarze Augen
Autor: Gilles Tibo
Illustriert von Zaü
Verlag : Nord-Süd Vlg , Januar 2005
ISBN : 978-3-314-01434-5, Gebunden, 32 Seiten, durchgängig farbig Illustriert

Preisinfo : 12,80 Eur[D] / 13,20 Eur[A] / 22,80 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

im Verleih bei der SZB-Fachbibliothek
https://www.szb.ch/fuer-fachpersonen/fa ... ndbuecher/
Buchnummer: SZB 2232


Kurzbeschreibung
»Ich habe Locken wie ein Schaf, eine kleine Stupsnase und kohlrabenschwarze Augen. Sie sind schön, meine Augen, aber sie sehen nichts. Denn ich bin blind. Seit meiner Geburt.« – Mathieu hat aber nicht nur die zwei Augen, die nichts sehen, er hat noch viele andere Augen, mit denen er alles sieht – und noch mehr. Zum Beispiel türkolette Zelikane, die ihm aus der Hand fressen. Oder Stimmen, die nach Marmelade schmecken. Die Geschichte, die Mathieu uns aus seiner Welt erzählt, ist farbig und fröhlich, und sie endet mit einer kuschelig weichen und frechen Überraschung.

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BILDERBUCH
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Titel: Weit ist das Meer
Autoren: Gabi Berger ; Ron Langenus ;
Bilder von Gerda Dendooven
Verlag: Dachs, 1995
ISBN 3-85191-021-4, Gebunden, 24 Seiten, mit farbenfrohen Bildern
Leider vergriffen im Buchhandel

im Verleih bei der SZB-Fachbibliothek
https://www.szb.ch/fuer-fachpersonen/fa ... ndbuecher/
Buchnummer: SZB 1703


Beschreibung:
Dieses Bilderbuch für Kinder ab ca. 6 Jahren erzählt die Geschichte des blinden Chico und seinen Abenteuern, die er mit seinem Freund, einem Delphin erlebt. In lustigen Bildern und einfachem Text wird gezeigt, dass auch blinde Kinder fröhlich sein können.
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KINDERBUCH
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Titel: EIN GANZ NORMALER TAG?
Untertitel: ...von einem blinden Mädchen
Text und Zeichnungen: Jasmin Herzog
Verlag: Schwimmschule-Club KSK Sursee, 2013
Keine ISBN, Paperback, 60 Seiten, farbig illustriert und mit farbigen Fotos, mit einem Duft- und einem Fühlobjekt

Im Verleih bei der SZB-Fachbibliothek, Buchnummer: SZB 2621

Jasmin Herzog, die Autorin dieser besonderen Abschlussarbeit schreibt zu ihrem Buch:
Mit diesem Kinderbuch lade ich alle Sehenden herzlich ein in eine Welt ohne Augenlicht, um zu fühlen und zu riechen wie das blinde Mädchen in meiner Geschichte.
Meine Abschlussarbeit und die wunderschöne Begegnung mit den blinden Schülern der Blindenschule Sonnenberg Baar war eine unvergessliche Erfahrung.
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BILDERBUCH
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Titel: Balz und Bettina
Autorin: Erica Brühlmann-Jecklin
Illustrationen: Jacqueline Blass
Verlag: Ex Libris, 1987
ISBN 3-7178-0020-5, Gebunden, 24 Seiten, farbig und schwarzweiss bebildert

Vergriffen im Buchhandel

im Verleih bei der SZB-Fachbibliothek
https://www.szb.ch/fuer-fachpersonen/fa ... ndbuecher/
Buchnummer:SZB 1263


Beschreibung:
Balz und die fast blinde Bettina sind unzertrennliche Freunde. Wegen Bettinas Sehschwäche werden die Kinder bei der Einschulung getrennt. Nur an den Wochenenden können sie sich sehen. Das Heimweh bleibt. Eines Nachts träumen sie, sie seien wieder zusammen.

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BILDERBUCH
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Titel: Helen lernt leben
Autorin: Regine Schindler / illustriert von: Colette Camil
Verlag: Ernst Kaufmann, 2002
ISBN : 978-3-7806-2597-7, Gebunden, 32 Seiten , durchg. farbig illustriert

Preisinfo : 12,95 Eur[D] / 13,40 Eur[A] / 19,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Beschreibung:
Ein Bilderbuch über die Kindheit der gehörlosen und blinden Helen Keller. In klarer, schlichter Sprache wird die Kindheit der gehörlosen und blinden Helen Keller beschrieben. Das Buch kann ein Einstieg sein, sich dieser Sinnesbehinderung zu nähern.
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KINDERBUCH (ab 7 Jahre)
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Titel: Fingerspitzen.
Autor: Hanno
Verlag: Altberliner, 2005
ISBN 3-86637-726-6, Paperback, 48 Seiten
Leider vergriffen, nur noch antiquarisch erhältlich

Beschreibung:
Dieses kleine Buch des französischen Autors Hanno erzählt von Tom, der mit seinem Vater eine Bergwanderung unternimmt. Erst am Schluss erfährt der Leser, dass Tom nicht sehen kann. Die pragmatisch-optimistische Botschaft des Vaters an seinen Sohn: "Man muss das Leben nehmen, wie es kommt", plädiert für den selbstverständlichen Umgang mit Handicaps.
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BILDERBUCH
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Titel: Alina und die Farben
Autor und Illustrator: Rainer M. Osinger
Verlag : Buchecker Verlag, September 2013
ISBN : 978-3-936156-27-0, Gebunden, 40 Seiten, durchgehend farbig illustriert

Preisinfo : 19,80 Eur[D] / 20,40 Eur[A] / 28,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
»Was sind denn eigentlich Farben?« Mit dieser Frage überrascht Alina ihren Freund Pauli. Der kennt seine blinde Freundin sehr genau und weiß, dass sie vieles spüren und erfühlen kann, was sehende Menschen mit ihren Augen wahrnehmen. Deshalb erklärt er Alina fantasievoll und auf sensible Weise, wie die Farben sind. So kann sie sich vorstellen, was »Rot« bedeutet, wie sehende Menschen die Farbe »Blau« empfinden oder was »bunt« ist...Diese einfühlsam erzählte Geschichte ist mit feinem Humor und erfrischender Leichtigkeit illustriert. Das Bilderbuch wird abgerundet mit dem wunderschönen Lied „Ich liebe alle Farben“.
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KINDERSACHBUCH ZUM THEMA: BEHINDERT SEIN UND BARRIEREFREIHEIT
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Titel: Der kleine Löwe und seine Freunde
Autorin: Marlies Grosse
Vorwort von Anojeta Marggraf / Gunter Jähnig. Illustriert von Marlies Große
Verlag : Behindertenverband Leipzig, Mai 2010
ISBN : 978-3-00-030025-7, Gebunden, 52 Seiten, durchgehend farbig

Preisinfo : 6,80 Eur[D] / 7,00 Eur[A]/CHF 15.40
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Beschreibung:
Das Thema Behinderung geht alle an, weil jeder davon betroffen sein kann. Auf kindgerechte Weise will das vorliegende Buch daher für die Belange von Menschen mit Behinderung sensibilisieren. Der kleine Löwe, der im Rollstuhl sitzt, der blinde Maulwurf, das gehörlose Hasenmädchen und ein lernbehinderter Schildkrötenjunge erleben gemeinsam Abenteuer in Leipzig. Dabei stoßen sie immer wieder auf Schwierigkeiten, mit denen behinderte Menschen im Alltag zu kämpfen haben wie Treppen, hohe Bordsteinkanten oder Ampeln ohne akustische Signale usw. Gemeinsam gelingt es den Freunden ihre Schwierigkeiten zu meistern.
Im Buch werden die gebräuchlichsten Piktogramme sowie das Fingeralphabet und die Zeichen der Brailleschrift aufgezeigt. Kindergarten- und Grundschulkinder können auf unterhaltsame Weise viel über die Schaffung von Barrierefreiheit und ein Leben mit Behinderung lernen.


Siehe auch:
http://www.le-online.de/dkl.html

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Beitragvon Beatrice » 14. Mai 2010, 21:27

Eltern-Ratgeber und Anregungen

WEGWEISER FÜR ELTERN UND BEGLEITPERSONEN
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Titel: Kinder mit Sehschädigung und Autismus
Untertitel: Eine praktische Handreichung für die Begleitung von Kindern mit Sehschädigung und Autismus-Spektrum-Störung
Autoren: Monique Hamer-de Jong, Paul Lagerweij, Margreeth Strietman-te Roller
Aus dem Niederländischen von Heinz Graumann
Verlag: Juni 2012
ISBN 978-3-934471-86-3, Paperback, 80 Seiten

Preisinfo: 21,00 Eur[D] UVP / 21,50 Eur[A] UVP / 29,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
Die Anzahl der Kinder, die neben einer Sehschädigung auch eine Autismus-Spektrum-Störung haben, nimmt zu. Diese Kinder stellen Lehrkräfte und Betreuer vor besondere Herausforderungen. Dort, wo beispielsweise in der Begleitung von sehbehinderten und blinden Kindern häufig kompensatorisch Sprache eingesetzt wird, führt dies bei Kindern mit einer Autismus-Spektrum-Störung meist zu Verwirrung. Umgekehrt wird bei Kindern mit Autismus vorzugsweise visuelles Material eingesetzt, was wiederum oft für die Arbeit mit sehgeschädigten Kindern unbrauchbar ist.
Dies war der Ausgangspunkt für die Autoren des vorliegenden Buches. Das Ergebnis ihrer Arbeit ist diese praxisorientierte Handreichung für Eltern, Lehrkräfte, Erzieher in Wohnheimen und andere, die mit diesen Kindern zu tun haben.
Kinder mit Sehschädigung und einer zusätzlichen Autismus-Spektrums-Störung haben es besonders schwer, die Welt zu begreifen. Dieser „Wegweiser“ zielt auf eine Verbesserung der Kommunikation und eine angemessene Strukturierung der Umgebung für die genannte Zielgruppe ab.Bezugspersonen eines Kindes, Jugendlichen oder Erwachsenen mit einer Hörsehbehinderung stehen vor besonders grossen Herausforderungen bei der Entwicklung der Kommunikation. Auch in der Begleitung anders behinderter Menschen bereitet die Kommunikation oft Probleme.
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ELTERNRATGEBER
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Titel: Kinder mit Sehschädigungen
Untertitel: Ein Ratgeber für Eltern und pädagogische Berufe
Autorin: Bernadette Nedwed
Verlag : Schulz-Kirchner, September 2008
ISBN : 978-3-8248-0295-1, Paperback, 64 Seiten

Preisinfo : 8,99 Eur[D] / 9,30 Eur[A] / 13,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Buchrückseite:
Unsere Welt ist eine Welt der Sehenden.
Erst die Fähigkeit zu sehen ermöglicht es, sich mit einem Blick in Sekundenschnelle einen Überblick über Situationen zu verschaffen, sie in ihrer Bedeutung einzuschätzen und entsprechend zu handeln.
Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass sich Eltern, wenn sie mit der Sehschädigung ihres Kindes konfrontiert werden, hilflos und mit der Situation überfordert fühlen.
Zu Recht fragen sie sich dann, was diese Sehbehinderung für ihr Kind bedeutet und welche Auswirkungen damit verbunden sind.
Instinktiv wissen sie aber auch, dass das, was ihr Kind sieht, nicht ausschließlich von medizinisch messbaren Werten abhängt, sondern auch davon, wie sie ihr Kind unterstützen können, sein Sehvermögen in alltäglichen Situationen unter vertrauten Bedingungen optimal einzusetzen.

Ziel dieses Ratgebers ist es, betroffenen Eltern Informationen über die Sehentwicklung sowie Formen, Ursachen und Therapien der häufigsten Sehbehinderungen zu geben.

Zusätzlich bietet er Anregungen, wie die Sehentwicklung des Kindes gefördert und sein Sehvermögen nachhaltig im Rahmen seiner Möglichkeiten spielerisch verbessert werden kann.

Darüber hinaus werden aber auch Angehörige pädagogischer oder therapeutischer Berufe angesprochen, die sehgeschädigte Kinder beispielsweise in der Frühförderung, der Krankengymnastik oder dem Kindergarten betreuen und nicht nur die Sehbehinderung selbst verstehen wollen, sondern auch wissen möchten, wie sie betroffene Kinder in ihrer Sehentwicklung unterstützen können.
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ELTERNRATGEBER UND SACHBUCH
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Titel: Ich sehe anders
Untertitel: Medizinische, psychologische und pädagogische Grundlagen der Blindheit und Sebbehinderung bei Kindern
Autoren: Hildegard Gruber / Andrea Hammer / Andrea Langmann/ Anneliese Höllersberger/ Peter Brugger, / Marija Gschaider-Kraner/ Renate Führer
Herausgegeben von Hildegard Gruber/ Andrea Hammer, Andrea
Verlag : edition bentheim, 2. Erweiterte Auflage, 2002
ISBN : 978-3-934471-13-9, Paperback, 207 Seiten

Preisinfo : 26,00 Eur[D] UVP / 26,70 Eur[A] UVP / 36,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:

Dieses Buch soll Mut
zur Begegnung machen
und aufzeigen, dass blinde
oder sehbehinderte Menschen nicht
"nicht sehen"
sondern
„anders sehen".


In verständlicher Weise werden im medizinischen Teil die Entwicklung des Sehens sowie Grundlagen, Untersuchungsmethoden und Behandlungsmöglichkeiten der Augenerkrankungen im Kindesalter beschrieben.
Im psychologisch-pädagogischen Teil wird aufgezeigt, wie sich Blindheit oder hochgradige Sehbehinderung auf die Entwicklung des Kindes auswirkt und welche pädagogischen Wege zur Kompensation beschritten werden können.

Bewältigungshilfen für Eltern und Kind werden dargestellt.

Dieses Buch richtet sich an Eltern, Angehörige sonder- und heilpädagogischer Berufe, Orthoptistinnen, Ärztinnen, Psychologinnen, an Auszubildende dieser Berufe und vor allem an betroffene Menschen mit Sehproblemen.


Seit vielen Jahren arbeiten die Augenärztin Dr. med. Hildegard Gruber und die Psychologin Dr. phil.Andrea Hammer mit blinden und sehbehinderten Kindern.
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ELTERN-RATGEBER
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Titel: Hilfe, mein Kind schielt
Untertitel: Ein Ratgeber für Eltern
Autor: Prof. Dr. med. Matthias Sachsenweger
Verlag: Gesundheit, 1998
ISBN 3-333-01018-6, Gebunden, 121 Seiten

Vergriffen im Buchhandel, erhältlich bei amazon

Verlagstext:
Schielen frühzeitig behandeln!

Das Schielen eines Kindes wird von den Eltern meist nicht als Krankheit angesehen. Was die Eltern als besorgniserregend empfinden, ist die Entstellung des Gesichtsausdrucks. Durch Gleichaltrige wird das Kind häufig verspottet und zum Außenseiter gestempelt. Das Schielen ist aber keinesfalls nur ein kosmetisches Problem: unbehandelt tritt bei der Hälfte der betroffenen Kinder auf dem schielenden Auge eine hochgradige Schwachsichtigkeit auf. Sogar Erblindung kann eintreten. Heute gibt es ausreichende Möglichkeiten, um nicht allein die kosmetische Entstellung, sondern auch die herabgesetzte Sehschärfe des schielenden Auges erfolgreich zu behandeln. Dazu ist ein frühzeitiger Beginn und - mehr als bei allen anderen Therapieverfahren - auch die intensive und verständnisvolle Mitarbeit von Seiten der Eltern notwendig.
Das Wissen dazu vermittelt dieser Ratgeber, sachlich, verständlich, übersichtlich. Besondere Schwerpunkte:
• Untersuchungsverfahren
• operative und nicht operative Behandlungsmöglichkeiten sowie
• die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Augenarzt.

Prof. Dr. med. Matthias Sachsenweger ist Facharzt für Augenheilkunde. Wissenschaftliche, klinische und Lehrtätigkeit an den Universitäts-Augenkliniken in Leipzig, Halle und München. 1987/88 Hochschullehrer und Augenarzt in Äthiopien. Seit 1990 praktizierender Augenarzt in Landshut. Autor zahlreicher Fachbücher und populärer Ratgeber.
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ERFAHRUNGEN EINER PFLEGEMUTTER UND HEILPÄDAGOGIN
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Titel: SILKE ein blindes Kind
Untertitel: Anregungen für Elternhaus und Kindergarten
Autorin: Christel Lucas
Verlag: Kösel, 1979
ISBN 3-466-30203-X, Paperback, 96 Seiten, 15 Abbildungen

Vergriffen im Buchhandel, im Verleih in der SZB Fachbibliothek
Buchnummer: SZB 388a


Verlagstext:
Aus eigener Erfahrung als Silkes Heilpädagogin und Pflegemutter schildert
Christel Lucas, wie Eltern und Erzieher einem blinden Kind helfen können, mit seiner Behinderung unter sehenden Kindern aufzuwachsen. Neben grundlegenden Informationen erhält der Leser konkrete Hinweise auf Möglichkeiten und Formen therapeutischer Hilfe sowie auf verschiedene Arbeitsmaterialien.

Herausgeber:
Zentralverband katholischer Kindergärten
und Kinderhorte Deutschlands e.V.
Dieses Buch will zur weiteren Integration blinder Kinder in Familie und Kindergarten beitragen. Aber auch darüber hinaus kann der „Fall Silke" als ermutigendes Beispiel angesehen werden.
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ELTERN-RATGEBER
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Titel: zeig mir was du siehst
Untertitel: Ein Ratgeber für Eltern und Fachleute zur Entwicklungsförderung schwer sehbehinderter Babys
Autorinnen: Patricia Sonksen/ Blanche Stiff
Illustration: Blanche Stiff
Übersetzung: Dr. Gertraud Weggemann
ISBN 3-900851-27-1, 64 Seiten, viele Abbildungen
ISBN 3-925265-368, 2. Auflage 1995

Vergriffen im Buchhandel, im Verleih der SZB Fachbibliothek
http://www.szb.ch/it/le-nostre-prestazi ... =21&page=6
Buchnummer: SZB 1554


Zu diesem Buch:
Babys lernen am besten von routinemäßigen alltäglichen
Handlungen, gegenseitigen Beziehungen, Ereignissen und Spielen
in der Geborgenheit der eigenen Familie. Das gilt auch für
blinde Babys. Die Ideen in diesem Buch halten an dieser Philosophie
fest. Nicht Unterricht wie im Klassenzimmer, sondern gegenseitige
Freude am gemeinsamen Tun ist der Grundgedanke.

Das Buch ist für Eltern geschrieben, aber hoffentlich finden
es auch alle Fachleute, die mit der Betreuung sehbehinderter
Säuglinge und Kleinkinder befasst sind, hilfreich und
interessant. Es ist in Abschnitte unterteilt, die unterschiedliche
Aspekte der Entwicklung behandeln, z.B. die emotionale
Entwicklung, Kommunikation und Sprache, Handfertigkeiten,
Lokalisationsfähigkeit, Bewegung und frühe Begriffsbildung.
Quelle: http://www.dr.weggemann.at/wasdusiehst.htm
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Diagnose von Kalypso: Retrolentale Fibroplasie (RLF) im Säuglingsalter (beidseitige Netzhautablösung infolge Frühgeburt)

ERFAHRUNGEN EINER PFLEGEMUTTER UND FRÜHFÖRDERIN
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Titel: Kalypso
Untertitel: Leben und lernen mit einem hochgradig sehbehinderten Kind
Autorin: Petra Luckey
Verlag: Edition Bentheim, 1996
ISBN 3-925265-62-7, Paperback, 86 Seiten, mit s/w-Abbildungen

Nur noch antiquarisch erhältlich
Für in der Schweiz wohnhafte Menschen im Verleih der SZB-Bibliothek, Buchnummer SZB 1750


Buchrückseite:
Ein zentrales Thema des vorliegenden Buches ist die Visuelle Stimulation". Diese Art der Wahrnehmungsförderung soll sehbehinderte Kinder „ganzheitlich-spielerisch" ansprechen. Dazu gehört, daß die angebotenen Reize für das Kind bedeutsam werden, daß Spiel- und Variationsmöglichkeiten mit diesem Material gegeben sein müssen und es den Bedürfnissen des Kindes entspricht. Nur so wird Interesse geweckt, sehen zu wollen, was es zu sehen gibt. Das Sehen wird allerdings erst zu einer wirklichen Bereicherung für das Kind, wenn die „Visuelle Stimulation" im Alltag des Kindes stattfindet.
Dieser ganzheitlich-spielerische Ansatz findet sich im vorliegenden Buch als durchgängiges Prinzip der Förderung: Lernen, Spielen und Gestalten sind eine Einheit, und spielend lernt Kalypso, ein hochgradig sehbehindertes Kind, die Welt kennen und sich in ihr zu behaupten. Ein hohes Maß von Gewährenlassen, ein tiefes Vertrauen in die Entwicklungskräfte des Kindes und eine ungewöhnliche gestalterische Phantasie kennzeichnen den pädagogischen Ansatz.
Gleichzeitig wird Kalypso Gelegenheit gegeben, nicht nur die Umwelt mit allen Sinnen wahrzunehmen, sondern in ihr auch sehr früh aktiv schöpferisch zu sein.
Die langjährige pädagogische „Begleiterin", Ersatzmutter und Freundin Petra Luckey hat ihre Arbeit mitKalypso hier festgehalten für alle, die mit sehbehinderten Kindern in der Frühförderung, in der Schule oder zuhause zusammen lernen und leben möchten.
Das Buch ist ein hervorragendes Beispiel für eine ganzheitliche frühe Förderung eines hochgradig sehbehinderten Kindes.


Petra Luckey
Seit 1978 pädagogische Arbeit in Kindergruppen, Kindertheater und in der Jugendarbeit in Berlin. 1981 Übersiedlung nach Österreich.
Seit 1985, durch Kalypsos Geburt, Beschäftigung mit visueller Stimulation.
Seit 1993 Frühförderin für sehbehinderte und blinde Kinder in Österreich.
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Schule der Zukunft: Modellprojekt - Die inklusive Klasse

Die Betty-Hirsch-Schule in Stuttgart, eine Sonderschule für blinde und sehbehinderte Kinder, öffnet ihre Klassen jetzt auch für sehende Kinder und geht damit das Thema Inklusion einmal anders herum an.

Diesen Film kann man online ansehen auf:
http://www.kirchenfernsehen.de/paedagog ... 51791ce634
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ERFAHRUNGEN AUS DER MUSIKTHERAPIE MIT GEBURTSBLINDEN KINDERN
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Titel: Im klingenden Spiegel
Untertitel: Musiktherapie mit geburtsblinden Kindern
Autorin: Heike Wrogemann-Becker
Verlag : L.Reichert, Februar 2012
ISBN : 978-3-89500-845-0, Paperback, 112 Seiten

Preisinfo : 19,90 Eur[D] / 20,50 Eur[A] / 28,50 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel


Zum Inhalt:
In diesem Buch für Angehörige und Interessierte, Pädagogen und Therapeuten wird der Frage nachgegangen, in welcher Weise das Symbolisierungsvermögen blinder Kinder im Vorschulalter durch Musiktherapie gefördert werden kann, d.h. wie hochgradig sehgeschädigte oder blinde Kinder darin unterstützt werden können, Menschen und Gegenständen Bedeutung zu geben, wenn diese doch im Erleben der Kinder so oft unerwartet erscheinen oder verschwinden. Es werden anhand von Fallbeispielen vier Entwicklungsphasen unterschieden und dargestellt. Am Beginn der musiktherapeutischen Arbeit steht die Herausforderung einer spezifischen intermodalen Kontaktaufnahme und das Entstehen von Erwartungen seitens des blinden Kindes. Die Autorin beschreibt die Anfänge erster Unterscheidungen zwischen "Ich" und "Nicht-Ich", der Entwicklung einer "Szene" und dem Hinzutreten eines "Dritten". Die zweite Phase steht ganz im Zeichen der Existenz unverbunden erscheinender Elemente: der als fragmentiert erlebten Welt entspricht das Spiel des Kindes mit einzelnen Tönen und Worten, die in dem Moment als etwas Reales wahrgenommen und bedeutend werden, als das Kind bemerken kann, dass etwas Erwartetes (wie das Fortlaufen eines Rhythmus') nicht eintritt. Die dritte Phase beschreibt das Kind, das sich in verschiedenen Rollen seiner eigenen Geschichte darstellt und Kränkungen im gemeinsamen Spiel mit Rhythmen und Melodien darstellen und selbst bearbeiten kann. In Phase vier wird der Fokus erweitert und der Blick des sehenden Menschen auf das blinde Kind reflektiert: da, wo der visuelle Kontakt nicht stattfindet, bleiben blinder und sehender Mensch gleichermaßen allein. Welche Auswirkungen auf die Entwicklung des Kindes so (in Form sekundärer Behinderungen) entstehen können und wie (musiktherapeutisch) interveniert werden kann, wird diskutiert.

Das vorliegende Buch basiert auf den Erkenntnissen einer Grundlagenforschung psychoanalytisch orientierter Musiktherapie mit sechs blinden und hochgradig sehgeschädigten Kindern im Alter zwischen 2,5 bis 7 Jahren. Da bisherige Forschungen zur Musiktherapie mit blinden Klein- und Kindergartenkindern zumeist im anglo-amerikanischen Raum stattfanden und verhaltenstherapeutisch orientiert sind, existiert diese Arbeit bisher als einzige ihrer Art im deutschsprachigen Raum.

Heike Wrogemann-Becker
geb. 1960, lebt und arbeitet in der Lüneburger Heide, Hamburg und Hannover. Studium der Musikpädagogik, Musik- und Bewegungserziehung und Musiktherapie in Lübeck, Salzburg und Hamburg. Als Musikpädagogin tätig seit 1985, ab 2002 auch als Musiktherapeutin. Seit 2004 musiktherapeutische Arbeit mit mehrfachbehinderten Kindern und Jugendlichen. Fortbildungen und supervisorische Begleitung für Mitarbeitende in Schulen und Einrichtungen der Förderung von Menschen mit besonderem Assistenzbedarf. 2010 Promotion mit einer Forschungsarbeit über Musiktherapie und Blindheit. Seit 2011 Mitarbeiterin in einer Klinik und Lehrauftrag an der Musikhochschule Hamburg.
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DOKUMENTATION: WENN BLINDE KINDER MALEN
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Titel: ICH WEISS WO ICH BIN
Untertitel: "Blind geborene Kinder zeichnen, wie sie die Welt erleben"
Ein besonderes Kunstbuch von Blinden für Sehende

Autorin: Elke Zollitsch
Erschienen im Süd-Ost-Verlag, 2003
ISBN 3-89682-084-2, Gebunden, in hochwertiger Ausarbeitung mit tastbaren Folien, 162 Seiten
Siehe auch: http://www.artbeyondsight.org/handbook/ ... hool.shtml

Preis: Euro 29.90

Erhältlich via:
http://www.blinde-zeichnen.de/deutsch/bestellung.html



Zu diesem Buch:
Mit einem harten Stift, der auf einer speziellen Folie tastbare Spuren hinterlässt, zeichnet das blinde Kind inmitten der sehenden Kinder. In seinen spontanen Zeichnungen führt es uns Augenmenschen in seine von allen Sinnen erfasste, begriffene und erahnte Welt. Im Einklang mit den über 70 thematisch geordneten Zeichnungen stehen poetische Dreizeiler als persönliche Antwort der Autorin auf die kindlichen Bilderbotschaften. Im erklärenden Textteil wird der Leser mit einbezogen in die Kreativität und Freude beim Entstehen der ausdrucksstarken Bilder blinder Kinder.

Stern hoch am Himmel
wärst du doch in meiner Hand
wenn es dunkel wird


Die im Original tastbaren Folienzeichnungen sind im Buch nicht tastbar, der jeweilige schöpferische, individuelle Zeichenprozess wird von der Autorin bildhaft erzählt und in einem Haiku verdichtet. Die authentischen Zeichnungen erinnern an Höhlenzeichnungen. Das blindgeborene Kind besitzt wie das sehende Kind eine universelle Bildersprache. Die Zeichenentwicklung verläuft ähnlich wie beim sehenden Kind. Grundlegend ist die ganzkörperliche Wahrnehmung der Umwelt mit allen Sinnen, bei Blinden verstärkt mit dem Tastsinn, dem Hören, dem Schmecken und Riechen. Die am eigenen Leib erfahrene Bewegung z.B. beim Schlitten fahren fließt in die Zeichenspuren des Kindes mit ein: Die Bewegung wird Gestalt. Das blinde Kind liest und schreibt in Blindenschrift, doch der Reichtum seiner inneren Bilderwelt bleibt oft aus Mangel an Wertschätzung, Anregung und Bereitstellung von blindengerechtem Zeichenmaterial unerschlossen. Die blindenspezifischen Besonderheiten in der Kunst von Blinden gilt es weiter zu erforschen in unserer visuell überstrapazierten Welt der Sehenden. Die Autorin ermutigt Sehende und Blinde zum gemeinsamen nonverbalen bildnerischen Ausdruck und Austausch. Künstler, Wahrnehmungsforscher, Hirnforscher, Pädagogen, Therapeuten, Erzieher sind fasziniert von den Bilderbotschaften blindgeborener Kinder.

Die Autorin:
geboren 1940 in Breslau
Grundschul- und Kunstpädagogin
1986-89 Schulversuch mit zwei blinden Kindern in der Regelklasse
langjährige Integrationsarbeit
Gastvorträge und Seminare an Universitäten und bei Kongressen
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Projekt "Arbeiten am Tonfeld" mit blinden Kindern
Ausstellungen von Blindenzeichnungen
2004 Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande
Zuletzt geändert von Beatrice am 1. August 2015, 13:55, insgesamt 6-mal geändert.
Der Veranstaltungskalender des Forums wird laufend aktualisiert
viewforum.php?f=37

Man sieht nur mit dem HERZEN gut.
Antoine de Saint-Exupéry

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Beitragvon Beatrice » 14. Mai 2010, 21:37

Filme für Kinder und Jugendliche

KINDERFILM
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Titel: Tommy, Aha - der ist blind
Untertitel: Ein Film für Kinder
von Wolfgang Drave / Klaus Schäfr
Verlag : Johann Wilhelm Klein-Akademie, Juli 2002
ISBN : 978-3-934471-27-6, Spieldauer 12 Minuten

Erhältlich bei:
https://www.edition-bentheim.de/de/unse ... me-videos/


Beschreibung:
Der Film erzählt vom achtjährigen blinden Tommy, der in Mainz die 2. Klasse einer Grundschule mit Erfolg besucht. Tommy nimmt am Unterricht, gemeinsam mit seinen sehenden Kameraden, teil. Ausschnitte aus dem Unterricht in Sachkunde, in Mathematik und in Sport zeigen seine gelungene Integrationen, die nicht ohne den Klassenlehrer, Herrn Maar und durch seine Blindenlehrerin Frau Edigkaufer von der Blindenschule Neuwied hätte erreicht werden können. Im zweiten Teil des Films ist ein kurzer Ausschnitt aus dem Orientierungs- und Mobilitätstraining im Strassenverkehr zu sehen, der die Schwierigkeiten eines blinden Jungen in der Welt der Sehenden aufzeigt.
Den Kommentar des Films spricht Christoph Biemann, bekannt von der „Sendung mit der Maus“, in seiner unnachahmlichen Art.
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KINDERFILM
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Titel: Guck mal, wie der guckt
Untertitel: Ein Film über Sehbehinderung für Kinder
von Wolfgang Drave
Beiträge von Franz Mersi
Verlag : Johann Wilhelm Klein-Akademie, 1998
ISBN : 978-3-925265-83-9, Video 10 min. Beiheft 44 Seiten

Erhältlich bei:
https://www.edition-bentheim.de/de/unse ... me-videos/


Beschreibung:
Der Film „Guck mal, wie der guckt!“ ist vor allem für den Einsatz in der Grundschule, aber auch in Kindergärten und schulvorbereitenden Einrichtungen gedacht. Er kann mit einer Länge von 10 Minuten gut in eine Unterrichtsstunde bzw. Fördereinheit integriert werden. Er versucht, mit einer einfachen Sprache Sehbehinderung zu erläutern und mit „simulierten“ Bildern das Sehen eines sehbehinderten Schülers nachzuahmen.
Felix ist ein 8jähriger Schüler einer Würzburger Grundschule, der es mit seiner Behinderung zwar im Unterricht nicht leicht hat, aber seine Probleme mit Hilfe der Lehrerin, der Mitschüler und der vorhandenen Hilfsmittel zu meistern versteht.
Mit dem beiliegenden Begleitbuch werden dem Lehrer/der Lehrerin weitergehende Informationen über Sehbehinderung zur Verfügung gestellt.
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Die Kinder in diesem Film sind: Matthias mit Myopie (Kurzsichtigkeit), Daniel mit Katarakt(grauem Star), Lutz mit Glaukom(grünem Star), Annette mit Netzhauterkrankung, Silke mit juveniler Makuladegeneration, Manon mit Optikusatrophie.

VIDEOFILM ÜBER SEHBEHINDERTE SCHÜLER
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Titel: ... eigentlich sehe ich alles - fast
Untertitel: Ein Film über Sehbehinderung
Verlag : Johann Wilhelm Klein-Akademie, überarbeitete Ausgabe 2005
ISBN : 978-3-925265-80-8, 32 Min.

Erhältlich bei:
https://www.edition-bentheim.de/de/unse ... me-videos/


Beschreibung:
Der Film wendet sich an alle Interessierte, die aus beruflichen oder privaten Gründen mehr über Sehbehinderung, ihre Ursachen und Auswirkungen wissen möchten. Es ist dabei an Lehrer und Schüler aller Schularten und an Pädagogikstudenten gedacht, aber auch an Eltern sehbehinderter Kinder, Besucher von Einrichtungen für Sehgeschädigte und dort tätige Mitarbeiter sowie Mitarbeiter im Gesundheitswesen. Im ersten Teil des Films „... eigentlich sehe ich alles - fast!“ wird über die Häufigkeit von Sehbehinderungen, über den Zusammenhang von Sehbehinderung und Wahrnehmung allgemein und die Problematik der Simulation sowie die genaue Beschreibung der Behinderungsart berichtet. Die Normalfunktion des menschlichen Auges und die möglichen Schädigungsstellen werden sodann im Trick dargestellt. Bestimmte typische Augenkrankheiten als Ursachen von Sehbehinderung werden schließlich ergänzt durch die ausführliche Schilderung von sechs sehbehinderten Schülerinnen und Schülern über ihre Probleme mit der Sehbehinderung: Matthias (Myopie), Daniel (Katarakt), Lutz (Glaukom), Annette (Netzhauterkrankung), Silke (Makuladegeneration), Manon (Optikusatrophie).
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KINDERFILM
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Filmtitel: Traumjob für Schutzengel
(Beobachtungen im Alltag blinder Kinder)

Achtzig bis über neunzig Prozent aller Informationen aus der Umwelt nehmen wir Sehenden über die Augen auf. Wie lernen blind geborene Kinder, ohne die Sinneseindrücke ein Bild der Welt zu entwickeln? Wie lernen sie sich in einer Welt ohne Licht zu orientieren und zurechtzufinden? Kurt Gloor hat Ronny, 13 Monate alt, Michi, 6jährig, und Dani 13jährig, auf ihrem Weg in die Welt beobachtet. Eltern, Heilpädagoginnen und eine Lehrerin beleuchten Schwierigkeiten und Lernmethoden bei den verschiedenen Altersstufen.

Im Verleih als VHS-Video bei der SZB-Fachbibliothek
https://www.szb.ch/fuer-fachpersonen/fa ... kskatalog/
Nr: SZB V 112


Themen: Behinderte Bildung Eltern/Kind-Beziehung Familie Ichentwicklung.

Gesprächspunkte: Einblick in den Alltag von blinden Kindern, Entwicklung der gesunden Sinne in verschiedenen Phasen, Besondere Fähigkeiten von Blinden, Blinde auf der Strasse, Schwierigkeiten im Umgang mit Blinden, Einsicht, dass jeder Mensch von Behinderung betroffen werden kann.

Ab 12 Jahren. Produktion : Fernsehen DRS, DOK vom 6.1.94/SRG-Videodistribution FILM INSTITUT, Schweiz 1993. Regie : Kurt Gloor. Dokumentarfilm, farbig. Kommentar von Ch. Keller
Sprachen Dialekt / Mundart
Länge 53 min.
Jahr 1994
Mieten Video, Best.Nr; z50514, Leihmiete Fr. 20.00
Bestellungen nehmen wir auch gerne per Telefon entgegen:
Montag - Freitag 0900-1200Uhr und 1400-1630Uhr
Telefon: 044 432 46 41
Faxbestellungen 044 432 46 61
Versand nur Schweiz und Fürstentum Liechtenstein
Head-Film AG / Im Struppen 1 / 8048 Zürich - Copyright © 2006, http://www.headfilm.ch
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KINDERFILM
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Ein weiterer Film von Kurt Gloor zum Thema Blinde Kinder ist

Blindlings ins Leben

Kurt Gloor hat eine Dokumentation über die vollblinde Nicole und die stark sehbehinderte Brigitte realisiert. Sie zeigt in eindrücklichen Bildern, wie Menschen mit einer Behinderung für sogenannte "Gesunde" eine Vorbildwirkung haben können, sei es im Umgang mit Schwierigkeiten und im Lösen von Problemen, sei es in ihrer positiven Lebenseinstellung. Die beiden Portraits können auch getrennt eingesetzt werden, sie eignen sich so oder so für den lebenskundlichen Unterricht (ab 7. Schuljahr).

Im Verleih als VHS-Videokassette bei der SZB-Fachbiblio
https://www.szb.ch/fuer-fachpersonen/fa ... kskatalog/
Nr: SZB V 120 Blindlings ins Leben

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VHS-VIDEOFILM ÜBER EIN BETROFFENES KIND
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Titel: Moritz
Verfasser: Regie: Silvana Ceschi + Rolf Frey
Ort/Verlag: Zürich : Blue Piranha. 2005
im Verleih bei der SZB-Fachbibliothek St.Gallen,
https://www.szb.ch/fuer-fachpersonen/fa ... kskatalog/
Identifikationsnummer: V 201


Zum Inhalt:
Ein Portrait über die Welt des Moritz Wyder, 11, der während der ersten Klasse erblindete und nach einer anfänglichen Sonderförderung an der Blindenschule seit zwei Jahren wieder seine Dorfschule besucht. Der Film zeigt den Jungen in der Schule, zu Hause und in der Freizeit.
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DVD-FILM ab 14 Jahren
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Titel: Rot fühlt sich gut an
Untertitel: Wie junge Blinde die Welt entdecken
Herausgeber: Süddeutsche Zeitung, 2007
Vertrieb durch: Studio Hamburg, Distribution und Marketing GmbH

Preisinfo: CHF 22.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Laufzeit ca. 35 Minuten, Film in Farbe und deutscher Sprache

Erhältlich im Buchhandel

Kurzbeschreibung
Süddeutsche Zeitung TV über das Leben in einer eigenen Welt und die beeindruckende Lebensfreude von jungen Menschen, die mit dem Herzen sehen.

Auf welchen Ihrer Sinne könnten Sie nie verzichten? Sehen ist das Wichtigste - lautet die Antwort. Blind zu sein, das Augenlicht zu verlieren, ist für die meisten Menschen eine schreckliche Vorstellung. Die 19-jährige Anna ist von Geburt an blind. Das selbstbewusste Mädchen ist in einer behüteten Familie aufgewachsen. Die Welt außerhalb der gewohnten Umgebung muß sie sich im wahrsten Sinne des Wortes "ertasten". Ihr Zuhause kennt sie in- und auswendig, mittlerweile auch die Schule und Marburg und die BLISTA. Doch wie kann man sich Dinge merken, die man nie gesehen hat, sich in Menschen verlieben, weil sie sich gut anfühlen und anhören? Wie funktioniert dieses "Begreifen" der Umwelt?
Weitere junge Mädchen der BLISTA (Blindenstudienanstalt in Marburg) werden vorgestellt. z. B. Ricarda, die mit totaler Farbenblindheit (Achromatopsie) und 2% Sehkraft lebt, oder Katharina, welche 10% Sehkraft hat.

150.000 Menschen in Deutschland sind blind, knapp eine Million sehbehindert. Blinde laufen aus dem Gedächtnis - unterschiedliche Bodenbeläge, Stufen und Wände sind dabei ihre Wegweiser. Das müssen sie üben, immer wieder. Kleine Erfolge und Frustration wechseln sich ab, doch Anna ist sehr neugierig und will lernen. An der Marburger Blindenstudienanstalt hat sie einen Freund, Immanuel. Er konnte als Kind sehen und hat dann sein Augenlicht durch RP verloren. Er erinnert sich an Bilder, kann assoziieren und so Größen und Entfernungen besser abschätzen. Immanuel hat schon seit Jahren einen vollständigen Wegplan von Marburg im Kopf und findet sich in der Stadt bestens zurecht - außer, etwas bringt seinen inneren Plan durcheinander, z.B. eine Baustelle. Dann wird der gewohnte Schulweg für den 18-Jährigen zum wahren Hindernislauf ...
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DVD-TIPP
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Filmtitel: Lernen ohne Barrieren - Schule für Sinnesbehinderte

Format DVD
Länge 24 Minuten
Veröffentlichung 2010
Preis 25 CHF plus Porto und Verpackung
Bestellen via
http://www.hfh.ch/content-n217-sD.html


Zum Inhalt:
Der Film „Lernen ohne Barrieren. Schulen für Sinnesbehinderte" begleitet Sara und Severin im Schulalltag und zeigt, wie die Schulen den besonderen Voraussetzungen der Behinderung begegnen und gezielt die Stärken fördern, und wie sie die Kinder und Jugendlichen unterstützen, ihre Fähigkeiten für ein selbstbestimmtes Leben zu entwickeln.

«Da Denniz auch sehbehindert ist, beurteilen wir uns nicht gross. Wir sind beide gleich mit dem Sehen. Und wir haben – auch wenn wir sehbehindert sind – viel Spass.»
Severin Tellenbach, Schüler in der SfS, der Schule für Sehbehinderte Zürich

«In der normalen Schule kann man vielleicht nicht das bringen, was man eigentlich könnte, und hier kann man alles geben. Jeder hat eine Chance.»
Sara Lippuner, Schülerin im Landenhof, der Schweiz. Schule für Schwerhörige

Sonderschulen bieten Kindern und Jugendlichen mit Sinnesbehinderungen eine gute Lernsituation: kleine Klassen, angepasste Unterrichtsformen und ein soziales Umfeld, in dem ihre Behinderung keine Besonderheit ist.
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DVD-TIPP (UNTERRICHTSFILM)
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Titel: Die schwarze Stille
Produktionsjahr: 2011
Länge Unterrichtsfilm: 15 min


Erhältlich für CHF 139.00 via:
http://www.headfilm.ch/wbc.php?sid=9213 ... 00&recno=1
siehe auch:
http://www.wbf-medien.de/medien/sonstig ... tille.html

Kurzbeschreibung des Films:
Der vierzehnjährige Benjamin ist von Geburt an gehörlos. Sein Leben unterscheidet sich trotzdem gar nicht so sehr von dem anderer Jugendlicher. Eines Tages erfährt er, dass er an einem seltenen Augenleiden erkrankt ist, das letztendlich zur völligen Erblindung führt (Usher Syndrom) . Seine Eltern bringen ihn mit Herrn Kupka zusammen, der ebenfalls gehörlos und von dieser Augenkrankheit betroffen ist. Er kann Benjamin helfen, sich auf die schwere Zeit der „schwarzen Stille“ vorzubereiten. Mithilfe seiner Familie und der Unterstützung durch Herrn Kupka schafft es Benjamin, seinen Lebensmut nicht zu verlieren
.

Didaktische Absicht:
Der Film verzichtet auf Sentimentalität und moralische Appelle. Am Schicksal eines gehörlosen Gleichaltrigen werden die Schülerinnen und Schüler in die Welt von Behinderten eingeführt. Sie erfahren, welche Schwierigkeiten die Betroffenen überwinden müssen; gleichzeitig erleben sie aber auch, dass sich deren Leben in vieler Hinsicht gar nicht so sehr von ihrem eigenen unterscheidet. Eine wesentliche Rolle im Umgang mit Behinderten spielt unsere Einstellung ihnen gegenüber. Behinderte brauchen Verständnis und Hilfe, kein Mitleid. Der Film soll Schülerinnen und Schülern Anlass geben, über ihre Motive und Empfindungen nachzudenken und sich klarzumachen, dass Behinderte zu uns gehören.


Adressatengruppen:
Alle Schulen ab 5. Schuljahr, Jugend- und Erwachsenenbildung

Unterrichtsfächer:
Gemeinschaftskunde, Religion, Werte und Normen, Ethik

Stichwörter:
Behinderte, Gehörlose, Taubheit, Blindheit, Taubblindheit, Usher-Syndrom
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DVD-TIPP
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Titel: Wir sehen uns
Untertitel: Einblicke in die Lebenswelt junger Menschen mit Sehbehinderungen
Herausgegeben durch Medienprojekt Wuppertal, 2011,
Dauer des Filmes: 107 Min., freigegeben ab 0 Jahren.

Kaufpreis 30,– €, Ausleihe 10,– €, Preis V & Ö 50,– €

Link zur Online-Bestellung:
http://www.medienprojekt-wuppertal.de/v_150


Zum Inhalt:
Susanne, Florian und Jacqueline sind ganz normale Jugendliche. Sie gehen zur Schule, haben Hobbys, Freunde und Familien. Sie haben Träume und Ängste und sind auf dem Weg, erwachsen zu werden. Und sie haben jeweils eine ausgeprägte Sehbehinderung.

Susanne ist 16 und geht auf eine Regelschule. Von Geburt an hat sie nur eine geringe Restsehfähigkeit, kann aber durch eine spezielle Linse mit einem Auge etwa 25 % Sehstärke erreichen. Ihre Grunderkrankung ist angeborener grüner Star. Sie ist sehr selbstständig, fährt Fahrrad, hat viele Freundinnen und ein eigenes Pferd. Besonders der Reiterhof spielt in Susannes Leben eine zentrale Rolle, hier ist sie akzeptiert und engagiert. Sie selbst sagt von sich, dass sie ihr Leben als völlig normal empfindet – und genau das strahlt sie auch aus.
Florian ist 22, hat eine unheilbare fortschreitende Netzhauterkrankung (Retinitis Pigmentosa) und nur noch eine sehr geringe Restsehfähigkeit. Er hat sich fest in den Kopf gesetzt, eine Ausbildung als Audio Engineer zu machen. Da er zur Orientierung auf fremde Hilfe angewiesen ist, möchte er einen Blindenführhund haben. Daraus entsteht ein heftiger bürokratischer Streit mit der Krankenkasse, den er aber letztlich gewinnt.
Jacqueline ist 17, hat Augenkrebs und ist seit ihrer Kindheit vollständig blind. Sie besucht eine Förderschule, fühlt sich aber zunehmend unterfordert. Dies und die Angst vor der gefährlichen Erkrankung, die auch noch zur Entwicklung von Weichteilkrebs neigt, führen zu seelischen Konflikten. Gleichzeitig hat sie einen unbändigen Lebenswillen. Mit der Erblindung kommt sie gut zurecht, hat ein verblüffendes Orientierungsvermögen und ein ausgeprägtes Körpergefühl. Ihr Ziel ist es, auf einer Regelschule das Abitur zu machen und mit Mitte 20 eine Familie zu haben.

Der Film porträtiert Jugendliche, die um ihren Platz in der Gesellschaft kämpfen. Mit großer Offenheit und viel Witz lassen sie den Zuschauer an ihrem Leben teilhaben und zeigen sich so, wie sie sich selbst sehen – als ganz normale junge Menschen.
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FILME FÜR ERWACHSENE

Einen der berührendsten Schweizer Dokumentarfilme gibt es nun auf DVD- die Chance für alle, die den Kinofilm verpasst haben - und eine Inspiration dafür, wie ein sinnvolles Leben trotz Verlust des Augenlichts möglich ist und für sich und andere erhellend wirken kann.

DVD
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Titel: Nel Giardino dei Suoni

Preis: CHF 35.00 Franken plus Versandkosten

Zu bestellen bei: http://www.soapfactory.ch/shop.html
oder in jeder Buchhandlung

http://www.artfilm.ch/nelgiardinodeisuoni.php

Nel giardino dei suoni» zeichnet ein Porträt des Musikers, Therapeuten und Klangforschers Wolfgang Fasser, der als Jugendlicher das Augenlicht verloren hat. Auf dem Weg in die Dunkelheit entdeckte der Glarner die Welt der Geräusche, Klänge und Töne, die eine Art Paralleluniversum zu unserer optisch geprägten Realität bildet.
Wolfgang Fasser arbeitet als Musiktherapeut in der Toskana mit schwerbehinderten Kindern. In eindringlichen und poetischen Bildern erzählt der Film die ungewöhnliche Geschichte eines Menschen, der die eigene Lebenserfahrung als Blinder nutzt, um seinen jungen Patienten zu helfen, sich auf die Welt einzulassen und ihre individuellen Möglichkeiten auszuschöpfen. «Nel giardino dei suoni» («Im Garten der Klänge») ist eine Entdeckungsreise in die Grenzgebiete der Kommunikation, ein leiser und berührender Film über die «hörbare Welt», die wir Sehenden normalerweise nicht oder kaum bewusst wahrnehmen.


«Das vielschichtige und auch auf der Tonspur überaus raffinierte Porträt gehörte zu den wenigen hervorragenden Filmen eines alles in allem eher unterdurchschnittlichen Jahrganges der Solothurner Filmtage...»
Michael Sennhauser, Radio DRS, Zürich

««Nel Giardino dei Suoni» war ein Höhepunkt von Solothurn, ein wunderbarer Film, der einem die Ohren öffnet.»
Silvia Süess, WochenZeitung, Zürich

Siehe auch: http://www.filmmagazin.groarr.ch/2010/1 ... uoni-2009/
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DOKUMENTATIONS-FILM
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Titel: sehsam
Untertitel: Ein Film über Pädagogische Frühförderung
Initiantinnen: Karin Lehninger und Rosmarie Nef-Landolt
Verlag: Edition bentheim, April 2013
ISBN 978-3-934471-90-0, DVD-Film in Farbe, Spielzeit: 17:15 Minuten

Preisinfo: 29,90 Eur[D] UVP / 30,70 Eur[A] UVP / 40,90 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel
im Verleih der SZB-Fachbibliothek: Nr. DVD 045


Zum Inhalt:
Die Pädagogische Frühförderstelle Sehsam des Vorarlberger Blinden- und Sehbehindertenverbandes hat einen Dokumentationsfilm erstellt, in dem Mitschnitte aus verschiedenen Frühförderstunden zu sehen sind. Damit wollen die Autoren pädagogische Hausfrühförderung für Kinder mit Sehbehinderung, Blindheit und Seh- Mehrfachbehinderung verständlich machen und über diesen Weg die interdisziplinäre Zusammenarbeit unterstützen.
Inhalt:
- Pädagogische Frühförderung Allgemein
- Beobachtung des Sehverhaltens
- Pädagogische Frühförderung zu Hause
- Low Vision Abklärung
- Kinder mit Seh- Mehrfachbehinderung
- Kinder mit Blindheit
- Themenspezifische Workshops für Kinder oder Eltern
- Gruppenstunden mit anderen sehbehinderten Kindern

Weitere Infos zu sehsam siehe:
http://www.sehsam.at

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DVD
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Titel: Man sieht sich...!
Untertitel: Sehbehinderung und soziale Entwickklung
von: Diety Gringhuis und Paul Lagerweij
Erschienen in der Edition Bentheim, 1997
Unterstützt durch Bartiméus (Unterricht, Fürsorge und Dienstleistungen für sehbehinderte Menschen)
ISBN 978-3-934471-09-2, Jewelcase, 1 DVD, Spielzeit: 30 Minuten, in Farbe

Preisinfo: CHF 54.00/ Euro 41.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Zum Inhalt:
Anhand von Bildern und Geschichten werden die Folgen verdeutlicht, die die Sehbehinderung im Umgang mit anderen Kindern und Jugendlichen haben kann. Porträtiert werden fünf sehbehinderte Kinder in verschiedenen Entwicklungsphasen. Das Video zeigt, wie Eltern und Lehrkräfte in ihrem Handeln den Einfluß der Sehbehinderung auf die soziale Entwicklung berücksichtigen. Dabei wird deutlich, daß aufmerksames Beobachten ein erster wichtiger Schritt ist. Zielgruppe: Eltern, Lehrkräfte und andere Personen, die an der Erziehung Sehbehinderte und Jugendliche beteiligt sind. Dieser Film entstand in der holländischen Einrichtung Bartiméus (Zeist), Unterricht, Fürsorge- und Dienstleistungen für sehbehinderte Menschen.

Anmerkung von Bea:
5 Kinder lernen wir in der DVD kennen: Robert, ein schwer sehbehindertes, 1 Jahre altes Baby/ Anna, 3 Jahre, (Vorschulkind),/ Ruben, 5 Jahre, Kindergartenkind/ Erwin, 8 jähriges Schulkind und Hester, 17 Jahre. Bis auf Ruben und Hester kann keines der Kinder mit einer Brille eine Verbesserung des Sehvermögens erreichen. Alle sehen besser im Nahbereich und können die Umgebung nicht mit einem Blick erfassen.
Leider wird im Video nicht erwähnt, was für Sehbehinderungen die einzelnen Kinder genau haben. Anna und Erwin haben einen Nystagmus zu ihren Schwierigkeiten, in die Ferne zu sehen. Hester sieht alles sehr grell, als wenn die Sonne immer schiene - deshalb trägt sie stets eine Sonnenbrille.
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Ursula lebt seit Geburt taub und blind. Untersuchungen ihres Gehirnes zeigten, dass weder ein Seh-noch ein Hörzentrum angelegt ist. Ausserdem hat Ursula weitere Fehlbildungen im Gehirn.

DVD-TIPP
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Titel: URSULA
Untertitel: Leben in Anderswo
Ein Film von Rolf Lyssy
Sprachen: Schweizer Mundart /Hörfilmfassung für Sehbehinderte
Untertitel: Deutsch/Französisch/Englisch
Spieldauer: 87 Minuten

CHF 32.00

Zu beziehen via: http://www.artfilm.ch/ursulalebeninanderswo.php
Im Verleih beim SZB Nr. DVD 043


Infos auch unter:
http://www.ursula-film.ch/de/home/

Zum Inhalt:
Wie sieht Ursulas Wirklichkeit aus? «Wo» lebt sie? Die von Geburt an taubblinde Ursula Bodmer ist ein rätselhaftes Wesen. Vor fünf Jahrzehnten hat sie die junge Anita Utzinger als Pflegemutter in ihre Obhut genommen. Seither und bis heute ist ihre Liebe die tragfähige Brücke von der Wirklichkeit zu Ursulas Welt ohne Bild und Ton.

Als Ursula Bodmer 1951 in Zürich zur Welt kommt, merkt niemand etwas. Nach einiger Zeit aber zeigt sich, dass das Kind, dessen Mutter es sofort nach der Geburt verlassen hat, blind und taub ist. Ursula steht eine Heimkarriere bevor - die Ärzte gehen von einer kurzen Lebensdauer aus.

Doch allen Prognosen zum Trotz ist aus dem kleinen Mädchen von einst eine mittlerweile 60-jährige Frau geworden. Ein Wunder? Ja und nein. Vor fünf Jahrzehnten hat Anita Utzinger das Kind in ihre Obhut genommen. Seither und bis heute findet sie als Pflegemutter mit ihrer Liebe Zugang zu Ursulas rätselhafter Welt.

Mitte der 60er-Jahre hat Rolf Lyssy am Dokumentarfilm URSULA ODER DAS UNWERTE LEBEN von Reni Mertens und Walter Marti mitgewirkt. Jetzt hat er Ursula und Anita Utzinger wieder getroffen. Woher nimmt Ursula die Kraft, zu leben? Und woher hatte Anita Utzinger all die Jahre die Kraft für die Beziehung mit ihrem Schützling? Davon erzählt URSULA - LEBEN IN ANDERSWO. In Bildern und Dokumenten von einst. Und in bewegten und bewegenden Bildern von heute. Rolf Lyssy bringt eine Geschichte auf die Leinwand, in der die menschliche Liebe letztlich die einzige Verbindung zu Ursulas «Anderswo» ist, zu ihrem Universum ohne Bilder und Töne.

Rolf Lyssy
Geboren 1936 in Zürich. Ausbildung zum Fotografen. 1956-63 Kameraassistent bei Dokumentar-und Spielfilmen. Arbeitet als Kameramann, Cutter, Drehbuchautor und Regisseur.

Anmerkung von Bea:Ein tief in Innern berührender, zarter und ehrlicher Film. Ein Dokument der Menschlichkeit, wie sie leibt und lebt und wirkt. Ein Film über 2 ganz besondere Menschen unter uns, der mir persönlich unvergesslich bleibt. Ein Meisterwerk der leisen Zwischentöne, von Rolf Lyssy mit der Kamera begleitet.
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ursulalebeninanderswo.jpg (13.73 KiB) 2887 mal betrachtet


nach der tatsächlichen Lebensgeschichte eines taubblinden Mädchens

DVD-TIPP
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Titel: Die Sprache des Herzens - Das Leben der Marie Heurtin
mit Isabelle Carre, Ariana Rivoire, Brigitte Catillon, Laure Duthilleul
Ein Film von: Jean-Pierre Améris
Publiziert im Jahr 2015
EAN: 7611372644001, DVD, 90 Minuten, freigegeben ab Alter 0, Sprachen: Deutsch und Französisch
Tonformat
Deutsch: DTS 5.1, Deutsch: Dolby Digital 5.1, Französisch: Dolby Digital 5.1

Preisinfo ca. CHF 14.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buch-oder Filmhandel

Zum Inhalt:
Der Film, der auf einer wahren Begebenheit beruht, erzählt die bewegende Geschichte der Marie Heurtin. Frankreich, Ende des 19. Jahrhunderts: Marie wird von ihrem Vater in ein Kloster gebracht, weil er sich nicht zu helfen weiss, denn Marie kann weder hören noch sehen. Aber damit überfordert sie bald auch die Nonnen – bis auf Schwester Maguerite. Langsam nähert sie sich dem Mädchen und öffnet vorsichtig ein Fenster zu einer Welt, die Marie vorher verschlossen war. Doch Marguerite weiss, dass sie sich nicht ewig Zeit hat, um Marie auf ein selbstbestimmtes Leben vorzubereiten, denn sie ist krank ...
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Beitragvon Beatrice » 26. Juni 2010, 21:54

KINDER-ODER JUGENDERZÄHLUNGEN - IN DER KINDHEIT ERBLINDETE MENSCHEN BERICHTEN AUS IHREM LEBEN

LEBENSERINNERUNGEN EINES BLINDEN MANNES (ab 13 Jahren)
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Titel: Jakobs Augen
Untertitel: Erzählung
Autor: Manfred Richter
Verlag : Märkischer Verlag Wilhelmshorst, Januar 2006
ISBN : 978-3-931329-38-9, Paperback, 170 Seiten

Preisinfo : 10,00 Eur[D] / 10,30 Eur[A] / CHF 31.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Beschreibung:
Jakob ist ein Junge wie jeder andere, durch ein Augenleiden erblindet er. Mit Hilfe seiner Eltern, Erzieher und Freunden überwindet er die Krise; er will stark sein wie sein biblischer Namensvetter und lässt sich nicht unterkriegen. Er fährt mit dem Rad. klettert auf Bäume und träumt von Mädchen. Im Reha-Zentrum erlernt er das Korbmacherhandwerk und begegnet seiner ersten großen Liebe. Über Jakob wird der Leser mit dem Leben, den Problemen, Wünschen und Hoffnungen eines Behinderten in einem vergangenen Land bekannt gemacht. Die Erzählung fußt auf den Erlebnissen des erblindeten Klaus Mudlagk. Zwei Kapitel seines autobiografischen Berichtes sind dem prosaischen Text von Manfred Richter angefügt
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Thema: Autobiographisches Jugendbuch von einem blind aufgewachsenen Autor

JUGENDBUCH
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Titel: Der Sommer, als mein Leben begann
Untertitel: Ein blinder Junge erkämpft sich seine Freiheit
Autor: Tom Sullivan
Übersetzt von Brigitte Hahn
Verlag : Brunnen, Februar 2008
ISBN : 978-3-7655-4009-7, Kartoniert, 240 Seiten
Leider vergriffen im Buchhandel

im Verleih bei der SZB-Fachbibliothek
https://www.szb.ch/fuer-fachpersonen/fa ... kskatalog/
Buchnummer: SZB 2375


Verlagstext:
Es war eine unvergessliche Nacht. Heute sollte es soweit sein: Tom würde aus seiner bedrückenden Umgebung fliehen. Er wollte nichts Besonderes, er wollte nur leben! Leben, Abenteuer erleben, genauso wie alle anderen Jungen!
Dass er blind war – das gehörte zu ihm, so wie sein blondes Haar. Er wollte nicht länger ausgeschlossen sein. So fing der Sommer an, der alles veränderte. Der Sommer, als sein Leben begann. Eine spannende autobiografische Geschichte.
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KINDERBUCH
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Titel: Orano
Autor: Samuel Grandjean
Verlag: Das Haus der Bibel, Genf (1978) 3. Auflage 1989
Keine ISBN, Paperback, 191 Seiten, s/w-Zeichnungen
Nur noch gebraucht erhältlich, z.B. http://www.booklooker.de

Beschreibung:
Mitten auf einer Straße der Stadt Oran (Algerien) lässt ihn seine Mutter stehen; er ist erst drei Jahre alt und blind!
Man bringt ihn in ein Heim. Wie soll denn dieses «Niemandskind» heißen? Er erhält den Namen seiner Stadt: «Orano».
Für ihn beginnt nun ein Leben in Heimen und Waisenhäusern, ein eher trauriges Leben ohne viel Liebe in den Anstalten der öffentlichen Sozialwerke. Orano liebt die Musik. Er erhält eine Flöte. Später wird er sogar Klavier spielen lernen. Sein Leben spielt sich an verschiedenen Orten ab: Kinderkrippe und Waisenhaus Oran - Algier - Paris - Colmar -Münster...
An einem Weihnachtsabend entdeckt der Jüngling die Bibel in Blindenschrift. Enthält sie wohl auch eine Botschaft für einen Blinden? Die Geschichte birgt noch viele weitere Überraschungen.
... eine wahre, fesselnde Geschichte. Obwohl für Kinder geschrieben, wird sie auch von Jugendlichen und Erwachsenen mit Interesse gelesen.
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ERFAHRUNGSBERICHT EINER GEBURTSBLINDEN FRAU
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Titel: Karlaohneaugen
Autorinnen: Renate Dehner und Karla Kunz
Verlag: Monsenstein und Vannerdat, 2010
ISBN 978-3-86991-146-5, Softcover, 251 Seiten

Preisinfo ca: CHF 22.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Beschreibung:
Karla ist geburtsblind und erkämpft sich mit großer Zähigkeit, Hartnäckigkeit und Fantasie ein selbstbestimmtes Leben. Sie gibt niemals auf und lässt sich weder durch äußere noch durch innere Widrigkeiten entmutigen, ihren eigenen Weg zu gehen. Auch wenn sie täglich neu um diesen Weg ringen muss: Karla ist kein Opfer – sie nimmt ihr Leben in die Hand.

Renate Dehner, Jahrgang 1953, hat als Autorin gemeinsam mit ihrem Mann Ulrich Dehner Sachbücher veröffentlicht. Bisherige Veröffentlichungen: „Als Chef akzeptiert“, „Coaching als Führungsinstrument“, „Steh dir nicht im Weg“, „Schluss mit diesen Spielchen“, alle im Campus Verlag, Frankfurt, sowie Beiträge und Artikel zu Management- und psychologischen Themen in Fachpublikationen. Sie ist Mutter von drei Kindern und lebt in Konstanz.

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Beitragvon Beatrice » 9. Januar 2011, 19:47

Kinderbuch, das anhand eines Tieres eine Sehbehinderung beschreibt

MUTMACHGESCHICHTE UM EINEN BLINDEN, DIABETESBETROFFENEN KATER
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Titel: Conny, der kleine Kämpfer
Autorin: Julia Urbahn
Verlag: Books on Demand, November 2016
ISBN 978-3-7431-8263-9, Taschenbuch, 44 Seiten, Empfohlenes Vor-Lesealter: 5-8 Jahre

Preisinfo ca: CHF 11.90
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Zu diesem Buch:
Hallo, ich bin der Conny. Ich wohne seit dem 6.10.2012 in meiner Familie und möchte Euch gerne meine Geschichte erzählen. Ich bin ein blinder Kater und habe jetzt auch noch Diabetes bekommen.
Ich möchte mit meinem Buch gerne Kindern Mut machen, die wie ich nicht gut sehen können, Diabetes haben oder sonst aus irgendeinem Grund »anders« sind als andere Kinder. Ich wende mich aber ebenso an die Erwachsenen, um sie zu ermutigen, auch einem chronisch kranken oder behinderten Tier eine Chance zu geben.
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BILDERBUCH
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Titel: Herr Paul
Untertitel: Ein kleiner Hund in grosser Eile
Autor: Thomas Müller¨
Bebildert von: Christine Morton-Shaw
Verlag: Beltz&Gelberg, 2005
ISBN 3-407-79339-1, Gebunden, 32 Seiten, durchgehend farbig

Nicht mehr im Buchhandel erhältlich

Beschreibung:
Herr Paul ist ein kleiner, freundlicher Hund mit einem großen Schreibtisch. Und außerdem ist Herr Paul ein sehr vergesslicher Hund. In dieser Geschichte vergisst er seine Brille. Und gerät, halb blind, wie er ohne sie ist, in eine komische Verwechslung nach der nächsten. Eine hübsche Geschichte mit Tempo und witzigen Ideen.

Die Geschichte eignet sich hervorragend, um Kindern den Wert einer eigenen Brille oder derjenigen eines kurzsichtigen Kameraden deutlich zu machen.
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KINDERBUCH
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Titel: Cheffie ist der Boss
Autorin: Kaat Vrancken
Illustrationen von Martijn van der Linden und Jutta Bücker
Verlag: Beltz&Gelberg, Februar 2006
ISBN 3407799098, Gebunden, 88 Seiten *Ausgezeichnet in den Niederlanden als Bestes Kinderbuch 2005

Leider im Buchhandel vergriffen, erhältlich noch via amazon

Zum Inhalt:
Der Rauhaardackel Cheffie ist unbestritten der Boss im Haus und der Liebling der kleinen Emma. Das akzeptieren auch die beiden anderen Dackel. Alles ist in bester Ordnung, bis eines Tages der Schäferhund Alex auftaucht. Eine wunderschöne Geschichte zum Selberlesen und Vorlesen über ein allzu menschliches Gefühl: Eifersucht. Glücklich und zufrieden leben die drei ziemlich frechen Rauhaardackel Chef, Schluff und Flic in der Familie der kleinen Emma. Chef, den Emma liebevoll Cheffie nennt und als einzigen am Bauch krault, ist eindeutig der Boss. Doch eines Tages nimmt Chef einen fremden Geruch wahr. Ein Mann ist zu Besuch gekommen und hat den Schäferhund Alex mitgebracht, der wider Erwarten nicht wieder fortgeht. Chef versteht die Welt nicht mehr. Besonders weil Emma von nun an die ganze Zeit mit Alex zusammen ist. Und dann nimmt sie ihn auch noch mit in die Schule. Rasend vor Wut und Eifersucht setzt Chef alles daran, Alex vor Emma zu blamieren, und stellt sich dabei fast selbst ein Bein. Erst ein Zufall hilft die Situation zu klären: Emma braucht Alex - denn sie ist blind. Aber ihren Cheffie liebt sie nach wie vor über alles! Kaat Vrancken, von der die ZEIT schwärmt, sie erzähle stets "haargenau am Kinderleben entlang", hat mit dieser hinreißenden Hundegeschichte das große Thema Eifersucht auf ganz einfache Weise fassbar gemacht.
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BILDERBUCH
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Titel: Hunde tragen keine Brillen
Text und Bilder von: Adrienne Geoghegan
Verlag: Baumhaus, 1998
ISBN 3-909481-80-9, Gebunden, 32 Seiten

Leider vergriffen im Buchhandel, erhältlich bei amazon

Beschreibung:
Voller Tatendrang springt Flora Fusslig eines schönen Morgens aus ihrem Bett. Und von diesem Moment an kommt ihr Hund August aus dem Staunen nicht mehr heraus. Mit Floras Fussligs Augen scheint etwas nicht zu stimmen, ein Missgriff folgt dem anderen und als Krönung macht sie sich schließlich auch noch über Augusts Rindfleisch und Leber für kerngesunde Hunde her. Doch es kommt noch schlimmer. Denn Flora Fusslig ist der festen Überzeugung, dass es August ist, der dringend eine Brille braucht.
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BILDERBUCH FÜR KINDER VON 4-9 JAHREN
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Titel: Charlotte und der blaue Schleicher
Autorin: Antje Tresp
Illustriert von Jessica Dickmeis
Verlag : KaTiKi Verlag, November 2008
ISBN : 978-3-939877-04-2, Geheftet, 30 Seiten, durchgehend farbig mit seitlichen Ornamenten

Preisinfo : 2,95 Eur[D] / 3,05 Eur[A] UVP / 4,70 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Verlagstext:
Die kleine Schlange Charlotte hat es nicht leicht. Sie ist die Einzige, die eine Brille tragen muss, und darüber machen sich die anderen Schüler lustig. Motte und seine Freunde sind besonders gemein zu ihr.Da trifft Charlotte auf Schleicher, den die anderen wegen der Farbe seiner Schuppen hänseln. Und eines Tages gelingt es den beiden, sich Respekt zu verschaffen ...
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KINDERBUCH (Vorlesegeschichten über eine besondere Freundschaft)
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Titel: Erlemännchen und Blindenmaus
Untertitel:Zwei durch dick und dünn
Autor: Thomas Schmid
Illustriert von Marina Krämer
Verlag : edition zweihorn, September 2010
ISBN : 978-3-935265-54-6, Gebunden, 96 Seiten

Preisinfo : 14,90 Eur[D] / 15,40 Eur[A] / 27,30 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen.

Erhältlich im Buchhandel

Beschreibung:
Kleine Wesen – große Freundschaft.
Das Erlemännchen ist ein schüchternes, etwas ängstliches Wesen. Es ist blind und traut sich kaum aus seiner Höhle unter der alten Erle heraus. Wäre da nicht die Blindenmaus. Sie ist der „mäusische“ Blindenhund des Erlemännchens und eine rotzfreche Draufgängermaus. Im Wald vor unserer Haustür entdecken die beiden liebenswerten Winzlinge die Welt. Das blinde Erlemännchen sieht mit den Ohren fast so gut wie die Blindenmaus mit den Augen. So öffnet einer dem anderen die Sinne.

Thomas Schmid erzählt in seinen Lese- und Vorlesegeschichten humorvoll und philosophisch zugleich vom Abenteuer der Freundschaft. Marina Krämer hat die Welt von Erlemännchen und Blindenmaus kindgerecht und einfühlsam illustriert. Die Geschichten von Erlemännchen und Blindenmaus laufen seit Jahren sehr erfolgreich in der Sendung Sonntagshuhn auf Bayern 2 im Radio.
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Re: Bücher für/über sehbehinderte und blinde Kinder

Beitragvon Beatrice » 28. April 2011, 23:19

Thema: Schielen bei Kindern

BILDERBUCH FÜR KINDER AB 4 JAHREN
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Titel: Zwei starke Augen für Robbie
Autorin: Susanne Leuppi
Illustriert von Katarína Pozorová
Verlag : Baeschlin, November 2011
ISBN : 978-3-85546-243-8, Gebunden, 27 Seiten, durchgehend farbig

Preisinfo : 26,80 Eur[D] / 29,80 CHF UVP
Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Beschreibung:
Jeden Tag geht Robbie fröhlich in den Kindergarten, wo er mit seinen Freunden Kim, Thomi und Chris spielt. Eines Tages aber kommt er ganz traurig nach Hause: Beim Sehtest im Kindergarten konnte er mit einem Auge kaum etwas erkennen! Mama und sein Teddy Lu begleiten ihn in die Augenarztpraxis, wo er gründlich untersucht wird.

Die nette Orthoptistin Frau Müller findet heraus, dass Robbie linkes Auge leicht schielt. Über seine neue Brille kann sich Robbie noch freuen. Aber mit einem Pflaster auf einem Auge herumzulaufen findet er erst richtig doof. Doch seine Freunde, Mama, Papa, Lu und natürlich Frau Müller helfen ihm dabei und bald finden alle, dass Robbie schon ein richtiger Experte ist!

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Bildergeschichte für Kinder
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Moritz und die Augenpflaster
von Alice Kniehase (Illustratorin) und Marlis Lenk-Schäfer

Eine Bildergeschichte für Kinder mit Informationen für Eltern im
Anhang (zu jeder Bilderseite finden Sie eine entsprechende Erklärung).
Herausgeber: Berufsverband der Orthoptistinnen Deutschlands e.V.

Erhältlich unter
https://shop.orthoptik.de/aufklaerungs- ... enpflaster

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Wenn ein Kind schielt und Augenpflaster braucht

KINDERBUCH UND IDEEN ZUR Motivation & Unterstützung bei der Okklusionstherapie
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Bei den meisten Kindern ist die Begeisterung für das Pflasterkleben nach kurzer Zeit nicht mehr ganz so groß. Das bedeutet nicht selten nervtötende Diskussionen mit den Eltern. Doch es gibt einige Tipps, Tricks, Motivationsartikel und Therapie-Unterstützer die das Pflastertragen auch über einen langen Zeitraum interessanter gestalten.

Ein erster Schritt dazu sollen die bunten und kindgerechten Motive unserer Augenpflaster sein. Zusätzlich bieten wir Ihnen auf den folgenden Seiten Informationen und Übungsmaterial zum Download sowie die Möglichkeit unsere beliebten Motivationsartikel zu bestellen, völlig kostenlos.

Grundsätzlich gilt jedoch: Wenn der beste Freund Ihres Kindes das Pflastertragen als „cool“ empfindet, ist das Eis gebrochen.

Die coolen „Pflaster-Modells“ Tim und Tina machen es gemeinsam mit ihrem Hund Tom vor. Guckt euch direkt hier ihr spannendes Abenteuer „Der Farbenzauber“ als Bilderbuch an.

Direkt zum Online-Bilderbuch
http://www.augenpflaster.com/spass-spiel/

Siehe auch:
http://www.youtube.com/watch?v=wGR7xLemQqM
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FOTO-BILDERBUCH ab 5 Jahren
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Titel: Steffen geht in die Sehschule
Autorin: Brigitte Wieners
Verlag: Schnetztor, 1984
ISBN 3-87018-035-8, Gebunden, 49 Seiten, bebildert mit schwarzweissen Fotos
Vergriffen im Buchhandel

Im Verleih bei der SZB-Fachbibliothek
http://www.szb.ch/de/ser_lib_cat.php?id=23&page=3
Buchnummer: SZB 1230


Beschreibung:
Steffen ist vier Jahre alt, sein rechtes Auge ist krank, es schielt. Trotz Brille war das rechte Auge sehschwach und Steffen muss deshalb in die Sehschule. In Text und Bild werden anschaulich und verständnisvoll die verschiedenen Stationen erklärt: Augenarzt, Optiker, Sehschule und der Spitalaufenthalt für die operative Korrektur.
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KINESIOLOGISCHE SEHÜBUNGEN FÜR KINDER
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Titel: Damit ich dich besser sehen kann
Untertitel: Natürlich besser sehen
Autor: Leopold Maurer
Illustration: Monika Legenstein
Verlag: hpt Breitschopf 1996
ISBN 3-7004-3599-1, Gebunden, 30 Seiten, durchgehend illustriert

Vergriffen im Buchhandel, für in der Schweiz lebende Interessierte ist das Buch über die SZB Bibliothek auszuleihen, Buchnummer: SZB 1755

Verlagstext:
Visualisierungen mit Kinesiologie - Sehübungen für Kinder, die zwar den Weg zum Augenarzt nicht ersetzen, aber unterstützend helfen, die Sehleistung zu bewahren und zu verbessern. Die Übungen basieren zum Teil auf der EDU-KINESTETIK und beinhalten die verschiedensten aktivierenden Augenübungen wie Augenachter, Blickstafette, Übungen für Augen und Gehirn sowie Visualisierungsübungen. Das Training ermöglicht durch die kindgemäßen, zahlreichen Illustrationen ein müheloses und freudiges Mitmachen.

Leopold Maurer, geboren 1947 in Bad Vöslau. Lebt in Innsbruck. Optikermeister, Kontaktlinsenoptiker, seit 12 Jahren Lehrtätigkeit. Beschäftigt sich seit 15 Jahren mit Visualtraining, Sehberatung und Sehen am Bildschirm-Arbeitsplatz.
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Re: Bücher für/über sehbehinderte und blinde Kinder

Beitragvon Beatrice » 7. November 2011, 20:05

Die Edition Bentheim führt eine grosse Anzahl Buchtitel, welche sich um die Sehbehinderung bei Kindern drehen, so unter anderem auch die beliebten Titel von Lilly Nielsen, welche mit ihren Ideen für Spielmöglichkeiten viel zur Sehfrühförderung von Kindern beiträgt:

- Lilli Nielsen, "Bist du blind?, edition bentheim Würzburg, ISBN : 978-3-925265-39-6 , 115 Seiten, 35.Abb., Preisinfo ca. : 13,90 Eur[D] / 14,30 Eur[A] / 25,40 CHF UVP
- Lilli Nielsen, "Das Ich und der Raum", edition bentheim Würzburg, ISBN : 978-3-925265-44-0 , 120 Seiten, 10 Abb. Preisinfo ca : 13,90 Eur[D] / 14,30 Eur[A] / 25,40 CHF UVP
- Lilli Nielsen, "Greife und du kannst begreifen", edition bentheim Würzburg, ISBN: 978-3-925265-36-5, 74 Seiten, 10 Abb. , Preisinfo ca.: 16,90 Eur[D] UVP / 17,40 Eur[A] UVP /CHF 28.90 UVP


Beschreibungen dieser und weiterer Titel unter:
http://www.edition-bentheim.de/index.ph ... paedagogik

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Re: Bücher für/über sehbehinderte und blinde Kinder

Beitragvon Beatrice » 7. November 2011, 22:12

ERFAHRUNGSBERICHTE VON LEHRERN UND ELTERN BLINDER INTEGRIERTER SCHÜLER
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Titel: 1. Klasse Regelschule, blind
Untertitel: Eltern und Lehrer blinder Kinder an Regelgrundschulen berichten
Autoren: Marianne Appelhans-Königer / Gudrun Badde/ Claudia Fleck,
Hrsg. und Vorw. v. Wolfgang Drave, 1989
ISBN : 978-3-925265-08-2 , Paperback, 163 S., 35 schwarzweisse Abb
Im Buchhandel vergriffen
Im Verleih der Fachbibliothek SZB, Buchnummer: SZB 1368


Verlagstext:
Eltern und Lehrer blinder Kinder an Regelschulen berichten

Die vorliegende Veröffentlichung, in der Eltern, Regel- und Sonderschullehrer von ihren Erfahrungen mit integrierten blinden Grundschülern berichten, soll dazu beitragen, die Diskussion um die Möglichkeiten und Grenzen der Unterrichtung blinder Kinder an Regelgrundschulen so weit wie möglich zu versachlichen. Vor allem diejenigen Eltern, die den Wunsch haben, ihre Kinder mit normalsehenden Freundinnen und Freunden gemeinsam die Grundschule am Heimatort besuchen zu lassen, möchten die wertvollen Erfahrungen anderer nutzen. Aber auch Lehrer die einen blinden Schüler unterrichten oder Blindenpädagogen, die beratend und unterstützend tätig sind, benötigen Hinweise und Ratschläge, wie mit diesem Phänomen umzugehen ist.

Buchrückseite:
1. Klasse Regelschule, blind
enthält v.a. Berichte von Eltern, von Regelschullehrern und Blindenpädagogen, die Erfahrung gemacht haben mit der Integration blinder Kinder in eine normale Grundschule. Ausführlich wird das Betreuungssystem für blinde Schüler in Schleswig-Holstein dargestellt.
Die notwendigen Medien und Hilfsmittel sind abgebildet und werden ergänzt durch Fotos aus dem gemeinsamen Unterrichtsalltag von sehenden und blinden Kindern. Im Anhang sind Adressenlisten von allen Blindenschulen, Studien-und Ausbildungsstätten für Blindenpädagogen, Berufs- und Selbsthilfeverbänden, Elternvereinigungen und Medien-und Hilfsmittelzentralen zu finden. (Anm. Beatrice: Aufgrund des Alters des Buches sind die Adressen leider veraltet..)

Buchinnenlaschen:
Seit fast 20 Jahren werden in der Bundesrepublik und dem benachbarten Ausland Überlegungen angestellt, wie man blinden oder sehbehinderten Schülern, die eine Regelschule besuchen oder besuchen wollen, pädagogisch gerecht werden kann. Vor allem die Betreuung sehbehinderter Schüler an Regelschulen stand lange Zeit im Mittelpunkt der Überlegungen. Seit einigen Jahren jedoch rückt die Frage nach der Möglichkeit, auch blinde Kinder in die Regelgrundschule einzuschulen und behindertengerecht zu fördern, mehr und mehr in den Mittelpunkt der "Integrationsdiskussion". Die Versuche u.a. in Olehing bei München, in Schleswig-Holstein, Berlin, Münster und seit einem Jahr auch in Unterfranken, aber auch in Österreich und Holland haben unter Fachleuten, aber vor allem zwischen Fachleuten und Eltern eine lebhafte Diskussion ausgelöst, ob und wie eine blindenpädagogisch verantwortbare Regelbeschulung möglich sei.
Die vorliegende Veröffentlichung, in der Eltern, Regel- und Sonderschullehrer von ihren Erfahrungen mit integrierten blinden Grundschülern berichten, soll dazu beitragen, die Diskussion um die Möglichkeiten und Grenzen der Unterrichtung blinder Kinder an Regelgrundschulen so weit wie möglich zu versachlichen. Vor allem diejenigen Eltern, die den Wunsch haben, ihre Kinder mit normalsehenden Freundinnen und Freunden gemeinsam die Grundschule am Heimatort besuchen zu lassen, möchten die wertvollen Erfahrungen anderer nutzen. Aber auch Lehrer, gleich ob Regelschullehrer, der einen blinden Schüler unterrichtet oder Blindenpädagoge, der beratend und unterstützend tätig ist, benötigen Hinweise und Ratschläge, wie mit diesem neuen Phänomen umzugehen ist. Diese Erfahrungsberichte werden ergänzt durch eine ausführliche Darstellung des Betreuungs Systems in Schleswig-Holstein.

Der Autor:
Wolfgang Drave ist Konrektor an der Graf-zu-Bentheim-Schule der Blindeninstitutsstiftung Würzburg und dort u.a. zuständig für die Betreuung sehgeschädigter Schüler an Regelschulen.


Weiterführender Link
http://www.integrationskinder.org/
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BILDERBUCH
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Titel: Freddy und die fantastischen Fünf
Autor: Quentin Blake
Aus dem Englischen von Ruth Keen
Verlag: Antje Kunstmann, August 2015
ISBN 978-3-95614-067-9, Gebunden, 32 Seiten, viele farbige Abbildungen

Preisinfo: CHF 21.90
Alle Preisangaben in CHF sind unverbindliche Preisempfehlungen

Erhältlich im Buchhandel

Beschreibung:
Die fantastischen Fünf - das sind Anni, Olli, Simone, Mario und Paul. Jeder von ihnen ist etwas ganz Besonderes. Besonders, weil jeder etwas kann, was andere nicht können - dafür können sie gewisse Sachen nicht, die viele für selbstverständlich halten: Olli zum Beispiel sieht nichts, hat aber dafür Ohren wie ein Luchs. Anni sieht Dinge, die kilometerweit weg liegen, Mario sitzt im Rollstuhl, ist aber unglaublich stark. Auch Simone hat viel Kraft. Und Paul stottert ganz schlimm, aber wenn es drauf ankommt, dann ... Zusammen mit Freddy, dem Fahrer, begeben sich die fantastischen Fünf auf ein grosses Abenteuer, das nicht wie ein Abenteuer anfängt, aber unerwartet zu einem wird. Und eine Wendung nimmt, auf die niemand gewettet hätte. Quentin Blake zeigt uns in diesem witzigen, berührenden Kinderbuch etwas so Simples wie Bemerkenswertes: Dass es viel besser ist, dem Beachtung zu schenken, was man kann, als dem, was man nicht kann ...

Autorenportrait
Sir Quentin Blake, geboren 1932, ist Englands beliebtester Cartoonist und Illustrator. Jedes Kind kennt ihn, die Erwachsenen sowieso. Er hat über 300 Bücher illustriert, zumeist Kinderbücher. International bekannt wurde er durch seine schwungvollen Illustrationen der Kinderbücher von Roald Dahl, u.a. "Charlie und die Schokoladenfabrik" und "Matilda".
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